Die Eltern planen zusammen mit den van Pelses ein Untertauchen zum 16. Juli ins Hinterhaus. Vorräte werden zur Seite geschafft, aber Anne und Margot wissen noch nichts von dem Vorhaben. Wieder ein fröhlicher Moment trotz schwerer Stunden: Anne feiert ihren Geburtstag und bekommt ihr Tagebuch vom Vater geschenkt. Doch dann die Schreckensbotschaft: „Margot hat sich zur Abreise ins Übergangslager Westerbork einzufinden.“ Der Brief kommt per Einschreiben. Das Untertauchen wird verschoben. Alle Sachen werden gepackt, doch Anne muss ihre Katze zurücklassen, was sie zutiefst traurig und wütend macht. 4 Monate später ‒ 1942
Es scheint als sei das Leben als Untergetauchter gar nicht so unbehaglich, im Gegenteil, Anne findet es sogar ganz gemütlich. Doch mussten alle Fenster verdunkelt werden und die Untergetauchten während der Arbeit im ersten Stock bleiben. Jetzt vermisst Anne ihr Zimmer. Auch wird es eng: inzwischen befinden sich acht Menschen im Versteck. Doch Anne wusste sich zu helfen: Sie schreibt Briefe an ihre Freunde in ihr Tagebuch, doch diese darf sie zu ihrem Bedauern nie abschicken. Die Untergetauchten leben nach einem strengen Tagesplan, um zehn Uhr heißt es „Licht aus!“ Anne muss ihr Zimmer mit Herrn Pfeffer teilen, sie kann ihn aber nicht ausstehen und sie haben gelegentlich Streit mitei-nander. Manchmal lugt sie durchs Fenster, dachte nach und träumte. Eines Nachts werden Bomben geworfen, doch die Franks gehen davon aus, dass Hilfe käme. Eines Tages entdeckt ein Lagerarbeiter das Hinterhaus, als er durch einen Schlitz im Fenster lugt; er erkundigt sich nach einem „Herrn Frank“ und kommt als möglicher Verräter in Verdacht, denn er ahnt, dass sich Menschen im Hinterhaus aufhalten. Schließlich kommt es zu einem Streit zwischen den Familien: Geschirr und Essen werden getrennt. Doch Peter, Anne und Margot machen nicht mit, sie widersetzen sich den Streitereien und tragen so schließlich zu einer Versöhnung bei. Weihnachten 1943
Anne empfindet auf einmal, im Gegensatz zu vorher, viel für Peter, zudem ist die ganze Familie fröhlich. Es gibt Kuchen und Anne bekommt neue Schuhe von Miep.
Arbeit zitieren:
Tim Blume, 2008, Eine Zusammenfassung der Inhalte des Films „Das Tagebuch der Anne Frank“, München, GRIN Verlag GmbH
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