Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
1. Unternehmensprofil Fresenius Medical Care AG Co. KGaA 1
2. Unternehmensprofil Euromedic International 3
3. Der M A Prozess 3
3.1. Vorfeldphase 3
3.1.1. Basisstrategie und Überlegungen 3
3.1.2. Führungskonzept, Kandidatenbewertung- und Auswahl 5
3.1.3. Genehmigungsfähigkeit 7
3.2. Transaktionsphase 7
3.2.1. Due Diligence 7
3.2.2. Kartellrechtliche Prüfung 8
3.3. Integrationsphase 9
4. Finanzierung 9
5. Bewertung des Kaufes 11
5.1. Bewertung des Kaufpreises 11
5.2. Erfolgsmessung 12
5.3. Auswirkungen auf den Aktienkurs durch den Zukauf 14
5.4. Darlegung und Bewertung der Akquisitionsrisiken 15
5.4.1. Risiken der Auslandsakquisition 15
5.4.2. Markt- und Unternehmensrisiken 17
6. Zusammenfassung und Ausblick 18
7. Literaturverzeichnis 20
8. Internetquellenverzeichnis 21
Abkürzungsverzeichnis
AG Aktiengesellschaft DAX Deutscher Aktienindex DCF Discounted Cash Flow EBIT Earnings Before Interest and Taxes EBITDA Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization EU Europäische Union EUR Euro (€) EV Enterprise Value FKVO Fusionskontrollverordnung FMC Fresenius Medical Care GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung IDC International Dialysis Center KGaA Kommanditgesellschaft auf Aktien M&A Mergers and Acquisitions Mio. Millionen Mrd. Milliarden ROIC Return on Invested Capital SE Societas Europaea USD Amerikanische Dollar ($) WACC Weighted Average Cost of Capital
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Kapitalstruktur von Fresenius Medical Care
Abbildung 2: Verteilung der Umsätze auf Regionen
Abbildung 3: Anzahl der Dialysepatienten weltweit - Prognose bis
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Marktposition nach Produktgruppen 2010 Tabelle 2: Einschätzung der Schuldnerbonität - Externes Rating
1. Unternehmensprofil Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA Die Fresenius SE & Co. KGaA ist ein von Dr. Eduard Fresenius in 1912 gegründeter Gesundheitskonzern. Seit 1981 ist das Unternehmen eine Aktiengesellschaft. Der Unternehmensbereich Fresenius Medical Care wurde 1996 gegründet. 2009 wurden die Vorzugsaktien der Fresenius AG in den DAX aufgenommen. In 2011 fand ein Rechtsformwechsel der Fresenius SE in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien in Verbindung mit einer Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien statt. (vgl. www.fresenius.de/internet/2011a)
Die Fresenius SE & Co. KGaA ist eine operative Holding mit den rechtlich eigenständigen Unternehmen Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, Fresenius Kabi AG, Fresenius Helios Kliniken GmbH und Fresenius Vamed AG. Vorstandsvorsitzender der Fresenius SE ist Dr. Ulf M. Schneider. Vorstand für den Unternehmensbereich Fresenius Medical Care ist Dr. Ben Lipps. (vgl. www.fresenius.de/internet/2011b)
Als vertikal integriertes Unternehmen bedient Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA die gesamte Wertschöpfungskette in der Dialyse und ist zugleich ist der weltweit führende
