Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Schreibmotivation und Medienkompetenz im Internet 5
3. Das Medienkonzept der Gesamtschule 8
3.1 Der Bezug zu Web 2.0 10
4. Das Weblog-System „WordPress“ als methodische Softwarelösung zur
Umsetzung einer Online-Schülerzeitung 12
4.1 Die Bedeutung und der Nutzen von Weblogs 12
4.2 Grundlegende Funktionen und Vorteile der Nutzung von „WordPress“ 14
4.3 Rechtliche Verantwortung für die Online-Schülerzeitung 16
5. Unterrichtspraktische Durchführung in Form einer Arbeitsgemeinschaft
(AG) 19
5.1 Darstellung der grundlegenden Voraussetzungen 19
5.2 Interne Vorbereitungen und erstes Teilnehmertreffen 20
5.3 Aufbau einer gefestigten Organisationsstruktur 21
5.4 Einführung in die Weblog-Software „WordPress“ 23
5.5 Einbindung von innerschulischen Arbeitsgemeinschaften 25
5.6 Dynamische Weiterentwicklung der Onlinepräsenz 26
5.7 Vertiefende Maßnahmen zur Förderung der redaktionellen Arbeit 27
6. Reflexion 29
6.1 Bezug zu den Lehrerfunktionen 32
7. Ausblick 33
8. Literaturverzeichnis 34
9. Anhang 37
1. Einleitung
Die vorliegende Hausarbeit beschreibt ein Konzept zur Entwicklung und Erprobung einer völlig neuartigen Online-Schülerzeitung an einer Gesamtschule (nachstehend „GS“) als elektronisches Kommunikationsmedium mit dem konkreten Ziel, sowohl die Schreibmotivation der Schülerinnen und Schüler als auch deren Medienkompetenz im Internet zu schulen und zu fördern. Als ein geeignetes Medium zur Umsetzung dieses Vorhabens erscheint das frei erhältliche Internet-Weblog-System „WordPress“, welches sich bereits auf zahlreichen weiteren Internetseiten als Blog-System zur Veröffentlichung persönlicher Nutzerbeiträge seit nunmehr annähernd fünf Jahren bewährt hat und seine Schwerpunkte in den Bereichen Ästhetik, Webstandards und Benutzerfreundlichkeit setzt - somit also ideale Voraussetzungen für eine Kommunikationsplattform als Basis einer dynamischen Online-Schülerzeitung bietet. WordPress selbst basiert auf PHP und MySQL und verlangt den Anwendern durch seine einfache Installation und Benutzerführung keine tiefer gehenden technischen Versiertheiten ab, was unter dem Gesichtspunkt einer angestrebten hohen Schülerakzeptanz und daraus resultierenden -aktivität als unabdingbar erscheint.
Anlass für das Vorhaben einer Online-Schülerzeitung gaben eigene Erfahrungen aus meiner persönlichen Unterrichtspraxis, die Auseinandersetzung darüber mit Kollegen und der Schulleitung sowie Erlebnisse in der diesjährigen Projektwoche 2009, die vom Kollegium der GS in der Zeit vom 14.09. bis 18.09.2009 mit Schülerinnen und Schülern durchgeführt wurde und am 19.09.2009 in Form eines abschließenden Präsentationstages endete. Während der Projektwoche bot sich mir die Möglichkeit, kooperativ mit einem Kollegen ein Projekt zur Online-Dokumentation der Projektwoche 2009 unter dem Titel „40 Jahre GS - Das Blog“ zu leiten, für das wir eine Gruppe von insgesamt 20 Schülerinnen und Schülern (3/17) gewinnen konnten. 1 Ziel des Projektes war die größtenteils eigenständige und zeitnahe Mitverfolgung der laufenden Projekte durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wobei neben dem Verfassen zahlreicher Artikel auch diverse Interviews geführt und Fotoserien erstellt wurden. Mit Hilfe digitaler Aufnahmegeräte entstanden zudem mehrere dokumentarische Kurzfilme, welche neben den autarken Schreibprodukten der Schülerinnen und Schüler gesammelt über die Internetseite der GS veröffentlicht wurden. Sowohl im Kollegium der GS als auch bei den
1 Das Projektblog der Gesamtschule war ebenfalls im Internet für die Schülerinnen und Schüler sowie die
Eltern und Erziehungsberechtigten frei verfügbar und zugänglich.
1
Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern stieß das Projekt auf äußerst positive Resonanz und wurde mit Wohlwollen aufgenommen. Bereits zu diesem Zweck bedienten wir uns ebenfalls des WordPress-Weblogs, wobei die Vorteile dieser Applikation schon frühzeitig ersichtlich wurden, weshalb ich in Kapitel 4.2 dieser Hausarbeit noch ausführlicher darauf eingehen werde.
