1. Einleitung
Metrosexualität, Männer in der Identitätskrise - Zeilen die derzeit in aller Munde sind. Doch die wahre Bedeutung dessen, worüber jeder spricht kennen die wenigsten. Für die meisten boomt es gerade an >coming Outs<. Jeder dritte ist Schwul. Stimmt das wirklich? Nein! Der Männlichkeitsbegriff wird seit einigen Jahren nur in Frage gestellt. Für viele ist männlich nicht gleich männlich. Gefühle zeigen dürfen, sich attraktiv kleiden, Haargel, Gesichtscreme, gemachte Nägel, all das gehört zum Wohlbefinden eines Mannes genauso dazu wie bei Frauen auch. Und sie fühlen sich deshalb noch lange nicht unmännlicher. Sondern vielleicht gerade wegen ihrer Offenheit für Körperpflege, Gefühle und dem äußeren Erscheinungsbild, männlicher als seit vielen Jahrhunderten.
Was ein Mann ist, ist also Ansichtssache. Schon häufiger wurde das Männlichkeitsbild neu interpretiert und gestaltet. Wahrhaft männlich ist doch nur der, der mit sich und seiner Umwelt im Reinen ist. Der nichts auf falsche oder veraltete Moralvorstellungen gibt. Trägt was ihm gefällt und stolz ist auf das was er tut und wer er ist. Denn nur dann ist es egal ob Männer enge Hosen, rosafarbene Hemden oder Lackschuhe tragen. Er strahlt einfach das aus, was er ist - nämlich ein Mann.
Um genau dieses Denkgefühl soll es sich in dieser Arbeit drehen. Die neuen Gedanken des neuen Mannes und was dieser Wandel mit der heutigen Männermode macht. Zusammengefasst spricht man dabei von Metrosexual. Einem zusammengesetzten Begriff aus Metropolitan und Heterosexuell. Das Wort Metropolitan oder auch Metropole kommt aus dem altgriechischen und bedeutet so viel wie >Mutterstadt<. Diese Städte hatten meist großen Einfluss auf das allgemeine Leben Ihrer Zeit 1 . Deshalb wird der Begriff hier für ein aufgeklärtes, zukunftsweisendes Denken gewählt. Heterosexualität stammt ebenfalls aus dem griechischen und definiert "die Zuneigung zum anderen
1 Meyer (1999): Metropole. In: Meyers Taschenlexikon. In 10 Bänden (Lav-Neus, Band 6). genehmigte
Lizenzausgabe für Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 1999, Mannheim: Bibliographisches Institut &
F.A. Brockhaus AG: S. 2220, Sp.2.
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Geschlecht" 2 . Metrosexual ist also grob gefasst aufgeklärtes Verhalten gegenüber anders Orientierten, ohne dabei selbst so zu sein.
2. Hauptteil
2.1. Gesellschaftlicher Wandel im 18. Jahrhundert
Schon in der Vergangenheit gab es immer wieder neue Denkansätze für Mode, Moral und Verhalten. Eine der einschneidensten Ereignisse war dabei die Zeit vor und nach der französischen Revolution. In dieser Zeit wurde die gesamte Gesellschaft stark umstrukturiert und ein extremer moralischer, sozialer und vor allem modischer Wandel setzte ein.
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - Drei Worte die nicht nur in der Politik ihre Wirkung zeigten, sondern auch die Männermode der Rokokozeit mit ihren bunten Farben und vielen Details zu "Herrenmode […] aus England: bequeme und körperumspielende Schnitte, gedeckte und deswegen auch praktische Farben, strapazierfähige Materialien, zurückgenommene Zierelemente" 3 , machten. Denn erstmals in der Geschichte ging die Macht nicht von der Kirche oder dem Adel aus. Das Bürgertum erkämpfte sich die Vormachtstellung. Dies bedeutete: "Der gesellschaftliche Status ist nun nicht Länger, wie im Zeitalter des Feudalismus, durch Abstammung und tradierte Privilegien geschützt, sondern wird von Kriterien wie Beruf, Einkommen und (Aus-)Bildung bestimmt" 4 . So kann jeder Mann seine Position in der Gesellschaft selbst bestimmen und "die Einstufung durch andere Mitglieder der Gesellschaft, nach höheren und niederen sozialen Positionen immer stärker mit einer Hierarchie
