Migration und Erwerbspendler im Oberrheingraben - Ann-Katrin Metzger
Inhaltsübersicht
Inhaltsübersicht 2
Inhaltsverzeichnis 3
1. Einführung 5
2. Untersuchungsgebiet Oberrheingraben 5
3. Begriffsklärung 10
4. Migration und Pendler im Oberrheingebiet 16
5. Chancen und Risiken 26
6. Zusammenfassung 27
7. Fazit 28
Abbildungsverzeichnis 4
Tabellenverzeichnis 4
Quellenverzeichnis 29
Literatur 29
Internet 29
Abbildungen 30
Tabellen 31
Wortanzahl 32
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Migration und Erwerbspendler im Oberrheingraben - Ann-Katrin Metzger
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung 5
2. Untersuchungsgebiet Oberrheingraben 5
2.1 Geographische Abgrenzung 6
2.2 Bevölkerung und Kulturbewusstsein im Oberrheingebiet 6
2.3 Verkehr im Oberrheingebiet 7
2.4 Wirtschaft im Oberrheingebiet 9
3. Begriffsklärung 10
3.1 Migration 10
3.1.1 Begriff der Migration 10
3.1.2 Gründe für Migration 11
3.1.3 Arten von Migration 12
3.2. Pendler 13
3.2.1 Begriff des Pendlers 13
3.2.2 Hintergründe des Pendelns 13
4. Migration und Pendler im Oberrheingebiet 15
4.1 Bevölkerungswachstum im Oberrheingebiet 16
4.1 Migration im Oberrheingebiet 16
4.2 Pendler im Oberrheingebiet 17
4.2.1 Wirtschaftssektoren im Oberrheingebiet 19
4.2.2 Pendler im Oberrheingebiet 20
4.2.3 Pendler nach Branchen 23
5. Chancen und Risiken 26
6. Zusammenfassung 27
7. Fazit 28
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Migration und Erwerbspendler im Oberrheingraben - Ann-Katrin Metzger
Abbildungsverzeichnis
Abbildung Deckblatt: Das Oberrheingebiet
Abbildung 1: Karte des Oberrheingebiets
Abbildung 2: Bevölkerungsdichte im Grenzgebiet
Abbildung 3: Verkehrsstruktur im Oberrheingebiet
Abbildung 4: Bruttoinlandsprodukt je Einwohner
Abbildung 5: Ein Bahnhof zur Stoßzeit
Abbildung 6: Bevölkerung im Oberrheingebiet
Abbildung 7: Anteil der Ausländer im Oberrheingebiet
Abbildung 8: Erwerbstätige am Oberrhein
Abbildung 9: Die Grenzgänger im Jahr 2004
Abbildung 10: Einpendler nach Baden aus Frankreich
nach Branchen 2003
Abbildung 11: Einpendler in die Südpfalz aus Frankreich nach Branchen
Abbildung 12: Deutsche Grenzgänger in die Nordwestschweiz
nach Branchen
Abbildung 13: Französische Grenzgänger in die Nordwestschweiz nach
Branchen
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Push- and Pull-Faktoren
Tabelle 2: Belastungsempfinden der Pendler
Tabelle 3: Die Auspendlerquote der einzelnen Teilregionen im Jahr 2003
Tabelle 4: Entwicklung der Grenzgängerströme von 1992 -
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Migration und Erwerbspendler im Oberrheingraben - Ann-Katrin Metzger
Migration und Erwerbspendler am Oberrheingraben
1. Einführung
„Das deutsch-französisch-schweizerische Oberrheingebiet stellt sich für seine Bewohner als gemeinsamer Lebensraum dar. Die unterschiedlichen Kulturen und Traditionen sind heute kein Hindernis mehr, sondern begründen den besonderen Reichtum dieser Region im Herzen Europas.“ (Deutsch-französisch-schweizerische Oberrheinkonferenz 2008).