Waltham (Niederlassung Nordamerika) und in Hongkong (Niederlassung Asien-Pazifik). Produktionsstandorte gibt es in den USA, Canada, Mexico, Kolumbien, Brasilien, Argentinien, Deutschland, Frankreich, Italien, Bulgarien, Österreich, Serbien, Türkei, China, Japan, Malaysia sowie Australien. (vgl. www.fresenius.de/internet/2010) 2010 erzielte FMC einen Umsatz von 12.053 Mio. USD und eine operatives Ergebnis (EBIT) von 1.924 Mio. USD. Bereits jetzt rechnet man für 2011 mit einem Umsatz von mehr als 13 Mrd. USD und einem Konzernergebnis zwischen 1,070 und 1,090 Mrd. USD. Es fallen 8.130 Mio. USD des Gesamtumsatzes auf den drittgrößten Kontinent der Erde, Nordamerika. Das entspricht einer Umsatzsteigerung von 7% zum Vorjahr. Die Generierung von Umsätzen verteilt sich auf einzelne Regionen wie folgt. (vgl. www.fresenius.de/internet/2010)
Quelle: www.fresenius.de/internet/2010
In den Produktengruppen Dialysatoren, Dialysemaschinen, Konzentrate für Hämodialyse und Blutschlausysteme ist FMC der Weltmarktführer. Lediglich bei Produkten für die Peritonealdialsye stellt das Unternehmen nicht den Marktführer da. Das jährliche Marktwachstum beträgt ungefähr 6%. (vgl. www.fresenius.de/internet/2010)
Tabelle 1: Marktposition nach Produktgruppen 2010
2. Unternehmensprofil Euromedic International
Mitte 1995 wurde Euromedic gegründet und befindet sich heutzutage im Besitz der Private-Equity-Konzerne Merrill Lynch, Montagu und Ares Life Science. Die Euromedic International ist eine „holländische Holding-Unternehmung, welche insgesamt mehr als 6.000 Fachkräfte beschäftigt. Das Unternehmen unterhält Zentren für Diagnostik und Pflege von nierenkranken Patienten in Polen, Ungarn, Rumänien, Bosnien Herzegowina, Kroatien Griechenland, Italien, in der Türkei, in der Tschechischen Republik, in Russland, Irland, in der Schweiz und Portugal.“ (www.euromedic.com/index./2011)
Das Geschäftsmodell von Euromedic ist in fünf Bereiche aufgeteilt: Euromedic Diagnostic mit den Radiologie Zentren, International Dialyses Center mit Pflegedienstleistungen für nierenkranke Patienten, Euromedic Cancer Treatment Centers mit modernsten Krebstherapiezentren und Euromedic Labs, die Klinische Labors betreiben. Euromedic Training vermittelt und schult medizinische Pflegekräfte und führt die Abteilung für teleradiologische Dienstleistungen. (vgl. www.euromedic.com/index./2011) Zu Euromedic Dialyse-Sparte International Dialysis Centers (IDC) gehören siebzig Dialysekliniken mit etwa 2.000 Mitarbeitern. Die Kliniken liegen hauptsächlich in Russland, Polen, Rumänien, der Türkei und auf dem Balkan. (vgl. http://news.wer-zu-wem.de/meldung/2011) Euromedic IDC ist in Osteuropa Marktführer.
3. Der M&A Prozess
3.1. Vorfeldphase
3.1.1. Basisstrategie und Überlegungen
Jeder M&A-Prozess bedarf einer Basisstrategie als Grundlage für die Abwicklung der Akquisition. Ohne ein klares strategisches Konzept, welches Zweck, Ziele, Finanzierung, aber auch Chancen und Risiken der Übernahme deutlich macht, könnten erhebliche Probleme bei der Transaktion und Umsetzung auftreten. Daher setzt der Strategieplanungsprozess seinen Schwerpunkt bereits in der Vorfeldphase.
Um eine internationale Akquisition eines Unternehmens erfolgreich durchführen zu können, bedarf es also einer genau ausgearbeiteten Basisstrategie. Dabei spielen die „Festlegung der internationalen Zielmärkte und Prüfung von M&A als geeignete Alternative zur Erreichung der strategischen Ziele“ (Lucks/ Meckl, 2002, 254) eine entscheidende Rolle.
Arbeit zitieren:
2011, Fresenius Medical Care kauft International Dialysis Centre von Euromedics, München, GRIN Verlag GmbH
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