Inhaltsverzeichnis
Einleitung Seite 03
1. Allgemeine Ziele von Sprachförderansätzen Seite 03
2. Ganzheitliche Sprachförderungsansätze Seite 04
2.1 Sprachförderung in Hamburg Seite 05
2.2 Denkendorfer Modell Seite 06
2.3 Situationsbezogener Ansatz nach Militzer Seite 06
3. Systematisch, strukturelle Spracherwerbsprogramme Seite 07
3.1 KIKUS Seite 07
3.2 Kon-Lab Programm Seite 08
3.3 Dürener Sprachprogramm Seite 08
3.4 Würzburger Trainingsprogramm Seite 08
4. Kritiken an den Fördermaßnahmen Seite 09
4.1 Kritiken an ganzheitlichen Programmen Seite 09
4.2 Kritiken an strukturellen Programmen Seite 09
5. Schlussfolgerung Seite 10
6. Literaturverzeichnis Seite 12
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Einleitung:
Bisher gibt es in Deutschland zwei verschiedene Programme der Sprachförderung. Einerseits gibt es Sprachförderprogramme, welche ganzheitlich agieren. Ihnen gegenüber stehen die systematisch, spracherwerbsorientierten Ansätze. Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit den Zielen der einzelnen Programme, deren Umsetzung in der Praxis anhand von Beispielen und einer kritischen Auseinandersetzung dokumentiert werden.
1. Allgemeine Ziele von Sprachförderansätzen:
x Je besser die Sprach- und Sprechförderung in der Kindertagesstätte gelingt, desto weniger ist eine Sprachförderung in der Schule notwendig. Kinder werden somit schon frühzeitig in eine tiefere Kommunikation eingebunden und lernen Dinge früher zu verstehen und sich sowie ihr Befinden mitzuteilen. x Die Schlüsselkompetenz 1 der Umgangssprache erleichtert den Weg der Integration von Kindern.
x Damit verbundene Sprachkenntnisse sollen den Einstieg in die Schule erleichtern und allen Kindern verschiedener Migrationshintergründe gleiche Startvoraussetzungen bieten.
x Durch den kulturellen Einblick der Kinder untereinander, soll ein frühzeitiges Respektieren und Umgehen gewährleistet werden. Dies trägt zu einem ausgeprägten Sozialverhalten bei, da religiöse und traditionelle Dinge nebenbei vermittelt und somit besser verstanden werden.
1 Schlüsselqualifikationen sind überfachliche Qualifikationen, die zum Handeln befähigen sollen.
Dabei setzen sie sich aus einem breiten Spektrum übergreifender Fähigkeiten zusammen, die sowohl
aus dem kognitiven, als auch aus dem affektiven Bereich stammen. Diese Kompetenzen können in
verschiedenen Situationen und Funktionen flexibel und innovatorisch eingesetzt und übertragen
werden.
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2. Ganzheitliche Sprachförderungsansätze:
Unter ganzheitlichen Sprachförderprogrammen versteht man die Verbindung von kommunikativen Zusammenhängen im alltäglichen Ablauf der Kindertagesstätte. Dabei wird mit Hilfe aller Sinne versucht den Lernprozess spielerisch zu optimieren, wobei die Lebenssituation der Kinder, sowie die verschiedenen Kulturen berücksichtigt werden. Somit werden Kinder mit mehrsprachiger Familiensituation, als auch Kinder mit Spracherwerbsproblemen integriert. Die Körpersprache wird neben der verbalen Kommunikation ebenfalls mit einbezogen und in gezielter Kleingruppenarbeit gefördert.
„Kinder entwickeln sich in konkreten, alltäglichen Handlungssituationen. Dabei tragen in den verschiedenen Entwicklungsphasen jeweils bestimmte Situationen und Handlungskonstellationen eine besondere Bedeutung für altersspezifische Veränderungen. Im Kleinkindalter gilt das für die Erwachsenen-Kind-Interaktion, während im Vorschulalter auch die Interaktion mit anderen gleichaltrigen Kindern wichtig dafür wird.“ (Andresen,H.: Vom Sprechen zum Schreiben, Stuttgart 2005) Erzieher agieren hierbei als sprachliches Vorbild und bieten den Kindern Anregungen im sprachlichen Handeln.
Die ganzheitliche Sprachförderung wendet sich gegen die sture Verabreichung von Lernstoff und ist viel eher ein Sprachförderkonzept mit einem Schwerpunkt auf kommunikative Zusammenhänge.
Die Voraussetzung für entwicklungsfördernde Dialoge ist eine hohe Sensibilität der Erzieher gegenüber den Bedürfnissen und Interessen der Kinder. Der Vorteil liegt hierbei in der Herstellung einer sprachfreundlichen Umgebung, die durch den Alltag der Kindertagesstätte vielfältig gewährleistet ist.
Ein Nebeneffekt der sprachlichen Förderung ist das Verständnis und Kennen lernen verschiedener Kulturen und Traditionen, wobei die Kinder sich somit verstehen und respektieren lernen.
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Arbeit zitieren:
Dominik Pohl, 2006, Sprachförderung in Deutsch für mehrsprachig aufwachsende Kinder im Vorschulalter, München, GRIN Verlag GmbH
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