Einige der am Projekt beteiligten Schüler fanden so großen Gefallen an ihrer Tätigkeit als Autor bzw. Reporter, Fotograf oder Regisseur, dass sie unmittelbar im Anschluss an die Projektwoche mit der Bitte an mich herantraten, die Konzeption des Projekts in einer von der Projektwoche losgelösten Form weiterzuführen. Bereits in vorangegangenen Schulkonferenzen wurde der Ruf der Schulleitung nach einer Neuauflage der über die Jahre versandeten ehemaligen Schülerzeitung laut, die von einem mittlerweile aus dem Schuldienst ausgeschiedenen Kollegen betreut, daraufhin jedoch nicht weitergeführt wurde. Vor diesem Hintergrund nahm ich die intrinsisch motivierte Bitte der Schüler zum Anlass, bezüglich des Konzeptes der Online-Schülerzeitung weiterführende Überlegungen anzustellen.
Die Übernahme der eigenverantwortlichen Neugründung und anschließenden Betreuung einer Schülerzeitung auf der Basis neuer und moderner Kommunikationsmöglichkeiten - im konkreten Fall durch die unmittelbare Nutzung des Internets - erschien mir sehr reizvoll und interessant, da sich mir auf diese Weise eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung der Kompetenzen meines beruflichen Handelns speziell im Bereich der Lehrerfunktionen Beraten, Erziehen sowie Organisieren und Verwalten bot. Die Entscheidung zur Entwicklung und Erprobung einer Online-Schülerzeitung in Form einer Arbeitsgemeinschaft (AG) führte zu meiner verstärkten Beschäftigung mit der Schreibmotivation der an der AG teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie deren Medienkompetenz im Internet und der Frage, inwiefern die gemeinschaftliche Arbeit an der Schülerzeitung eine Förderung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in beiden Bereichen ermöglichen könnte. Beide Untersuchungsaspekte erfahren im zweiten Kapitel dieser Arbeit noch eine differenziertere Auslegung, um die Perspektiven der Zielsetzung genau zu definieren und gegeneinander abzugrenzen.
Grundlage meiner Untersuchung sind sowohl das selbstständige, internetassoziierte Handeln als auch die Anzahl der entstandenen, online gestellten Schreibprodukte der an der AG beteiligten Schülerinnen und Schüler, woran aufgezeigt werden soll, inwieweit sich durch die gemeinsame Online-Zeitungsarbeit eine Entwicklung der internetspezifi-
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schen Medienkompetenz und der persönlichen Motivation zur selbstständigen Erstellung eigener Schreibprodukte feststellen lässt.
Der regelmäßige verbale Austausch mit den Schülerinnen und Schülern während der stattfindenden AG-Treffen sowie die mündlichen Erfahrungsberichte zu einzelnen Aspekten der Erarbeitungsphasen sollen ebenfalls in Betracht gezogen werden, denn im Verlauf dieser beratenden und betreuenden Gespräche und der Beobachtung des Arbeitsprozesses ergaben sich immer wieder kleinere und größere Probleme aber auch konkrete Anregungen, die für die Planung und die Durchführung eines ähnlichen AG-Vorhabens von essentieller Bedeutung sein können. So tauchten bspw. bei der Terminfindung für feste AG-Treffen und der Auswahl eines geeigneten persönlichen Veranstaltungsraumes diverse Schwierigkeiten auf. Ein weit größerer Anteil entfiel jedoch auf die zahlreichen Anregungen von Seiten der Schülerinnen und Schüler sowie des Kollegiums, die durch ihr beachtliches Engagement und den großen Willen zur unterstützenden Mitarbeit die Entwicklung der Zeitung maßgeblich mit vorantrieben und zu ihrem Werdegang beitrugen.
