Inhaltsverzeichnis:
1. Grundlagen
1.1 Das Bohrsche Atommodel
1.1.1 Das erste Postulat
1.1.2 Das zweite Postulat
1.2 Der Stoß
1.2.1 Der unelastische Stoß
1.2.2 Der elastische Stoß
2. Berechnungen
2.1 Berechnungen der ersten Anregungsenergie des HG-Atoms
2.2 Berechnung der Geschwindigkeit stoßender Elektronen
2.3 Berechnungen der Wellenlänge des emittierten Lichtes
3. Fehlerdiskussion
3 NA
Der Franck-Hertz-Versuch
Aufgabenstellung:
Die Energie des ersten angeregten Zustandes von Quecksilberatomen ist über unelastische Elektronenstöße zu bestimmen.
1. Versuchsaufbau und Versuchsdurchführung:
Abb. 1: Der Versuchsaufbau des Franck-Hertz-Versuchs
Zu Beginn des Versuches wird die Apparatur gemäß Abbildung 1 aufgebaut. Nun werden die Röhrenheizung, die Stromversorgung und der Messverstärker eingeschaltet. Die Röhre wird nun ca. 20 Minuten erwärmt, bis eine Temperatur
4
von 160° - 180° vorliegt. Der Anodenstrom bei diesem Versuch beträgt
etwa . Da dies ein sehr geringer Strom ist, wird dieser durch einen 10 − ≈
10 A I
Messverstärker verstärkt. Die Empfindlichkeit des Gerätes ist auf − ⋅
9
10 20
einzustellen. Der hiermit verstärkte Strom wird mit einem Milliampermeter
angezeigt. Hierbei entsprechen mA ungefähr einer Stromstärke von . − ⋅
10
10 A 10 2
Der gemessene Anodenstrom steht in Abhängigkeit zur der
Beschleunigungsspannung h U (s. Abb. 2).
Kathode Gitter (Anode)
U h
Abb. 2: Schaltplan des Versuchsaufbaus
Diese Spannung h U wird von 0V bis hin zu 30V hochgeregelt. In den
entscheidenden Zonen ( den Maxima und Minima der Kurve) wir in feineren
Stufen gemessen. Parallel zu dem Versuch wird die Kennlinie per x-y-Schreiber
(bei unsrem Versuch ein Computer) aufgezeichnet und kann so später
ausgewertet werden.
2. Grundlagen
Bei Gasentladungen senden Atome Licht und damit Energie aus. „Diese Energie
muss von den Atomen aufgenommen worden sein, bevor sie wieder abgestrahlt
werden kann. Wie diese Energieaufnahme erfolgt, untersuchten J. Franck (1882
bis 1964) und G. Hertz (1887 bis 1975) indem sie die Zufuhr elektrischer
Energie viel feiner dosierten als das in der normalen Gasentladung möglich
ist.“ 1
*
1 * „Dobrinski/Krakau/Vogel – Physik für Ingenieure; Seite 521“
5
J. Franck G. Hertz
Grundlage 1: „Bohrsches Atommodel“
„Die Grundvorstellung dieses Modells ist, dass die Elektronen um den Kern kreisen wie Planeten um die Sonne, allerdings mit der Coulombschen Anziehung als Zentripetalkraft. Diese Vorstellung stammt schon von E. Rutherford, war aber in dieser einfachen Form von Anfang an nicht haltbar, denn ein kreisendes Elektron ist eine beschleunigt bewegte Ladung, die nach den Gesetzen der Elektrodynamik eine elektromagnetische Welle und damit Energie abstrahlen müsste. Daher müssten die Elektronen innerhalb von 10 − s
6
auf Spiralbahnen in den Kern stürzen, womit die Atomhülle verschwunden wäre. Da aber die Atomhüllen dauerhaft existieren, bestimmt, diskrete „Zustände“ haben und Energie gequantelt aufnehmen und abgeben, stellte Bohr zur Ergänzung des „Planetenmodells“ noch zwei Forderungen auf, die Bohrschen Postulate:
Erstes Bohrsches Postulat:
Unter den unendlich vielen möglichen Kreisbahnen in der Atomhülle sind einzelne dadurch ausgezeichnet, dass auf ihnen ein Elektron umlaufen kann, ohne Energie in Form einer elektromagnetischen Welle abzustrahlen. Sie werden stationäre oder erlaubte Bahnen genannt. Für diese gilt die Bedingung: Das 2p.fache des Bahnimpulses des Elektrons ist ein ganzzahliges Vielfaches des Planckschen Wirkungsquantums. …
Energieniveaus. Ein Körper, der einen bestimmten Abstand vom Erdmittelpunkt hat, besitzt eine potentielle Energie. Ebenso hat ein Elektron im Abstand r vom Kern eine potentielle Energie pot W ; da es außerdem mit der
Geschwindigkeit v umläuft, hat es noch eine kinetische Energie
kin
Gesamtenergie
+ =
W W W
kin pot
Radius gebracht wird. Um es gegen die elektrische Anziehung von der n-ten Bahn auf die n´-te Bahn zu „heben“, ist eine Arbeit notwendig.
6
Quote paper:
Dipl.-Ing. (FH) Daniel Diers, 2002, Der Franck-Hertz-Versuch, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Bevölkerungsgeographie - Der demographische Wandel und seine Auswirkun...
Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning
Scholary Paper (Seminar), 34 Pages
Die Geschichte der Kindheit - im Besonderen dargestellt anhand von Kle...
Pedagogy - Pedagogic Psychology
Diploma Thesis, 95 Pages
Achtung Glas! Ein Material aus der Sicht der Landschaftsarchitektur
Art - Architecture / History of Construction
Diploma Thesis, 115 Pages
Einführung des Graphems und Phonems X, x in einer 1. Klasse (Unterrich...
German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies
Lesson Plan, 35 Pages
Die Sinne schärfen - Maria Montessori und die Differenzierung der Wahr...
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 28 Pages
Herz-Lungen-Wiederbelebung (Unterweisung Arbeitssicherheit)
Instructor Plans: Occupational Fields, general
Instruction, 8 Pages
Die romantische Gesellschaft in Joseph Freiherr von Eichendorffs "...
German Studies - Modern German Literature
Scholary Paper (Seminar), 27 Pages
Umweltkommunikation von Unternehmen
Business economics - Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Termpaper, 32 Pages
Die Fabel als Lernformat für Kinder? Eine Untersuchung
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 33 Pages
Unterrichtseinheit "Balladen" in Klasse 8 - Stunde "Der...
German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies
Lesson Plan, 14 Pages
Die Minne-Monologe in Veldekes Eneasroman
German Studies - Older German Literature, Mediaevistik
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 20 Pages
Der demographische Wandel und der daraus entstehende Fachkräftemangel
Scholary Paper (Seminar), 15 Pages
Daniel Diers has published the text Der Franck-Hertz-Versuch
Daniel Diers has uploaded a new text
Heinrich Hertz: Classical Physicist, Modern Philosopher
D. Baird, A. Nordmann, R. I. Hughes
Heinrich Hertz: Classical Physicist, Modern Philosopher
D. Baird, A. Nordmann, R. I. Hughes
The Creation of Scientific Effects: Heinrich Hertz and Electric Waves
Jed Buchwald, Jed Z. Buckwald
French Organ Music from the Revolution to Franck and Widor
Lawrence Archbold, William J. Peterson
Study Guide for Russell, Hertz and McMillan's Biology: The Dynamic Sci...
Peter J. Russell, Paul E. Hertz, Beverly McMillan
Faith's Work Perfected; Or, Francke's Orphan House at Halle. by A.H. F...
August Hermann Francke
0 comments