Gliederung:
1. Einleitung 3
2. Definitorische Grundlagen 3
2.1 Hypothermie 3
2.2 Kryotherapie 4
2.3 Kryochirurgie 4
2.4 Weitere Begriffe 5
3. Geschichte der Kältetherapie 5
4. Grundlagen der physikalischen Therapie 7
5. Techniken und Anwendungsgebiete der Kältetherapie 10
5.1 Natürliche Kälteträger 10
5.2 Industriell gefertigte Kälteträger 11
6. Prä- und postoperative Kryotherapie, Kryochirurgie 13
6.1 Präoperative Kryotherapie 13
6.2 Postoperative Kryotherapie 14
6.3 Kryochirurgie 15
7. Zusammenfassung 16
Literaturverzeichnis 18
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1. Einleitung
Diese Arbeit thematisiert die ‚Kryotherapie‘, den gezielten Einsatz von Kälte um therapeutisch sinnvolle Effekte zu erzielen. Im nachfolgenden Abschnitt (Kapitel 2) werden die Begriffe ‚Hypothermie‘, ‚Kryotherapie‘, ‚Kryochirurgie‘, sowie einige weitere Fachbegriffe erläutert. Daran knüpft das Kapitel 3 mit einem Abriss über die Geschichte der Kältetherapie an. Darauf aufbauend werden die Grundlagen der physikalischen Therapie im vierten Kapitel dargestellt. In Kapitel 5 werden gängige Techniken und Anwendungsgebiete der Kältetherapie dargestellt und erläutert. Kapitel 6 stellt dar, welche Möglichkeiten der Chirurgie durch die Kryotherapie eröffnet werden. Dargestellt werden sowohl die prä- als auch postoperative Kryotherapie, sowie die Kryochirurgie, die sich erst in jüngster Zeit herausgebildet hat. Der siebente Abschnitt fasst die wichtigsten Arbeitsergebnisse zusammen.
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2. Definitorische Grundlagen
Im Folgenden wird zunächst die ‚Hypothermie‘ erläutert. Der Zustand der ‚Hypothermie‘ ist Grundlage für die ‚Kryotherapie‘, da sich diese gezielt und punktuell einzelner Effekte der Hypothermie bedient.
2.1 Hypothermie
„Hypothermie ist ein Abfall der Körpertemperatur unter 37°C. Je nach Tiefe der Kerntemperatur lassen sich Hypothermiegrade unterscheiden: Leichte Hypothermie bis 32°C, mäßige Hypothermie bis 29°C und tiefe Hypothermie bis 20°C und tiefer“ (siehe www.aundio.de). Je nach erreichtem Hypothermiegrad variiert der Bewusstseinsgrad (von „klar/schläfrig“ bei einer leichten Hypothermie bis „bewusstlos“ bei einer tiefen Hypothermie), die Ansprechbarkeit (von „gut“ bei einer leichten Hypothermie bis „keine“ bei einer tiefen Hypothermie) und der Reflexstatus (von „sehr hoch“ bis „nicht vorhanden“), um einige wenige Faktoren zu nennen. Daneben kommt es auch zu Veränderungen bei der Herzfrequenz, beim EKG, beim systolischen und diastolischen Druck, sowie bei der Atemfrequenz (vgl. www.aundio.de).
Unter Hypothermie ist allgemein der Zustand der Unterkühlung zu verstehen. Er tritt dann auf, wenn die Wärmeabgabe des Körpers größer ist als die Wärmeproduktion. Auftretende Symptome sind Zyanose (kalte blasse Haut, Blauverfärbung von Lippe etc.), Muskel- und Kältezittern, vertiefte und schnelle Atmung oder ein beschleunigter Puls (vgl. Schröder 1995, S. 24f).
2.2 Kryotherapie
Für die vorliegende Arbeit soll für den Begriff Kryotherapie folgende Definition zugrunde gelegt werden: „Unter Kryotherapie versteht man medizinische Behandlungsverfahren, die auf dem Einsatz von Kälte unter 0°C basieren“ (siehe www.flexikon.doccheck.com). Unter dem Begriff ‚Kryotherapie‘ werden zwei Formen von Behandlungsverfahren zusammengefasst: Zum Einen die Ganzkörper-Kältetherapie mit Kälteexposition des gesamten Organismus (z.B. Kaltgas-Therapie) und zum anderen die lokale Anwendung sehr tiefer Temperaturen zur gezielten Vereisung von Gewebe (vgl. www.flexikon.doccheck.com).
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Die Kryotherapie ist eine physikalische Therapie, die sich durch den gezielten Einsatz von Kälte auszeichnet. Andere physikalische Therapien sind die Hydrotherapie, die Thermotherapie, elektrophysikalische Behandlungen, Krankengymnastik oder Massagen. Die Kryotherapie arbeitet mit thermischen Reizen. Kältereize werden gezielt gesetzt um eine bestimmte Reizantwort zu provozieren. Diese sollen dabei so zur Anwendung kommen, dass die natürlichen körpereigenen Abwehrmechanismen angeregt bzw. normalisiert werden. Dabei ist die Reizstärke von besonderer Bedeutung, da zu starke oder schwache Dosierungen kontraproduktiv wirken können (vgl. Schröder 1995, S.7ff).
Der Begriff ‚Kältetherapie‘ wird synonym für ‚Kryotherapie‘ verwendet.
2.3 Kryochirurgie:
‚Kryochirurgie‘ ist die „[…] medizinische Anwendung extrem tiefer Temperaturen zur operativen Gewebedurchtrennung oder -zerstörung; […]“ (siehe Zwahr 2003, S. 4057).
2.4 Weitere Begriffe: Embolie:
Hämatom (Bluterguss):
Hypoxie(schaden):
Ödem:
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Arbeit zitieren:
Daniel Grenzmann, 2008, Kryotherapie und Hypothermie, München, GRIN Verlag GmbH
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