W 30 Krieg, Frieden und Politik Universitätslehrgang Politische Bildung (MSC)
Vorwort
Das Thema Krieg in Kroatien und kroatische Literatur habe ich gewählt, weil ich das Land Jugoslawien ebenso schätze wie das heutige Kroatien. Allerdings mit einem Blick als Fremde, als Urlauberin seit den frühen 1980er Jahren, mit Unterbrechung durch den Krieg, bis heute. Nach dem Krieg fuhren wir zwar bald wieder nach Istrien, wo wir von den vielen verletzten und offensichtlich traumatisierten jungen Männern und alten Menschen betroffen waren, jedoch erst Jahre später durch das Landesinnere nach Dalmatien. Wir hatten 1982 eine Reise durch Jugoslawien gemacht, von Koper über Riejka, Senj, Zadar, Šibenik bis Dubrovnik, nach Mostar, Sarajevo, Banja Luka, Slunj, Zagreb, Varaždin bis Ptuj. Dieses Jugoslawien hatten wir noch im Sinn, als wir in Slunj (wo wir das Hotel suchten, in dem wir damals zu Abend gegessen und über Doderers Werk gesprochen hatten) durch einen Stau Richtung Plitvitze, wie wir es immer zu tun pflegten, eine Nebenstraße nahmen, um schneller an die Küste zu gelangen. Wir hatten in den 1990ern vom Krieg gehört, gelesen, waren entsetzt gewesen über das, was sich nur wenige hundert Kilometer weit von uns entfernt abspielte, aber alles war doch abstrakt geblieben. Wirklich konkret wurde es auf diesen Nebenstraßen zwischen Slunj und Gradcac: zerstörte Dörfer, ausgestorbene Landschaften, Schattenbilder grauenhafter Ereignisse, nur ein paar Greise, die noch in den Ruinen umhergingen. Diese Bilder verfolgten uns den ganzen Urlaub, unseren ersten nach dem Krieg in Zadar. Bis heute waren wir immer wieder in Kroatien, die Autobahn führt mittlerweile so durchs Land, dass man jene zerstörten und unbewohnten Stätten nicht mehr sieht, in Zadar wie auch anderswo sind die Einschusslöcher an den Häusern verschwunden, die zerstörten Häuser durch neue, moderne ersetzt. Ich habe mir seither immer wieder die Frage gestellt, wie kann man als direkt Betroffene/r mit solchen Erfahrungen umgehen, kann man das jemals vergessen, kann man es bewältigen? Die folgende Arbeit soll ein (fragmentarischer, wie mir nach der Durchforstung des Materials noch viel stärker bewusst ist) Versuch sein, zu verstehen, wie die Literatur auf diese Situation einer radikalen Veränderung (politisch, gesellschaftlich, menschlich) reagiert und welche Botschaften sie vermitteln kann. Ich habe das Lesen der kroatischen, deren Auswahl jedoch dadurch begrenzt war, dass ich nur die deutschsprachigen Übersetzungen lesen konnte, als sehr bereichernd empfunden, auch für die Auseinandersetzung mit der modernen österreichischen und deutschen Literatur.
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Inhaltsverzeichnis
Vorwort 1
Inhaltsverzeichnis 2
1 Krieg und Literatur 3
1.1 Literatur der Moderne bis 1945 3
1.2 Literatur in der SRFJ 4
2 Der Krieg von 1991 - 1995 und Kriegsfolgen im Spiegel der Literatur 5
2.1 Deutschsprachige Literatur 7
2.1.1 Südlicher Sommer - Ein Blick auf Kroatien aus der Ferne. 7
2.1.2 Meine Ankunft in Wörtern - Ein Rückblick auf die alte Heimat. 11
2.2 Kroatische Literatur 13
2.2.1 Lyrik - Dežulovic und Rešinski. 14
2.2.2 Krieg und Kriegsfolgen in der Prosa. 15
2.2.3 Junge Literatur aus dem neuen Kroatien. 21
3 Schlussüberlegungen 25
Literaturverzeichnis 26
Quellenverzeichnis 28
Abbildungsverzeichnis 28
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1 Krieg und Literatur
Homers „Ilias“, Grimmelshausens „Simplizissimus“, Tolstois „Krieg und Frieden“, Borcherts „Draußen vor der Tür“ uvm. - Krieg und Kriegsfolgen haben Literatur beeinflusst. Bereits nach früheren Kriegen gab es auch in Kroatien Literatur zum Thema: zur Darstellung, zum Verständnis, vielleicht auch zur Bewältigung. Dennoch muss in Kriegszeiten Krieg nicht das dominante Thema sein.
