Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung 3
II. Früheste Kupferfunde 3
III. Die Frühkupferzeit 5
1. Die Vinĉa-Kultur 7
1.1. Rohstoffbasis - Rudna Glava 8
1.2. Verarbeitungstechnologie - Belovode 10
1.3. Finalprodukte - Ploĉnik 11
1.4. Das Gräberfeld von Gomolava 12
2. Zusammenfassung 13
IV. Mittelkupferzeit 14
1. Ai Bunar 15
2. Durankulak 16
2.1. Die Siedlung auf der Großen Insel 17
2.2. Das Gräberfeld 18
3. Zusammenfassung 20
V. Spätkupferzeit 21
1. Das Gräberfeld von Varna 22
VI. Endkupferzeit und Übergangsphase 25
VII. Fazit 26
Literaturliste 27
2
I. Einleitung
Nachdem lange eine autochthone Entwicklung einer Kupfer- und vor allem Bronzemetallurgie in mehreren Entwicklungszentren angezweifelt wurde, verdichten sich vor allem in den letzten Jahren die Belege für eine bereits von RENFREW (1969) angenommene Autonomie der Kupferzeit Südosteuropas. Schon das 1972 entdeckte Gräberfeld von Varna erregte mit seinem ungeheuren Reichtum an Goldfunden breites Interesse in der Forschung. Ebenfalls in den siebziger Jahren fand man bei Surveys zwei kupferzeitliche Bergwerke im Balkan Serbiens und Bulgariens. Weitere Entdeckungen folgten, die auf eine sehr frühe Entstehung der Kupfermetallurgie auf der Balkanhalbinsel hinwiesen, 2010 konnte dann auch die bis dahin bezweifelte Existenz eines Verhüttungszentrums nachgewiesen werden (RADIVOJEVIĆ ET AL. 2010). Jedoch finden sich in der Kupferzeit der Balkanhalbinsel nicht nur technologische Neuerungen, auch in sozialer Hinsicht zeigen sich tiefgreifende Veränderungen, die sich in Grabbeigaben und Architektur widerspiegeln. Im Folgenden sollen demnach nicht nur die metallurgischen und technologischen Innovationen der südosteuropäischen Kupferzeit vorgestellt werden, sondern vor allem ihre Auswirkungen auf die Gesellschaftsstruktur der damaligen Zeit, soweit dies in den archäologischen Funden nachzuvollziehen ist.
II. Früheste Kupferfunde
Früheste Belege für die Verwendung von Kupfer finden sich in Südosteuropa bereits im Frühneolithikum, bleiben aber selten und beschränken sich auf Schmuck oder kleine Nutzgegenstände wie Nadeln oder Angelhaken, die aus gediegenem Kupfer hergestellt wurden. Eine Verhüttung von Kupfer aus Erzen wird erst für spätere Perioden angenommen und konnte bisher für das Neolithikum noch nicht nachgewiesen werden. Häufiger allerdings als Funde reinen Kupfers sind Hinweise auf die Verwendung von Malachit und Azurit, karbonatischer Kupfererze, die sich aufgrund ihrer leuchtend grünen bzw. blauen Färbung bestens für die Schmuckherstellung eigneten und darüberhinaus leicht zu bearbeiten waren. Auch wird eine Verwendung in zerriebener Form als Schminkfarbe (TODOROVA 1981, 4) und zur Dekoration von Tonidolen (GEORGIEV 1988, 41) angenommen, Belege dafür sind allerdings nicht vorhanden (JOVANOVIĆ 2009, 145).
3
Zu den frühneolithischen Kupferartefakten aus Südosteuropa gehören eine 14,3cm lange, aus gediegenem Kupfer gehämmerte Kupferahle aus dem rumänischen Balomir, die in zur Criş- Kulturgehörigen Schichten gefunden wurde (MUHLY 1988, 8), ein formloser Kupferklumpen aus einer Ansiedlung derselben Kultur in Ierntu, und ein kupferner Angelhaken aus Gornea, beides ebenfalls in Rumänien. Weitere Kupferfragmente kamen etwa in Obre, Bosnien, im Tell Ovcharovo in Ostbulgarien oder in Zmajevac, Zentralserbien, zu Tage (zusammengefasst bei BORIĆ 2009, 191).
