Eidesstattliche Versicherung
Eidesstattliche Versicherung:
Ich versichere, dass ich die Arbeit eigenständig verfasst, keine anderen Quellen und Hilfsmittel als die angegebenen benutzt und die Stellen der Arbeit, die anderen Werken dem Wortlaut oder Sinn nach entnommen sind, in jedem einzelnen Fall unter Angabe der Quelle als Entlehnung kenntlich gemacht habe. Das Gleiche gilt auch für beigegebene Zeichnungen, Kartenskizzen und Darstellungen.
23.05.2011 ___________________________________
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
Abk ürzungsverzeichnis IV
1. Einleitung 5
1.1 Relevanz und Zielsetzung der Arbeit 5
1.2 Strukturierung der Arbeit 8
1.3 Forschungsstand 9
2 Theoretische Grundlagen zum Taekwondo im Schulsport 10
2.1 Begriffsbestimmung „Taekwondo“ 10
2.2 Die Struktur des Taekwondo 11
2.3 Prinzipien und Etikette 13
2.3.1 Die Taekwondo-Prinzipien 13
2.3.2 Die Taekwondo-Etikette 13
2.4 Taekwondo als Schulsport 14
2.5 Lehrerhandeln 15
3 Praktische Umsetzung im Unterricht 18
3.1 Methodische Vorgehensweise 18
3.1.1 Die Lerngruppe 19
3.1.2 Arbeits- und Sozialverhalten 19
3.1.3 Lernausgangslage 19
3.1.4 Rahmenbedingungen 20
3.1.5 Konsequenzen für den Unterricht 20
3.2 Lernziele des Unterrichtsvorhabens 21
3.3 Didaktische Überlegungen 22
3.4 Methodische Überlegungen 24
3.5 Durchführung des Unterrichtsvorhabens 24
4 Evaluation der Unterrichtsreihe 26
4.1 Inhalt des Erhebungsinstrumentes 26
4.2 Auswertung der Evaluation 26
5 Nachbetrachtung und Perspektiven 29
5.1 Perspektiven 30
Literatur - und Quellenverzeichnis 31
Anhang 32
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1. Die spezifische Struktur des Taekwondo (Kelch, 2001, S. 15)
Abb. 2. Darstellung der ersten vier Fragen mit Prozentangabe (eigene Darstellung)
Abb. 3. Interesse der Disziplinen mit Prozentangabe (eigene Darstellung)
IV
Tabellenverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Tab. 1. Zeitplan für die wissenschaftliche Arbeit (eigene Darstellung).................................................................19
Tab. 2. Übersicht über das Unterrichtsvorhaben (eigene Darstellung)................................................................26
V
1 Einleitung
1. Einleitung
1.1 Relevanz und Zielsetzung der Arbeit
Viele Kampfsportverbände haben in den letzten Jahren im Bereich des Kinder und Jugendsports eine stärkere pädagogische Auslegung der von ihnen vertretenen Sportarten gefördert, um ihre Sportart in den Schulsport zu integrieren. So ist die Kampfsportart Judo schon seit Jahren in den Richtlinien und Lehrplänen des Ministeriums für Schule, Wissenschaft und Forschung im Inhaltsbereich 9 „Ringen und Kämpfen - Zweikampfsport“ mit exemplarischen Elementen vertreten (vgl. Ascherbrock & Pack, 2008, S. 7-9). Der Karateverband hat beispielsweise in dem Schulprojekt „Sound Karate“ in den letzten Jahren ebenfalls dem Unterrichtsalltag im Sport durch den Bereich „Einsatz von neuen Geräten“ und den daraus resultierenden neuen methodische Möglichkeiten innovierende Impulse gesetzt (vgl. Brünig, 2007). Auch aus der Sportart Taekwondo, welche seit 2000 olympisch ist, wurde eine aus dem bestreben nach mehr Mitgliedern eine Schulsportkonzeption entwickelt. In den Richtlinien der Sekundarstufe II wird die Sportart Taekwondo in diesem Bewegungsfeld sogar schon als Zweikampfform ohne direkten Körperkontakt erwähnt. Es stellt sich die Frage: „Was haben unsere Schülerinnen 1 und Schüler davon?“
Unsere Gesellschaft und damit auch das Lebensumfeld unserer Schüler befindet sich in einer Zeit rasanter Veränderungen. Dies bietet sicherlich Chancen, aber auch Risiken. So geht mit der Pluralisierung und Individualisierung von Lebenslagen, nachdem steigenden Leistungsdruck und einer fehlgeleiteten gesellschaftlichen Differenzierung nach sozialem Status auch ein zunehmender Werteverfall einher (vgl. DTU-Jugend, 2009, S. 5). Aber Regeln und Grenzen, Selbstdisziplin, Toleranz, Gemeinschaftlichkeit und gegenseitiger Respekt sind Dinge, die wichtig sind auf welche unsere Gesellschaft aufbaut und die daher unbedingt unseren Schülern vermittelt werden müssen. Zunehmend scheint hier zum Teil die Sozialisationsinstanz Nummer eins, das Elternhaus, zu versagen oder aufgrund anderer gesellschaftlicher Faktoren diese Funktion nicht mehr in ausreichendem Umfang erfüllen zu können (vgl. DTU-Jugend, 2009, S. 5). Die Kampfsportart Taekwondo bietet hier Ansatzpunkte, welche zu einer Verbesserung sozialer Verhaltensweisen sowie zur allgemeinen Gesunderhaltung beitragen können. Durch die besonderen Inhalte und der damit verbundenen charakteristischen Etikette eignet sich Taekwondo hervorragend, Schüler in
1 Aus Gründen der Vereinfachung und des Leseflusses wird in der vorliegenden Arbeit, wenn beide Geschlechter gemeint sind, ausschließlich die männliche Form verwendet.