1.1 Literatur der Moderne bis 1945
Miroslav Krleža (1893 - 1981) ist einer der bedeutendsten kroatischen Autoren. Sein Werk erscheint nach 1914, ein Zeitpunkt, der wichtig für die kroatische Literatur gewesen ist: „Seit dem ersten Weltkrieg [...] entwickelte sich die kroatische Literatur aufgrund der gewal-
tigen Strömungen der Epoche aus einer zurückgezogenen, man könnte fast sagen, provinziel-len Literatur, die ausschließlich mit ihrem eigenen Dasein beschäftigt war, wieder zu einer
Literatur, die im Rhythmus der Weltereignisse atmete und dabei ihrer traditionell gehegten
Meinung, dass nationalen Belangen und der Verwirklichung ästhetischer Werte Rechnung zu
tragen sei, nicht untreu wurde.“ (Frangeš 1995, S. 319).
2005 lässt die junge Autorin Marica Bodrožic in ihrem Roman „Der Spieler der inneren Stunde“ den Onkel der Hauptperson über Miroslav Krleža sagen, dieser „habe den Nobelpreis nur nicht bekommen, weil sein Name den Schweden (und nicht nur den Schweden) Angst mache und keiner ihn aussprechen könne“ (Bodrožic 2005, S. 208f). 1936 endet die von Krleža geprägte Epoche. Ferdo Šišic stellt in Anlehnung an den Illyrismus des 19. Jahr-hunderts eine nationale Wiedergeburt fest: „ein gemeinsames politisches Bewusstsein und [...] eine moderne Vorstellung von einem Nationalstaat und von Unabhängigkeit“ (Frangeš 1995, S. 398). 1940 thematisiert Ivan Goran Kovacic den Krieg und die Angst; ein wichtiger Teil der Literatur der 1940er ist Widerstandsliteratur : Mag a Dr in Gertraud Wagenhofer 3/29
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„Es ist nur im ersten Moment erstaunlich, dass diejenigen Dichter, die sich besonders stark
im Krieg engagiert und seine Schrecken am eigenen Leibe miterlebt hatten, bestrebt werden,
die chaotischen, verzerrten Ereignisse durch eine harmonischen Ausdrucksweise zu über-winden, die nur eine akademischen Konzeption von Poesie bieten kann. Die Jama des Goran
Kovacic, die Oci des Popovic, die Partisanenlieder des Nazor [...] sind die besten Beispiele
und der Beweis dafür, dass sich nur wahre Talente der drohenden Sterotypie, die eine solche
Überzeugung mit sich bringt, widersetzen können.“ (Frangeš 1995, S. 429).
1.2 Literatur in der SRFJ
In den ersten Nachkriegs jahren ist die Dichtung vom sozialistischen Realismus gekennzeichnet, über eine neue Moderne in den 1950er und 1960er Jahren bis hin zum Beginn der Post-moderne ab den 1970er Jahren, gekennzeichnet von Pluralismus, Ästhetizismus und Avantgarde. Nach der Unterdrückung des Kroatischen Frühlings wird bis weit in die 1980er Jahre der Roman zur wichtigsten Gattung. Die Zensur in der SFRJ zwingt Autor/innen auszuweichen, zB in den Phantastischen Roman, um die Wirklichkeit dennoch darstellen zu können. „Das Phantastische mit einer Unzahl von Kombinationen ermöglichte eine Kritik, die schein-bar gegen etwas Nichtvorhandenes, Potentielles gerichtet war. Die Literatur wurde nach und
nach zu einem Spiel; aber dieses Spiel war nicht so harmlos, wie dies dem
,selbstverwaltenden’ Auge erschien. Es war die Zeit nach 1971, nach der Unterdrückung des
sogenannten „kroatischen Frühlings“, als „schwarze Listen“ aufkamen, „unerwünschte“
Schriftsteller genannt sowie unterwartete Anklagen erhoben wurden, ein politisches Engage-ment von der Stange an den Tag gelegt wurde und sowieso eine depressive Stimmung
herrschte [...] Auf diese Wiese entstand eine Gemeinschaft von „phantastischen“ Schrift-
stellern, mit deren Hilfe man die zweite Hälfte der stickigen Jahre zwischen 1971 und 1990
sicher überqueren konnte. [...] Die technische Modernisierung trug dazu bei, dass sich die
Literatur auch andere Kommunikationsmittel, Medien (Film, Zeitung, Comics) und Codes
nutzbar machte“ (Frangeš 1995, S. 534).
