Bulimie
Vorgelegt von: Sebastian Richter
Inhaltverzeichnis
1. Einleitung Seite 3
2. Definition der Bulimie Seite 4
3. Symptome Seite 4
4. Psychische Charakteristika bulimischer Frauen Seite 6
4.1. Komorbidität Seite 6
4.1.1. Depression Seite 6
4.1.2. Anorexie Seite 7
4.2. Psychodynamik Seite 7
5. Prävalenz der Bulimie Seite 7
6. Ätiologie der Bulimie Seite 8
6.1. Biologische Ursachen Seite 8
6.2. Familiäre und individuelle Ursachen Seite 9
7. Entstehung der Bulimie Seite 10
7.1. Der verhaltenstheoretische Ansatz Seite 10
7.2. Der psychoanalytische Ansatz Seite 11
7.3. Der systemische Ansatz Seite 11
8. Verlauf der Bulimie Seite 11
9. Behandlung Seite 12
9.1. Verhaltenstherapie Seite 12
9.2. Psychoanalyse Seite 12
10. Therapie am Max-Planck-Institut in München Seite 13
11. Die einzelnen Phasen des Therapiemodells am TCE Seite 13
11.1. Das Erstgespräch Seite 13
11.2. Die Motivationsphase Seite 14
11.3. Die tagklinische Phase Seite 14
11.4. Die ambulante Phase Seite 15
11.5. Die Selbsthilfephase Seite 15
Literaturverzeichnis Seite 16
1. Einleitung
In der folgenden Arbeit möchte ich mich mit dem Thema Bulimie beschäftigen. Was ist eigentlich Bulimie und warum wurde diese Krankheit gerade in den letzten Jahren so aktuell? Und warum hört man eigentlich im Zusammenhang mit der Bulimie meistens von jungen Mädchen aus westlichen Staaten, oder aus finanzstarken ostasiatischen Staaten wie z.B. Japan, nicht aber von an Bulimie erkrankten Frauen zum Beispiel aus Russland? Hat diese Krankheit vielleicht sogar etwas mit unserer Gesellschaft zu tun? Welche Faktoren führen dazu, dass eine junge Frau an Bulimia nervosa erkrankt? Und was kann man heutzutage gegen diese Krankheit ausrichten? Dies möchte ich versuchen in vorliegender Hausarbeit näher zu beleuchten und Denkanstösse zu geben, über eine Krankheit, die sich die Menschheit vielleicht selbst geschaffen hat, die aber dennoch nicht zu unterschätzen ist.
Beginnen möchte ich mit einer Definition der Bulimie. Danach möchte ich die physischen Symptome der Bulimie näher betrachten, um dann auf die psychischen Charakteristika näher einzugehen. Im nächsten Schritt möchte ich näher beleuchten, wo die Bulimie hauptsächlich vorkommt, um dann im nächsten Schritt die Ursachen näher zu beleuchten. In diesem Zusammenhang soll näher auf die biologischen Faktoren, auf familiäre und individuelle Faktoren und auch auf soziokulturelle Ursachen eingegangen werden. Anschließend möchte ich versuchen die Entstehung der Bulimia nervosa näher zu betrachten, um dann einen Bogen zu möglichen Behandlungsmöglichkeiten zu schlagen Abschließend soll ein kurzer Einblick in die Therapieform des Therapiecentrums für Essstörungen (TCE) in München gegeben werden.
2. Definition der Bulimie
Die Bulimie zu definieren gestaltet sich nicht einfach, da in der Literatur keine einheitliche Definition vorhanden ist. Am häufigsten aber werden die Begriffe Bulimie, Bulimia, Bulimia nervosa oder auch der Begriff Bulimie-Syndrom verwendet. Alle diese Begriffe sind abgeleitet von den griechischen Wörtern "bous" und "limos", wobei "bous" Bulle oder auch Stier bedeutet und "limos" für Hunger steht, d.h. also, dass Bulimie wörtlich übersetzt Stierhunger bedeutet. Umgangssprachlich wird aber auch oft von der Ess-Brech-Sucht gesprochen. Kriterien zur Diagnose der Bulimie bestehen auch erst seit relativ kurzer Zeit. So galt die Bulimie bis 1970 als ein mögliches Symptom für die Anorexia nervosa, die Magersucht. Von Bulimia nervosa sprach als erster Russel (1979), bevor die Bulimie von der American Psychiatric Association 1980 als eigenständige Erkrankung anerkannt wurde. So gesehen ist die Bulimie eine recht "junge" Krankheit, die vor allem in den letzten Jahren, hier speziell im Zusammenhang mit der ehemaligen Prinzessin von Wales, geradezu populär wurde.
3. Symptome
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Sebastian Richter, 2003, Bulimie, Munich, GRIN Publishing GmbH
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