2. Kommunikation als Quelle für Missverständnisse
Das Missverständnis ist die [unbeabsichtigte] falsche Deutung oder Auslegung einer Aussage oder einer Handlung 1 , welches anders als das Missverstehen nicht auf inkorrekter Ausdrucksweise oder fehlerhafter akustischer Wahrnehmung fusst. Mehrdeutige oder komplizierte Ausdrucksweisen potenzieren die Wahrscheinlichkeit eines Missverständnisses. Ebenfalls spielen Einflüsse von Persönlichkeit und Lebensumständen eine wichtige Rolle in der Interpretation von zwischenmenschlicher Kommunikation. Dies ist ein zentraler Punkt in der Geschichte des ehemaligen Tormanns Josef Bloch, welcher durch seine Wahrnehmungsstörung Missverständnissen und Interpretationsproblemen ausgeliefert zu sein scheint. Die Kommunikationsstörung der Hauptperson beschränkt sich nicht auf das gesprochene Wort, sondern ist auf allen Kommunikationsebenen zu beobachten. Bloch stellt wiederholt seine Umwelt in Frage und durch den Mangel an Kommentar eines externen Erzählers erscheint er stets als unzuverlässiger Charakter, welcher den Leser in die Situation bringt, Blochs Handlungen durch ergänzende Vermutungen erklären zu müssen.
2.1. Körperliche Kommunikation
2.1.1. Blicke
Blicke spielen eine zentrale Rolle in der Geschichte Blochs, da das erste Missverständnis der Geschichte massgeblich am weiteren Verlauf beteiligt ist. Im Anfangssatz vernimmt man sowohl die Information des Eintretens der Arbeitslosigkeit des Monteurs Josef Bloch, als auch die Tatsache, dass er früher ein bekannter Tormann gewesen sei 2 . Die Perzeption Blochs wird im darauffolgenden Satz jedoch in Frage gestellt, denn Bloch legte die Tatsache, dass bei seinem Erscheinen nur der Polier aufblickte, als Entlassung aus. Somit zeigt das Werk zu Beginn auf, dass Kommunikation und Missverständnisse nicht nur auf der Sprache basieren. Durch das Ausbleiben der begrüssenden Blicke seiner Mitarbeiter erscheint Bloch entmutigt und ist sich seiner Entlassung gewiss. Lediglich der Polier, welcher ein unwichtiger Mitarbeiter zu sein scheint, grüsst ihn.
Bloch interpretiert seine Entlassung als Fakt, jedoch wird später durch die Umstände aufgezeigt, dass dies vermutlich ein Missverständnis war. So muss Bloch am nächsten Tag auf seine Papiere warten, da im Personalbüro noch einige Telefongespräche geführt werden mussten, 3 was gegen seine Interpretation der Geschehnisse spricht.
1 http://www.duden.de/definition/missverst%C3%A4ndnis
2 Vgl. Handke S.7
3 Vgl. ebd., S.24/25
3
Eine weitere Bedeutung der Blicke in der Poetik Handkes ist die Stiftung von Zusammenhang. So schauen die Gendarmen, welche von Bloch nicht richtig interpretiert werden können, nicht über die Schultern zurück. 4 Der Schulterblick ist ein ästhetisches Ideal Handkes, welches im Rückblick eine Situation fixiert, ihr eine Position zuweist. So bleibt Bloch im darauffolgenden Satz am Zaun stehend, um zu zeigen, dass er nichts zu verbergen hatte, und versucht so den Gendarmen ein unschuldiges Bild von sich aufzuzeigen, die Wahrheit verdeckend.
