Inhaltsverzeichnis
1. Einführung 1
1.1. Historischer Hintergrund zum SCOR - Model 1
1.2. Einleitung zum Thema 1
2. Das SCOR - Modell 2
2.1. Aufbau der SCOR - Pyramide 3
2.1.1. Die Höchste Ebene 3
2.1.2. Die Konfigurationsebene 4
2.1.3. Die Gestaltungsebene 5
2.1.4. Die Implementierungsebene 6
3. Ziele des SCOR - Model 6
4. Sind SCOR - Modelle praxisnah - Am Beispiel eines
Produktionsunternehmen ? 8
4.1. Mögliche Diskussionspunkte 10
5. Fazit 12
6. Literaturverzeichnis 14
1
1. Einführung
1.1. Historischer Hintergrund zu SCOR - Modellen 1
Die Anfänge zum Supply Chain Operation Reference - Modell (kurz: SCOR) findet man im Jahr 1996. Die zwei Bostoner Unternehmensberater Pittiglio Rabin Todd und McGrath setzen sich zuerst mit dem Problem auseinander, die einzelnen Wertschöpfungs-, Distributions- und Logistikketten so zu veranschaulichen und zu verallgemeinern, dass die jeweiligen Unternehmen die Möglichkeit besitzen sich untereinander vergleichbar zu gestalten. Im gleichen Jahr setzten weitere 69 Unternehmen den Grundstein für das Supply chain council (kurz: SCC) 2 , welches bis heute eine Organisation zur Optimierung des SCOR - Modells darstellt und sich auf die Fahne geschrieben hat, diese Optimierungen und Erfahrungen, ohne größeren monetären Hintergrund an die Unternehmen zu deren Wertschöpfungssteigerung weiterzugeben. Mittlerweile gehören mehr als 1000 Unternehmen und auch Universitäten dieser Organisation an.
1.2 Einleitung zum Thema
Jedes Unternehmen verfolgt unterschiedliche Zielvorstellungen und stellt somit verschiedene Ansprüche an deren Wertschöpfungs-, Distributions- und Logistikketten. Aufgrund dieser unterschiedlichen Einstellungen, ist es kaum möglich die einzelnen Unternehmen „auf eine Stufe zu stellen“, d.h. eine gemeinsame Informationsbasis herzustellen und somit vergleichbar zu machen. Dies gelingt nur, wenn man einige Kernvorstellungen für jedes Unternehmen heraus kristallisiert und diese so theoretisch wie möglich hält.
1 Vgl. Verbesserung der Supply Chain: Leistung auf Basis des SCOR-Modells - Helfried Zimmermann
(Seite 8)
2 Vgl. Spitzenleistungen im Supply Chain Management - Peter A. Bolstorff, Robert G. Rosenbaum, Rolf
G. Poluha (Seiten 18ff)
2
Das SCOR - Modell greift diesen Aspekt auf und kann daher auf mehrere Unternehmen angewendet werden. Dieses Modell bildet sozusagen den Rahmen für alle weiteren Anpassungen der Supply Chain. Durch die dadurch erzielte Transparenz ist es möglich, dass mehrere Vorgänge bzw. Prozesse im Laufe der einzelnen Ablaufketten optimiert und in Zusammenarbeit (vom Lieferanten bis zum Kunden) schneller ablaufen können.
2. Das SCOR - Modell
Das SCOR - Modell vereinigt alle Prozesse und Ansatzpunkte, welche man aus den internen und externen Wertschöpfungsketten ableiten kann. Es werden somit nicht nur interne Abläufe, sondern speziell auch die externen Abläufe betrachtet. Veranschaulicht wird das ganze Prinzip, durch die folgende Grafik. 3
Quelle: http://beergame.uni-klu.ac.at/bilder/scor.jpg
Das SCOR - Modell ist als „Pyramide“ zu verstehen. In dieser Pyramide gibt es vier Ebenen, welche aufeinander aufbauen und jeweils die folgende Ebene von der bevorstehenden Ebene abhängig ist.
3 Vgl. Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre - Theo Vollmer (Seiten 364ff)
3
Verdeutlicht wird dieses Abhängigkeitsverhältnis durch die nachfolgende Grafik. Dort sieht man die vier Ebenen (Höchste Ebene, Konfigurationsebene, Gestaltungsebene und Implementierungsebene). Bereits anhand dieser Grafik erkennt man zum Einen das Abhängigkeitsverhältnis, als auch die Detaillierung der einzelnen Prozesse, welcher pro Ebene weiter zu nimmt. Die einzelnen Ebenen möchten wir nachfolgend genauer betrachten.
Abbildung 2-4; Die einzelnen Ebenen des SCOR-Modells
Quelle: http://beergame.uni-klu.ac.at/scor.htm 2.1 Aufbau der SCOR - Pyramide 4
2.1.1. Die Höchste Ebene 5
In dieser Ebene findet man die Basis für das SCOR - Modell. Ausgangspunkte sind hier die fünf Kernprozesse (Planung, Beschaffung, Herstellung, Lieferung
4 Vgl. Strategisches Supply Chain Management - Shoshanah Cohen; Joseph Roussel (Seiten 81ff)
5 Vgl. Prozesse in Produktion und Supply Chain optimieren - Torsten Becker 2. Auflage (Seiten 149ff)
Arbeit zitieren:
Jens Schmidt, 2009, Das SCOR-Modell - Aufbau, Ziele, Diskussionspunkte, München, GRIN Verlag GmbH
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