Auch in mittelneolithischen Zusammenhängen finden sich immer wieder Kupfer- oder Malachitartefakte, wie etwa Malachit- und Azuritperlen aus der mittelneolithischen Phase III in Lepenski Vir am Eisernen Tor (SREJOVIĆ 1972, 146). Es handelt sich aber hierbei, ebenso wie im Frühneolithikum, stets um kleine, aus gediegenem Kupfer oder Kupfererzen hergestellte Gegenstände.
Für das Spätneolithikum werden die Belege häufiger. In Bulgarien etwa gehören zu den frühesten Kupferfunden eine korrodierte Kupferperle sowie eine Brustplatte aus Malachit aus einer Wohngrube der spätneolithischen Siedlung Usoe II (TODOROVA u. VAJSOV 2001, 8). In einer weiteren Wohngrube fand man zudem ein unbearbeitetes Stück Malachit, das möglicherweise als Rohmaterial zur Schmuckherstellung dienen sollte. Auch aus der gleichzeitigen Giuleşti-Kultur sind vereinzelte Kupferfunde bekannt (TODOROVA 1981, 4). Ein weiteres Bespiel sind die Beigaben von Malachit- und Kupferperlchen aus dem Grab 626 des Gräberfelds von Durankulak im Schwarzmeergebiet, auf das weiter unten noch ausführlicher eingegangen werden soll (TODOROVA 1999, 237). In diesem war eine Frau in linker Hockerlage mit dem Kopf im Norden beigesetzt worden, deren Leichnam offensichtlich mit roter und schwarzer Farbe bemalt worden war (TODOROVA ET AL. 2002, 63). Unter ihrem Kopf fanden sich vier kleine Lehmstatuetten der Hamangia-Kultur, die mit Halsketten aus Malachit geschmückt waren. Auch der Bestatteten hatte man eine Halskette umgelegt, in diesem Fall aus Malachit- Kupfer- und Spondylusperlen. Daneben wurden der Toten noch ein Spondylusarmring und eine, wohl mit Perlen benähte, Kopfbedeckung mitgegeben. Aufgrund ihrer reichen Ausstattung sowie vor allem der Beigabe der Idolplastiken hält H. TODOROVA (1999, 237) die 20 bis 25 Jahre alte Frau für eine Priesterin. Ein terminus ante quem für die Bestattung ist durch die Überlagerung des Grabs Nr. 626 durch ein Grab mit typischen Keramikbeigaben der Stufe III der Hamangia-Kultur gegeben. Somit muss das Grab der Priesterin spätestens in der spätneolithischen Stufe IIb/IIIa der Hamangia-Kultur angelegt worden sein (TODOROVA 1999, 237).
4
Die Nutzung von Kupfer und seinen karbonatischen Erzen beginnt also bereits im Neolithikum, wenn auch in geringem Umfang. Als Beigaben finden sich Kupfer und Malachit nur in sehr reichen Gräbern, was ihren Status als Luxusgüter deutlich macht.
III. Die Frühkupferzeit
Mit dem Beginn der Frühkupferzeit, der nach TODOROVA und VAJSOV (2001, 8) etwa an den Anfang des 5. Jt. v. Chr. datiert wird, tauchen langsam mehr Kupfergegenstände in Gräbern und Siedlungen auf. Vor allem in Form von Nadeln und kleinen Schmuckgegenständen bildet Kupfer inzwischen einen festen Bestandteil des Inventars der südosteuropäischen Kulturen des Frühäneolithikums. Diese noch relativ kleinräumigen Kulturerscheinungen sind größtenteils aus ihren neolithischen Vorgängern direkt hervorgegangen und werden in Bulgarien durch die Phasen I-III der Marica-, Gradeşnica-, Poljanica- und Sava-Kultur sowie die III. Stufe der Hamangia-Kultur vertreten. Die Boian-Vidra Kultur entstand entlang der Donau, während Makedonien und Südostbulgarien von der Dikilitash-Slatino-Kultur besiedelt waren. Die großräumigste dieser Kulturerscheinungen stellte die Vinĉa-Kultur der zentralbalkanischen Regionen dar, auf die weiter unten ausführlich eingegangen werden soll. Mit der Einführung des Kupfers als neuem Rohstoff gingen weitere, tiefgreifende Veränderungen einher, die sowohl den sozialen als auch den wirtschaftlichen Bereich betrafen. Sie führten letztendlich zu einer erstmaligen Spezialisierung, Arbeitsteilung und sozialer Differenzierung, die im Spätäneolithikum ihre deutlichste Ausprägung erreichte (TODOROVA 1981, 3).
