Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
1 Einleitung 1
1.1 Zielsetzung 1
1.2 Aufbau der Projektarbeit 1
1.3 Begrifflichkeiten 2
1.3.1 Logistik 2
1.3.2 Logistik-Outsourcing 3
1.3.3 Kontraktlogistik 3
1.3.4 Value Added Services (Mehrwertleistungen) 4
2 Grundlagen 5
2.1 Materialfluss 6
2.2 Informationsfluss 8
2.3 Finanz- und Rechtefluss 9
3 Untersuchungsmethodik 9
3.1 Chancen der VAS-Optionen 12
3.2 Risiken der VAS-Optionen 15
4 Analyse der Optionen von VAS 16
4.1 VAS-Optionen des Materialflusses 18
4.1.1 Just-in-Time 18
4.1.2 Behältermanagement 22
4.1.3 Postponement. 26
4.1.4 Reparaturen 28
4.2 VAS-Optionen des Informationsflusses 30
I
4.2.1 Bedarfsplanung. 30
4.2.2 Supply Chain Event Management 32
4.2.3 Auftragsmanagement 36
4.2.4 Logistiknetzwerk-Design 39
4.3 VAS-Optionen des Finanz- und Rechteflusses 42
4.3.1 Bestandsfinanzierung 42
5 Untersuchungsergebnis 44
5.1 Besonderheiten 45
5.2 Kritische Würdigung des Ergebnis 47
5.3 Schlussfolgerung 48
6 Zusammenfassung 48
7 Literaturverzeichnis 50
7.1 Internetquellen 51
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Akteure bei VAS-Kontrakten
Abbildung 2: Typologie logistischer Mehrwertleistungen
Abbildung 3: Unterbereiche des Materialflusses
Abbildung 4: Unterbereiche des Informationsflusses
Abbildung 5: Zusammensetzung der Potentialkennzahl
Abbildung 6: Chancen von VAS-Optionen für LDL
Abbildung 7: Risiken von VAS-Optionen für LDL
Abbildung 8: Überblick der VAS-Optionen im Materialfluss
Abbildung 9: Überblick der VAS-Optionen im Informationsfluss
III
Abkürzungsverzeichnis
B2B Business-to-Business B2C Business-to-Consumer BGB Bürgerliches Gesetzbuch BVL Bundesvereinigung Logistik E-Commerce electronic commerce/Elektronischer Handel EDV Elektronische Datenverarbeitung FDL Finanzdienstleister IT information technology/Informationstechnik JIT Just-in-time LDL Logistikdienstleister LND Logistiknetzwerk-Design RF Radio-Frequency RFID Radio-Frequency Identification SCM Supply Chain Management SCEM Supply Chain Event Management TUL Transport, Umschlag, Lagerung VAS Value Added Services/Mehrwertleistungen
IV
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Beispiel für Bewertung der Chancen 10
Tabelle 2: Beispiel für Bewertung der Risiken 11
Tabelle 3: Kategorisierung von VAS-Optionen 12
Tabelle 4: Chancenbewertung für Just-in-Time 19
Tabelle 5: Risikobewertung für Just-in-Time 21
Tabelle 6: Chancenbewertung für Behältermanagement 23
Tabelle 7: Risikobewertung für Behältermanagement 25
Tabelle 8: Chancenbewertung für Postponement/Endmontage 26
Tabelle 9: Risikobewertung für Postponement/Endmontage 27
Tabelle 10: Chancenbewertung für Reparaturen. 28
Tabelle 11: Risikobewertung für Reparaturen 29
Tabelle 12: Chancenbewertung für Bedarfsplanung 31
Tabelle 13: Risikobewertung für Bedarfsplanung 32
Tabelle 14: Chancenbewertung für SCEM 33
Tabelle 15: Risikobewertung für SCEM 35
Tabelle 16: Chancenbewertung für Auftragsmanagement 37
Tabelle 17: Risikobewertung für Auftragsmanagement 38
Tabelle 18: Chancenbewertung für LND 40
Tabelle 19: Risikobewertung für LND 41
Tabelle 20: Chancenbewertung für Bestandsfinanzierung 43
Tabelle 21: Risikobewertung für Bestandsfinanzierung 44
Tabelle 22: Überblick über VAS-Optionen 46
V
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
Diese Projektarbeit wird für das Modul AL04 Themenspezifische Projektarbeit angefertigt und geht somit zu 100% in die Modulnote ein. Neben dem Erlernen neuer Fachbegriffe und diverser Methoden sollen einige Optionen von Value Added Services näher betrachtet werden. Zudem werden die VAS in Zusammenhang mit der Betriebswirtschaftslehre und der Logistik dargestellt.
