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Wachstumsstrategien inhabergeführter Unternehmen in der Automobilzulieferindustrie am Beispiel der Hella KG Hueck & Co

Title: Wachstumsstrategien inhabergeführter Unternehmen in der Automobilzulieferindustrie am Beispiel der Hella KG Hueck & Co

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 33 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Dipl. Kfm. Kristian Kanthak (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Die Verschärfung des Wettbewerbs auf dem Automobilherstellermarkt durch die Globalisierung der Märkt hat die Akteure dieses Marktes zu einer strategischen Neuausrichtung gezwungen. Diese hat starke Auswirkungen auf die vorgelagerten Automobilzulieferer und löste eine Phase des strukturellen Wandels in der Branche aus. Diese Entwicklungen haben zu einem Anstieg der kritischen Unternehmensgröße, welche für den Erhalt der wirtschaftlichen Selbstständigkeit ausschlaggebend ist, geführt. In dieser Konsolidierungsphase des Marktes ist die gewählte Wachstumsstrategie von enormer Bedeutung für die Überlebensfähigkeit der einzelnen Unternehmen.

Ziel der Arbeit ist es zunächst allgemein und anschließend anhand eines Praxisbeispiels aufzuzeigen, wie inhabergeführte Unternehmen in der Automobilzuliefererindustrie in dem widrigen Branchenumfeld erfolgreich, d.h. profitabel, wachsen können. Ausführlich wird bei dieser Betrachtung die Wachstumsvariante der Kooperation diskutiert, da diese eine besonders interessante Wachstumsalternative im Kontext der Automobilzulieferindustrie darstellt. Dies wird mit den kapitaleinsatz- und risikominimierenden Charakteristiken dieser Alternative begründet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Grundlagen

2.1 Einordnung der Wachstumsstrategien in das strategische Management

2.2 Die Automobilzulieferindustrie

2.2.1 Beschreibung der Branche

2.2.2 Entwicklungstendenzen

2.3 Besonderheiten inhabergeführter Unternehmen

3 Wachstumsstrategien

3.1 Wachstumschancen und - optionen für die Zulieferer

3.2 Wachstumsformen

3.2.1 Internes Wachstum

3.2.2 Externes Wachstum

3.2.3 Kooperationen

4 Praxisbeispiel

4.1 Die Hella KG Hueck & Co.

4.2 Die “Network- Value” – Strategie der Hella KG Hueck & Co

4.2.1 Der „Network- Value“ – Ansatz

4.2.2 Die Implementierung der „Network- Value“- Strategie

5 Zusammenfassung der Ergebnisse und abschließende Betrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie inhabergeführte Unternehmen in der Automobilzulieferindustrie in einem wettbewerbsintensiven und globalisierten Marktumfeld profitabel wachsen können, wobei die Hella KG Hueck & Co. als zentrales Praxisbeispiel dient.

  • Wachstumsstrategien und deren Einordnung in das strategische Management.
  • Herausforderungen und Entwicklungstendenzen in der globalen Automobilzulieferindustrie.
  • Spezifische Rahmenbedingungen und Restriktionen inhabergeführter Unternehmen.
  • Die "Network-Value"-Strategie als Kooperationsmodell zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.
  • Analyse von Wachstumsformen (intern, extern, Kooperationen) unter Berücksichtigung von Risikoaversion.

Auszug aus dem Buch

Die „Network- Value“ – Strategie der Hella KG Hueck & Co

Als mittelgroßer Spieler auf dem Weltautomobilzuliefermarkt sieht sich das Familienunternehmen Hella KG Hueck & Co. einer besonderen strategischen Herausforderung gegenübergestellt. Konfrontiert mit den finanziellen Restriktionen, die zum einen durch die relativ geringe Größe und zum anderen durch den Status einer nicht börsennotierten Unternehmung bedingt sind, gewinnt das Streben nach dem Erhalt der unternehmerischen Unabhängigkeit an Brisanz. Dies rührt daher, da dem Wachstum und der Steigerung des Unternehmenswertes durch den Zukauf von Unternehmen durch die zuvor genannten Gründe Grenzen gesetzt sind.