Als weitere Gleichheit stiftende Instanz zeigt sich die Müdigkeit Blochs, welche ihm erlaubt sich mit der Welt zu verbinden, ohne sie interpretieren zu müssen. Die Müdigkeit lässt ihn klar wahrnehmen, ohne dass er das Wahrgenommene als Worte und Wortspiele erfassen muss. 5 Dieser müde Blick, vorurteilsfrei und erwartungslos, ist ebenfalls im Werk Don Juan von Bedeutung:
Das Schauen dieses Müden war eine Tätigkeit, es tat etwas, es griff ein: die Akteure des Spiels wurden besser durch es, noch schöner - zum Beispiel, indem sie sich vor solchen Augen mehr Zeit liessen. Dieser langsame Lidschlag liess sie gelten - brachte sie zu ihrer Geltung. (S.39)
Somit erkennt Bloch die Wichtigkeit von Blicken für die Stiftung von Zusammenhang, missversteht ihre praktische Anwendung jedoch wiederholt, da er ihnen mehr Bedeutung beimisst als die Personen, mit welchen er kommuniziert.
2.1.2. Gestik
Die Gestik ist die Gesamtheit der Gesten, als Ausdruck einer charakteristischen inneren Haltung. 6
Sie dient als Verstärkung emotionaler Ausdrücke in der Kommunikation und geschieht durch Bewegung der Extremitäten 7 .
Im Laufe der Geschichte zeigt sich, dass Bloch auch Probleme in der Interpretation körperlicher nonverbaler Mitteilungen hat. Dies zeigt sich klar, als Bloch durch Blicke mit der Kassiererin zu kommunizieren versucht und ihr Zurechtziehen des Kleides als klare Erwiderung seiner Blicke auffasst. 8 Die Vermutung der Fehlinterpretation wird durch den folgenden Satz unterstrichen: zumindest fasste Bloch das als Erwiderung auf. (S.13)
4 Vgl. Handke S.40
5 Vgl. ebd. S.99
6 Vgl. Duden
7 Vgl. Gericke S.32
8 Vgl. Handke S. 13
4
Wie auch zu Beginn des Buches deutet das Wort zumindest am Satzanfang darauf hin, dass die Wirklichkeit von der Auffassung Blochs abweicht.
Im späteren Verlauf zeigt sich, dass ihm sein Mangel an Einschätzungsfähigkeit von Gestik durchaus bewusst ist, so zweifelt er an seiner Interpretation der Handbewegung der Postbeamtin:
Schon in der Kabine drinnen, fragte er sich, ob er die Handbewegung vielleicht missverstanden hatte, ob sie vielleicht gar niemandem gegolten hatte. (S.88) Obwohl Bloch sich bei der Verführung der Frauen im Laufe der Geschichte vor allem nonverbaler Mittel bedient, man siehe die wortlose Verführung der Kassiererin Gerda 9 , ist er unfähig nonverbale Signale anderer Personen richtig zu interpretieren.
2.2. Schriftliche Kommunikation
Josef Bloch ist ein regelmässiger Zeitungsleser. Das Lesen von Zeitungen trägt teilweise zu seinem Wohlergehen bei, insbesondere wecken der Sports- und Gerichtsteil seine Aufmerksamkeit. 10 Der Kauf von Zeitungen geschieht schon bevor er durch die Polizei gesucht wird und dient somit nicht lediglich dem Zweck der Fluchtplanung und Vergewisserung eigener Sicherheit.
Die schriftliche Weitergabe von Information scheint weniger Potential für Missverständnisse zu beinhalten, da sie für Bloch eine natürliche Abfolge darstellt. Ein Satz ergab den nächsten Satz. Und dann, und dann, und dann… Man konnte einige Zeit im Voraus beruhigt sein. (S.75)
Diese Natürlichkeit, welche er Sätzen zuschreibt, zeigt sich auch in der Tatsache, dass er für Gegenstände versucht Sätze zu bilden, denn er kann Einzelheiten nur im Zusammenhang verstehen.
