I
Literaturverzeichnis:
Anhörung
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Arzneimittel
Arzneimittel qualitätssichernd verschreiben (ohne Verfasser) in: woche im Bundestag Nr. 18 vom 18.10.1995, Seite 22
Becker, Dorothee
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Enquete- Kommssion
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Festbeträge - Informationsblatt
Festbeträge- Informationsblatt Nr. 31 / 11; hrsg. v. Bundesministerium für Gesundheit, Stand: 3. März 1995 Bonn 1995
II
Gesetzesentwurf der Bundesregierung
Gesetzesentwurf der Bundesregierung- Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch und anderer krankenversicherungsrechtlicher Vorschriften (Fünftes SGB - V- Änderungsgesetz- 5. SGB V- ÄndG) in: Verhandlungen des Deutschen Bundesrates, Drucksachen; Drucksache 525 / 95 Bonn 1995
Gesetzesentwurf der Fraktionen der CDU / CSU und F.D.P.
Gesetzesentwurf der Fraktionen der CDU / CSU und F.D.P. - Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch und anderer krankenversicherungsrechtlicher Vorschriften (Fünftes SGB V- Änderungsgesetz- 5. SGB V- ÄndG) in: Verhandlungen des Deutschen Bundestages, 13. Wahlperiode; Drucksachen; Drucksache 13 / 2264, Seite 1 Bonn 1995
Geursen, Robert
Das Negative an Positivlisten in: Arbeit und Sozialpolitik 1993, 36
Glaeske, Gerd
Aspekte zur Implementierung einer Positivliste in: Arbeit und Sozialpolitik 1988, 16
Die Budgetierung der Arzneimittelversorgung- Eine Herausforderung für die Qualitätssicherung in: Die Ersatzkasse 1993, 45
Festbeträge im Arzneimittelbereich- ein Schritt in Richtung Positivliste? in: Arbeit und Sozialpolitik 1989, 398
Die Negativliste- Neuer Wein in alten Schläuchen?
in: Arbeit und Sozialpolitik 1989, 157
Handbuch des Sozialversicherungsrechtes
Handbuch des Sozialversicherungsrechtes; Bd. 1. Krankenversicherungsrecht, hrsg. v. Bertram Schulin München 1994
Heinze, Helmut
Die neue Krankenversicherung- Fünftes Buch SGB-Kommentar. Herausgegeben und bearbeitet v. Helmut Heinze; Loseblatt Stand: April 1993 Wiesbaden
III
Informationen zur Verordnungsfähigkeit
Informationen zur Verordnungsfähigkeit von Arzneimitteln in der gesetzlichen Krankenversicherung - Informationsblatt Nr. 31- 05, hrsg. v. Bundesministerium für Gesundheit; Stand: 2. März 1995 Bonn 1995
Jachertz, Norbert
Arznei Verordnung; Zu billig- das kann teuer werden in: Deutsches Ärzteblatt 92 (1995), Ausgabe C, 1477
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Krauskopf, Dieter
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Krimmel, Lothar
Lothar Krimmel / Magda Reiblich: Die Arznei- und Heilmittelbudgets in: Deutsches Ärzteblatt 91 (1994); Ausgabe B, 1033
Arznei- und Heilmittelbudgets 1995- Existenzbedrohung für die Kassenärzte in: Deutsches Ärzteblatt 92 (1995); Ausgabe A, 996
Leibold, Rolf
Kassenarztrecht; hrsg. und bearb. v. Rolf Leibold und Thomas Zalewski, Band 1; Loseblatt, Stand: 1. Januar 1995 Berlin und Wiesbaden
Maus; Josef
Arzneimittelbudget- Kassenärzte lehnen jetzt die Budgetverantwortung ab in: Deutsches Ärzteblatt 92 (1995), Ausgabe C, 1429
Oldiges, Franz Josef
IV
Verordnungsfähige Arzneimittel; Positivliste- kommt sie, kommt sie nicht? in: DOK 1995, 171
Paffrath, Dieter
Dieter Paffrath /Herbert Reichelt: Kostendämpfung im Arzneimittelbereich- Analyse der Steuerungswirkungen gesetzlicher und administrativer Eingriffe in den Arzneimittelmarkt in: A.Pfaff / S.Busch / Chr. Rindsfüßer: Kostendämpfung in der gesetzlichen Krankenversicherung: Auswirkung der Reformgesetzgebung 1989- 1993 auf die Versicherung, Frankfurt a. M. und Nürnberg 1994, Seite 272
Peters, Horst
Handbuch der Krankenversicherung; Teil II- Sozialgesetzbuch V, Band 1; von Horst Peters und und Georg Mengert; Loseblatt, Stand: 15. Mai 1995 Stuttgart; Berlin; Köln
Reichelt, Herbert
Arzneimittel- Festbeträge- Zur Umsetzungsproblematik des geplanten Reformmodells in: DOK 1988, 663
Reiners, Hartmut
Das Gesundheits- Reformgesetz- Ende der „Kostenexplosion“ im Gesundheitswesen in: Arbeit und Sozialpolitik 1990, 39
Sander, Axel
Arzneimittelrecht; Kommentar für die juristische und pharmazeutische Praxis über den Verkehr mit Arzneimitteln (Arzneimittelgesetz) sowie mit Betäubungsmitteln (BtMG); von Axel Sander unter Mitwirkung von Otto May; Stand: November 1994 Stuttgart; Berlin; Köln
Schönbach, Karl- Heinz
Karl Heinz Schönbach / Jutta Waldeck: Wettbewerb durch Regulierung- Zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes in der GKV in: Arbeit und Sozialpolitik 1990, 12
Vitt, K.D.
