Inhaltsverzeichnis
0. EINLEITUNG 2
0.1 BEGRIFFSDEFINITIONEN. 2
0.2 VORGEHEN 3
1. METHODE. 4
2. UNIV.-PROF. HOFRAT DR. RICHARD MEISTER. 7
2.1 BIOGRAPHIE 7
2.2 FORSCHUNGSARBEITEN/INTERESSEN. 8
3. REZEPTIONEN VON PSYCHOANALYSE - ERGEBNISSE. 9
3.1 REZEPTION VON PSYCHOANALYSE IN SELBSTPUBLIZIERTEN SCHRIFTEN. 9
3.2 REZEPTION VON PSYCHOANALYSE IN SONSTIGEN SCHRIFTEN 9
3.2.1 Das Gef
Stra. 10
3.2.2 Einf "ssor an der Universit
M 10
3.2.3 Die Apperzeption als Grundbegriff der p ""
Messer (o. 11
3.2.4 Krieg und Seelenfrieden von Dr. Wilhelm Stekel 12
3.3 SONSTIGE HINWEISE AUF EINE REZEPTION VON PSYCHOANALYSE. 14
4. R 16
5. LITERATURVERZEICHNIS. 17
5.1 ONLINE-LITERATURVERZEICHNIS 18
0. Einleitung
Da es noch sehr wenig wissenschaftliche Literatur zu dem Thema: Die Rezeption der Psychoanalyse in der P %% &%% '())) '(*+,, gibt, diese Untersuchung jedoch den Rahmen der Seminararbeit sprengen w dieser Thematik, indem sie folgender Fragestellung nachgeht:
Dr. Richard Meister in den Jahren 1906 bis 1945?
Hieraus ergeben sich zwei weitere Subfragestellungen:
1. Kam es zu einer Rezeption der Psychoanalyse in den Schriften von Richard Meister? 2. Hatte Richard Meister in seinem Umfeld mit Personen zu tun, die psychoanalytisch interessiert waren, woraus geschlossen werden kann, dass er vermutlich in Ber!! Thematik gekommen ist?
Die Wahl fiel aus dem Grunde auf Dr. Richard Meister, da er einerseits von 1923 bis 1956 Professor der P "# Wien war und somit auch zeitgleich mit Sigmund Freud, dem Begr $% & '
[Online]) lehrte. Andererseits stellt er, mit der Schaffung wichtiger Schl einem ma() * Universit! )) + , die Disziplin der P
0.1 Begriffsdefinitionen
Um eine Verfolgung meiner Gedanken zu erleichtern, m, * Erkl * - ieser Seminararbeit wird in Anlehnung an
Cremerius, Rezeption als die Aufnahme, kritische Verarbeitung und Einarbeitung des Stoffes eines fremden oder neuen Sachgebietes in die eigene Disziplin gesehen (Cremerius 1981, 137).
Die Psychoanalyse hingegen ist von Sigmund Freud 1923 selbst definiert worden. Sie l auf drei Ebenen unterscheiden:
1. Eine Untersuchungsmethode die der Untersuchung seelischer Vorg + ! Bewusstsein kaum zug . ) ## ! unbewusste Bedeutung von Reden, Handlungen, Tr! %## herauszufinden.
2. Eine psychotherapeutische Behandlungsmethode, die auf dieser Untersuchung gr. durch die Deutung des Widerstandes, der /) nd der unbewussten Fantasie gekennzeichnet. Es wird versucht, das verdr")+*+ 3. Eine Gesamtheit psychologischer und psychopathologischer Theorien. (Wiener psychoanalytische Vereinigung 2007 [Online]).
In dieser Arbeit wird wie im Methodenabschnitt genauer erl - in den Begriff der Psychoanalyse oftmals auch die Individualpsychologie mit eingeschlossen, da beide Theorien der tiefenpsychologischen Schule angeh,! 0!) Psyche des Menschen aufweisen.
0.2 Vorgehen
In einem ersten Kapitel wird auf die dieser Seminararbeit zugrunde liegende Methode n eingegangen, um dem Leser die Ergebnisse besser verst !!!) Geltungsanspruch dieser Arbeit zu bestimmen und seine Grenzen sichtbar zu machen. Daran anschlie(++"#-Prof. Hofrat Dr. Richard Meister vorgestellt, um einen kleinen Einblick in ihr Leben und Schaffen in der ersten H Kapitel 3 besch!!1)2 ++)
hier unterteilt wird in einerseits eine Rezeption in Schriften von Richard Meister und andererseits in eine Besch ! 3 ! "! um herauszufinden, inwieweit es zu einer Beeinflussung von psychoanalytischem Gedankengut kam. In einem letzten Abschnitt werden die Ergebnisse der Arbeit noch einmal b !! Forschungsfrage insgesamt beantwortet.