2 Meyer (1999): Heterosexualität. In: Meyers Taschenlexikon. In 10 Bänden (Gebi- Indi, Band 4).
genehmigte Lizenzausgabe für Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 1999, Mannheim: Bibliographisches
Institut & F.A. Brockhaus AG: S. 1495, Sp.1.
3 Ley, Andreas (2003/2004): Von Pfau zu Pfau. Herrenmode vom Rokoko bis heute. München:
Modemuseum München e.V.. S. 64, 66.
4 Amtmann, Juliane (1993): Mode und Moral. Ästhetik und soziale Normen der bürgerlichen Gesellschaft
im Spiegel der literarischen Darstellung der Kleidermode des 19. Jahrhunderts. Hamburg: Verlag DR.
Kovač. S. 45.
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des Ansehens oder Prestiges" 5 ausgleichen. Aussehen und Verhalten musste also an die moralischen und sozialen Erwartungen des Kreises angepasst sein, zu dem man dazugehören wollte. Zugehörig wurde man wiederum nur durch beruflichen Erfolg und dieser kennzeichnete sich durch "Strebsamkeit, Fleiß und Ehrgeiz" 6 , nicht durch aufwendige, prachtvolle Kleidung aus. Denn laut Sombart "[ist] Das Geschäftsleben kein Ball, zu dem man geschmückt und maskiert geht" 7 . Doch nicht alle teilten diese Meinung. Anfang des 19. Jahrhunderts taten viele Männer noch ihre Unlust an der veränderten Kleiderordnung kund: "Hofft auf keine Erleichterung, ihr, die der haltende Steg unten, der straff spannende Hosenträger oben, in der Mitte des Leibs der zwängende Westengurt, um den Hals die eleganten Folterstricke battistener oder seidener Schleifen, am Fuß spanische Stiefel, der blank gewichste Schraubstock mit zwei Zoll langen Absätzen, jeden Augenblick daran erinnern, dass ihr gut gekleidet seyd!" 8 . Und auch rückblickend schrieb Egon Friedell zur neuen Männertracht, dass sie "Sachlich, wirklich und unspielerisch und daher langweilig, undekorativ und phantasielos wie alles, was der Financier außerhalb seines Kontors tut, praktisch, plebejisch, von tierischem Ernst, eine Tracht für Verdiener, Buchmacher und Geschäftsreisende, die in Qualm und Ruß leben, für Händler und Journalisten, rasche plumpe Agenten des Warenverkehrs oder der Nachrichtenvermittlung. Die Verkleidung ist zur Kleidung herabgesunken" 9 .
Auch die Monarchie versuchte vergebens sich nicht dem modischen Wandel zu unterwerfen und so wurden anfangs weiterhin violette Seidenroben in geistlichen Kreisen und Federhut, Spitzenbesätze, farbenprächtige Anzüge beim Adel getragen. Doch schon nach kurzer Zeit kamen sie nicht mehr an Pantalons, kurzen Jacken und tristen Farben vorbei. Ein letztes Aufbegehren zu alten Gewohnheiten fand sieben Jahre nach den Kleiderkonventionen im Zuge
5
Amtmann, Juliane (1993): Mode und Moral. Ästhetik und soziale Normen der bürgerlichen Gesellschaft
im Spiegel der literarischen Darstellung der Kleidermode des 19. Jahrhunderts. Hamburg: Verlag DR.
Kovač. S. 45.
6 Ebd.. S. 45.
7 Ebd.. S. 52,53.
8 Ley, Andreas (2003/2004): Von Pfau zu Pfau. Herrenmode vom Rokoko bis heute. München:
Modemuseum München e.V.. S. 55.