Das Oberrheingebiet ist mehr als nur ein Gebiet, dass in vier Teilregionen unterteilt ist. Es stellt einen bedeutenden wichtigen Standort in Europa dar und lockt durch seine vielen Vorzüge nicht nur Firmen an, sondern auch Bewohner, welche an den Vorzügen des Klimas und der Infrastruktur, der Vielfalt der Branchen oder der Landschaft teilhaben wollen. Jede der vier Teilregionen hat bestimmte Vorzüge, die Menschen veranlassen, innerhalb des Oberrheingebietes umzuziehen oder zu pendeln (Deutsch-französisch-schweizerische Oberrheinkonferenz 2008). Diese Arbeit mit dem Thema „Migration und Erwerbspendler am Oberrheingraben“ behandelt zunächst den Oberrheingraben an sich und ordnet ihn geographisch ein. Schließlich klärt sie die allgemeinen Begriffe Migration und Pendler und setzt sie anschließend in Verbindung mit dem Untersuchungsgebiet, dem Oberrheingraben. Daraufhin folgt eine kurze Abwägung der Chancen und Risiken, eine Zusammenfassung der Arbeit und schließlich ein Fazit.
Die Literatur, die dieser Arbeit zugrunde liegt, lag teilweise in literarischer Form, aber auch in digitaler Form im Internet vor. Besonders der Internetauftritt der Deutschfranzösisch-schweizerischen Oberrheinkonferenz wurde genutzt. Zur Definition von Migration und Pendlern wurde unter anderem Literatur von Erich Ott genutzt.
2. Untersuchungsgebiet Oberrheingraben
Im folgenden Teil soll der Oberrheingraben zunächst geographisch abgegrenzt und dessen physische Merkmale kurz angedeutet werden. Des weiteren wird kurz auf die Bevölkerung und dessen Kulturbewusstsein, den Verkehr und die Wirtschaft im Oberrheingraben eingegangen. Der wirtschaftliche Aspekt wird im Verlauf der Arbeit noch auf die Branchen spezifiziert, die ein wichtiger Aspekt in der Erklärung der Pendlerströme darstellen.
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Migration und Erwerbspendler im Oberrheingraben - Ann-Katrin Metzger
2.1 Geographische Abgrenzung
Der Oberrheingraben liegt in Südwestdeutschland und Ostfrankreich zwischen Basel und Frankfurt am Main. Er zeichnet sich aus als eine Tiefebene, die 300 lang (Nord-Süd-Richtung) und 30-40 km breit (West-Ost-Richtung) ist und komplett vom Rhein durchflossen wird. Des weiteren bestimmt dieser auch die staatlichen Grenzen. Die Region des Oberrheingrabens gehört,
politisch betrachtet, zu den drei verschiedenen Deutschland,
Schweiz, sichtbar auch an Abbildung 1. (Deutsch-französisch-schweizerische Oberrheinkonferenz 2008). Der Oberrhein kann in vier Teilregionen gegliedert werden, das Elsass, Baden, die Nordwestschweiz und die Südpfalz. In dieser Region ist das Klima dadurch ausgezeichnet, dass es hier die mildesten Winter und die wärmsten Sommer in Deutschland gibt, also ausgezeichnete Bedingungen für den Weinanbau bietet.
Im Verlauf der schriftlichen Ausarbeitung
ist mit dem Begriff Oberrheingraben das „Mandatsgebiet der Oberrheinkonferenz“ gemeint.
2.2 Bevölkerung und Kulturbewusstsein im Oberrheingebiet
Im Jahr 2004 lebten ungefähr 5,9 Millionen Menschen im Grenzgebiet des Oberrheingraben. Die Fläche erstreckt sich über 21.500 km². Mit 38,5% macht das Elsass den größten Teil der Fläche aus, gefolgt von Baden mit 37,8%. Die Südpfalz hat einen Anteil von 7% und die Nordwestschweiz ist mit 16,7% an der Gesamtfläche beteiligt. Abbildung 2 zeigt die Bevölkerungsdichte.
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Migration und Erwerbspendler im Oberrheingraben - Ann-Katrin Metzger
Etwas mehr als ein Fünftel der Bewohner des Oberrheingrabens lebt in den fünf Großstädten des Oberrheingrabengebiets. Diese sind gekennzeichnet durch eine größere Einwohnerzahl als 100.000 Einwohnern und heißen Straßburg, Karlsruhe, Freiburg, Basel und Mulhouse.