Neben den genannten Schwierigkeiten und Anregungen aus dem teilnehmenden Schülerkreis bedurften darüber hinaus weitere Aspekte besonderer Beachtung. So fand zunächst ein Austausch mit der Schulleitung statt, um den rechtlichen Rahmen in Bezug auf die Nutzungsrechte verfasster Inhalte, integrierter Bilder und Fotos sowie gedrehter Filme zu klären und Einigkeit über das für jeden Internetauftritt obligatorisch zu erstellende Impressum herzustellen. Des Weiteren sollte natürlich auch die neue Online-Schülerzeitung sinnvoll in das bestehende Medienkonzept der Schule integriert werden und als neue elektronische Kommunikationsplattform zu einer höheren Transparenz schulischer Aktivitäten beitragen. Insbesondere der Begriff des „Web 2.0“ wird in diesem Zusammenhang an geeigneter Stelle noch ausführlicher behandelt. Die zu erbringenden eigenen Schreibleistungen und weiteren dokumentarischen Aufgaben mit Hilfe von Film, Bild und Ton verlangten den involvierten Schülerinnen und Schülern ein gewollt hohes Maß an Eigenverantwortung und Selbstorganisation ab. Individuell erstellte Artikel sollten in der Arbeitsgruppe jeweils kritisch auf Sinngehalt, Ausdruck, Eignung und Themenzugehörigkeit überprüft werden. Die Notwendigkeit, sowohl fruchtbare Vorschläge einzubringen als auch sinnvolle Kritik zu formulieren und mit dieser konstruktiv umzugehen, bildete einen essentiellen Bestandteil der Tätigkeiten innerhalb der AG.
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Natürlich erhebt diese Arbeit, deren Ergebnisse und Überlegungen auf der Durchführung einer als Arbeitsgruppe angelegten Online-Schülerzeitung basieren, keinen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit. Zudem beziehen sich meine Erfahrungen schwerpunktmäßig auf die Gründungszeit der hier behandelten Zeitung. Das Konzept der Online-Schülerzeitung als solches wurde jedoch in Einvernehmen mit der Schulleitung von Anfang an auf ein zeitlich unbefristetes Fortbestehen hin angelegt, sodass als angestrebtes, zukünftiges Großziel die vollständige Selbstverwaltung der Zeitung durch die Schülerinnen und Schüler der GS angesehen werden kann, die steuernde externe Eingriffe nur in absoluten Ausnahmefällen notwendig werden lässt. Im Rahmen dieser Arbeit ist eine vollständige Mitverfolgung dieses Vorhabens allerdings nicht möglich, weshalb es hier nur darum gehen kann, einen kleinen Ausschnitt dieses Konzeptes aufzuzeigen und anhand der Schreibmotivation und Medienkompetenz im Internet einen Einblick in ein weit reichendes Aufgabenfeld des pädagogischen Handelns zu gewinnen. Im Folgenden soll es nunmehr darum gehen, die Begriffe der Schreibmotivation und der Medienkompetenz im Internet speziell bezogen auf die Umsetzung der Online-Schülerzeitung genauer zu definieren und einzugrenzen. Im Anschluss an die Begriffsklärung wird eine potenzielle Anbindung der Zeitung an das bestehende Medienkonzept der GS mit Bezug auf die veränderte Nutzung des Internets („Web 2.0“) vorgestellt, wobei in diesem Zusammenhang das Weblog-System „WordPress“ als eine potenzielle Möglichkeit zur Realisierung des Konzeptes der Online-Schülerzeitung eingeführt wird. An diese konkrete Vorstellung schließen sich die gesammelten Erfahrungen, Erkenntnisse und Ergebnisse sowie Beschreibungen der praktischen Durchführung an, welche abschließend kritisch beurteilt und reflektiert werden sollen.
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2. Schreibmotivation und Medienkompetenz im Internet
Wesentliches Augenmerk der vorliegenden Arbeit liegt neben der Neugründung und der zu erprobenden Durchführung einer Online-Schülerzeitung auf der Schreibmotivation der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie deren Medienkompetenz im Internet und der damit einhergehenden Frage, ob und inwiefern eine Steigerung bzw. Förderung eben derselben erreicht werden kann. Wenn also nachfolgend von diesen beiden Aspekten gesprochen wird, erscheint es zunächst notwendig, die Begrifflichkeiten genauer zu definieren und einzugrenzen. Im Falle der „Schreibmotivation“ soll dies auf Grundlage des Basisartikels „Zum Schreiben motivieren - das Schreiben unterstützen“ von Jürgen Baurmann und Astrid Müller in Praxis Deutsch, Heft Nr. 149 erfolgen. Diese zeigen in ihren Überlegungen drei Faktoren auf, die für das Verfassen von Texten wesentlich sind. Dabei handelt es sich um so genannte emotionale, motivationale und volitive Fak-toren, die wie folgt definiert werden:
Unter emotionalen Faktoren werden die Gefühle der jeweiligen Schülerin bzw. des jeweiligen Schülers verstanden, die sich in ihrer Schreibumgebung möglichst wohl und ungezwungen fühlen sollten. 2 Bei motivationalen Faktoren handelt es sich um den „in- nerenAntrieb [eines Schreibers], ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder eine bestimmte Tätigkeit auszuführen.“ 3 Dabei wird als wichtig erachtet, dass dieser innere Antrieb, also die inhärente Motivation, nicht aufgrund von Ansprüchen einer anderen Person von außerhalb hervorgerufen wird. Die Schreiberin oder der Schreiber sollte demnach nicht extrinsisch motiviert sein, sondern muss dem eigenen Willen und damit der intrinsischen Motivation frei folgen können. Schließlich fassen Baurmann und Müller den Willen einer Schreiberin oder eines Schreibers, sich für das Erreichen eines gesetzten Zieles anzustrengen, als volitive Faktoren zusammen, welche maßgeblich von einer möglichen Unter- bzw. Überforderung der betreffenden Schülerin bzw. des betreffenden Schülers beeinflusst werden. 4 Laut neueren Erkenntnissen der Motivationsforschung werden bei angemessener Berücksichtigung bzw. Einhaltung dieser drei grundlegenden Faktoren die besten Ergebnisse erzielt, wodurch sie zur Grundlage eines jeden gelungenen Schreibprozesses in entscheidendem Maße beitragen. Dies zeugt von der immanent wichtigen Rolle der persönlichen Schreibmotivation als dem „engagierte[n] und aus-
