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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
1. Einführung 1
2. Begriffsbestimmungen 2
2.1. Begriffsbestimmung „Konsum“ 2
2.2. Begriffsbestimmung „Ethischer Konsum“ 3
3. Konzept ethischen Konsums 4
3.1. Definition 4
3.2. Bereich des ethischen Konsums 5
4. Möglichkeiten der Umsetzung 6
4.1. Bauen und Wohnen 6
4.2. Ernährung 6
4.3. Mobilität 8
4.4. Kleidung und Waschen 9
5. Fazit 9
Literaturverzeichnis II
Verzeichnis der Internetquellen III
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1. Einführung
Konsum ist schon lange nicht mehr das Konsumieren von Waren. Menschen definieren sich zunehmend über das, was sie konsumieren. Nicht mehr allein, was man produziert und welcher Arbeit man nachgeht, sondern, was man konsumiert und welchen „lifestyle“ man verfolgt, bestimmen die Identität des heutigen Wirtschaftsbürgers. Konsumentenstile werden zu Lebensstilen. Konsumentenvereinigungen haben den Konsum als ein Mittel der politischen Auseinandersetzung entdeckt. Konsumentenboykotte oder Drohungen mit diesen sind ein Mittel der politischen Willensbildung und Willensdurchsetzung geworden.
Der Konsumismus scheint zur Ideologie des Zeitalters zu werden. Eine solche Entwicklung zum Konsum als Zentrum des Lebens muss die Kritik und die Frage hervorrufen, was am Konsum richtig oder falsch ist und was in der Konsumgesellschaft das richtige Leben ist. Konsumkritik und Konsumethik sind hierbei wichtige Schlagworte. Diese Arbeit befasst sich mit dem Bereich der Konsumethik und deren Möglichkeiten und Grenzen in der heutigen Zeit.
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2. Begriffsbestimmungen
Es gehört zum Erfahrungsschatz eines jeden Menschen, sich ständig von Natur aus in einem Zustand des Ungenügens und des Mangels zu befinden. Sein Leben und sogar sein Überleben hängen wesentlich davon ab, ob er diesen Zustand wenigstens so weit beheben kann, dass seine Grundbedürfnisse nach Nahrung, Kleidung und Wohnung befriedigt sind. Er ist allerdings für sein dauerhaftes Wohlbefinden auch auf verschiedene immaterielle Bedürfnisse angewiesen - wie z.B. die Erfahrung von Sicherheit und Geborgenheit.
2.1. Begriffsbestimmung „Konsum“
Ausgehend von diesem naturgegebenen Mangelzustand des Menschen kann unter Konsum der Vorgang des Verbrauches von knappen Gütern bzw. Leistungen verstanden werden. Der Begriff Konsum wird von dem lateinischen Wort „consumptio“ abgeleitet. Aus ökonomischer Sicht lassen sich weitere Bestimmungsfaktoren des Konsums nennen. Entscheidend ist dabei das Auftreten eines Bedürfnisses. Beispielsweise muss sich der einzelne Mensch Lebensmittel verschaffen, um nicht zu verhungern. Er kann diese entweder selbst erzeugen oder sie auf dem Markt in Form von Konsumgütern nachfragen. Allerdings erhält der Konsument die Güter nicht kostenlos, sondern muss sie um einen bestimmten Preis kaufen, der von der Quantität und Qualität, sowie der Anzahl der Kaufinteressenten abhängt. 1 Dient der Konsum von Gütern und Dienstleistungen der Befriedigung von Bedürfnissen, so ist vom einzelnen Menschen, von seinen Lebensverhältnissen und den daraus resultierenden Bedürfnissen auszugehen.
1 Vgl. Michel (1997), S.18
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Konsum bedeutet deshalb nicht nur in rein ökonomischer Sicht Marktnachfrage, sondern hängt wesentlich auch von den Menschen ab, von denen er ausgeht. Durch den Konsum wird es dem einzelnen möglich, seine Lebenskonzepte umzusetzen, die je nach Person unterschiedlich ausfallen können. Hier handelt es sich also um einen Bereich, der sowohl eine sozial-ethische und eine individual-ethische Komponente beinhaltet.
2.2. Begriffsbestimmung „Ethischer Konsum“
Ethischer, bzw. nachhaltiger Konsum, ist Teil einer solchen Lebensweise: Er wird bezeichnet als Versuch, Umwelt- und sozialverträglich hergestellte Produkte zu kaufen und politischen Einfluss auf globale Problemlagen auszuüben, um die ökonomischen, ökologischen und sozialen Kosten zu minimieren. 2 Nachhaltiger Konsum rückt zunehmend in den Mittelpunkt der Diskussion um eine nachhaltige Entwicklung. Bereits im globalen Aktionsprogramm AGENDA 21, das 1992 auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro verabschiedet wurde, besitzt der Konsum einen zentralen Stellenwert; ebenso ist er in nahezu allen deutschen Publikationen der letzten Jahre zum Thema Nachhaltigkeit zu finden.
2 Vgl. Jansen (2003); S. 173
Arbeit zitieren:
Marina Jelencic, 2010, Konsumethik, München, GRIN Verlag GmbH
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