Dennoch erscheint in manchen Szenen das Lesen als ebenso schwierig wie das Reden, so erträgt er das Durchblättern von Zeitschriften schwer, kann jedoch kein Heft beiseitelegen, bevor er es ganz durchblättert. 11
Des Weiteren zeigt sich die Obsession Blochs mit schriftlicher Sprache in folgender Szene: Als, ohne dass ein Absatz gemacht wurde, die Sätze unvermittelt von etwas ganz anderem, von einer andern Person, handelten, schrak er auf. > Da hätte man doch einen Absatz machen müssen! < dachte Bloch, der nach dem kurzen Aufschrecken wütend geworden war.(S.18)
9 Vgl. Handke S.19
10 Vgl. ebd. S.15
11 Vgl. ebd. S.9
5
Aus dem Text ist nicht erschliessbar, weswegen dies auf Bloch einen negativen Einfluss dieses Ausmasses darstellt. Aufgrund der mangelnden Erklärung ist der Leser dazu gezwungen, diese Situation als Wut über falsche Anwendung von Sprache zu verstehen. Ebenfalls fehlt ihm die Konzentration, um missverständliches aufzuklären, weswegen er sich durch Musik oder auch durch die wechselnden Bilder der Strasse ablenkt. 12
2.3. Mündliche Kommunikation
Mündliche Kommunikation ist dadurch, dass es das dominante Mittel der Kommunikation ist, eine frequente Quelle der Frustration für Josef Bloch. Die Rückmeldung seines Umfelds betreffend seine Nutzung von Sprache unterschreibt stets Blochs Unfähigkeit zu kommunizieren und somit die Unfähigkeit seinen Platz in der Gesellschaft einzunehmen. Oftmals finden seine Wort keine Beachtung, so scheint ihn die Zeitungsfrau ausserhalb des Kiosks nicht zu erkennen 13 oder grüsst ihn ein Polizist nicht zurück 14 . Finden seine Worte jedoch Beachtung, bleibt das Resultat oft aus, so versteht ihn eine Verkäuferin nicht 15 oder missglückt der Versuch, einer Kellnerin einen Witz zu erzählen 16 . Der Witz ist ein Symbol, welches für das Erzählen steht, das in der Poetik Handkes für den Zusammenhang der Dinge steht 17 . Die Interpretation einer Situation als Witz wiederholt sich durch die gesamte Geschichte hindurch, unter anderem fasst Bloch die Auskunft eines Bekannten als Witz auf, was dazu führt, dass sie gemeinsam an ein Fussballspiel fahren 18 . Ebenfalls zeigt diese Passage die soziale Bedeutung des Witzes: Wenn man zu viert ist, sagt einmal der was, dann der. Man erzählt sich Witze. (S.59) Dennoch zeigt sich das Unvermögen Blochs, den Witz zu diesem Zweck zu nutzen, in dem seine Witze nicht verstanden werden, so nimmt die Pächterin seine Witze wörtlich und erkennt den Humor in seiner Aussage nicht:
Bloch kam es vor, als sei er unfähig, etwas Ernstes zu sagen. Er riss Witze, aber die Pächterin nahm alles, was er sagte, ganz wörtlich. […] Es nütze nichts, dass er beteuerte, nur einen Witz gemacht zu haben. (S.102)
Im Gegensatz zu der Zusammenhang stiftenden Macht des Witzes steht die Distanz von seiner Umwelt, welche Bloch realisiert und auch in seine Sprache einfliessen lässt. So fragt er nach dem Preis einer Wochenkarte, fügt jedoch gleich die Bemerkung hinzu, dass es ihn im Grund
12 Vgl. Handke S.9
13 Vgl. ebd. S.25
14 Vgl. ebd. S.8
15 Vgl. ebd. S.8
16 Vgl. ebd. S.13
17 Vgl. Wolfram
18 Vgl. Handke S.15
6
genommen nichts angehe. 19 Auch verstört ihn der Umstand, dass die beiden Friseurmädchen, mit welchen er redet, mit ihm auf eine zu persönliche Art redeten, welche er nicht interpretieren konnte:
Ausserdem sprachen sie von Dingen und vor allem von Personen, die er nicht kennen konnte, als ob er sie kennen müsste und eingeweiht sei.[…] Bloch dagegen erklärte zu jedem Namen, um wen es sich dabei handelte. Sogar Gegenstände, die er erwähnte, beschrieb er, um sie zu erklären. (S.61)
Des Weiteren will er auch den Namen der Kassiererin nicht wissen, sondern die Verbindung auf körperlicher Ebene belassen:
„Ich heisse Gerda!“ sagte sie. Bloch hatte es gar nicht wissen wollen. (S.21) Er ist frustriert durch seine Kommunikationsunfähigkeit, da er sich oft in Gespräche verwickelt, welche er nicht weiterführen kann. Sobald dieser Punkt erreicht ist, beginnt Bloch seine Umgebung wieder verstärkt wahrzunehmen, was Druck verursacht. 20 Erst als er Fragen stellt und somit aktiv wird, kann Bloch sich wieder normalisieren und Druck abbauen. Als weitere Quelle sprachlicher Kommunikation ist das Telefon zu nennen. Auch das Telefon steht bei Bloch für das Scheitern. Anders als in der persönlichen Kommunikation liegt die Schuld jedoch auch bei technischen Störungen. So erleidet er Abweisung durch seine Ex-Frau stellvertretend durch ihr Kind, kann seine Ex-Freundin im südlichen Grenzort nicht erreichen, hat nicht genug Münzen um seine Freunde anzurufen. Auch ist der Freund, den er anrufen wollte, mit seiner Mannschaft in einem Trainingslager kaserniert und kann telefonisch nicht erreicht werden. 21
Auch das Kino ist ein regelmässiges Motiv Handkes. Das Kino ermöglicht Bloch der Realität zu entfliehen, jedoch hat er Schwierigkeiten Aussenwelt und Film zu unterscheiden 22 .
2.4. Gewalt als Bewältigungsmethode
Josef Bloch birgt enormes Gewaltpotential, welches durch seine Unfähigkeit zu kommunizieren und die daraus resultierende Isolation begründet werden kann. Schon zu Beginn der Geschichte äussert er seine Frustration mit der Aussenwelt: Alles was er sah, störte ihn; er versuchte, möglichst wenig wahrzunehmen. Im Kino drinnen atmete er auf. (S.7)
19 Vgl. Handke S.57
20 Vgl. ebd. S.62
21 Vgl. ebd. S.85
22 Vgl. ebd. S.7
7
Dadurch, dass ihn einerseits alles was er sieht, stört, und gleichzeitig jegliche soziale Interaktion die Gefahr von Missverständnissen mit sich bringt, bedient sich Bloch wiederholt des Mittels der Gewalt, um Konflikte zu klären. Auch scheint Gewalt für ihn legitim zu sein, so berichtet er von seiner Schlägerei im Prater im gleichen Atemzug wie von dem darauffolgenden Billardspiel:
Im Prater geriet er in eine Schlägerei. […] In einem Café im zweiten Bezirk spielte er Billard, bis im Fernsehen die Sportnachrichten kamen.(S.16/17)
Ebenfalls schlichtet er eine Situation, welche er als nächtlichen Streit im Zimmer nebenan durch einen Faustschlag an die Wand 23 . Die Anwendung von Gewalt gibt ihm auch ein Gefühl von Macht: […] mit der andern Hand eine Finte gegen das Gesicht des Portiers schlagen. Dieser zuckte zurück, obwohl Bloch ihn gar nicht getroffen hatte.(S.23) Diese und weitere körperliche Auseinandersetzung, die das Bild eines Mannes beschreiben, der Gewalt zur Verstärkung seiner Durchsetzungsfähigkeit benutzt. Den Höhepunkt der Gewalt stellt der Mord an der Kassiererin Gerda dar. Dieser wird durch die erneute Erwähnung des störenden Umfelds eingeläutet: Aber dann störte ihn alles immer mehr. (S.22)
Die Frustration, welche aus der Interaktion mit der Kassiererin Gerda resultierte, dient als Auslöser für den Mord, für den kein Motiv bekannt ist. Da ihm kein weiterer Gesprächsinhalt einfällt, reicht die ihm unangenehme Stimmung, um ihn zum Mörder werden zu lassen.
