INHALTSVERZEICHNIS
1. EINLEITUNG 3
2. GOVERNMENT AND BINDING THEORIE 3
2.1. Die Bindungstheorie 3
2.2. A- 4
3. HEAD-DRIVEN PHRASE STRUCTURE GRAMMAR 6
3.1. Die Bindungstheorie 6
3.2. HPSG - Eine Alternative 7
4. ZUSAMMENFASSUNG 9
LITERATUR 10
1. Einleitung
Die vorliegende Arbeit behandelt ein Phänomen aus dem Bereich der Interaktion von Bindung und Bewegung. Dazu werden zunächst einige grundlegende Informationen zur Unterscheidung von A--Bewegung geliefert. Die Unterscheidung der A- -Bewegung wirft insofern eine
interessante Frage auf, als dass sie einen Einfluss auf die in der GB angenommenen Bindungstheorie nimmt. Dabei sind besonders Fälle interessant, in denen die Bindungstheorie nicht auszureichen scheint. Es wird aufgezeigt, dass die in Kapitel 2 behandelten Phänomene über die allgemein definierte Bindungstheorie hinausgehen und somit ein Problem für die GB darstellen. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Probleme, welche hinsichtlich der Bewegungs- und Bindungsinteraktion auftreten, darzustellen und aufzuzeigen, wie diese unter der HPSG erfasst werden können.
Dazu wird unter Kapitel 2.1 zunächst die Bindungstheorie der GB grob umrissen. In Kapitel 2.2 werden einige grundlegende Informationen zu der Differenzierung der A- - Bewegung gegeben und einige Probleme erläutert, die in Bezug auf die Interaktion von Bindung und Bewegung auftreten können. In Kapitel 3 wird zunächst die Bindungstheorie der HPSG dargestellt. Anschließend wird erläutert, wie die unter Kapitel 2 dargestellten Probleme innerhalb der HPSG erfasst werden können und welche Probleme sich durch die Bindungstheorie der HPSG lösen lassen. In Kapitel 4 werden die vorangegangenen Vor- und Nachteile beider Theorien verglichen und zusammengefasst.
2. Government and Binding Theorie
In Kapitel 2.1 soll zunächst die Bindungstheorie der GB umrissen werden. Danach soll in Kapitel 2.2 an Hand von Phrasenbewegungen gezeigt werden, welche Probleme sich für die angegebene Bindungstheorie ergeben können.
2.1. Die Bindungstheorie
In der Bindungstheorie der GB definieren sich die Bindungsverhältnisse im wesentlichen durch die Bindungsprinzipien und das C-Kommando. Büring (2005: 8) definiert Bindung wie folgt: Binding: NP 1 bind NP 2 iff
Demnach müssen eine NP 1 und eine NP 2 koindiziert sein. Die NP 1 muss der NP 2 vorangehen und die NP 1 muss die NP 2 c-kommandieren. C-Kommando besteht,
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wenn eine NP 1 und eine NP 2 einander nicht direkt dominieren, aber alle Knoten die die NP 1 dominieren auch die NP 2 dominieren.
Ebenfalls Bestandteile der Bindungstheorie sind die Bindungsprinzipien. Nach Prinzip A muss ein Reflexivpronomen lokal gebunden sein. Ein Nicht-Reflexivum muss nach Prinzip B nicht lokal gebunden sein. Prinzip C besagt, dass R-Ausdrücke frei sein müssen. Die Bindungsprinzipien der GB definieren sich über die Konzepte des C-Kommandos und der Koindizierung.
Das folgende Beispiel soll zeigen wie die oben definierte Bindung funktioniert: (1) Peter 3 watches himself 3 /*him 3 in the mirror. (Büring 2005: 8)
Nach Bindungsprinzip A muss himself gebunden sein. Die NP Peter und die NP himself bzw. him dominieren einander nicht direkt, aber alle Knoten die Peter dominieren (in diesem Fall der Satzknoten) dominieren auch himself bzw. him. Peter und himself bzw. him sind koindiziert und Peter geht himself bzw. him voran. Nach Prinzip A wäre der Satz mit dem Reflexivpronomen grammatisch. Mit dem Nicht-Reflexiven Pronomen wäre der Satz hingegen nicht grammatisch.
2.2. A-
UnterKapitel 2.1 wurden die Bindungsprinzipien und das C-Kommando als ss die oben angegebenen
Bindungsbedingungen auch problematisch sein können, zeigen die in diesem Kapitel behandelten Phrasenbewegungen.
Zur Betrachtung von Phrasenbewegung werden in der Regel zwei Arten von Bewegung unterschieden. Die Unterteilung erfolgt in die A- - Bewegung.
Unter einer A-Bewegung wird eine Bewegung verstanden, die in einer A-Position endet. Eine A-Position hat die Eigenschaft, dass ihr eine Theta-Rolle zugewiesen - Bewegung wird eine Bewegung erfasst, die in einer -Position endet. Im Gegensatz zur A-Position kann ihr keine Theta-Rolle zugewiesen werden.
Unter A-Bewegung fallen Bewegungsarten wie z.B. Anhebung in Subjektposition, Anhebung in Objektposition, Passivierung usw -Bewegung fallen Bewegungen wie z.B. Relativierung, Quantifier-Raising und Topikalisierung sowie WH-Bewegung.
Ein Problem hinsichtlich der Bewegungstypen ergibt sich bei Betrachtung der Bindungs-/Bewegungsinteraktion. Das bedeutet explizit, dass einige
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Arbeit zitieren:
Stefanie Heberling, 2007, Zur Problematik von Bindungs- und Bewegungsinteraktion, München, GRIN Verlag GmbH
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