Ausgehend von dem aktuellen Wissenstand der Thematik sollen einzelne Optionen von VAS detailliert beschrieben und auf ihre Chancen und Risiken analysiert werden. Durch die ausführliche Analyse ist eine Bewertung der einzelnen Optionen hinsichtlich ihres Umsetzungspotentials für LDL möglich. Durch die ausführliche Betrachtung der Optionen von VAS wird das Wissen zu dieser Thematik anschaulich vertieft und die Wahrnehmung für den Themenbereich sensibilisiert.
1.2 Aufbau der Projektarbeit
Im Rahmen dieser Ausarbeitung werden Optionen von VAS in der Logistik beschrieben und nach ihrem Realisierungspotential für den LDL bewertet. Nachdem in diesem Kapitel das Ziel genau definiert und der Aufbau geklärt ist, werden grundlegende Begrifflichkeiten grob erklärt und auf weiterführende Literatur zu den einzelnen Teilbegriffen hingewiesen.
Das zweite Kapitel stellt den aktuellen Stand der Thematik dar und beschreibt die Basis, auf der diese Arbeit aufbaut. Hierzu werden wichtige Quellen herangezogen, in denen dieser Themenbereich bereits durchleuchtet wurde. Es wird eine Typologie der logistischen Mehrwertleistungen vorgenommen. Anschließend wird im dritten Kapitel die Methodik beschrieben, die hier Anwendung findet. Mit Hilfe von Chancen- und Risikoanalysen werden einzelne Optionen, die zu den Mehrwertdiensten zählen, bewertet.
1
Im vierten Kapitel werden ausgewählte VAS-Optionen, die in der Logistik vorkommen, unter Zuhilfenahme der in Kapitel drei beschriebenen Methode analysiert. Aus den in Kapitel zwei beschriebenen Unterbereichen werden jeweils Optionen ausgewählt und nach ihrem Realisierungspotential untersucht. Danach wird in Kapitel fünf das Untersuchungsergebnis präsentiert und eine Rangfolge aufgestellt. Zudem wird das Resultat kritisch gewürdigt und auf Besonderheiten hingewiesen. Anschließend wird eine kurze Schlussfolgerung gezogen.
Gegen Ende der Projektarbeit werden in Kapitel sechs das Ziel, die Durchführung und das Ergebnis allgemein zusammengefasst. Das letzte Kapitel gibt Auskunft über Quellen und zusätzliches Material (Screenshot und Sonstiges auf CDÆAnlage).
1.3 Begrifflichkeiten
In diesem Kapitel werden wichtige Begrifflichkeiten wie Logistik, Kontraktlogistik Outsourcing und Value Added Services (Mehrwertdienste) definiert und kurz erklärt. Zudem wird auf weiterführende Literatur verwiesen, die detaillierte Auskünfte über die einzelnen Begriffe geben.
