Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Konsum 1
3. Das Markenimage 4
4. Einfluss des Markenimages 6
4.1 Einfluss auf den extensiven Kauf 6
4.2 Einfluss auf den impulsiven Kauf 6
4.3 Einfluss auf den limitierten Kauf 7
4.4 Einfluss auf den Gewohnheitskauf 7
4.5 Selbstimage 8
4.6 Subjektiver Wert des Preises 9
4.7 Reduzierung der relevanten Faktoren 9
4.8 Markentreue 10
4.9 Image-Kauf 11
5. Fazit 12
6. Literaturverzeichnis 16
6. 16
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Welches Auto fährt die Marke? Autos werden den
Biermarken zugeordnet. ........................................................ 5
Abbildung 2 Gründe für den Kauf eines iPhones ...................................... 8
Abbildung 3 Aussagen über Marken und Markenprodukte ....................... 10
Einfluss des Markenimages auf die Kaufentscheidung
1. Einleitung
So großes Gewicht die mancherlei Vorzüge, die ein Kandidat von Natur
aus besitzt, auch immer haben mögen, so scheint es doch, als führe in
einem Wahlkampf […] eine kunstvolle Image-Pflege eher zum Sieg als
das natürliche Verhalten.
Bereits im Jahre 64 v. Chr. erkannte Quintus Tullius Cicero welche Rolle das Image in einem Wahlkampf spielt. Heute, viele Jahrhunderte später, müssen sich nicht nur Politiker um ihr Image sorgen. Auch in der Wirtschaft kann die „kunstvolle Image-Pflege“ einen Beitrag zu hohen Verkaufszahlen leisten. Denn allein die Eigenschaften des Produktes wie Qualität, Material, Verarbeitung oder Nützlichkeit reichen nicht aus um den Kunden zu überzeugen. In diesem Zusammenhang hat sich die Frage ergeben, inwiefern das Markenimage die Kaufentscheidung beeinflusst. Um diese zu beantworten wird zunächst ein Überblick über die Rolle des Konsums in der heutigen Gesellschaft und die vier Typen von Kaufentscheidungen gegeben. Danach wird erläutert, worum es sich beim Markenimage handelt und welche Funktion es hat. Vor diesem Hintergrund werden dann verschiedene Aspekte beleuchtet, die zeigen, wo das Markenimage Einfluss auf die Kaufentscheidung des Verbrauchers ausübt.
2. Konsum
Das Konsumieren von Gütern und Dienstleistungen ist ein zentraler Lebensbestandteil der Menschen. Was den Konsum so wichtig macht ist die Tatsache, dass er dazu beiträgt unsere Identität zu formen und in der Öffentlichkeit zu repräsentieren. Indem wir Produkte kaufen offenbaren wir einen Teil unseres Selbst und zeigen, was uns gefällt und worauf wir Wert legen (Lodziak, 2002).
Ob wir etwas kaufen, hängt stets von der jeweiligen Situation und dem Produkttyp ab. Es lassen sich vier Arten des Kaufs unterscheiden:
1
Einfluss des Markenimages auf die Kaufentscheidung Extensiver Kauf
Wenn der Konsument bezüglich der Produktwahl noch unentschlossen ist und vor dem Kauf zunächst intensiv nach Informationen sucht, handelt es sich um einen extensiven Kauf. Hierbei erwartet der Verbraucher, dass sich die zur Auswahl stehenden Produkte in ihren Eigenschaften, z.B. der Qualität, wesentlich unterscheiden und ist daher sehr empfänglich für stichhaltige Argumente, die in der Werbung genannt werden. Auch nach dem Kauf achtet er weiterhin auf Informationen, die seine Wahl bestätigen, und lässt sich von solchen verunsichern, die seine Wahl in Frage stellen. Ein typisches Beispiel für einen extensiven Kauf ist der Autokauf oder der Erwerb einer teuren Stereoanlage, während kleinere Artikel wie Nahrungs- und Genussmittel kaum extensiv gekauft werden.
Es fließen zum größten Teil rationale Kriterien in die Kaufentscheidung mit ein. Im Vergleich zu gewohnheitsmäßigen oder emotionalen Kaufentscheidungen ist der Anteil von extensiven Käufen allerdings sehr klein (Felser, 2007). Impulsiver Kauf
In bestimmten Situationen wird das gekauft, was dem Verbraucher begegnet, ohne lange über die Wahl der Marke nachzudenken. Die Kaufentscheidung erfolgt vor allem als Reaktion auf die herrschenden Umweltbedingungen und lässt rationale Argumente außer Acht. Wird im Sommer ein Eis gekauft oder im Winter eine heiße Schokolade, handelt es sich um einen impulsiven Kauf. Dieser tritt vor allem dann auf, wenn sich die zur Auswahl stehenden Produkte in ihren Eigenschaften kaum unterscheiden. Es lohnt sich also für den Verbraucher nicht, lange über die Wahl eines bestimmten Produktes nachzudenken.