K.D. Vitt / G. Buss / C.M. Erbsen / P.S. Schönhöfer: Beeinflußt eine Budgetierung Qualität und Wirtschaftlichkeit der ambulanten Arzneimitteltherapie? in: Gesundheits- Wesen 1995, 171
Vogelbruch, Birgit
Festbeträge für Arzneimittel: ein neues Instrument zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen und sein Einfluß auf das Wettbewerbsverhalten auf dem Arzneimittelmarkt Hamburg 1992
V
Gliederung:
A) EINFÜHRUNG 1
B) DIE EINSCHRÄNKUNG DER VERORDNUNGSFREIHEIT BEI DER
VERTRAGSÄRZTLICHEN VERSORGUNG 2
I. Der Ausschluß von Arzneimitteln 2
1.) Arten des Ausschlusses 2
a) Ausschluß nach § 34 Abs. 1 SGB V 2
b) Ausschluß aufgrund von § 34 Abs. 2 SGB V 3
c) Ausschluß aufgrund von § 34 Abs. 3 SGB V 3
2.) Form der Bekanntgabe des Ausschlusses 4
3.) Rechtspolitische Vertretbarkeit 5
a) Erste Auffassung 5
b) Zweite Auffassung 5
c) Stellungnahme 5
4.) Verfassungsmäßigkeit 7
II. Ausschluß von Heil- und Hilfsmitteln 9
1.) Arten des Ausschlusses 9
a) Ausschluß aufgrund von § 34 Abs. 4 SGB V 9
b) Ausschluß aufgrund von § 34 Abs. 5 SGB V 9
2.) Rechtspolitische Vertretbarkeit 10
3.) Verfassungsmäßigkeit 10
III. Festbeträge 10
1.) Begriff 10
2.) Rechtspolitische Vertretbarkeit 11
a) Erste Ansicht 11
b) Zweite Ansicht 12
c) Stellungnahme 12
3.) Verfassungsmäßigkeit 12
IV. Budgetierung von Arznei- und Heilmitteln 13
1.) Begriff 13
2.) Rechtspolitische Vertretbarkeit 14
a) Erste Meinung 14
b) Zweite Meinung 14
c) Stellungnahme 15
3.) Verfassungsmäßigkeit 15
V. Richtgrößen 16
1.) Begriff 16
2.) Rechtspolitische Vertretbarkeit 16
3.) Verfassungsmäßigkeit 16
VI. Wirtschaftlichkeitsprüfung 17
1.) Begriff 17
2.) Rechtspolitische Vertretbarkeit 18
3.) Verfassungsmäßigkeit 19
VI
1.) Begriff 2.) Fragwürdigkeit der Einführung 3.) Rechtspolitische Vertretbarkeit a) Erste Meinung
b) Zweite Meinung
c) Stellungnahme 4.) Verfassungsmäßigkeit
C) ABSCHLIEßENDE STELLUNGNAHME 24
1
Verordnungsfreiheit des Arztes?
A) Einführung
In die durch Art. 12 GG geschützte Verordnungsfreiheit wird durch verschiedene gesetzliche Regelungen mit unterschiedlicher Zielsetzung eingegriffen. Dabei ist zu unterscheiden nach der allgemeinen ärztlichen Versorgung und der vertragsärztlichen Versorgung, für die zusätzliche Einschränkungen gelten.
Im Rahmen der allgemeinen ärztlichen Versorgung erfolgt eine Beschränkung zum Schutze der Gesundheit der Bürger erst einmal dadurch, daß Betäubungsmittel nur unter den Voraussetzungen des § 13 BtMG verschrieben werden dürfen. Ferner dürfen nur Arzneimittel verschrieben werden, die nach § 21 AMG zugelassen worden sind. Die Zulassung wird nicht erteilt, wenn ein Versagungsgrund nach § 25 AMG vorliegt. Besonders zu erwähnen ist, daß es gemäß § 25 Abs. 4 AMG nicht an der vom Antragsteller angegebenen therapeutischen Wirksamkeit fehlen darf. Der Hersteller hat den Beweis der therapeutischen Wirksamkeit zu erbringen. Um den Nachweis zu führen, braucht kein zwingender Beweis zu erfolgen. Vielmehr reicht es aus, daß bestimmte Indizien für eine Wirksamkeit 1 sprechen.
Im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung wird aufgrund der Kostenexplosion im Gesundheitswesen zusätzlich in die Verordnungsfreiheit des Arztes eingegriffen durch die Regelungen des ersten Kostendämpfungsgesetzes von 1977, des Gesundheitsreformgesetzes vom 20.12.1988, sowie des Gesundheitsstrukturgesetzes vom 20.12.1992. Allein die Ausgaben der Krankenkassen für Arzneimittel sind von einem Betrag von 4.224 Millionen DM im Jahre 1970 auf einen Betrag von 20.230 Millionen 2 DM im Jahre 1989 angestiegen.
Im folgenden wird untersucht, inwieweit diese Einschränkungen der vertragsärztlichen Versorgung in rechtspolitischer oder verfassungsrechtlicher Hinsicht zulässig sind.
1 Sander, Erl. zu § 25 AMG, Nr. 8; Ausschußbericht in: Sander, Erl. zu § 25 B
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Harald Büring, 1996, Die Verordnungsfreiheit des Arztes, München, GRIN Verlag GmbH
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