Forstwirtschaft bedeutet planmäßiges Handeln des wirtschaftenden Menschen im Walde. Arbeiten wie die Erhaltungen der Wälder, insbesondere als Schutz‐ und Erholungsraum sind Ziele dieser Handlungen.
2.2 Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft:
Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft bedeutet das Waldflächen auf eine Art und Weise genutzt werden, dass ihre biologische Vielfalt, Produktivität und Vitalität behalten. Außerdem darf die nachhaltige Bewirtschaftung einer Waldfläche anderen Ökosystemen (z.B. Wiese,...) keinen Schaden zufügen.
3.Den Wald nachhaltig nutzen
Wenn man den Wald nachhaltig nutzt, müssen die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse und Interessen dieser und zukünftiger Generationen in Einklang gebracht werden.
Ein wichtiger Punkt der Nachhaltigkeit ist, das nie mehr Bäume gefällt werden dürfen, wie nachwachsen. So sichert man der nächsten Generation genügend des Rohstoffs Holz.
Die Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder hat ein Konzept zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung entwickelt. Sie kamen zu dem Entschluss, dass die
Betreuung und Nutzung der Wälder auf eine Weise zu fördern ist, dass ihre biologische Vielfalt, die Produktivität, ihre Erneuerungsfähigkeit (Wachstum) und ihre Vitalität (Gesundheit) nicht beeinträchtigt wird und ihre Fähigkeit jetzt und in Zukunft die relevanten ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Funktionen zu erfüllen.
Wenn Holz als Material, Brennholz oder auch als Holzkohle verwendet wird. Die Agrarforstwirtschaft wie zum Beispiel Waldfeldbau. Des Weiteren Non‐timber forest products (NTFP) („Nichtholzprodukte des Waldes“) als Nahrungsmittel ( Pilze,...) , für Heilzwecke (Kräuter,...) und als Werkstoff.
4.2 Ökologischer Nutzen:
‐Wasser ‐Luft ‐Sicht und Lärmschutz ‐Flora und Fauna
(genaueres siehe Gliederungspunkt 7. Schutz des Waldes)
4.3 Soziale Funktionen (Erholung/ Freizeitraum):
Der Wald dient vielen Menschen als Erholungsraum zum Beispiel beim Wandern, Mountainbiking, Joggen. Für viele ist der Wald ein Rückzugsort zum Entspannen (Ablenkung, Inspiration) und dem Alltag zu entfliehen. Durch die Nähe zur Natur und die Stille die im Wald herrscht fühlen sich dort die meisten Menschen wohl.
Unterschiedlichen Studien zufolge schätzen Besucher die saubere Luft in einem Wald, Gerüche werden als angenehm empfunden, Stress verursachende Geräusche werden gedämpft und wirken Blutdruck senkend.
Der Nadelwald ist ein Wald, in dem ausschließlich Nadelbäume zu finden sind. Natürliche Nadelwälder wachsen in der kalten Klimazone. In Mitteleuropa werden heute im Allgemeinen Nadelwälder in den Hochlagen der Mittelgebirge und in den Alpen angesehen, die ein ähnliches Klima haben. Die ausgedehnten Kiefern‐ und Fichtenforste im Tiefland Mitteleuropas und viele Wälder Nordamerikas sind ausschließlich von den Menschen Ende des 18.Jahrhunderts angepflanzt worden. Nadelbäume konnten sich besser ausbreiten als Laubbäume, weil sie nicht so häufig gefällt worden sind. Nadelbäume wachsen sehr schnell und gerade, deshalb bringen sie auch schneller Profit ein.
5.2 Laubwald:
In Laubwäldern wachsen ausschließlich nur Laubbäume und keine Nadelbäume. Da jedoch Nadelbäume wie z.B. die Fichte in der Forstwirtschaft höhere Erträge lieferten oder wie die anspruchslosen Kiefern auf Grenzertragsböden noch gutes Wachstum zeigten, hat der reine Laubwald in Mitelleuropa durch die menschliche Bevölkerung stark abgenommen.
5.3 Mischwald:
In Mischwäldern kommen Nadel‐ und Laubbäume gemeinsam vor. Aus ökologischer Sicht ist Vorraussetzung, das jede Baumart ausreichend vorhanden sein muss. Mischwälder können unterteilt werden in Laubmischwälder, in denen vorwiegend oder ausschließlich verschiedene Laubbaumarten vorkommen. In Nadelmischwäldern gibt es ausschließlich verschiedene Baumarten.
Arbeit zitieren:
Daniel Heck, 2010, Den Wald nachhaltig nutzen, München, GRIN Verlag GmbH
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