23 Vgl. Handke S.14
8
3. Zusammenfassung
Bloch verliert aufgrund eines Missverständnisses seine Orientierung in der Welt. Dass dies kein Einzelfall ist, zeigt sich dadurch, dass Missverständnisse für ihn auf allen Ebenen der Kommunikation präsent sind, nonverbal wie auch mündlich und schriftlich. Alkohol und Gewalt dienen ihm zur Unterdrückung seiner Frustration über die Welt. Seine fortschreitenden paranoiden Zustände werden verstärkt durch sein Unvermögen, mit seiner Umwelt zu kommunizieren und sich aus seiner Isolation zu befreien. Die Symptome, die Bloch zeigt, welche als Schizophrenie oder Paranoia medizinisch gedeutet werden können, zeigen sich in diesem Werk als eine konstante Verwirrung mit Sprache, Suche nach Sinn und dem Finden von Bedeutung und gleichzeitig Entleerung von Sinn, wie er wiederholt festhält. Bloch benimmt sich, als wäre er isoliert von sozialen Regeln und beschreibt die Gewalt, welche er anwendet, als wäre es selbstverständlich. Dass er von sozialen Regeln nicht isoliert ist, zeigt sich jedoch durch seinen Versuch der Flucht aus Wien in das südliche Grenzgebiet, wohin die Polizei jedoch bald seine Fährte verfolgen kann.
Als letzter Ort der Zuflucht fungiert der Fussballplatz, welcher der Ort ist, an dem Bloch nicht ausgeschlossen, sondern völlig akzeptiert ist. Er erklärt einem Zuschauer den Elfmeter und den Fakt, dass der Torwart keinen Druck auf sich trägt aufgrund seiner schlechten Lage, nicht unähnlich Bloch selber, und nimmt somit den Druck von sich.
9
Bibliographie
Duden - Deutsches Universalwörterbuch, 6., überarbeitete Auflage. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich: Dudenverlag 2007
Frietsch, Wolfram: Die Symbolik der Epiphanien in Peter Handkes Texten: Strukturmomente eines neuen Zusammenhanges; Pro Universitate Verlag, 1995
Gericke, Cornelia: Rhetorik: „Die Kunst zu überzeugen und sich durchzusetzen“. Cornelsen Verlag
Handke, Peter: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter. Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main, 1970
Horvath, Krisztina: Warum versagt die Sprache? Kommunikationsstörung in Peter Handkes Werk, Pecs 1998
Krajenbrink, Marieke: Intertextualität als Konstruktionsprinzip. Transformationen des Kriminalromans und des romantischen Romans bei Peter Handke und Botho Strauß. Amsterdam 1996
Klingmann, Ulrich: Handkes "Die Angst des Tormanns beim Elfmeter" Buchtext und Filmtext. In: The german Review 1995, H.4, S.164-173
Piwinger, Manfred und Jörg Christoffel: Wenn zwei sich missverstehen, Online-Publikation, http://www.piwinger.de/aktuell/Missverstaendnisse.html, Zugriff 3.1.2011
Schmiedt, Helmut: Aufklärung als Form. Beiträge zu einem historischen und aktuellen Problem. Würzburg 1997
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2011, Kommunikation als Quelle für Missverständnisse in der Erzählung "Die Angst desTormanns beim Elfmeter" von Peter Handke , München, GRIN Verlag GmbH
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