INHALTSVERZEICHNIS
ABBILDUNGSVERZEICHNIS. III
1. DEFINITION. 1
2. ELEMENTE DES SELBSTBILDES 1
2.1 Kognitive Elemente. 1
2.2 Emotional-affektive Elemente (Gefühle, Selbstliebe und Antrieb) 2
2.3 Wertende Elemente (Selbsteinschätzung) 3
3. DIMENSIONEN DES SELBSTBILDES 4
3.1 Identität. 4
3.2 Körper und äußere Erscheinung. 4
3.3 Fähigkeiten und Fertigkeiten 5
3.4 Bildung, Ausbildung, Arbeit und Beruf 5
3.5 Wünsche, Interessen, Ziele und Träume 5
3.6 Charakter und Werte 5
4. SCHWANKUNGEN DES SELBSTBILDES 6
5. SELBSTDARSTELLUNG 8
6. SELBST- UND FREMDBILD / INNE-N UND AUßENSICHT 11
7. JOHARI-FENSTER / FEEDBACK 12
8. FAZIT 18
QUELLENANGABEN 19
II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1 Johari-Fenster.
Abbildung 2 Arenen des Johari-Fensters bei fremder Umgebung.
Abbildung 3 Arenen des Johari-Fensters bei Vertrautheit.
III
1. DEFINITION
Das Selbstbild bezeichnet die Vorstellung, die jemand von sich selbst hat beziehungsweise macht. Das Selbstbild steht im Gegensatz zum Fremdbild, also wie Dritte einen von außen wahrnehmen. Das Selbstbild misst sich am Wunschbild, also daran, wie man gerne sein möchte. 1
2. ELEMENTE DES SELBSTBILDES
2.1 Kognitive Elemente 2
Leon Festinger entwickelte die Theorie der kognitiven Dissonanz [lat.:unterschiedlich, auseinander]. Die Grundannahme Festingers Theorie ist ein Streben nach Harmonie, Konsistenz und Kongruenz in der kognitiven Repräsentation der Umwelt und der eigenen Person. Beziehungen bestehen innerhalb eines Paares von Elementen. Eine Beziehung ist entweder:
irrelevant, wenn die Elemente nichts miteinander zu tun haben, konsonant, wenn ein Element aus dem anderen hervorgeht oder dissonant, wenn das Gegenteil eines Elementes aus dem anderen folgt Typischerweise treten kognitive Dissonanzen auf, wenn neu hinzukommende Erkenntnisse der bislang bestehenden eigenen Meinung widersprechen oder Zusatzinformationen eine Entscheidung als falsch identifizieren. Beispiel: Raucher
1 http://www.sgipt.org/gipt/diffpsy/ich/sb.htm [Stand: 09.04.08]
2 http://www.psychologie-
seiten.de/?Motivation:Situative_Determinanten_des_Verhaltens:Kognitive_Dissonanz [Stand:
20.04.08]
1
Wenn Raucher z.B. auf Zeitungsartikel treffen, die von den fatalen Folgen ihres Zigarettenkonsums handeln, schenken sie diesen deutlich weniger Aufmerksamkeit als Nichtraucher. Raucher werden durch die Information peinlich berührt und verdrängen diese vorzugsweise.
Dahingegen empfinden Menschen konsonante Kognitionen, d.h. Informationen, die ihrer Meinung entsprechen, als angenehm und suchen diese daher bewusst. Dissonante Informationen versuchen sie zu vermeiden (Seeking and Avoiding-Hypothese).
Menschen tendieren dazu, bereits einmal getroffenen Entscheidungen zunächst beizubehalten und alle neuen Informationen, die zu der getroffenen Entscheidung in Widerspruch stehen, abzuwerten. Alle konsonanten Informationen hingegen werden von ihnen tendenziell überschätzt.
Wenn die innere Spannung, die durch die Dissonanz entstanden ist, zu groß wird, werden Menschen ihre Meinung ändern, um Erfahrung und Entscheidung wieder zu einer Konsonanz zu führen.
2.2 Emotional-affektive Elemente 3 (Gefühle, Selbstliebe und Antrieb)
Die Selbstliebe muss man als einen Urtrieb begreifen, als einen Überlebenstrieb und Lebenswillen eines Individuums. Nur wenn man sich selbst liebe, überlebe man und ohne dem könne man sein Leben nicht meistern. Andererseits gibt es auch Ausnahmen, in denen die Selbstliebe häufig weiter geht als es notwendig und richtig ist.
Viele Menschen lieben ausschließlich sich selbst und sehen nur ihren eigenen Vorteil, wobei sie häufig noch in ihrer übersteigerten Selbstliebe und ihrem Egoismus all das, was dir
3 http://www.strebinger.de/lebensfragen/Schritte_zur_Liebe/Was_ist_Liebe_/was_ist_liebe_.htm
[Stand: 16.04.08]
2
Viele Menschen lesen solche Ratschläge und befolgen diese dann auch, füllen ihr Leben mit vielen Aktivitäten aus, sodass sie keine Zeit mehr haben um sich selbst zu fragen ob sie überhaupt glücklich mit dieser Situation sind. Dennoch ist Selbstliebe ein wichtiger Antrieb in unserem Leben, denn nur wer sich selbst lieben kann, kann sich behaupten und auch andere Menschen lieben. Das was man beachten muss ist, dass die Selbstliebe jedem dasselbe Recht auf Leben und Selbstverwirklichung zugestehen, tolerant sein und Platz für die Nächstenliebe lassen muss.
2.3 Wertende Elemente (Selbsteinschätzung) 4
Unter Selbstwert versteht man den Eindruck oder die Einstellung zu sich selbst, der sich dann aus den Faktoren wie z.B. Charakter, Fähigkeiten von einem selbst, das Ich-Empfinden oder auch an der Vergangenheit zusammensetzt bzw. bildet. Das Selbstwertgefühl bildet sich, indem man selbst die vermeintlichen subjektiven Fähigkeiten mit den Anforderungen, mit denen man konfrontiert wird, vergleicht. Dabei kann man bei Personen ein besonders hohes Selbstwertgefühl feststellen, wenn die Situation von der Person selbst als besonders gut zu bewältigen eingeschätzt wird.
Bei Individuen kann man entweder ein situatives oder ständig unangemessenes Selbstvertrauen erkennen, was davon abhängig ist, ob sie ihre Leistungsmöglichkeiten über- oder unterschätzen. Diese Fehleinschätzungen entstehen auf der Basis individueller Besonderheiten, Einstellungen und anderer Eigenschaften. Ein zu hohes Selbstwertgefühl wirkt sich jedoch meist negativ bei den Mitmenschen aus und ruft Abneigung gegenüber ihm hervor. Ein idealer Zustand stellt sich dann ein, wenn ein Gleichgewicht zwischen den vier psychischen Grundsäulen besteht: Eigenständigkeit und Freiheit
Zwischenmenschliche Beziehungen und das Bewusstsein gewisser Abhängigkeit Wechsel in manchen Lebenssituationen Dauer bei wichtigen Lebensgrundlagen
4 http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstwert
[Stand: 16.04.08]
3
Arbeit zitieren:
Jasmin Nowak, 2008, Selbstbild - Fremdbild: Selbst- und Fremdwahrnehmung des Individuums, München, GRIN Verlag GmbH
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