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Einleitung Seite 3
1. - Kognitive Geschlechtsunterschiede Seite 4
1.1 - Räumliche Vorstellung Seite 4 1.2 - Sprachliche Kognition Seite 5 1.3 - Mathematische Fähigkeiten Seite 6
2. - Internationaler Vergleich (PISA 2000) Seite 7
- Lesekompetenz & Mathematik / Naturwissenschaften Seite 8
3. - Ursachen kognitiver Geschlechtsunterschiede Seite 11
4. - Fazit Seite 13
Literaturverzeichnis Seite 15
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Die mentalen Strukturen und Prozesse eines Individuums, werden innerhalb der Psychologie als Kognition bezeichnet. Die Abweichung von Wahrnehmung, Denken, Lernen, Motorik und Sprache sind in der Kognitionswissenschaft stetige Themenkomplexe, die unter anderem auf die geschlechterspezifischen Unterschiede von Basiskompetenzen untersucht werden.
Unter Einbezug der Textauszüge von Claudia Quaiser-Pohl „Die Fähigkeit zur räumlichen Vorstellung“, sowie „Kognitive Geschlechterunterschiede“ von Markus Hausmann, möchte ich zunächst die Kontraste von Raumkognition, sprachlicherals auch mathematischer Kognition, näher erläutern. Mit Hilfe des Textes von Petra Stanat und Mareike Kunter
„Geschlechterunterschiede in Basiskompetenzen“ werde ich im Anschluss die Lesekompetenz, sowie die Teilbereiche Mathematik und Naturwissenschaften von Schüler und Schülerinnen im internationalen Vergleich, verdeutlichen.
Des Weiteren möchte ich anschließend die Theorien über die Ursachen von kognitiven Geschlechterunterschieden genauer veranschaulichen, um eine gemeinsame Diskussion innerhalb des Seminars anzuregen und die Frage, „[…] was Frauen außer den bereits bekannten Phänomenen im Bereich der zwischenmenschlichen Attraktivität von Männern unterscheidet […]“, gemeinsam zu beantworten. (Quaiser-Pohl 1998, S.27).
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Es gibt eine Vielzahl von Studien, die Geschlechtsunterschiede in kognitivem Verhalten untersuchen. Die räumliche Vorstellung, die sprachliche Kognition und die mathematischen Fähigkeiten sind spezifische kognitive Funktionen, in denen sich Frauen und Männer voneinander unterscheiden. „Von vornherein sei dabei angemerkt, dass es sich hier nicht um absolute, sondern relative Leistungsunterschiede handelt. Die kognitiven Unterschiede innerhalb einer Geschlechtergruppe sind deutlich größer als zwischen den Geschlechtern.“ (Hausmann 2007, S.106).
„Frauen und Männer unterscheiden sich z.B. in ihrer Geschlechtsrollenorientierung oder auch in ihrer Wettbewerbsorientierung. Ein objektives psychometrisches Instrument kann auf diese Weise zu einem in hohem Maß subjektiven werden, da die Probanden sich hinsichtlich ihrer Vorerfahrung und ihrer motivationalen Struktur unterscheiden, die Untersuchungsbedingungen also nicht für alle gleich sind.“ (Quaiser-Pohl 1998, S.33).
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Die Raumkognition wird in insgesamt drei Kategorien unterschieden. Es handelt sich dabei um die räumliche Wahrnehmung, die räumliche Visualisierung und die mentale Rotation.
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Räumliche Beziehungen zwischen Objekten oder in Bezug zum eigenen Körper herstellen. (Beispiel: Einzeichnen einer horizontalen Linie in einer gekippten Flasche). x 5lXPOLFKH9LVXDOLVLHUXQJJ
Mehrstufige mentale Manipulation räumlicher Informationen. (Beispiel: Paperfolding-Test).
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Räumliche Fähigkeit, dreidimensionale Figuren um eine oder mehrere räumliche Achsen mental zu rotieren, um zwei oder mehrere Objekte miteinander vergleichen zu können. (Beispiel: Mentaler Rotationstest).
Wie Hausmann erläutert, „zeigen die Studien, dass es sich bei der Raumkognition mit seinen Subkategorien um ein multidimensionales Konzept handelt, und dass das Auftreten von Geschlechtsunterschieden sowie deren Richtung von spezifischen Leistungsfaktoren, ihrer jeweiligen Operationalisierung und der individuellen kognitiven Strategie abhängt.“ (Hausmann 2007, S.110). Das heißt, dass Aufgaben bei denen verbale Lösungsstrategien von Vorteil sind, eher und besser von Frauen bewältigt werden, bzw. sich bei Aufgaben unter Verwendung von räumlichen Lösungsstrategien ein männlicher Vorteil zeigt. Nach Quaiser-Pohl, tritt ein Leistungsvorsprung von Männern erst in der Adoleszenz auf, da bei Untersuchungen an jüngeren Probanden „[…] keine konsistenten Unterschiede […] festgestellt wurden.“ (Quaiser-Pohl 1998, S.41).
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Die sprachliche Kognition vereint eine Reihe von gesprochener und geschriebener Komponenten, wie Wortflüssigkeit, Grammatik, Rechtschreibung, Lesen, das Bilden sprachlicher Analogien, Wortschatz und rezeptives Sprachvermögen. Quaiser-Pohl beschreibt, dass „[…] zahlreiche Untersuchungen belegen, dass Frauen durchschnittlich bessere sprachliche Fähigkeiten besitzen als Männer.“ (Quaiser-Pohl 1998, S.35). Hausmann hingegen bemerkt aber, dass „[…] sich aber nur wenige verbale Funktionen finden, die tatsächlich einen konsistenten und robusten Vorteil für Frauen aufweisen.“ (Hausmann 2007, S.110). In Untertests von verschiedenen Intelligenztests sind die Ergebnisse von Jungen insgesamt gesehen aber durchschnittlich niedriger, als die der Mädchen. Nach Quaiser-Pohl, liegen des Weiteren entwicklungspsychologische Studien vor, dass „[…] kleine Mädchen erstens früher und zweitens besser sprechen als Jungen, d.h. die Sprachfunktionen sich bei Mädchen vergleichsweise früher entwickeln und Mädchen im Vergleich mit Jungen desselben Alters längere Äußerungen von sich geben. […] Einen weiteren Indikator für die Dominanz der
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Arbeit zitieren:
Dominik Pohl, 2010, Kognitive Fähigkeiten, München, GRIN Verlag GmbH
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