1.3.1 Logistik
Unter dem Begriff Logistik versteht man nach der Definition der BVL e.V. „die ganzheitliche Planung, Steuerung, Koordination, Durchführung und Kontrolle aller unternehmensinternen und unternehmensübergreifenden Güter- und In-formationsflüsse. Die Logistik stellt für Gesamt- und Teilsysteme in Unternehmen, Konzernen, Netzwerken und sogar virtuellen Unternehmen prozess- und kundenorientierte Lösungen bereit. Die Beschaffungs-, Produktions-, Distributions-, Entsorgungs- und Verkehrslogistik sind dabei wichtige Teilgebiete der Logistik, die in alle Prozessketten und -kreisläufe einfließen.“ 1
1 Wissenschaftliche Definition der Logistik (www.bvl 2011)
2
Nach Straube (2004, S. 27ff.) beeinflusst die Logistik auch ausgewählte Finanz-und Rechteflüsse. Logistik integriert somit nicht nur Prozesse und Wertschöpfungsketten, sondern auch Wissensgebiete. 2
Weitere geschichtliche Hintergründe, die Entwicklung und die genaue Differenzierung zu der Begriffsverwendung der Logistik werden in Quellen wie z.B. e-Logistik - Ganzheitliches Logistikmanagement von F. Straube und Wikipedia - Logistik genauererläutert.
1.3.2 Logistik-Outsourcing
Nach Müller-Daupert (2005, S. 11) spricht man in der Logistik von Outsourcing „sobald physische oder administrative Logistik-Aktivitäten, die von einem Unternehmen in der Regel nicht als Prozesse mit Kernkompetenz gesehen werden, an einen entsprechend spezialisierten Dienstleister übertragen und im weiteren Verlauf der Geschäftsbeziehung von diesem gegen entsprechende Vergütung erbracht werden.“ 3 Diese Aktivitäten werden in der Regel in einem Vertrag geregelt.
1.3.3 Kontraktlogistik
Nach Stölze (2007, S. 38) wird der Begriff Kontraktlogistik wie folgt definiert: „ Die Kontraktlogistik bezeichnet integrierte Leistungsbündel, die verschiedene, in ihrem Umfang wesentliche Logistikleistungen, ergänzbar um Zusatzleistungen, enthalten und kundenspezifisch gestaltet von einem Dienstleister für eine andere Partie wiederholt und über einen längeren Zeitraum auf Vertragsbasis er- brachtwerden.“ 4 Der Begriff Kontraktlogistik wird in verschiedenen Literaturquellen wie z.B. Die Top 100 der Logistik von P. Klaus und Projektanbahnung in der Kontraktlogistik von H. Wrobel ausführlich definiert und erläutert.
2 Vgl. Straube 2004, S. 27 ff.
3 Müller-Dauppert 2005, S. 11
4 Stölze, Weber, Hofmann, Wallenburg 2007 S. 38
3
1.3.4 Value Added Services (Mehrwertleistungen)
Die einzelnen Optionen, die in dieser Projektarbeit in Betracht gezogen werden, sind den VAS zugeordnet. Jan Frohn legt in seiner Dissertation über Mehrwertleistungen in der Kontraktlogistik (2006, S. 38 f.) eine umfangreiche Definition für Value Added Services bzw. (logistische) Mehrwertleistungen fest: „Logisti- scheMehrwertleistungen sind über Basisleistungen in den Bereichen Transport, Umschlag und Lagerhaltung (TUL) hinausgehende auf Mandanten oder Segmente zugeschnittene logistische Aufgaben, deren externe Erbringung durch spezialisierte Dienstleister eine Netto-Wertsteigerung im Vergleich zu internen Erbringung durch den Mandanten schafft. Durch eine zweckmäßige Zuordnung von Design-, Planungs-, Monitoring- und Fulfillmentaufgaben im Logistiknetzwerk können Material-, Informations-, Finanz- und Rechteflüsse verbessert werden.“ 5 Hier wird Mehrwert als die Wertdifferenz zwischen zwei Stufen im Wertschöpfungsprozess verstanden.
