1 EINLEITUNG 4
2 DARSTELLUNG DER VERSCHIEDENEN FINANZIERUNGSFORMEN EINER
UNTERNEHMUNG 4
3 WERTPAPIERE 5
4 ÜBERBLICK ÜBER DAS EMISSIONSGESCHÄFT 6
4.1 Beschreibung der Parteien im Emissionsgeschäft 6
4.1.1 Emittent 7
4.1.2 Vermittler 7
4.1.3 Investoren 7
4.2 Platzierungsprozess 8
4.2.1 Öffentliche Platzierung und Prospektpflicht 10
4.2.2 Privatplatzierung 12
5 EMISSIONSFORMEN 12
6 RECHTSBEZIEHUNGEN BEIM EMISSIONSGESCHÄFT 13
6.1 Rechtsbeziehung zwischen Konsortialmitgliedern 13
6.1.1 Rechtsnatur des Emissionskonsortium 13
6.1.2 Innenrecht des Emissionskonsortium 14
6.2 Rechtsbeziehungen zwischen Emittent und Konsortium 15
6.3 Rechtsbeziehungen zwischen Emittent und Anleger 16
6.4 Rechtsbeziehungen zwischen Konsortium und Anleger 16
7 SCHLUSSWORT 17
2
Literaturverzeichnis
Schwintowski, Schäfer, Bankrecht, 2004 Carl Heymanns Verlag KG (§ 23)
Schanz, Kay Michael, Börseneinführung, 2001 C.H.Beck oHG (§§ 9 und 10)
RWE-Lexikon, http://stocks.rwe.onvista.de/encyclopedia.html
Emissionsgeschäft, Swiss Exchange,
http://www.swx.com/download/trading/training/1_emission_de.pdf
Gruppe Deutsche Börse - Web-Site, Börsenlexikon, http://deutsche-boerse.com
3
1 Einleitung
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen breiten, wenn auch nur oberflächlichen Einblick in das komplexe Geflecht von rechtlichen und wirtschaftlichen Zusammenhängen der Emission-und Konsortialgeschäfte zu geben. Seit den Kurseinbrüchen am Neuen Markt in den Jahren 1999 und 2000 ist eine Rückkehr zu traditionellen Bewertungsverfahren zu erkennen, die zu einer viel realistischeren Betrachtungsweise führen. In der heutigen Zeit sind Anleger risikoavers, was bedeutet, dass sie nicht mehr bereit sind, ohne äußerst gründliche Überlegungen Kapital für junge Unternehmen mit Hochglanzbroschüren, die sie im besten Licht darstellen, zur Verfügung zu stellen.
In letzter Zeit ist allerdings wieder eine leichte Trendwende zu erkennen und erste Unternehmen wagen es wieder, einen Börsengang zu vollziehen, weil so langsam wieder das Vertrauen der Marktteilnehmer wächst. Zudem herrscht die Meinung von Marktkennern, dass deutsche Unternehmen im Vergleich zu amerikanischen doch eher zutreffend bewertet sind, wenn nicht sogar unterbewertet, was sie gerade für ausländische Investoren, mitunter auch für die von Franz Müntefering als Heuschrecken bezeichneten Investmentbanken oder Private Equity Häusern, so interessant machen.
Im einleitenden Teil der Arbeit werden die Finanzierungsmöglichkeiten eines Unternehmens und grundlegende Begriffe erläutert. Im Hauptteil liegt der Schwerpunkt auf der Darstellung der rechtlichen Verhältnisse der beteiligten Parteien.
Anhand von grafischen Darstellungen werden die schriftlichen Ausführungen verdeutlicht. Dieses Referat soll als erste Einführung auf dem Gebiet der Emissionsgeschäfte für Studenten des Fachbereichs Wirtschaftsrecht dienen.
2 Darstellung der verschiedenen Finanzierungsformen einer
Unternehmung
Die Rechtsstellung der Kapitalgeber und die Mittelherkunft sind die zentralen Kriterien, um eine Finanzplanung eines Unternehmens zu entwickeln. Bei der Mittelherkunft wird zwischen der Innen- und Außenfinanzierung eines Unternehmens unterschieden und bei der Rechtsstellung der Kapitalgeber unterscheidet man zwischen der Eigen- und Fremdfinanzierung. Ein Unternehmen kann sich von „innen“ heraus mit der Eigenfinanzierung selbst finanzieren, z. B. durch Abschreibungen, einbehaltene Gewinne oder Vermögensumschichtung, oder aber mit der Hilfe von Verflüssigungsfinanzierung, beispielsweise in Form von Pensionsrückstellungen, bei welchen der Kapitalbedarf durch die
Bildung langfristiger Rückstellungen aus den laufenden Cash-Flows (Zahlungsströme) gedeckt werden kann.
Durch die Außenfinanzierung wird das benötigte Kapital nicht im Unternehmen freigesetzt, sondern von „außen“ zugeführt. Dies wird ermöglicht durch Beteiligung von Aktionären oder Gesellschaftern zur Erhöhung des Eigenkapitals des Unternehmens. Da dieses Kapital von Anteilseignern des Unternehmens kommt, spricht man hier gleichzeitig von einer Eigenfinanzierung, wie nachfolgendes Schaubild verdeutlicht.
Eine weitere Art der Außenfinanzierung kann in Form einer Fremdfinanzierung durch Kreditaufnahme bei Banken oder anderen Fremdkapitalgebern erfolgen. Die Emission bezeichnet die Ausgabe von Wertpapieren (Aktien, Anleihen, Geld) an einem organisierten Kapitalmarkt (bspw. Börse), in der Regel mit Hilfe der Dienstleistung einer Bank. Diese Dienstleistung wird durch die bisherigen Eigentümer (Aktionäre, Gesellschafter) veranlasst und gehört somit zu der Außen- und Eigenfinanzierung.
3 Wertpapiere
Das Wertpapier ist ein in Form einer Urkunde verbrieftes Vermögensrecht. Der Schuldner ist nur dann verpflichtet eine Leistung zu erbringen, wenn ihm die Urkunde vorgezeigt wird, d. h. der Besitz der Urkunde ist zur Geltendmachung des Rechts erforderlich, denn ohne die Urkunde besteht kein Rechtsanspruch. Das Recht ist beim Wertpapier untrennbar mit der Urkunde verbunden. Wird die Urkunde übertragen, geht das Recht im Sinne des Sachenrechts
1 Emissionsgeschäft, Swiss Exchange, http://www.swx.com/download/trading/training/1_emission_de.pdf
5
Arbeit zitieren:
Susanne Ahmadseresht, 2005, Emissions- und Konsortialgeschäft, München, GRIN Verlag GmbH
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