9 Ebd.. S. 55.
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der französischen Revolution statt. Dabei wurde eine Polizeiverordnung erlassen, welche den Pariser Herren verbot lange Hosen zu tragen. Durchsetzen konnte sich dieses Verbot jedoch nicht.
Dennoch kristallisierten sich die berühmten Dandys heraus, die eine Vorbildfunktion für die Männer ihrer Zeit verkörperten. Nicht das sie sich korrekt kleideten, sie waren Vorbild für die Freiheit und den Mut den sie sich herausnahmen, um nach wie vor glamourös durch die Welt zu schreiten. Der Begriff >Dandy< wurde jedoch keineswegs nur im positiven Sinne gebraucht, oft musste er in Zeitschriften als Modegeck oder Negativbeispiel herhalten. Sein Leitbild war "perfekte Abstimmung der Kleidung in Stoff, Farbe und Schnitt" 10 . Dadurch wurde er allerdings zu einem Außenseiter der Gesellschaft. Von allen geduldet, aber nicht vollkommen akzeptiert. Letztendlich bildeten sie und der Adel den "Negativstereotypen" 11 heraus. 12
Dieser Typ wurde anfangs in Gestalt des Juden gesehen und es prägte sich ein allgemeines jüdisches Feindbild heraus, das später bis zum Judenhass heranwuchs. Man vertrat die Ansicht, wenn sich ein Jude glänzend und Prestige heischend kleidet, er Vermögend war. Vermögen machte der Jude in dieser Zeit in der Tat, da man ihm durch die Revolution gleiche Rechte zugesprochen hatte. Dennoch sprach man von "schäbischer Vornehmheit" 13 , da diese Mode nicht mehr dem allgemeingültigen Geschmack entsprach. Dem Juden wurden all jene Laster angehängt, die man in der neuen Moralvorstellung nicht mehr haben wollte und so hieß es: "«der Jude» ist schmutzig, eitel, sinnlich, bei Bedarf kriecherisch-devot (im Sinne von nicht aufrecht stehend), «lügt» in seiner Erscheinung (gefällt sich in glänzenden Kleidern, die mehr scheinen, als sie sind)" 14 . Später verlagerte sich dieses Negativbild auch unter
10
Amtmann, Juliane (1993): Mode und Moral. Ästhetik und soziale Normen der bürgerlichen Gesellschaft
im Spiegel der literarischen Darstellung der Kleidermode des 19. Jahrhunderts. Hamburg: Verlag DR.
Kovač. S. 151.
11 Brändli, Sabina (1998): Der herrlich biedere Mann. Vom Siegeszug des bürgerlichen Herrenanzuges
im 19. Jahrhundert. Zürich: Chronos Verlag. S. 65.
12 Amtmann, Juliane (1993): Mode und Moral. Ästhetik und soziale Normen der bürgerlichen Gesellschaft
im Spiegel der literarischen Darstellung der Kleidermode des 19. Jahrhunderts. Hamburg: Verlag DR.
Kovač. S. 45- 155.
13 Brändli, Sabina (1998): Der herrlich biedere Mann. Vom Siegeszug des bürgerlichen Herrenanzuges
im 19. Jahrhundert. Zürich: Chronos Verlag. S. 68.
14 Brändli, Sabina (1998): Der herrlich biedere Mann. Vom Siegeszug des bürgerlichen Herrenanzuges
im 19. Jahrhundert. Zürich: Chronos Verlag. S. 70.