Wie in der Definition deutlich wird, spielen bei Mehrwertdienstleistungen zwei wesentliche Akteure eine Rolle. Zum einen der Kunde bzw. Mandant, der die Mehrwertdienste in Anspruch nimmt und zum anderen der Logistikdienstleister, der die VAS-Optionen im Rahmen seines Portfolios anbietet. Abbildung 1: Akteure bei VAS-Kontrakten
Quelle: Eigene Darstellung
5 Frohn 2006 S. 38 f.
4
2 Grundlagen
In diesem Kapitel werden die Grundlagen für die weitere Bearbeitung des Themas dargestellt. Diese Projektarbeit basiert auf den Informationen der für das Thema VAS bedeutenden Literaturquellen Handbuch Kontraktlogistik von Stölze, Weber, Hofmann und Wallenburg (2007) und Mehrwertleistungen in der Kontraktlogistik von Jan Frohn (2006).
In Stölzes Werk werden alle aktuellen Managementthemen der Kontraktlogistik aufbereitet sowie komprimiert und strukturiert dargeboten. Unter diese Themen fällt auch das der Mehrwertleistungen. Stölze stellt mit Hilfe der Konzepte Postponement, Supply-Chain-Eventmanagement und Bestandsfinanzierung exemplarisch dar, wie Mandanten durch die Nachfrage innovativer Logistikleistungen ihre Unternehmensleistung verbessern und dadurch einen Mehrwert erzeugen. Des Weiteren wird erklärt, wie durch einen gezielten Einsatz logistischer Mehrwertleistungen der Kundennutzen stufenweise erhöht wird und wie Kunden und LDL dadurch Konkurrenzvorteile erlangen. 6
Frohn bereitet in seiner Dissertation den Entwicklungsstand und die Perspektiven von Mehrwertleistungen auf. Dabei verbindet er konsequent die Anbieter-und Nachfragersicht. Mit Hilfe eines situativen Modells erklärt er wichtige Zusammenhänge zwischen Einflussfaktoren, Gestaltungsparametern und Performance-Größen logistischer Mehrwertleistungen. Anhand von Fallstudien analysiert er richtungsweisende Kontrakte in der Automobil- und Elektronikindustrie
aus Kundensicht. 7
Beide gehen von der Definition von Mehrwertleistungen unter Kapitel 1.3.4 aus. Dafür wird eine Typologie der einzelnen Optionen von VAS vorgenommen. Die einzelnen Arten werden demnach in den Bereichen bzw. Flüssen unterschieden, in dessen Rahmen sie dem Mandanten einen Mehrwert bieten. Die Flüsse, entlang derer Aufgaben von Logistikdienstleistern übernommen werden können, sind demnach: Material-, Informations-, Finanz- und Rechtefluss. In der nachfolgenden Abbildung werden die Flüsse deutlich dargestellt.
6 Vgl. Stölze, Weber, Hofmann, Wallenburg 2007 S. 181
7 Vgl. Frohn 2006
5
Abbildung 2: Typologie logistischer Mehrwertleistungen
Quelle: Eigene Darstellung (in Anlehnung an Frohn)
2.1 Materialfluss
„Der Materialfluss umfasst alle physisch notwendigen Vorgänge und deren Ver- kettungzum Beschaffen, Transportieren, Fördern, Be- und Verarbeiten sowie bei der Lagerung, Verteilung oder Rücknahme von Gütern und Materialien.“ 8 Diese Definition umfasst die allgemeinen Vorgänge des Materialflusses. Da für diese Projektarbeit allerdings nur die Mehrwertleistungen von Relevanz sind, werden die klassischen Logistikaufgaben wie Transport, Lagerung und Umschlag nicht weiter beachtet. Demnach ist es sinnvoll, den Bereich Materialfluss in vier Unterbereiche zu gliedern, in denen Mehrwertleistungen Anwendung finden. Nach Frohn (2006 S. 86) sind das Beschaffungslogistik, Produktionslogis-
tik, Distributionslogistik und After-Sales-Logistik. 9 Die Anzahl der Leistungen, die diesen Unterbereichen zugeordnet werden können, ist sehr umfangreich. Daher wird in dieser Projektarbeit nur auf einige dieser Leistungen detailliert eingegangen.
8 K. Thaler 2007 S. 44
9 Vgl. Frohn 2006 S. 86
6
Arbeit zitieren:
Andreas Möhnen, 2011, Optionen von VAS in der Logistik, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
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