1. Methode
Um die erste Subfragestellung 44! 2 . von Richard Meister?)++ ,+!*)!5! von 1906 bis 1945 herangezogen. Daran anschlie( + % 66 ## Personen darstellten, ausgesondert, da in dieser Art von Schriften nach allgemeinem Verst keine Problematisierungen von eigenen Ideen und Interessen desjenigen, ) ) wird, anzutreffen sind.
Anhand der Titel der ))).+urden nun diejenigen Werke ausgew auf eine Besch !! 77 !!(8
Abhandlungen, deren Titel Begriffe wie Psychologie, psychologisch, Seelenleben, Reform, Gef eben Begriffe, die auf ein m,,hes Vorkommen von psychoanalytischem Gedankengut hindeuten enthielten wurden ebenso ausgew + 9 ))!!((77 35$ *80 Systems der P: 7 +lten Werke haupts ) + war es im Rahmen des M, ## ! +
psychoanalytischen Gehalt zu identifizieren. Sie wurden demzufolge einer Literaturanalyse unterzogen. An dieser Stelle muss gesagt werden, dass ich mich nicht rein auf die klassische Psychoanalyse nach Sigmund Freud, sondern auch auf ihre Differenzierungen und Weiterentwicklungen wie zum Beispiel die Individualpsychologie nach Alfred Adler, konzentriere, aus dem Grund, da sie zumindest ihre Wurzeln in der Schule der Freudschen Tiefenpsychologie haben, demzufolge in ihnen auch 0 $ ) 1 ) ")+: ! 5!! !! genannt werden.
Wenn sich in den Arbeiten nicht explizit Begriffe der Psychoanalyse auffinden lie(+ soweit vorhanden die Literaturverzeichnisse auf Verweise auf psychoanalytische Autoren oder Werke, die sich eindeutig mit dieser Thematik besch 7 l
davon ausgehen, dass psychoanalytisches Gedankengut in die Arbeit mit eingeflossen ist, was die Gefahr einer falschen Interpretation verringert. Da unter Richard Meisters Schriften viele B ++ + ## ; % e eindeutig psychoanalytischen
Inhalt waren, bearbeitet, um besser aufzeigen zu k,++!!223 besch
Um die zweite Subfragestellung 23!"!!!
die psychoanalytisch interessiert waren, woraus geschlossen werden kann, dass er vermutlich in Ber!!9!!!!<)++ ,+!
Schritt erneut seine Bibliographie eingesetzt. Diesmal wurden alle Personen, von denen es Nachrufe gab, herausgenommen, und einer n* 5!5+ wurde ihr Beruf sowie ihre Publikationen auf Hinweise auf eine Besch !! Psychoanalyse untersucht, wobei es hier jedoch im Gegensatz zu obiger Ausf- nur zu einer intensiveren weiteren Untersuchung gekommen ist, wenn sich explizit Begriffe wie Freud, Adler, Psychoanalyse oder psychoanalytisch auffinden lie( Zweitens wurde die detaillierte /))0"#
Wien von Wolfgang Brezinka aus dem Jahre 1995 herangezogen, der Richard Meister ein eigenes Kapitel gewidmet hat. Dieses wurde genauestens auf darin ,++ mit Meister gleichzeitig an der Universit % !! ! !!ngearbeitet hatten, ) ! ( + *
mit Psychoanalyse zu finden. Unter anderem wurden dabei auch Dissertanten, die unter Meister geschrieben hatten, untersucht und da Universitsoren zu dieser Zeit nur unter anderen Voraussetzungen als heutzutage Betreuer von wissenschaftlichen Arbeiten wurden, kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit annehmen, dass Richard Meister erstens Ahnung von der Materie und zweitens auch Interesse daran hatte. Wenn es Belege daf)7!! psychoanalytischen Themen auseinandersetzte, und auch seine Doktorarbeit in diesem Lichte geschrieben hatte, wurde auch diese einer n*
Als dritte M,, ++ ber eine Rezeption der Psychoanalyse seitens Richard Meisters herauszufinden, wurde nach Sekund)7##+; +% ausgew ! +!!(( ! /) ) wichtigsten Themen, mit denen sich Meister besch )) 5 + die Untersuchung von Wolfgang Brezinka (1995) herangezogen. Diese Abhandlungen wurden
Arbeit zitieren:
Kristina Kokta, 2008, Die Rezeption der Psychoanalyse in der Person des Univ.-Prof. Dr. Richard Meister, München, GRIN Verlag GmbH
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