Es gibt bereits in den 1980ern kein Paradigma, keine dominanten Vorbilder, sondern Pluralismus und heterogene Poetiken, die Unterscheidung von elitärer und trivialer Literatur bricht zusammen, es regieren die Gesetze des Marktes. Die Epoche schwankt zwischen phantastischer und realer Literatur. Wie in der gesamten europäischen Literatur wird auch in Kroatien der Kriminal- bzw. Detektivroman ein wichtiges Genre, vor allem in der Zeit nach dem Tod Titos und der zunehmenden wirtschaftlichen Krise in der SFRJ:
„Jeglicher Perspektiven auf ein besseres Leben (Wohnung, Beruf, Zukunftspläne) beraubt,
verwandelte diese Generation den Krimi in eine Art phantastischen Roman bzw. fand in der
Form des Krimis die einzige Bestätigung dafür, dass Gerechtigkeit, wenigstens manchmal zu
ihrem Recht kommt. Gerechtigkeit war für sie demnach eine Art von ,fantascienza’, etwas,
was es im richtigen Leben nicht gab“ (Frangeš 1995, S. 538)
Die Literaten der 1980er Jahre fühlen sich nicht als verlorene Generation, sondern als „überflüssige“ Generation (Tribuson in Frangeš 1995, S. 540). Ganz typisch für die kroatische
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Prosaliteratur ist eine Art Patchwork, nicht nur einfaches Aneinanderfügen, sondern die Verbindung von Literarischem, Paraliterarischem, Tatsächlichem und Erdachtem zu einer schlichten, aber mehrschichtigen Einheit (zB. Dubravka Ugrešic). Literatur bedeutet Freiheitsräume, über das triste Alltägliche hinaus Parallelwelten zu schaffen und „holt sich Motive aus der Abfalltonne der etablierten Literatur, ,zitiert’ und ,recyclet’, [verfällt] in die künstlichen Paradiese (oder Höllen, das ist ganz gleich) einer imaginären Literatur“. (Frangeš 1995, S. 539).
2 Der Krieg von 1991 - 1995 und Kriegsfolgen im Spiegel
der Literatur
Selbstverständlich bricht mit der Unabhängigkeitserklärung Kroatiens nicht sofort eine neue Ära der Literatur an. Dennoch ändert die Erfahrung des Zerfalls der SFRJ, des Krieges in Kroatien von 1991-92/95 und des Krieges in Bosnien-Herzegowina 1992-1995 die kroatische Gesellschaft nachhaltig, was sich auch in der Literatur widerspiegelt. Viele Autorinnen/Autoren können während des Krieges im eigenen Land nicht veröffentlichen, aber Verlage - viele davon auch im deutschsprachigen Raum, bieten eine Plattform, tragen aber auch „zur Bildung von Auto- und Heterosterotypen bei, die auf innerjugoslawischen Zwistigkeiten bezogen sind“ (Stancic 2005, S. 204). Zwischen 1990 und 2000 gibt es eine Reihe von kritischen Autorinnen, Verlegerinnen und Kunstschaffenden im gesamten Raum Ex-Jugoslawien, aber auch im Exil.
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts ist die kroatische als eigenständige Literatur auch auf Buchmessen vertreten. Die Frankfurter Buchmesse von 1999 kommentiert der bosnische Autor Miljenko Jergovic, der seit 1993 in Kroatien lebt, mit dem Satz „Es riecht hier gar nicht nach Blut“. Auf dieser Buchmesse wird die Gruppe 99 1 gegründet, die sich aus Autorinnen/Autoren aus Ex-Jugoslawien konstituiert:
„Die Autoren wollen [...] einen Kulturraum etablieren, der im Geist verbindet, was im Leben
geschieden ist“ (Raditsch 1999), „eine Art Gruppe 47 für den Balkan: ein Clan, ein Symbol,
ein Labor, auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt, selbstorganisiert und fremd-
finanziert, ein Club mit beschränktem Zu- und großem Auftritt“ (Radisch 2000).
2007 gibt es im November die Buchmesse Interliber in Zagreb.
1 Unter anderem: Bogdan Bogdanovic, Slavenka Drakulic, Drago Jancar, Miljenko Jergovic, Ivan Lovrenovic, Ali Podrimja, Branko
Sbutega, Slobodan Šnajder, Dragan Velikic und der Verleger Nenad Popovic, der 1999 auch den Anerkennungspreis der Leizpiger
Buchmesse zur Europäischen Verständigung bekommen hat. Mag a Dr in Gertraud Wagenhofer 5/29
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Im Dezember 2007 distanzieren sic h bei der Buchmesse in Pula, die 1995 das erste Mal stattfand, viele Autor/innen von nationalen Schriftstellerverbänden.