Ansteigende Bevölkerungszahlen am Ende des Neolithikums, die sich in der wachsenden Zahl von Siedlungen widerspiegeln (TODOROVA 1981, 7), erforderten eine höhere Produktivität des Ackerbaus, die nur durch weitere Rodungen erreicht werden konnte. Um eine Stagnation der Wirtschaft zu verhindern, war es nötig, eine erhöhte Produktivität der Werkzeuge zu erzielen. Hier erwies sich die Entdeckung des Kupfers, eines Rohstoffes, der Fortschritt und Gewinn möglich machte, als Ausweg aus dem Dilemma (TODOROVA 1981, 4). Selbst kleine Werkzeuge wie Ahlen, Nadeln oder Angelhaken aus Kupfer bedeuteten einen großen Fortschritt für die handwerkliche Produktion, vor allem aber die massiven Werkzeuge wie Äxte, Hammeräxte und Meißel erleichterten der kupferzeitlichen Bevölkerung Tätigkeiten wie Waldrodung, die Bearbeitung von Baumaterial oder Ackerbau
5
ungemein (JOVANOVIĆ 1990a, 14). So ist es nicht verwunderlich, dass die Anzahl der kupferzeitlichen Siedlungen in direktem Zusammenhang mit der Menge der Kupfergegenstände im Fundmaterial steht (TODOROVA 1981, 8).
Aber die Einführung des Kupfers als Rohstoff hatte auch tiefgreifende soziale Folgen. So erforderten etwa die mit der Kupferproduktion verbundenen Tätigkeiten wie der Bergbau und die metallurgische Weiterverarbeitung ein umfangreiches Knowhow, das ohne eine Freistellung der jeweiligen Person von anderen Tätigkeiten nicht zu erlangen gewesen wäre (TODOROVA 1981, 3). Auch waren Personen, die sich diesen Arbeiten widmeten, nicht mehr in der Lage, sich nach neolithischer Manier selbst zu versorgen, waren damit also von der übrigen Bevölkerung abhängig. Eine erste Arbeitsteilung war entstanden, man unterschied nun z.B. Bergleute, Prospektoren und Handwerker, Händler und eine bäuerlichviehzüchterisch lebende Bevölkerung (LICHARDUS 1988, 120). Auf die soziale Differenzierung, die dies auf Dauer mit sich brachte, soll im Zusammenhang mit der Mittel-und Spätkupferzeit näher eingegangen werden, da dort diese Entwicklung wesentlich stärker ausgeprägt war, als noch in der frühen Kupferzeit.