5
anderem auf Homosexuelle. Es wurde geäußert, dass nicht nur Juden unmännlich und protzig seien, sondern auch Schwule wären "verweiblichte Männer" 15 . "Die Bleichheit galt als Erkennungsmerkmal derjenigen Männer, die ihre Leidenschaften scheinbar nicht zu zähmen wussten: der Homosexuellen, der Onanisten und der Juden." 16 , wodurch unzählige Männer zur Ausgrenzung aus der Gesellschaft verurteilt wurden. Anpassung war also das Maß der Dinge, denn "die Überzeugung, dass Homosexuelle verweiblicht seien, verbreitete sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts sogar so stark, dass viele Homosexuelle sich an diesem Stereotyp orientierten" 17 .
Wenn Männer nicht mehr schön und Prachtvoll sein durften, sondern nur noch aufgrund ihrer Arbeitsleistung gehandelt wurden, so musste sich auch die Frauenmode wandeln. Die Ehefrau und Tochter nahm nun die repräsentative Rolle ein. Sie hatte "die Aufgabe, Wohlstand und Prosperität ihres Hauses in der Öffentlichkeit darzustellen" 18 . Allerdings bedeutete dies im sozialen Zusammenspiel von Mann und Frau den immer größer werdenden Verlust der Eigenständigkeit. Frauen galten zu dieser Zeit nicht als Menschen, sondern nur als schönes Beiwerk des Mannes. Sie hatten sittsam und gehorsam dem Manne zu folgen. Dies ging so weit, dass die Frauen in späteren Epochen tatsächlich fast ausschließlich damit beschäftigt waren sich einzukleiden und zu schmücken, anstatt etwas zum Familieneinkommen beizutragen. Männer avancierten also zum alleinverdienenden Part der Gesellschaft.
15 Ebd.. S. 73.
16 Ebd.. S. 73.
17 Ebd.. S. 75.
18 Amtmann, Juliane (1993): Mode und Moral. Ästhetik und soziale Normen der bürgerlichen Gesellschaft
im Spiegel der literarischen Darstellung der Kleidermode des 19. Jahrhunderts. Hamburg: Verlag DR.
Kovač. S. 65.
6
2.2. Gesellschaftlicher Wandel im 20. Jahrhundert
2.2.1. Emanzipation der Frau - Wandel der Gesellschaft
"Am 14. Februar 1725 kam eine der «Vernünftigen Tadlerinnen» in der gleichnamigen Zeitschrift ins Schwärmen. Nachdem sie vom Volk der Amazonen gelesen hatte, malte sie sich in den lebendigsten Farben weibliche Utopien aus. Sie dachte sich die Männer aus der eigenen Stadt heraus, versuchte sich eine Armee mit weiblichen Waffenträgerinnen vorzustellen und verweilte schliesslich lange bei ihrer Lieblingsidee: einer Hohen Schule ausschliesslich für Frauen. «Denn meinem Bedüncken nach waren alle Professor-Stellen mit Weibes-Personen besetzt.» […] Schliesslich fände sich sogar «eine spitzfindige, die aus einer sonderbaren Begierde neue Wahrheiten zu erfinden, die Frage aufwarff: Ob es denn eine so gantz ausgemachte Sache sey, dass die Manns-Personen Menschen wären? » Es war klar, dass diese ketzerische Frage lediglich den Spiess umdrehte, denn «die Leugnung dieser Streit-Frage wäre das beste Mittel, sich an denen zu rächen, die bisher die Menschheit der Weiber in Zweifel gezogen haben […]»" 19 .
Schon immer gab es also ein aufbegehren der Frauen. Zugespitzt hat sich dieser Zustand jedoch erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts. "Die Tendenz, vor allem kleinbürgerlicher und bürgerlicher Kreise, neue Stilrichtungen, ohne die Berücksichtigung standesmäßiger Privilegien zu übernehmen, hatte eine nie gekannte modische Breitenwirkung zur Folge und führte im industriellen Bereich zur Fertigung großer Stückmengen in allen branchenverwandten Bereichen. Dadurch kam es zur Inflation der Luxussymbole, […]" 20 . Luxus war kein Luxus mehr, sodass sich immer mehr Frauen herausnahmen, zu tragen was ihnen beliebte, auch Männerkleidung. Diese hatte nicht nur Vorteile in der
Bewegungsfreiheit, sondern bedeutete oft auch finanzielle Vorteile. Billigere Sitzplätze zu öffentlichen Veranstaltungen, bessere Arbeitsaufträge und
19 Brändli, Sabina (1998): Der herrlich biedere Mann. Vom Siegeszug des bürgerlichen Herrenanzuges
im 19. Jahrhundert. Zürich: Chronos Verlag. S. 11.