„Es geht uns auch nicht um Versöhnung, sagt Alida Bremer, das erwartet der Westen immer von uns. Worum geht es dann? Um eine Utopie, um ein gemeinsames Projekt Mitteleuropa, sagt der Dichter Delimir Rešicki - ohne Missionierung durch den Westen. Darum, in der Literatur die direkte und nicht geschönte Erfahrung des Krieges darzustellen, sagt der Schriftsteller Tomica Bajsic. Darum, sich nicht von der Politik vereinnahmen zu lassen, sagt die Messechefin Vodopija. Deutschland hat den weltgrößten Übersetzungsmarkt, da wollen wir hin, sagt die Leipzig-Koordinatorin Bremer, schließlich wollen wir die Rezeption unserer Literatur jenseits von Klischees anschieben“ (Hoch 2007).
Was Bremer möchte, gelingt 2008 tatsächlich: Kroatien ist Schwerpunkt der Leipziger Buchmesse. Das „Literarische Quartett“ sieht diesmal etwas anders aus, es setzt sich zusammen aus Alida Bremer, Edo Popovic, Ivana Sajko und Delimir Rešicki:
Nicht nur „die horen-Ausgabe: fabula rasa - Oder Zagreb liegt am Meer“ (vgl. Bremer 2008), sondern auch der Erzähl-/Essayband: „Südliche Luft. 20 Liebeserklärungen an Kroatien“ (vgl. Bremer/Hinzmann/Schurf 2008) sowie eine Reihe von Lesungen, Internetauftritten, Blogs, Videos und Neuerscheinungen von ins Deutsche übersetzter kroatischer Literatur sind die Folge und rücken vor allem die neuere Literatur dieses neuen Kroatien auch ins literarische Bewusstsein der deutschsprachigen Leser/innenschaft. Der Band „Südliche Luft“ kommt ganz harmlos, so wie eine leichte Urlaubslektüre daher, aber es beinhaltet eine kritische (vgl. zB Fischer 2008), berührende (vgl. zB Altura 2008) und den Krieg sehr stark spürbar machende (vgl. zB Ljubic 2008) Vielfalt an unterschiedlichen Beiträgen.
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2.1 Deutschsprachige Literatur
„Die Deutschen kannten Jugoslawien zum größten Teil nur als Urlaubsland; mit der kompli-
zierten Historie und der wirtschaftlichen Misere setzten sich die europäischen Nachbarn nur
vereinzelt auseinander [...] Als die Kämpfe begannen, waren die europäischen Staaten vorerst
einmal nur fassungslos. Mit einem Krieg, der sich flächenbrandartig und schnell über Euro-
pas Mitte ausbreitete, hatte keiner zu rechnen gewagt“ (Richter 1999, S. 96 und 196).
Beim Steirischen Herbst 1991 wird ein Video vom August 1991 über verstümmelte Leichen unter dem Titel „Bis unter die Haut“ gezeigt und auch dargestellt, dass es auch serbischen Widerstand gegen solche Gräuel gibt (Cavalieri 1993, S. 45). Dennoch hat man und haben wohl auch manche Schriftsteller durch die Medien einen anderen Eindruck gewonnen.
2.1.1 Südlicher Sommer - Ein Blick auf Kroatien aus der Ferne
Der Blick aus der Ferne auf Kroatien scheint (im Vergleich mit der kroatischen Literatur) zwar mitfühlend, aber distanziert, eher intellektuell spielerisch, weniger direkt. Das ist auch aus der Situation, vom Krieg direkt betroffen zu sein oder nicht, erklärbar. Vieles von dem, was österreichische Autoren thematisieren, kommt auch in Igo r Štiks „Die Archive der Nacht“ vor wenngleich anders und viel intensiver, viel direkter und schonungsloser, und wird deshalb den Autoren Molden und Gstrein gegenübergestellt.
„Weil die Kultur noch am Leben ist“ - Ernst Molden 2 „Dubrovnik nach dem Krieg“ 1994 und Igor Štiks 3 „Die Archive der Nacht“ 2006
Dubrovnik wurde drei Monate belagert und stellte als UNESCO-Weltkulturerbe eine Besonderheit dar, weil die Weltöffentlichkeit dieser Stadt 1991 mehr Aufmerksamkeit schenkte als
2 Ernst Molden (*1967 in Wien) österreichischer Schriftsteller und Musiker.
3 Igor Štiks (*1977 in Sarajewo) kroatischer Autor, wurde 2002 mit dem Ksaver-Šandor-Gjalski-Preis - dem wichtigsten Literaturpreis
Kroatiens - ausgezeichnet. Mag a Dr in Gertraud Wagenhofer 7/29
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MSc Mag. Dr. Gertraud Wagenhofer, 2008, Kroatische Literatur und Krieg, München, GRIN Verlag GmbH
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