Eine weitere Folge der Entdeckung des Kupfers spiegelt sich in der Standortwahl der Siedlungen wider. Man legte nun seine Siedlungen - meist viereckige Tellsiedlungen - bevorzugtauf geschützten Anhöhen an, nach einem offensichtlich vorab festgelegten Plan (LICHARDUS 1988, 91), wobei Pfostenhäuser die neolithischen Wohngruben ablösten (TODOROVA 1995, 81). Auch erste Fortifikationen wurden errichtet. Teilweise sind diese befestigten Plätze aufgrund ihrer geringen Größe nicht als Siedlungen anzusprechen, es handelte sich hierbei vermutlich um Fluchtburgen oder den Sitz kleinerer Verteidigungsgarnisonen. Auch deuten in solchen Burgen gefundene Waffen und Werkzeuge sowie Spuren von deren Herstellung auf eine Nutzung dieser Anlagen als eine Art frühes Arsenal hin (JOVANOVIĆ 1990a, 15). Es ist also anzunehmen, dass der Fortschritt der Werkzeug- und vor allem der Waffenindustrie häufigen Raubzügen Vorschub leistete, die natürlich durch den Reichtum, den manche Siedlungen durch Kupferproduktion undverarbeitung anhäufen konnten, umso attraktiver wurden (TODOROVA 1995, 83). All die oben genannten frühäneolithischen Kulturen verwendeten bereits, wie oben erwähnt, in größerem Umfang gediegenes Kupfer zur Herstellung von Schmuck und Kleingeräten, aber auch erste Gusserzeugnisse, wie etwa ein Schwerbeil aus Marica, das der Stufe III der Marica-Kultur angehört, oder diverse Funde aus den früheren Gräbern des Gräberfelds von Durankulak, die der jeweils III. Phase der Hamangia- und Sava-Kultur zugerechnet werden,
6
sowie sogar Spuren der Verhüttung von Kupfererz und von dessen Abbau finden sich in bereits relativ großer Zahl. Die Beliebtheit von metallisch glänzenden Gegenständen zeigt sich auch in der kulturübergreifenden Beliebtheit von Graphitverzierung der Keramik (TODOROVA 1981, 4). In der Gegend des heutigen Bulgarien bleiben Funde von Metallobjekten aus dieser Periode durch einen Mangel an erforschten Gräberfeldern selten, auch aus dem Zentralbalkan sind uns kaum Gräber der frühen Kupferzeit bekannt. Jedoch wurden gerade in den letzten Jahren vor allem aus Siedlungen der Vinĉa-Kultur spektakuläre Funde bekannt, die mit der frühesten Metallurgie dieser Region in Verbindung stehen und unerwartet frühe Daten für die Einführung metallurgischer Innovationen lieferten (BORIĆ 2009; RADIVOJEVIĆ ET AL. 2010). So ist inzwischen bereits für die jüngere Vinĉa-Kultur der Frühkupferzeit die gesamte metallurgische Produktionskette, vom Bergbau bis zum Endprodukt, nachgewiesen (BORIĆ 2009, 193; JOVANOVIĆ 1988, 56). Aufgrund dieses Fundreichtums soll die Vinĉa-Kultur an dieser Stelle beispielhaft für das Südosteuropäische Frühäneolithikum vorgestellt werden.
1. Die Vinĉa-Kultur
Die Vinĉa-Kultur wurde von M. Vasić 1908 nach Grabungen in dem namengebenden Tell von Vinĉa-Belo Brdo, 14km südöstlich von Belgrad am rechten Donauufer gelegen, benannt und ist unter anderem für ihre anthropomorphen Keramikfigurinen und ein schriftähnliches Zeichensystem bekannt. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckte sich im Spätneolithikum und Frühäneolithikum über einen großen Teil des Nord- und Zentralbalkans und schloss Gebiete des heutigen Serbien, Südostrumäniens, Westbulgariens und Nordmazedoniens ein. Anhand der in der eponymen Fundstelle entdeckten und dort nach Tiefe eingemessenen Keramik wurde die Vinĉa-Kultur in vier Phasen A-D unterteilt. MILJOĈIĆ (1949) wies die Phasen A-B1 einer älteren, neolithischen Phase, die er Vinĉa-Tordoš nannte, zu, die jüngere Stufe C1-D2 benannte er nach dem Fundort Ploĉnik. Sie wird heute der Kupferzeit zugerechnet. Dazwischen erkannte Milutin Garašanin eine - je nach Region - unterschiedlich lang andauernde Übergangsphase, die er als Gradacer Phase bezeichnete, die etwa den Stufen Vinĉa B2/C1 entspricht und mit der Ausbreitung der Metallurgie und dem Beginn des Kupferbergbaus in der Vinĉa-Kultur in Verbindung gebracht wird (GARAŠANIN 1995). Nach neuen Untersuchungen von BORIĆ (2009, 234f) kann die Stufe Vinĉa A in den Zeitraum von 5400/5300 bis 5200 cal BC datiert werden, Vinĉa B zwischen 5200 und 5000 cal BC, Vinĉa C