Impulskäufe dienen oft der Kompensation von schlechter Stimmung. Zum Beispiel kauft man eine Tafel Schokolade, um seine Laune nach einem Misserfolg zu heben. Auf diese Weise kann es zu einem zwanghaften Kaufbedürfnis kommen, welches eine Extremform impulsiven Kaufverhaltens darstellt (Felser, 2007).
2
Einfluss des Markenimages auf die Kaufentscheidung Limitierter Kauf
Personen, die limitierte Kaufentscheidungen tätigen, haben mit dem Konsumieren bereits Erfahrungen gemacht. Sie verfügen über eine Reihe von Regeln und Gesetzmäßigkeiten, an die sie sich beim Kauf von Waren halten. Solche Regeln könnten zum Beispiel sein, dass teure Produkte die besseren sind oder dass man lieber umweltfreundliche Produkte kaufen sollte. Auch Vorurteile und Meinungen über Marken können als Kaufvorgaben dienen. Der Entscheidungsprozess beim Kauf von Waren wird erleichtert indem sich der Konsument an Regeln hält, die zuvor durch die Erfahrung mit unterschiedlichen Produkten zustande gekommen sind (Felser, 2007). Gewohnheitskauf
Um einen Gewohnheitskauf handelt es sich, wenn eine Person kauft, was sie schon immer gekauft hat, z. B. die gewohnte Tabakmarke oder das Brot beim Lieblingsbäcker. Es gibt verschiedene Gründe für ein gewohnheitsmäßiges Kaufverhalten. An erster Stelle steht die Zufriedenheit mit dem Produkt. Ein anderer Grund ist der Vorteil, bei der Wahl der Ware nicht immer neu entscheiden und nachdenken zu müssen. Dieser Aspekt kommt vor allem bei Menschen zum Tragen, die nicht gerne einkaufen. Auch das Vorhandensein einer Lieblingsmarke oder eine emotionale Bindung zu einem Produkttyp kann Gewohnheitskäufe hervorrufen. Diese Bindung kann so stark sein, dass der Verbraucher seiner Marke treu bleibt, obwohl er weiß, dass es bessere Alternativen auf dem Markt gibt (Felser, 2007). Der Verbraucher sollte stets bestrebt sein, den eigenen Nutzen durch den Konsum von Gütern und Dienstleistungen zu maximieren. Um dies zu erreichen, muss er rational handeln, konkrete Ansprüche stellen, Preise vergleichen und zuletzt das Produkt mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis wählen. Ein solches Verhalten stellt allerdings nur den Idealfall dar, denn meist dominieren psychologische Aspekte die rationale Nutzenmaximierung. Vor allem wenn ein Produkt einen hohen subjektiven Wert für den Konsumenten hat, fällt es schwer, eine rein rationale Kaufentscheidung zu treffen (Werth, 2004).
3
Arbeit zitieren:
Alex Elisabeth Eigenseer, 2012, Inwiefern beeinflusst das Markenimage die Kaufentscheidung?, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung: Inwiefern beeinflusst das Markenimage die Kaufentscheidung? ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung: neuer Titel erschienen: Inwiefern beeinflusst das Markenimage die Kaufentscheidung?
Alex Elisabeth Eigenseer hat einen neuen Text hochgeladen
Der Einfluss des Markenimages auf den Kaufprozess
Studie zum Image einer Waschma...
Michael Rehberg
Starke Marken, starke Teams - Bezugsgruppeneinfluss auf das Markenimag...
Eine empirische Analyse in Fuß...
Carolin Hartwig
Die Rolle von Emotionen als Mediatoren zwischen Markenimage und Marken...
Eine empirische Analyse am Bei...
Christine Knackfuß
Unternehmensreputation als Determinante von Kaufentscheidungen
Methodische Aspekte komplexer ...
Markus Eberl
Verfahrensvarianten der Conjoint-Analyse zur Prognose von Kaufentschei...
Eine Monte-Carlo-Simulation
Thomas Hillig
Die Nutzung des Internets bei extensiven Kaufentscheidungen im Multi-C...
Eine kaufprozessphasenübergrei...
Michael Hetzel
0 Kommentare