INHALTSVERZEICHNIS
INHALTSVERZEICHNIS 1
1. EINLEITUNG 2
2. JUGENDKULTUR, SUBKULTUR, GEGENKULTUR? 3
2. JUGENDKULTUR, SUBKULTUR, GEGENKULTUR? 3
3. DIE PUNK-GEGENKULTUR 4
3.1. Ursprünge des Punk und seine Hintergründe 4
3.2. Punk-Rock 5
3.3. Erscheinungsbild der Punks 6
3.4. Raumaneignung 8
3.5. Fanzines 9
3.6. Punk in Deutschland 9
4. PUNK UND ANARCHIE 10
5. PUNK UND SCHULE 13
6. QUELLENVERZEICHNIS 16
6.1. Literaturangaben 16
6.2. Internetquellen 17
6.3. Filmmaterial 17
1
1. Einleitung
Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe Gleichaltriger ist für Jugendliche immens wichtig. Dabei existiert eine nahezu unübersichtliche Vielfalt an jugendkulturellen Strömungen, die ihre eigenen Outfits, Sprachen und Musikstile haben. Gerade weil man als Lehrer jeden Tag mit Jugendlichen in Kontakt kommt, erscheint es mir sehr wichtig, sich mit diesen Strömungen auseinanderzusetzen.
Im Rahmen dieser Arbeit habe ich mit der Punk-Szene - hier wird später eine andere Bezeichnung gefunden - auseinandergesetzt, da es mich interessierte, was das eigentliche Anliegen der Punks ist. Was wollen sie mit ihrem Äußeren, mit ihrer Musik zum Ausdruck bringen?
Diese modulabschließende Hausarbeit wird im Rahmen des achten Moduls, welches sich mit Gesellschaft, Bildungspolitik und Schule befasst, geschrieben. Sie thematisiert die Punk-Szene, wobei zu Beginn geklärt werden soll, ob es sich dabei um eine Jugendkultur, eine Subkultur oder eine Gegenkultur handelt. Des Weiteren soll auf den Ursprung und die Entwicklung der Punk-Szene eingegangen werden und welcher Medien sich die Punks bedienen, um ihre Ideen und Ziele zu kommunizieren. Ausgehend vom Seminar „Schafft die Schule ab!?“ - Zur Geschichte und Aktualität radikaler Schulkritik wird es um den Zusammenhang von Punk und Anarchie gehen, woraufhin schlussendlich Thesen über die Auswirkungen des Punk-Daseins auf den Schulbesuch aufgestellt werden.
2
2. Jugendkultur, Subkultur, Gegenkultur?
Im Zusammenhang mit der Punk-Szene liest man immer wieder verschiedene Bezeichnungen. Die häufigsten unter ihnen sind Subkultur, Gegenkultur und Jugendkultur. Zu Beginn möchte ich aufzeigen, wie diese unterschiedlichen Begriff definiert sind.
Das Soziologie-Lexikon definiert den Begriff Jugendkultur wie folgt:
„Bezeichnung für das von Erwachsenen abweichende Verhalten von Jugendlichen, die sich zu einer bestimmten Kultur ausformt. Jugendliche entwickeln eigene Werte, Rituale, Kulturmuster und Lebensstile, die oft in despektierlicher und selbstbewusster Abgrenzung von der mittleren und älteren Generation ausgeprägt und gelebt werden. J.en entwickeln im histor. Prozessverlauf von Generation zu Generation neue Stile und Muster. Demzufolge unterscheiden sich J.en in unterschiedlichen Gesellschaften ganz beträchtlich. Aber auch in einer bestimmten Gesellschaft bilden sich in Abhängigkeit von sozialer Schicht, Bildung und Interessenlage unterschiedlicher J.en, die sich teilweise wie unterschiedliche Stämme entweder feindselig oder gleichgültig gegenüberstehen“ (Reinhold zitiert nach http://lexikon.stangl.eu/527/jugendkultur/)
„Das Birminghamer Centre of Contemorary Cultural Studies (CCCS) macht in den Jugendkulturen zwei Hauptrichtungen aus: Auf der einen Seite die Subkulturen, auf der anderen die Gegenkulturen.“ (Klemm, 18) Der Begriff Subkultur bezeichnet eine in sich geschlossene gesellschaftliche Teilkultur, die sich von der gesellschaftlich dominierenden Kultur unterscheidet. Diese Teilkulturen führen innerhalb der Gesamtkultur ein Eigendasein. Subkulturen können freiwillig durch aktive Abgrenzung oder unfreiwillig durch Diskriminierung oder Unterpriviligierung entstehen. (vgl. http://soziologie.soz.uni-linz.ac.at/sozthe/freitour/FreiTour-Wiki/subkultur.html) Dieter Baacke konstatiert, der Begriff suggeriere, dass es sich um kulturelle Sphären handle, die unterhalb der akzeptierten elitären Kultur liegen, von teilweise zweifelhaftem Wert und einem unteren Bereich zugehörig. (vgl. Baacke, 133). Weiterhin gehe eine Subkultur-Theorie davon aus, dass einzelne Subkulturen genau lokalisierbar seien beispielsweise in einer bestimmten sozialen Schicht oder auch durch politische Gesinnungen. Dass dies aber nicht immer zutreffe, erläutert er am Beispiel der Punks, indem er sie wie folgt beschreibt: „Sie sind weder ‚links’ noch ‚rechts’ oder sie sind teils kommerziell, teils unabhängig, insgesamt keinem Raster zuzuordnen.“ (Baacke, 134).