7
zwischen 5000/4950 und 4850 cal BC und Vinĉa D von 4850 bis 4650/4600 cal BC. Nach diesem Zeitpunkt verschwindet die Vinĉa-Kultur von der Bildfläche, um im Norden von den mitteläneolithischen Bodrogkerezstúr- und Tiszapolgár-Kulturen abgelöst zu werden, während im Süden des Verbreitungsgebiet der Krivodol-Salcuţa-Bubanj Hum-Komplex (KSB) auf die Vinĉa-Kultur folgte. Meist ist - vor allem im Norden des Verbreitungsgebiets - die letzte Phase der Vinĉa-Siedlungen durch eine Brandschicht gekennzeichnet, die sich etwa zur selben Zeit auch in den ungarischen Tells der Tisza-Kultur findet. Als mögliche Erklärung für diese weiträumige Zerstörung von Tellsiedlungen wird z.B. eine Invasion durch mobilere Gruppen der Tiszapolgár-Kultur genannt (BORIĆ 2009, 235f.). Obwohl vor allem durch einen Mangel an ergrabenen Gräberfeldern oder Friedhöfen nur eine relativ geringe Menge von Kupfergegenständen der Vinĉa-Kultur bekannt ist, zeigt sich in vielen Fundstellen die Vorreiterrolle dieser Kultur in Bezug auf die Kupfermetallurgie. Nicht nur das älteste bisher entdeckte Bergwerk (JOVANOVIĆ 1982) gehört dieser Kultur an, sondern aus ihren Siedlungen stammen auch die ältesten Nachweise für die Verhüttung von Kupfererz (RADIVOJEVIĆ ET AL. 2010) sowie die frühesten gegossenen Schwergeräte (BORIĆ 2009, 211). Im Folgenden sollen einige dieser Fundstellen vorgestellt werden, anhand derer gezeigt werden soll, dass in der frühen Kupferzeit in der Vinĉa-Kultur bereits ein geschlossener Produktionskreis (JOVANOVIĆ 1988, 56), bestehend aus einer Rohstoffbasis, der nötigen Verarbeitungstechnologie sowie den erwünschten Finalprodukten nachweisbar ist.
Rohstoffbasis - Rudna Glava 1.1.
Das kupferzeitliche Bergwerk von Rudna Glava in der Nähe der heutigen Bergbaustadt Majdanpek in Nordostserbien wurde bereits 1968 durch die Anlage des modernen Tagebaus entdeckt und seitdem mehr oder weniger ununterbrochen bis 1986 ausgegraben. Die Fundstelle liegt in etwa 450m über NN auf einem Berg, dessen Gipfel einen typischen „Eisernen Hut“ trug, der also von weither als Erzlagerstätte erkennbar war (OTTAWAY 1994, 53). Dort fanden sich die Überreste von etwa 40 Schächten, die anhand ihrer Verfüllung der Vinĉa-Kultur zugewiesen werden können, sowie fünf Depotfunde, die ebenfalls dieser Kultur zugerechnet werden können (BORIĆ 2009, 200). Die Schächte entstanden durch den Abbau von Erzadern, deren Lauf man teilweise bis zu 20m in die Tiefe folgte. Die Ausbeutung dieser Adern geschah, wie man aufgrund von Feuerstellen und Brandspuren am Gestein annimmt, mit Hilfe einer bereits aus den neolithischen Silexminen der Region bekannten Methode, bei
8
Arbeit zitieren:
Laura Geyer, 2009, Die Kupferzeit Südosteuropas, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike: Die Kupferzeit Südosteuropas ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike: neuer Titel erschienen: Die Kupferzeit Südosteuropas
Laura Geyer hat einen neuen Text hochgeladen
Die grenzüberschreitende Besteuerung von Personengesellschaften in aus...
Die Lösung objektiver und subj...
Sebastian Birke
Zur Kunde Südosteuropas II/40. Balkan und Naher Osten
Einführung in eine gemeinsame ...
Karl Kaser
Vom frühen Mittelalter bis zur...
Konrad Clewing, Oliver Jens Schmitt
Soziale Netzwerke und soziales Vertrauen in den Transformationsländern
Social Networks and Social Tru...
Klaus Roth
The Development of the Financial Sector in Southeast Europe
Innovative Approaches in Volat...
J. D. von Pischke, Ingrid Matthäus-Maier
0 Kommentare