Ein Referat von Cinzia Onnis Ziele der Informatik
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Was versteht man unter dem Begriff der Informatik?................................3
3. Informatik im Wandel der Zeit 4
3.1 Geschichts- und gesellschaftlicher Wandel 5
3.2 Schulischer Verlauf..............................................................................6
4. Gesetzliche Aufgaben der Schule 7
4.1 Bildungswert der Informatik nach Hubwieser 8
4.2 Lernziele des Informatikunterrichts nach Baumann 9
5. Abschließende Betrachtung der Ziele der Informatik...............................10
6. Literaturverzeichnis 11
7. Weiterführende Links 11
8. Anhang 12
8.1 Präsentation 12
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Ein Referat von Cinzia Onnis Ziele der Informatik
1. Einleitung
In dieser Hausarbeit sollen die Ziele der Informatik (bzw. des Informatikunterrichtes) näher beleuchtet und intensiver betrachtet werden, als dies im Referat erfolgt ist. Da die Referatszeit sehr knapp gehalten war, wurden dort nur die wichtigsten Details besprochen und erörtert. Dieses hatte sowohl pädagogische als auch motivierende Gründe. Diese Hausarbeit soll jetzt eine Vertiefung sowie einen Gesamtüberblick über die Informatik und der Informatiksysteme im Wandel der Zeit geben. Daher bedarf es einer begrifflichen Differenzierung zwischen der Information als solche und der Informatik im heutigen Sinne.
Anschließend soll der geschichtliche Verlauf kurz skizziert und die Ansätze der Informatik im Schulverband erläutert werden.
Zum Schluss werden die gesetzlichen Aufgaben der Schulen, der Bildungswert und die Lernziele besprochen.
2. Was versteht man unter dem Begriff der Informatik?
Unter dem Begriff der Information versteht Baumann(1996) folgendes: „(...) wird der (sprecher- und darstellungsinvariante) Inhalt einer Nachricht verstanden, welcher das Wissen des Empfängers erweitert.“ 1 Dabei wird das eigene bestehende Wissen mit neuen Informationen überprüft. Decken oder ergänzen sich diese Informationen so werden diese gespeichert und als neues Wissen angesehen oder verwendet.
Aus dem Begriff der Information, die in der Gesellschaft in einem ständigen Austausch einhergeht, leitet sich u.a. die Informatik ab.
Was versteht man jedoch unter dem Begriff der Informatik?
Der Duden „Angewandte Informatik-Basiswissen Schule“(2001) gibt folgenden Erklärungsansatz:
„Die Informatik ist die Wissenschaft von der automatischen Informationsverarbeitung. Die Informatik befasst sich mit den Gesetzmäßigkeiten und Prinzipien informationsverarbeitender Prozesse und ihrer algorithmischen Realisierung mithilfe automatisierter Informationsverarbeitungssysteme. Dabei müssen informations-
1 vgl. Baumann (1996), S.156
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verarbeitende Prozesse in „computerverständlicher“ Form beschrieben werden und entsprechende Mittel entworfen werden, damit solche „Programme“ abgearbeitet werden können.“ 2 Baumann 3 weist daraufhin das Informationssysteme in der Literatur eine Unterkategorie der Informatiksysteme(DV-Systeme) darstellt.
Die Informatik wird ferner in vier Teilgebiete untergliedert:
a) Theoretische Informatik
b) Technische Informatik
c) Praktische Informatik
d) Angewandte Informatik
a) Die Theoretische Informatik ist ein Teilgebiet der Informatik und befasst sich mit den mathematischen Grundlagen der Informatik, ihrer Darstellung und untersucht ihre effiziente Verarbeitung.
b) Sie beschäftigt sich mit der technischen Realisierung der Informationsverarbeitung.
c) Die Praktische Informatik stellt hingegen die Mittel zur Auswertung von Informationsdarstellungen. Beispiele hierfür wären die Formalisierung eines Problems oder die Programmierung.
d) Die Angewandte Informatik, steht im engen Kommunikationsaustausch mit der Gesellschaft. Da sie die Problemfelder für den Einsatz informationsverarbeitender Technik aufschließt und Anwendungsprogramme bereitstellt, beeinflusst diese vor allem den sozialen und kulturellen Charakter einer Gesellschaft.
3. Informatik im Wandel der Zeit
Um die Entwicklung in der Gesellschaft und des Informatikunterrichts besser zu verstehen, bedarf es einen Einblick in den geschichtlichen Hintergrund. Seit den letzten zwanzig Jahren floriert die Computer-Industrie und bringt fortlaufend neue Technologien auf den Markt. Die Computer werden immer schneller und besser und das zeichnet sich auch auf die Gesellschaft aus.
Während früher eine Berufsausbildung genügte und Tugenden wie z.B. die Loyalität zum Arbeitgeber als „stilles Gesetz“ galten, ist dieses heute nicht mehr erwünscht. Arbeitnehmer sollen flexibler werden, ständige Umzüge in Kauf nehmen und wechselnde
2 vgl. Angewandte Informatik-Basiswissen Schule (2001), S. 6
3 vgl. Baumann (1996), S. 164 Seite 4 von 4
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Arbeitgeber als Aufstiegschancen betrachten. Fakt ist, dass seit der industriellen Revolution ein Misstrauen gegenüber Arbeitnehmern besteht. Maschinen erfüllen den selben Zweck und sind dabei effizienter und auf Dauer kostengünstiger. Trotzdem ist es in vielen Bereichen noch nicht möglich den Menschen ganz zu ersetzen, auch wenn dies häufig versucht wird. Ein Beispiel ist Weizenbaums ELIZA. Der erste Versuch einen Psychologen durch ein Computerprogramm zu ersetzen. Man sollte jedoch das Ganze auch von der positiven Seite betrachten, durch die Technologien der Computerindustrien kann man heute z.B. auch viele Menschen heilen oder helfen. Außerdem ist körperliche Arbeit nicht mehr so anstrengend wie früher, da schwere Lasten von Kräne gehoben werden. Das Krankheitsrisiko sinkt daher auch gewaltig.
Im Informatikunterricht sollte daher auch die Ethik der Informatik beinhalten, da diese vielen Menschen nicht bewusst ist.
3.1 Geschichts- und gesellschaftlicher Wandel
Die Entstehungsgeschichte reicht bis in das Altertum. Dort galt der Abakus, als Hilfsmittel zur Berechnung der vier Grundrechenarten.
Richtet man seinen Blick in unsere Zeit, so kann man seit den 50er Jahren verschiedene Generationen zur Entwicklung von neuen Rechnertechnologien beobachten.
4
1. Generation Elektronenröhren als Schaltelemente
(bis Ende der 50er Jahre) (etwa 1000 Additonen pro Sekunde)
2. Generation Halbleiterschaltkreise (Transistoren, Dioden)
(bis Ende der 60er Jahre) (etwa 10.000 Additionen pro Sekunde)
3. Generation Teilweise integrierte Schaltkreise
(seit Mitte der 60er Jahre) (etwa 500.000 Additionen pro Sekunde)
4. Generation Überwiegend hochintegrierte Schaltkreise
(seit Anfang der 70er (etwa 10.000.000 Additionen pro Sekunde)
Jahre)
5. Generation Höchstintegrierte Schaltungen, mehrere Prozessoren auf einem
(seit Anfang der 80er Chip
Jahre)
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Arbeit zitieren:
Cinzia Onnis, 2003, Ziele der Informatik, München, GRIN Verlag GmbH
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