3
Doch ein wesentliches Element der Definition von „Subkultur“ sei jedoch, so Baacke, weiterhin haltbar, nämlich die Betonung der Eigenständigkeit kultureller Systeme. Eine Betonung dieser Tatsache impliziere, dass „kulturell“ hier nicht als Überbau-Phänomen gedeutet wird, sondern als ein spezifischer Habitus, der bis in die Motive ökonomischer Lebenssicherung und politischer Selbstverortung hineinreiche. (vgl. Baacke, 134). Nach Klemm unterscheiden sich Gegenkulturen von Subkulturen darin, dass sie von außen diffus wirken, während Subkulturen ein eher homogenes Erscheinungsbild aufwiesen. Es gehe in ihnen um das Erproben neuer Lebensformen und um geschlossene Erklärungsansätze für wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge. Gegenkulturen seien beispielsweise Gruppen, die anarchistisch sind. In meinen weiteren Ausführungen werde ich den Begriff Gegenkultur im Zusammenhang mit Punk verwenden, da mir auch das Gegen sehr passend erscheint.
3. Die Punk-Gegenkultur
3.1. Ursprünge des Punk und seine Hintergründe
Bezüglich der Entstehung des Punk ist man sich weder hinsichtlich des Ortes noch der Zeit einig. Viele der von mir angegebenen Werke bezeichnen die britische Band ‚Sex Pistols’ als „Funke, dessen es bedurfte, um den lang ersehnten Flächenbrand auszulösen“ (Farin 1998, 79), dennoch kommt der New Yorker Szene ebenfalls Bedeutung zu. „Allgemein geht man davon aus, dass die New Yorker Punks den musikalischen Stil erfunden haben, während die Briten die politische Einstellung und das bunte Aussehen populär machten.“ (O’Hara 2006, 27) Punk verändert sich ständig, zudem gibt es zahlreiche Untergruppen von Gossen-Punks über D.I.Y. 1 - Punks bis hin zu Straight-Edger. Unter dem Begriff Punk werden also zahlreiche Strömungen und Stile zusammengefasst. Marc Bayard stellt in seinem Vorwort zu O’Haras Buch The Philosophy of Punk fest: „Das größte Problem beim Versuch, Punk zu erklären, ist, dass er nicht sauber in eine Schublade oder Kategorie passt […], da Punk das explizite Ziel hatte, alle Schubladen und Einordnungen zu zerstören.“ (O’Hara, 13)
1 Do it yourself
4
Arbeit zitieren:
Julia Altmann, 2010, Punk als Gegenkultur im Zusammenhang mit Anarchie und Schule, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Pädagogik - Schulpädagogik: Punk als Gegenkultur im Zusammenhang mit Anarchie und Schule ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Pädagogik - Schulpädagogik: neuer Titel erschienen: Punk als Gegenkultur im Zusammenhang mit Anarchie und Schule
Julia Altmann hat einen neuen Text hochgeladen
The Limits of Liberty Limits of Liberty Limits of Liberty: Between Ana...
James M. Buchanan, Janes M. Buchanan
Punk is Dead: Punk is Everything!
Raw Mater al from the Martyred...
Bryan Ray Turcotte, Doug Woods
0 Kommentare