2 Vgl. BAURMANN und MÜLLER 1998, S. 16.
3 Ebd.
4 Vgl. ebd.
5
dauernde[n] Verfolgen eines Ziels“ 5 vor und während des individuellen literarischen Schaffensprozesses.
Um die Schülerinnen und Schüler zum Schreiben zu motivieren, können neben verschiedenen, bereits aus dem Schulalltag bekannten Methoden weitere Zugänge zur Motivationsförderung zum Einsatz kommen. Einer dieser potenziellen Zugänge stellt meines Erachtens die Betätigung in der hier vorgestellten Arbeitsgruppe der Online-Schülerzeitung dar. Indem die Beteiligung an der AG für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf freiwilliger Basis erfolgt, ist der erste Schritt zur Förderung der intrinsischen Motivation der Schülerinnen und Schülern bereits getan. Auch die Tatsache, dass erstellte (Schreib-)Produkte nicht mit den aus dem üblichen Schulalltag bekannten Noten zensiert werden und dadurch unmittelbar eine Bewertung auf ihre Qualität hin erfahren, sollte einen - im Sinne der intrinsischen Motivation - schädlichen Einfluss von außen reduzieren. Die Schülerinnen und Schüler bekommen im Sinne der Eigenverant-wortlichkeit Gelegenheit, eigene Interessen zu verfolgen und ihre individuellen Bedürfnisse während der Arbeitsphasen einzubringen.
Neben der intendierten Steigerung der Schreibmotivation hat die vorliegende Arbeit als zweiten Aspekt die Förderung der Medienkompetenz im Internet der an AG teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zum Ziel. Die Eingrenzung des Medienkompetenzbegriffs auf den Bereich des Internets ist dabei aufgrund des aktuellen und stetig wachsenden Umfangs unseres medialen Umfelds dringend erforderlich. In der Literatur um- fasstdie Bezeichnung „Medien“ die so genannten „traditionellen“ ebenso wie die „neuen“ Medien. 6 Darunter werden nicht nur die für jedermann offensichtlichen Medien wie Bücher, Filme, Lernprogramme, Computerspiele oder Internetangebote verstanden, sondern auch computerbasierte Werkzeuge, die bspw. bei der Bearbeitung von Text, Bild-, Ton- oder Videosequenzen Verwendung finden sowie zur Datenverwaltung bzw. -auswertung und zur Gestaltung von Präsentationen oder Websites eingesetzt werden. 7 Für die Beherrschung konkreter Medien - im aktuellen Fall des Internets - sind demnach die Kenntnisse der medienspezifischen Faktoren notwendig und müssen deshalb erlernt werden oder bereits zuvor bekannt sein. 8 Unter solchen relevanten spezifischen Kenntnissen und Faktoren werden die Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und
5 BAURMANN und MÜLLER 1998, S. 17.
6 Vgl. BAACKE 1997, S. 410 ff.
7 Vgl. LEHR 1999, S. 9-11.
8 Vgl. BAACKE 1997, S. 410 ff.
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Arbeit zitieren:
Mirko Krotzky, 2009, Entwicklung und Erprobung einer Online-Schülerzeitung als elektronisches Kommunikationsmedium mit Hilfe des Internet-Weblog-Systems "WordPress" zur Förderung der Schreibmotivation und Medienkompetenz im Internet an einer Gesamtschule, München, GRIN Verlag GmbH
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