Management of E-Services Projects/ E-Health: Einführung elektronischer Prozesse im Gesundheitssektor II
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis. III
Tabellenverzeichnis IV
Abk ürzungsverzeichnis V
1 Problemstellung. 1
2 Die Einführung von E-Health 2
2.1 E-Health 2
2.1.1 Begriffsverständnis 2
2.1.2 Ziele von E-Health. 3
2.1.3 Akteure 4
2.1.4 Prozesse/ Anwendung. 5
2.1.5 Vor und Nachteile von E-Health. 6
2.1.5.1 Vorteile 6
2.1.5.2 Nachteile 7
2.2 Nutzen / Gebrauch / Verwendung von E-Health 7
2.2.1 Erwartungen an E-Health Services 8
2.2.2 Aus Patientensicht. 9
2.2.3 Aus der Sicht medizinischer Leistungserbringern 9
2.2.4 Welche Faktoren beeinflussen die Erwartungen der Nutzergruppen? 10
2.3 Realisierung von E-Health 14
2.3.1 Elektronische Tools für das Management und den Zugriff medizinischer
Informationen. 15
2.4 Probleme/ Schwierigkeiten (Warum ist es misslungen?) 16
2.4.1 Unklarheit und Interesse 16
2.4.2 Zugang zu E-Health 17
2.4.3 Datenschutz/ Vertrauen/ Akzeptanz 17
2.5 Lösungsvorschläge (Wie kann es funktionieren?) 18
3 Zusammenfassung. 20
Literaturverzeichnis 22
Management of E-Services Projects/ E-Health: Einführung elektronischer Prozesse im Gesundheitssektor III
Abbildung 5: Forschungsmodels nach Linkton& Wilson
(Quelle: Linkton& Wilson 2007, S.88) ..............................................................11
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1 Problemstellung
Der Wandel der Informationsinfrastruktur durch die Entwicklungen im Bereich des Internet zieht Veränderungen in unterschiedlichen Branchen nach sich. Fast jede Branche ist heutzutage im Internet vertreten. Auch das Gesundheitswesen implementiert mehr und mehr seine Dienste elektronisch. Das heißt, dass „In der ‘Informationsgesellschaft’ werden sich Methoden und Techniken der Erzeugung, Verbreitung und Vermittlung von Wissen grundlegend ändern.“
Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit der Einführung elektronischer Dienste im Sektor E-Government und E-Health.
Im Kapitel E-Health dieser Arbeit wird die Einführung elektronischer Gesundheitsservice untersucht. Es wird auf die Erwartungen der Nutzergruppen von E-Health Services eingegangen. Des Weiteren werden verschiedene Einflussfaktoren von der Einführung von E-Health Services, wie das Sicherheitsbedenken, Einstellung zur Technologie und der erwartete Nutzen diskutiert. Zudem werden die ausschlaggebenden Faktoren für eine erfolgreiche Adoption von elektronischen Prozessen im Gesundheitssektor aufgezeigt.
Letztendlich wird die Zukunft zeigen, ob es den Informationsanbietern gelingt, die technischen Potenziale der Entwicklungen für wissenschaftliche Information und Kooperation zu nutzen.
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2 Die Einführung von E-Health
2.1 E-Health
In diesem Kapitel der Arbeit wird die Einführung elektronischer Gesundheitsservice untersucht. Es wird auf die Erwartungen der Nutzergruppen von E-Health Services eingegangen. Des Weiteren werden verschiedene Einflussfaktoren von der Einführung von E-Health Services, wie das Sicherheitsbedenken, Einstellung zur Technologie und der erwartete Nutzen diskutiert. Zudem werden die ausschlaggebenden Faktoren für eine erfolgreiche Adoption von elektronischen Prozessen im Gesundheitssektor aufgezeigt
2.1.1 Begriffsverständnis
Mit der breiten Verfügbarkeit von Internet und entsprechenden Dienstleistungen, verwenden immer mehr Menschen die elektronischen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten.Dadurch entstanden mit der Zeit neue Anwendungsdomänen, wie zum Beispiel das E-Business/ E-Commerce, E-Government/ E-Administration und auch das E-Health (Fitterer et al. 2009, S. 7). In diesem Teil der Seminararbeit betrachten wir näher die Domäne des E-Health und speziell die Einführung elektronischer Prozesse im Gesundheitswesens. Für E-Health existieren mehrere Begriffe bzw. Synonyme wie „Telemedizin“, „Medizininformatik“ und „Gesundheitstelematik“ (Fitterer et al. 2009, S. 7). Jedoch gibt es keine eindeutige und allgemeingültige Definition für E-Health (Fitterer et al. 2009, S. 7). Eine Definition, zum Beispiel, vom Bundesamt für Gesundheit lautet: „Unter „eHealth” oder „Elektronischen Gesundheitsdiensten“ (offizielle Übersetzung der EU) versteht man den integrierten Einsatz von Informations-und Kommunikationstechnologien (IKT) zur Gestaltung, Unterstützung und Vernetzung aller Prozesse und Teilnehmenden im Gesundheitswesen.“ (Bundesamt für Gesundheit 2008)
Des Weiteren definieren andere Autoren E-Health als das Zusammenführen des Gesundheitswesen und der Informations- und Kommunikationstechnologie, sowie die Nutzung der neuen Technologie, wie dem Internet und der Computer, für das Gesundheitswesen (Eysenbach 2001, Jung&Berthon 2009). Durch die Nutzung von
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neuen Medien verspricht man sich eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung (Jung&Berthon 2009).
Im nächsten Abschnitt/ Kapitel werden die Ziele von E-Health betrachtet.
2.1.2 Ziele von E-Health
Die Ziele eines Gesundheitssystems unterscheiden sich je nach Definition des Begriffes. Grundsätzlich gibt es aber eine gemeinsame Vorstellung über die wichtigsten Ziele des E-Health (Fitterer et al. 2009, S. 8). E-Health verfolgt zwei Hauptziele. Zum einen sollen die Patienten mehr Verantwortlichkeit und Informationen bekommen, sodass sie in ihrer Gesundheitsversorgung aktiv mitwirken können (Jung&Berthon 2009, Eysenbach 2001, Fitterer et al. 2009). Dies erfolgt über die vermehrte Bereitstellung von Informationen medizinischer und administrativer Herkunft (Fitterer et al. 2009). Zum anderen soll die Leistungsfähigkeit bzw. die Effizienz der Gesundheitsversorgung erhöht werden. Welches die Reduktion von Kosten sowie die Verbesserung der Qualität umfasst (Eysenbach 2001). Die Bereitstellung der Gesundheitsversorgung wird effektiver und effizienter durch die Verwendung von ICT (Information andcommunicationtechnology). Diese unterstützt die Interaktion zwischen Patienten und der Bereitstellung der Gesundheitsversorgung (Baldwin et al. 2002a). Eine Darstellung bzw. Zusammenfassung der zentralen Ziele von E-Health bildet die folgende Abbildung (Abb.1):
Abbildung 1: Ziele von E-Health (Quelle: Fitterer 2009, S.9)
Arbeit zitieren:
Nicole Fich, 2010, Management of E-Services Projects, München, GRIN Verlag GmbH
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