Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung S3
2. Begriff und Definition von sozialen Regeln S4
3. Arten von Regeln S5
4. Merkmale regelgeleitetes Verhalten S6
S6
4.1. Präskriptive und konstitutionelle Charakter von Regeln
S7
4.2. Soziale und praktische Charakter von Regeln
5. Kritische Überlegungen zu Grenzen von Regeln S8
S8
5.1. Reichweite von Regeln
S9
5.2. Veränderbarkeit von Regeln
S9
5.3. Kritisierbarkeit von Regeln
6. Fazit S10
7. Literatur- und Quellenverzeichnis S12
2
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1. Einleitung
Zunächst beinhaltet das Thema meiner Seminararbeit die Sozialen Regeln im Allgemeinen und aus dem speziellen Gesichtspunkt der Soziologie. Des Weiteren gehe ich darauf ein, welche Arten es von Sozialen Regeln im gesellschaftlichen System gibt. Die zentralen Hypothesen, jene ich in meiner Seminararbeit behandele sind folgende: Soziale Regeln sind unabdingbar für ein positives Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Heute kann es unter
Umständen sein, dass soziale Regeln nicht eingehalten werden. Soziale Regeln gibt es sowohl in der Politik, in der Kunst, in der Pädagogik 1 - in jedem Themenbereich in unserer Gesellschaft. Eventuell entstehen aufgrund verschiedener sozialer Regeln auch Konflikte. Auseinandersetzungen entstehen zwischen unterschiedlichen Kulturen mit unterschiedlichen Werten oder Religionen. Dabei wird der Unterschied in verschiedenen Kulturen sichtbar. Eine weitere Fragestellung, die ich in meiner Seminararbeit behandele ist, wie weit reichen soziale Regeln? Eine weitere zentrale Fragestellung ist, worin sich die sozialen Regeln hinsichtlich ihrer Ausprägung unterscheiden? Gibt es Unterschiede? Welches Problem bezieht sich auf das Thema Ordnung und Geschichte. Inwieweit sind Regeln veränderbar und inwiefern lassen sich Regeln kritisieren?
Dazu muss ich sagen, dass dies ein relativ offenes Thema ist - damit meine ich, dass mit der Beantwortung der Hypothesen und Fragestellungen noch viele weitere Sachverhalte berücksichtigt werden könnten, die aber den Rahmen dieser Seminararbeit übersprengen würden. Daher gehe ich nur auf die genannten Themen ein. Schließlich folgt zuletzt ein ausführliches Fazit sowie Aussichten, wie die soziale Regeln bezüglich auf das gesellschaftliche System wirken.
1 Waldenfels, 1985: S.79.
3
Methodisch stütze ich mich auf das Buch von Bernhard Waldenfels mit dem Titel „In den Netzen der Lebenswelt“ speziell das Kapital „Das Geregelte und das Ungebärdige - Funktionen und Grenzen institutioneller Regelungen" sowie aktuelle Literatur, die meinem Thema entsprachen.
2. Begriff und Definition von sozialen Regeln
Was sind Regeln? Eine schwierige Frage, denn es gibt auch in der Literatur keine einheitliche Definition. Es existieren mannigfaltige Definitionen mit ähnlichen Aussagen, die sich auf ein Grundgerüst stützen. Dennoch besteht Streit auch in der Wissenschaft über die Bedeutung von Regeln. Gegenwärtig gibt es viele Regeldefinitionen. Dennoch existiert keine Standarddefinition, da diese aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten ist. In dieser Seminararbeit werde ich jedoch nur den soziologischen Teil behandeln. Nach einer allgemeinen Definition ist eine Regel eine Vorschrift. 2 Jedoch lässt sich sagen, dass dieser allgemeine Ansatz für meine Seminararbeit nicht ausreicht. Eine Vorschrift ist sehr allgemein, da diese alles sein kann, ein Gesetz, eine Richtlinie oder sonst dergleichen. Aus soziologischer-ethischer Sicht werden unter Regeln Normen und Werte verstanden. Normen und Werte sind dadurch gekennzeichnet, dass diese immer wieder befolgt und weitergelebt werden. Es sind gesellschaftliche Grundnormen- bzw. Werte, welche veränderbar sind. Aus dieser Sichtweise werden Regeln stets eng in Verbindung mit Menschen gebracht, die diese befolgen. 3 Wer sich an bestimmte Normen hält, muss sich nicht rechtfertigen. Dies ist wichtig bei jeglicher Art von Wettbewerb und Beurteilung regelkonformen Verhaltens.
2 Der große Brockhaus in einem Band S.836.
3 Vgl. http://lexikon.meyers.de/wissen/Regel
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Arbeit zitieren:
BA Christoph Staufenbiel, 2010, Soziale Regeln in der Gesellschaft, München, GRIN Verlag GmbH
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