5
1 Einleitung
weitere Bewegungsfelder einzuführen und ihnen neue Sinnrichtungen des Sporttreibens zu erschließen (vgl. DTU-Jugend, 2009, S. 16).
Seit ca. einem Jahr bietet der Autor an seiner Schule für den Jahrgang 7 und 8 eine Taekwondo -AG an. Die Nachfrage ist sehr hoch. Ein wesentliches Ziel dieser Arbeit ist es, die Kampfsportart Taekwondo nicht nur in einer Arbeitsgemeinschaft anzubieten, sondern ein Unterrichtsvorhaben zu erstellen, die von der Fachkonferenz Sport autorisiert und in den Internen Lehrplan der Schule integriert wird. Um das zu erreichen, muss aber dieses Unterrichtsvorhaben für alle Sportkollegen anwendbar sein. Aus dem Erfahrungskontext von zwei Schulen und mehreren Gesprächen mit Fachkollegen konnte der Autor heraushören, dass der Inhaltsbereich „Ringen und Kämpfen“ am wenigsten im Sportunterricht praktiziert wird, da es hier den Kollegen meist an Kompetenz bzw. an Ausbildung mangelt. Gerade die älteren Kollegen hatten während ihrer universitären Ausbildung keine sportpraktische Vermittlung im Bereich des „Ringen und Kämpfens“. Selbst die jungen Kollegen haben nur das Angebot Judo an der Universität wahrnehmen können. Daher wird neben der Vorstellung des Unterrichtsvorhabens eine interne Fortbildung von ca. vier bis sechs Stunden notwendig sein. Das Vorhabens soll ebenfalls den Lehramtsanwärtern des Faches Sport im Studienseminar Solingen vorgestellt und auf seine Praxistauglichkeit geprüft werden.
Die Integration der Sportart Taekwondo in den regulären Schulsportunterricht bietet die Möglichkeit, den Bekanntheitsgrad zu steigern, das Interesse zu fördern und Taekwondo als eine sinnvolle, konzeptionell sportlich wie pädagogisch wohl durchdachte Alternative zu anderen bereits etablierten Sportarten zu präsentieren (vgl. dtu-jugend.de, Schulsport). Durch die Implementierung der Unterrichtsreihe sowie der Konzeption der DTU wird nicht nur eine neue Sportart aus dem Bereich des „Ringen und Kämpfens“ vermittelt, sondern auch ein direkter Kontakt zu Vereinen geschlossen. Gerade Schüler der Hauptschulen finden selten den Zugang zu Sportvereinen (vgl. Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, 2001, S. 64 1 ).
Die Schüler haben die Möglichkeit im Sportunterricht Prüfungen bis zum 6-Kup (Grüner Gurt) zu absolvieren und anschließend im Verein darauf aufzubauen. So haben sie nicht nur Erfolgserlebnisse während ihrer Schulzeit zu verzeichnen. Sie können nach Abschluss der
1 Aus Gründen der Vereinfachung und des Leseflusses wird bei nachfolgenden Quellenangaben das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW: Sekundarstufe I, Hauptschule, Sport durch MSW NRW abgekürzt.
6
Arbeit zitieren:
Diplom Sportwissenschaftler Thomas Michalak, 2011, Taekwondo im Schulsport, München, GRIN Verlag GmbH
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