Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Was ist Schulangst
1. Differenzierung Angst Furcht und Ängstlichkeit
2. Formen der Schulangst
3. Wie erkenne ich Schulangst
1. Als Lehrer
2. Als Eltern
4. Wie kann man Schulangst lindern
5. Literaturverzeichnis
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1. Einleitung
In der nachfolgenden Hausarbeit soll der Begriff der Schulangst näher betrachtet werden. Dabei wird eine Aufspaltung der verschiedenen Formen vorgenommen und anhand eines Fallbeispiels die körperlichen, psychischen und kognitiven Symptome dargelegt. Im weiteren Verlauf wird spezifisch auf das Erkennen und Lindern von Schulangst näher eingegangen ohne konkrete Therapiemöglichkeiten hier vorstellen zu wollen. Ein besonderes Augenmerk wird hier auf die Sicht des Lehrers gegeben, da ein Großteil des Kurses „Basiskurs Psychologie“ sich in der Lehrerausbildung befindet und somit das Interesse und die Motivation erhöht werden soll.
Die folgenden Fragestellungen sollten demnach geklärt werden:
i. Was ist Schulangst?
iii. Was kann ich als Lehrer/als Elter tun, um diese zu lindern?
2. Was ist Schulangst ?
Versucht man den Begriff Angst in Worte zu fassen, so wird man Schwierigkeiten haben, diese Definition kurz und präzise wiederzugeben. Tücke versucht es mit der Formulierung von Krohne: „Angst ist ein hochgradig unangenehm erlebter Erregungsanstieg angesichts der Wahrnehmung bestimmter Gefahrenmomente“ 1 Bezieht man diese allgemeine Definition auf die Schulangst, so kann man sagen, dass Schulangst ein unangenehmer Erregungszustand in Beziehung mit der Institution Schule ist. Angst ist jedoch eine Emotion und somit ein komplexes Netzwerk an Gefühlszuständen. Daher gibt es verschiedene Formen, die im weiteren Verlauf näher erläutert werden sollen.
2.1 Differenzierung Angst, Furcht und Ängstlichkeit
Bevor wir uns weiter mit dem Hauptthema befassen, bedarf es einer Differenzierung der Begriffe Angst, Furcht und Ängstlichkeit. In der Psychologie versteht man unter dem Begriff:
Furcht: Eine notwendige Motivation zur Mobilisierung von Energie und zu vorsichtigen, klugen Handeln.
Bei Furcht liegt eine wirkliche Bedrohung vor und ist lebenswichtig um schnell zu handeln und entsprechend zu reagieren.
Angst: Empfindet man Angst, so ist dies auch zurückzuführen auf eine bedrohende Situation, allerdings liegt diese momentan nicht vor bzw. nicht konkret. Charakteristisch für Angst ist das Gefühl der eigenen Schwäche und Hilfslosig- keit.
Ängstlichkeit: Bei Ängstlichkeit hingegen ist der Zustand nicht einmalig und unregelmäßig,
1 Vgl. Tücke, 1998, S.197
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sondern ist eine länger andauernde Persönlichkeitseigenschaft. Dabei sind die
2.2 Formen der Schulangst
Wie in den vorangegangenen Kapitel schon darauf hingewiesen gibt es verschiedene Formen von Schulangst.
Um die Formen etwas übersichtlicher zu gestalten, möchte ich hier ein Schaubild von Wahl et al. 2 einfügen.
Daraus lassen sich zwei Formen der Schulangst ableiten.
Soziale Angst: Unter dieser Angst zählt besonders die Publikumsangst, die damit
Leistungsangst:
in Klassenarbeiten setzen müssen.
Zu den sozialen Ängsten kann man auch die sog. Trennungsangst zählen. Bei dieser Form fällt es Schüler (bzw. im allgemeinen Kindern) sich von ihren Eltern für einen längeren Zeitraum zu trennen.
2 Vgl. Wahl et al , 1984, S.208
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Arbeit zitieren:
Cinzia Onnis, 2003, Schulangst, München, GRIN Verlag GmbH
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