Der deutsch-französisch-schweizerische Raum des Oberrheingrabens stellt also für die Bewohner dreier verschiedener Nationen einen nahezu gemeinsamen Lebensraum dar. Denn im Laufe eines Tages kommt es häufig zu Grenzüberschreitungen, sei es zum Arbeiten, zum Einkaufen oder auch zu Ausübung freizeitlicher Aktivitäten. Einerseits sind die Bewohner der Mitgliedsländer des Oberrheingebietes in ihrer Mentalität und Sprache verschieden, andererseits haben sie eine grundlegende Gemeinsamkeit: ihren Lebensraum. Mit diesem wichtigen Bindeglied gehen somit auch ähnliche Interessen einher, wie das Bewusstsein, den Lebensraum zu schützen und das gemeinsame Interesse an zukünftigen Veränderungen zur vermehrten Vernetzung in wirtschaftlicher Hinsicht (Deutschfranzösisch-schweizerische Oberrheinkonferenz 2008).
2.3 Verkehr im Oberrheingebiet
Die verkehrliche Erschließung einer derartig vernetzten Region wie dem Oberrheingraben ist von bedeutender Wichtigkeit, um im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben. Insgesamt weist das Oberrheingebiet ein vollständiges Transportsystem mit einem hohen Erschließungsniveau vor, denn sowohl das
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Migration und Erwerbspendler im Oberrheingraben - Ann-Katrin Metzger
Autobahnnetz, das Schienennetz, die Wasserverbindungen und die Anbindung an den internationalen Flugverkehr genießen einen hohen Standard. Die Straßeninfrastruktur ist weitläufig sehr gut zu bewerten, stellen doch die Verbindungen zwischen Karlsruhe und Basel eine Nord-Süd-Achse Richtung Osten dar, und die Verbindung zwischen Straßburg und Mulhouse gen Westen ist auch nicht zu vergessen. Damit hat die Region den Standart eines europäischen Kreuzungspunktes. Defizite sind jedoch trotzdem vorhanden, es fehlt an Rheinübergängen und an einer Ost-West-Verbindung, einer Ankopplung Straßburgs an die A5 und an einer Verbindung zwischen Colmar und Freiburg sowie zwischen der Südpfalz und dem Nordelsass. Wichtige Autobahnen sind die A5 (Karlsruhe-Basel und die A35 (Straßburg-Basel) und deren Verlängerung in der Schweiz, die A2/A3. Die größte Herausforderung besteht in den Verkehrsengpässen. Besonders der Grenzübergang der Schweiz und die Verbindung Mulhouse-Freiburg sind dafür anfällig (BAK Basel Economics 2006). Das Oberrheingebiet verfügt des weiteren über fünf Flughäfen, von denen der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg und der Flughafen Straßburg-Entzheim über eine größere innereuropäische Bedeutung haben. Sie bieten täglich Verbindungen zu alles westeuropäischen Wirtschaftszentren. Von immer größerer Wichtigkeit für den Passagiertransport wird der Baden Airport Karlsruhe/Söllingen, wohingegen der Flughafen Lahr nur für den Frachtverkehr eine Rolle spielt. Colmar-Houssen wird von Kleinflugzeugen genutzt (BAK Basel Economics 2006).
Die Binnenschifffahrt auf dem Rhein spielt besonders beim Güterverkehr eine große Rolle. Wichtig und das ist der Grund, weshalb es noch vermehrt Kapazitäten für diese Art des Transporte gibt, sind die vielen Rheinhäfen von Germersheim in der Südpfalz bis nach Rheinfelden in der Schweiz. Man geht davon aus, dass die Bedeutung des Transportes über den Rhein noch steigen wird, um einen zur Ergänzung des Straßentransportes, zum andern aus ökologischen Gründen Im Eisenbahnverkehr verfügt die Region über eine vorzügliche Anbindung an das europäische Schienennetz, insbesondere die Strecke Hamburg-Frankfurt-Basel-Mailand. Die folgende Grafik soll die hervorragende Anbindung und Verkehrsinfrastruktur nochmals zusammenfassen:
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Arbeit zitieren:
Ann-Katrin Metzger, 2008, Migration und Erwerbspendler im Oberrheingraben , München, GRIN Verlag GmbH
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