Autor: Alexander Hörr
IV
Inhaltsverzeichnis
BILDVERZEICHNIS VI
TABELLENVERZEICHNIS VI
1 EINLEITUNG 8
1.1 Hinführung zum Thema 8
1.2 Zielsetzung der Seminararbeit 9
1.3 Gang der Untersuchung 9
1.4 Themenabgrenzung 10
2 GRUNDLAGEN - DIE SELEKTIVFRAGE 11
3 PLANUNG DER DATENERHEBUNG 12
3.1 Überlegungen zur Konzeption des Fragebogens 12
3.2 Das Stichprobenverfahren und die Stichprobenauswahl
bzgl. der Befragung "Gibt es den Primacy-/Recency-Typ?" 14
3.3 Der Pretest des Fragebogens 15
4 ANALYSE DER BEFRAGUNGSERGEBISSE:
GIBT ES DEN PRIMACY-/RECENCY-TYP? 16
4.1 Vorüberlegungen zur Analyse der Befragungsergebnisse 16
4.1.1 Typus-Definition 16
4.1.2 Wahrscheinlichkeitstheoretische Überlegungen 17
4.1.2.1 Überlegungen zum Primacy-/Recency-Typ 17
4.1.2.2 Überlegungen zum Eisbär-Pinguin-Typ 18
4.2 Analyse der Befragungsergebnisse
im Hinblick auf das Untersuchungsziel 19
4.2.1 Chi-Quadrat-Test - Vorüberlegungen 20
4.2.2 Chi-Quadrat-Test - Allgemeines zur Durchführung 22
4.2.3 Chi-Quadrat-Test - Gibt es den Primacy-Typ? 23
4.2.4 Chi-Quadrat-Test - Gibt es den Recency-Typ? 24
4.2.5 Häufigkeitsvergleich über die Binominalverteilung -Gibt es den Eisbär-Pinguin-Typ? 25
5 ZUSAMMENFASSUNG 26
6 LITERATUR 27
7 ANLAGEN 28
Bildverzeichnis
Bild 1: Schematische Darstellung einer Schnittmenge (eigene Darstellung)............... 18
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: 1. Frage des Fragebogens ......................................................................... 12
.
- 7 - 1Einleitung
1.1
Hinführung zum Thema
„Asking a man questions about himself is an ancient, though not necessarily reliable, way of finding out about his personality and behav- 1 iour” (Raymond B. Cattell)
Die Befragung ist eine der wichtigsten Methoden der Informationsbeschaffung im Marketing. Sie wird als systematisches Vorgehen der Erhebung definiert, bei dem Personen durch gezielte Fragen zur Abgabe von Infor- 2 mationen veranlaßt werden sollen.
Doch wie schon das einleitende Zitat des englischen Psychologen Raymond B. Cattell andeuten soll, sind Befragungen nicht frei von Tücken. Eine dieser Tücken ist der sogenannte Reihenfolgeeffekt bei Selektivfragen.
Der Reihenfolgeeffekt ist eine in Markt- und Mediaforschung auftretende Verzerrung der Befragungsergebnisse, die darin besteht, daß die Befragten -unabhängig vom Gegenstand der Befragung- bestimmte Listenpositionen der Antwortvorgaben einer Befragung bevorzugen. Verschiedene Untersuchungen dazu haben ergeben, daß es Reihenfolgeeffekte gibt, bei denen jeweils die ersten und die letzten Antwortmöglichkeiten in der Liste 3 bevorzugt werden. 4 Die Untersuchung dieses sogenannten Primacy- bzw. Recency-Effektes bei schriftlichen Befragungen mit Selektivfragen ist das Ziel dieser Seminararbeit.
1 Mummendey, Die Fragebogen-Methode (1995), S. 5
2 Weis, Marketing (2001), S. 147
3 Kosch, Lexikon f. Markt- u. Mediaforschung - Band 2 (1995), S. 826
4 Primacy (engl.) = „Vorrang“; für „Recency“ ist keine Übersetzung ins Deutsche auffindbar
Arbeit zitieren:
Diplom-Betriebswirt (FH) Alexander Hörr, 2003, Gibt es den Primacy-Typ und den Recency-Typ? Untersuchung von Reihefolgeeffekten bei Selektivfragen, München, GRIN Verlag GmbH
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