20 Amtmann, Juliane (1993): Mode und Moral. Ästhetik und soziale Normen der bürgerlichen Gesellschaft
im Spiegel der literarischen Darstellung der Kleidermode des 19. Jahrhunderts. Hamburg: Verlag DR.
Kovač. S. 75.
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allgemein mehr Mitbestimmungsrecht am täglichen Alltagsgeschehen. "Aber erst gegen 1889 konnte sich mit dem mehr oder weniger glatten Rockfall in der Damenmode eine Richtung durchsetzen, die einen Schnitt, der den Proportionen des Körpers angepasst war, erlaubte" 21 . Dies brachte wesentlich mehr Bequemlichkeit in die Frauenmode. Wodurch sich auch andere Freizeitvergnügungen herausbildeten. Den Anfang machte die Einführung des Mädchenturnens, womit erstmals in der Geschichte körperliche Ertüchtigung bei Frauen zugelassen wurde. Das Problem dieser Beschäftigung war jedoch fortwährend, dass sich die Mädchen in ihrer damaligen Kleidung nicht frei genug bewegen konnten. Die Rufe nach bequemerer Bekleidung wurden somit immer lauter, bis letztlich das Korsett und der Reifrock, nach der Jahrhundertwende, aus dem Kleiderschrank völlig verschwanden. Frauen sahen sich nicht länger nur als Prestigeobjekt, sondern begriffen, dass ihr Körper auch aus sich heraus Schönheit definieren und repräsentieren kann. Schönheit wurde laut Christian Janecke zum eigenen Willensakt. "Hinter diesem Willensakt standen etwa im Falle der >Neuen Frau< der Weimarer Republik die Distanzierung von überholten Weiblichkeitsidealen des 19. Jahrhunderts und der emanzipatorische Anspruch, die äußere Erscheinung […] selber definieren zu können" 22 . Und dies nicht nur für die oberen Gesellschaftsklassen. Durch die damalige Industriealisierung wurde nun Mode auch ärmeren Schichten zugänglich und "das alte Klassensystem [wurde] langsam aber sicher abgebaut" 23 . Dieser Abbau hatte zur Folge, dass sich ein neues Phänomen herausbildete - die Großstadtkultur. Der erste Weltkrieg beschleunigte dieses Phänomen nur noch. Viele Frauen hatten nun eine Ausbildung für einen Beruf und arbeiteten. Als sozialer Ausgleich weiteten sich die Sport- und Freizeitaktivitäten immer mehr aus. Das neue Lebensgefühl der Frau übertrug sich auch auf die Kleidung. Ende der zwanziger Jahre war der Garçonne- Stil das absolute muss in der Mode. Eine knabenhafte, wohl aber
21
Amtmann, Juliane (1993): Mode und Moral. Ästhetik und soziale Normen der bürgerlichen Gesellschaft
im Spiegel der literarischen Darstellung der Kleidermode des 19. Jahrhunderts. Hamburg: Verlag DR.
Kovač. S. 74.
22 Janecke, Christian (2004): Haar Tragen. Eine kulturwissenschaftliche Annäherung. Köln: Bohlau Verlag
GmbH & Cie. S. 84.
23 König, René (1967): Kleider und Leute. Zur Soziologie der Mode. Frankfurt am Main: Fischer Bücherei
GmbH, Frankfurt am Main und Hamburg. S. 120.
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Jennifer Meyer, 2009, Mode im 21. Jahrhundert, München, GRIN Verlag GmbH
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