Inhaltsverzeichniss
1. Einleitung. 1
1.11Fragestellung. 1
1.22Vorgehensweisee. 1
2..GrundlagennunddAbgrenzung::DerrGlücksbegriffbeiiAristoteles 2
3..LusttalssSelbstzweckkoderralssMittel?? 3
3.11VerhältnisszwischennLusttundGlückkbeiiAristoteless 3
3.22Lusttalssh öchstessGuttbeiiEpikur. 4
4. Zusammenfassung. 6
Literaturverzeichniss. 7
Literaturr 7
Hilfsmittell. 7
1..Einleitungg
1.11Fragestellungg
Inn diesemm Essayy wirdd einn Vergleich zwischenn dem Verhältniss vonn Glückk undd Lustt beii Aristoteless undd Epikurr angestellt.. Zentralee Fragee istt dabei,, wass dass Glückk ist,, wiee mann es erreichennkannnunddwelcheeRolleedieLustbeiidiesennÜberlegungenneinnimmt.. Aristoteless (3844 3222 v.Chr.)) undd Epikurr (341 271/2700 v.Chr.)) trennt einee Generation. Währendd Aristoteless vorr allemm von seinemm Lehrerr Platonn inspiriertt war,, ist Epikurr inn seinenn philosophischennÜberlegungennsehrrvonnderraufkommendennStoaaunddseinerroppositionellenn HaltungggegenüberrdieserrDenkschuleegeprägt..
Diee Parallelenn derr beidenn Autorenn werdenn imm Laufee derr Untersuchungg unverkennbarr sein,, dochh geradee diee Bewertungg derr Lust machtt diee Unterschiede zwischenn denn beidenn Ethikenn sehrrdeutlich..
1.22Vorgehensweise
ImmzweitennKapitelwirddzuersttderrGlücksbegriffferklärttunddsprachlichhabgegrenzt,,wieeerrin derrgriechischennPhilosophie,,ammBeispielldessAristoteles,,verwendettwird.. DassdritteeKapitellverbindettdieevorhergehendenErkenntnisseezuersttmittdemmLustbegrifffbeii Aristoteless undd imm zweitenn Teill mitt derr zentralenn Rollee der Lustt inn Epikurss hedonistischerr Ethik..
Imm viertenn Kapitell werdenn diee Erkenntnissee zusammengefasstt undd derr Vergleichh mitt einem Fazittabgeschlossen.
Allee griechischenn Begriffe,, ihre Schreibweisenn undd Bedeutungen,, sindd derr imm Literaturr verzeichnissangegebennAusgabeedessGemolllentlehnt..AngabenninngriechischerrSchrifttsinddnurr inn denn Fußnotenn enthalten,, imm Textt werdenn griechischee Begriffee zugunstenn dess Leseflussess transkribiert..
11
2..GrundlagennunddAbgrenzung::DerrGlücksbegrifffbeiiAristoteless
Glückk istt inn derr antikenn Philosophiee meistt nichtt das,, wass wirr unss alss modernee Betrachterr darunterrvorstellen..DieeUrsacheedafürrist,,dasssessimmGriechischennverschiedeneBegriffeegibt,, diee mann immDeutschennmitt „Glück““ wiedergeben kannn undddie Semantikenn sichh auss unserer Sichtt leicht verschobenn haben.. Derr griechischee Begrifff Eudaimonía 1 ,, derr sowohll vonn AristotelesalsauchhvonnEpikurrverwendetwird,,sollteewörtlichhtreffenderrmitt„Glückseligkeit““ übersetzttwerden,,ummreinnsprachlicheeMissverständnisseeauszuräumen..Dennnwirrhabennimm DeutschenndassProblem,,dasssderrBegrifff„Glück““eineeviellweiterrgefassteeSemantikkbesitzttals inn anderenn Sprachen,, wass einer grundlegendenn Abgrenzungg des Begriffess im Sinnee derr griechischen Philosophenn bedarf.. Diee imm Deutschenn verwendetee Semantikk des Glückss alss glücklichee Wendungg imm Sinnee einess Zufallss inn Phrasenn wiee „Daa hastt duu jaa nochmall Glück gehabt!““isttinndiesemmEssayynichttgemeintunddwirdddaherrauchhnichttbehandelt. 2 Wennnalsoo imm Folgendenn vonn Glückk gesprochenn wird,, istt ausschließlichh diee Glückseligkeitt imm Sinnee der Eudaimoníagemeint.
DieeAbgrenzungggeschiehttvorrallemdurchheineezeitlicheunddeineeintrinsischeeKomponente,, dieeAristotelessinnseinerrNikomachischenEthik 3 ammBeispielldessReichtumsstreffendddarstellt:: Wasshinderttunssdemnachhalssglückseliggzuubezeichnenndenjenigen,derrgemäßßvollendeterrTugenddtätigg
undddabeiimittdennäußerennGüternnwohllausgestattettist,,undddassnichttbloßßeineekurzeeZeit,,sondernnein
ganzes,,vollessLebennlang. 4
Glückk istt alsoo -- nachh Aristoteless gesprochenn - diee langfristigee undd langwährendee Folgee auss einemm ethischh richtigenn Verhalten,, namentlichhder vollendetenn Tugend..Esssolll auch,, anders alss beispielsweise kurzee Zeitt später beii denn Stoikern,, diee Anhäufungg materiellerr Güter beinhalten,,ummfreiivonnweltlichennBelangennseinnzuukönnen..DassGlückkisttabstrakttzuusehenn unddmusssnichttpraktischhdefinierttwerden:
WassaberrdieeGlückseligkeitseinnsoll,,darüberrentzweittmansich,,undddieeMengeeerklärttsieeganzzanders
alssdieeWeisen..DieeeinennerklärennsieefürretwassGreifbaressunddSichtbaresswieeLust,,ReichtummunddEhre,,
anderee fürr etwass anderes,, mitunterr auchh dieselbenn Leutee baldd fürr diess baldd fürr das:: derr Krankee für
Gesundheit,, der Notleidendee fürr Reichtum,, undd werr seinee Unwissenheit fühlt,, bewundertt solche,, die
große, seinee Fassungskraftt übersteigendee Dingee vortragen. Einigee dagegenn meinten,, daßß nebenn den
1 WörtlichhbedeutettderrZustand,innwelchemmeinerrPersonneinguterrGeistt((()innewohnt.
2 DieseeSemantikkwirddimmGriechischennmittdemmBegrifff(==Glück,,Zufall)ausgedrückt,,derrinnderEthikk
eineeuntergeordneteRolleespielttundddeshalbinndiesemmEssayyvernachlässigttwerdennkann.
3 EsshandelttsichhhierbeiummseinnethischessHauptwerk,,dassnachhseinemmSohnnNikomachossbenannttist..
4 Arist..EN,,1101a.
22
Arbeit zitieren:
Andreas Lins, 2011, Das Verhältnis von Lust und Glück bei Aristoteles und Epikur, München, GRIN Verlag GmbH
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