Der durch den Konzentrationsprozess unter den Automobilzulieferern ausgelösten Tendenz hin zur Bildung sogenannter, global-agierender „Megasupplier“ muss eine geeignete Strategie entgegengesetzt werden, die die wirtschaftliche Selbstständigkeit der Unternehmung weiterhin gewährleisten kann. Die Hella KG Hueck & Co. hat ihren strategischen Alternativansatz „Kooperation statt Konzentration“ getauft, der die Bildung von internen und externen Netzwerken, welche zu einer besseren Erfüllung der Kundenbedürfnisse beitragen sollen, in den Mittelpunkt ihres unternehmerischen Handelns rückt. Die zentrale Frage, die sich das Unternehmen gestellt hat und immer wieder stellt, lautet: welchen Nutzen bietet ein Zulieferer wie Hella als Netzwerkpartner für seine Kunden, Lieferanten und andere Zulieferer? Entscheidend ist somit die Frage nach dem Wert des Netzwerks oder dem „Network Value“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage der Automobilzulieferindustrie, die durch Globalisierung und strukturellen Wandel zu einer strategischen Neuausrichtung gezwungen wird, und definiert das Ziel der Arbeit.

2 Grundlagen: Ordnet Wachstumsstrategien in das strategische Management ein und analysiert die Branchenstruktur sowie die besonderen Rahmenbedingungen für inhabergeführte Unternehmen.

3 Wachstumsstrategien: Untersucht verschiedene Wachstumsoptionen wie internes Wachstum, externes Wachstum und insbesondere Kooperationen unter dem Aspekt der Risikominimierung.

4 Praxisbeispiel: Präsentiert die Hella KG Hueck & Co. und erläutert detailliert die Implementierung der „Network-Value“-Strategie als kooperativen Ansatz.

5 Zusammenfassung der Ergebnisse und abschließende Betrachtung: Fasst die Erkenntnisse zusammen und bewertet die Strategie der Hella KG als zukunftsfähigen Weg zur Wahrung der unternehmerischen Selbstständigkeit.

Schlüsselwörter

Automobilzulieferindustrie, Wachstumsstrategien, inhabergeführte Unternehmen, Hella KG Hueck & Co., Network-Value-Strategie, Kooperationen, Strategisches Management, Innovationsfähigkeit, Lieferantennetzwerke, Systemintegratoren, Globalisierung, Risikoaversion, Familienunternehmen, Wettbewerbsvorteile, Zuliefermarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie inhabergeführte Unternehmen in der Automobilzulieferindustrie trotz eines schwierigen Branchenumfelds und finanzieller Restriktionen erfolgreich wachsen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Wachstumsstrategien, die Herausforderungen durch den Konzentrationsprozess bei Automobilherstellern sowie die Vorteile und Risiken verschiedener Wachstumsformen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, anhand der Hella KG Hueck & Co. aufzuzeigen, wie durch eine konsequente Kooperationsstrategie statt durch bloße Konzentration unternehmerische Unabhängigkeit und Wachstum gesichert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung der Wachstumsstrategien im strategischen Management sowie einer Fallstudienanalyse der Hella KG Hueck & Co. inklusive der Auswertung von Geschäftsberichten und Branchenstudien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Betrachtung von Wachstumsoptionen und die praktische Anwendung der „Network-Value“-Strategie inklusive der chronologischen Darstellung der Kooperationsmeilensteine der Hella KG.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Automobilzulieferindustrie, Wachstumsstrategien, Kooperation, Inhaberführung, Network-Value, Wettbewerbsfähigkeit und strategische Allianzen.

Welchen strategischen Ansatz verfolgt die Hella KG Hueck & Co.?

Hella verfolgt den „Network-Value“-Ansatz, der unter der Devise „Kooperation statt Konzentration“ darauf abzielt, durch Netzwerke mit anderen Zulieferern Innovationen und Marktpräsenz zu stärken, ohne die finanzielle Unabhängigkeit aufzugeben.

Warum ist für inhabergeführte Unternehmen die Kooperation als Wachstumsform besonders attraktiv?

Kooperationen erlauben es, komplementäre Fähigkeiten und Ressourcen zu bündeln, ohne die hohen Kapitalrisiken einer Akquisition tragen zu müssen, und fördern so das Ziel der finanziellen Unabhängigkeit.

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Details

Title
Wachstumsstrategien inhabergeführter Unternehmen in der Automobilzulieferindustrie am Beispiel der Hella KG Hueck & Co
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Betriebswirtschaftliches Institut Lehrstuhl für Industriebetriebslehre)
Grade
1.0
Author
Dipl. Kfm. Kristian Kanthak (Author)
Publication Year
2003
Pages
33
Catalog Number
V17310
ISBN (eBook)
9783638219129
ISBN (Book)
9783638645164
Language
German
Tags
Wachstumsstrategien Unternehmen Automobilzulieferindustrie Beispiel Hella Hueck
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Kfm. Kristian Kanthak (Author), 2003, Wachstumsstrategien inhabergeführter Unternehmen in der Automobilzulieferindustrie am Beispiel der Hella KG Hueck & Co, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17310
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