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Linguistische Aspekte der Kommunikation in den neueren elektronischen Medien

SMS – E-Mail – Facebook

Titel: Linguistische Aspekte der Kommunikation in den neueren elektronischen Medien

Doktorarbeit / Dissertation , 2012 , 444 Seiten , Note: Summa cum laude

Autor:in: Caroline Schnitzer (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die neueren elektronischen Medien sind in aller Munde und werden von einem Großteil der Deutschen fleißig genutzt. Negative Stimmen nach dem Motto „früher war alles besser“, die die Abhängigkeit der Menschen vom Handy und das Verhalten der Jugendlichen in sozialen Netzwerken anprangern, ändern nichts daran, dass sich diese Kommunikationsformen durchgesetzt haben und aus dem Alltag vieler Personen nicht mehr wegzudenken sind. Die vorliegende Untersuchung verfolgt das Ziel, einen Überblick über das Schreibverhalten in neueren elektronischen Medien zu geben. Zu diesem Zweck wurden Textbeispiele aus drei unterschiedlichen Bereichen gesammelt und verglichen. Neben Kurzmitteilungen und E-Mails rücken auch Facebook-Nachrichten in den Fokus der Analyse. Der Bereich „SMS“ umfasst neben einer synchronen Betrachtungsweise auch einen Vergleich von Texten verschiedener Zeitpunkte, der es möglich macht, den Einfluss der Technik auf das Schreibverhalten einzuschätzen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Zur Individualität in den neueren elektronischen Medien

1 Forschungsansatz

1.1 Teilbereich „SMS“

1.2 Teilbereich „E-Mail“

1.3 Teilbereich „Facebook-Nachrichten“

1.4 Kritische Literaturbetrachtung

2 Linguistische Aspekte des Teilbereichs „SMS“

2.1 Kurze Geschichte der SMS-Kommunikation

2.1.1 Geschichte

2.1.2 Allgemeine Merkmale

2.1.3 Technische Merkmale

2.2 Allgemeine Ergebnisse

2.2.1 Die Länge der SMS

2.2.2 Die Bedeutung des Texterkennungsprogrammes

2.2.3 Die Anzahl versendeter SMS

2.2.4 SMS versus Telefongespräch

2.2.5 Die Entwicklung der SMS

2.3 Sprachliche Merkmale

2.3.1 Kurzformen

2.3.2 Wortfinale und wortinitiale Tilgungen, Reduktionen

2.3.3 Enklisen

2.3.4 Graphostilistische Mittel

2.3.5 Interpunktion

2.3.6 Groß- und Kleinschreibung

2.3.7 Orthographische Fehler

2.3.8 Grammatikalische Abweichungen

2.3.9 Ausdrücke aus Nicht-Standard-Varietäten

2.3.10 Anrede- und Grußformeln

2.3.11 Technische Besonderheiten

2.4 Zwischenfazit zur Teiluntersuchung „SMS“

2.5 Exkurs: Whatsapp

2.6 Exkurs: Schweizer Korpus

3 Linguistische Aspekte des Teilbereichs „E-Mail“

3.1 Kurze Geschichte und Merkmale der E-Mail-Kommunikation

3.1.1 Die Geschichte der E-Mail und technische Voraussetzungen

3.1.2 Allgemeine Merkmale

3.2 Allgemeine Ergebnisse

3.2.1 Medienwechsel

3.2.2 Hyperlinks

3.2.3 Die Länge der E-Mails

3.2.4 Die Anzahl versendeter E-Mails

3.2.5 Sprache über Internet vs. Sprache im Internet

3.3 Sprachliche Merkmale

3.3.1 Kurzformen

3.3.2 Wortfinale und wortinitiale Tilgungen, Reduktionen

3.3.3 Enklisen

3.3.4 Graphostilistische Mittel

3.3.5 Fehlertoleranz

3.3.6 Ausdrücke aus Nicht-Standard-Varietäten

3.3.7 Anrede- und Grußformeln

3.3.8 Technische Besonderheiten

3.4 Zwischenfazit zur Teiluntersuchung „E-Mail“

4 Linguistische Aspekte der Facebook-Kommunikation

4.1 Allgemeine Ergebnisse

4.1.1 Kommunikationsbedingungen

4.1.2 Die Länge der Nachrichten

4.1.3 Die Anzahl versendeter Nachrichten

4.2 Sprachliche Merkmale des Teilbereichs Facebook-Nachrichten

4.2.1 Überblick

4.2.2 Anrede- und Grußformeln

4.2.3 Wortfinale Tilgungen und Enklisen

4.2.4 Graphostilistische Mittel

4.2.5 Fehlertoleranz

4.2.6 Ausdrücke aus Nicht-Standard-Varietäten

4.2.7 Technische Besonderheiten

4.2.8 Das Verhalten der ab 28-Jährigen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das spezifische Schreibverhalten in neueren elektronischen Medien wie SMS, E-Mails und Facebook-Nachrichten. Ziel ist es, durch eine vergleichende Analyse von Textkorpora linguistische Merkmale zu identifizieren und den Einfluss technischer Rahmenbedingungen auf die sprachliche Gestaltung zu beleuchten.

  • Analyse und Vergleich der Schreibstile in SMS, E-Mails und Facebook-Nachrichten.
  • Untersuchung des Einflusses von technischen Faktoren (z.B. Texterkennung, Tastaturen, Zeichenbegrenzung) auf die Sprache.
  • Analyse soziolinguistischer Variablen wie Alter, Geschlecht und Bildungsniveau der Nutzer.
  • Diskussion des Konzepts der „konzeptionellen Mündlichkeit“ in elektronischen Medien.
  • Kritische Auseinandersetzung mit existierender Forschungsliteratur zum Thema.

Auszug aus dem Buch

Zur Individualität in den neueren elektronischen Medien

Die neueren elektronischen Medien sind in aller Munde und werden von einem Großteil der Deutschen fleißig genutzt. Negative Stimmen nach dem Motto „früher war alles besser“, die die Abhängigkeit der Menschen vom Handy und das Verhalten der Jugendlichen in sozialen Netzwerken anprangern, ändern nichts daran, dass sich diese Kommunikationsformen durchgesetzt haben und aus dem Alltag vieler Personen nicht mehr wegzudenken sind. Da in der folgenden Untersuchung allgemeine Aussagen über das Verhalten der befragten Nutzer der neueren elektronischen Medien gemacht werden, soll zu Beginn auf einen wichtigen Punkt eingegangen werden: die Individualität. Zwar können anhand eines entsprechend großen Korpus Aussagen zum Verhalten und zur sprachlichen Gestaltung der Texte unterschiedlicher Teilgruppen der befragten Personen gemacht werden (z.B. der Frauen, der jungen Schreiber usw.), allerdings spielen bei einigen Nachrichten persönliche Vorlieben eine Rolle, die nicht immer so deutlich sind wie in der folgenden SMS:

(1) Haii du.! Gut Danke und dir? Niicht viel und du? Ka auf was hast du denn so lust? Bussi<3 (2476)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Forschungsansatz: Vorstellung der Untersuchungsziele sowie der Methodik zur Erhebung und Analyse der verschiedenen Textkorpora aus dem Bereich der elektronischen Kommunikation.

2 Linguistische Aspekte des Teilbereichs „SMS“: Umfassende Untersuchung der SMS-Kommunikation, unterteilt in historische Grundlagen, technische Gegebenheiten und eine detaillierte sprachliche Analyse.

3 Linguistische Aspekte des Teilbereichs „E-Mail“: Analyse der E-Mail-Kommunikation mit Fokus auf Unterschiede zur SMS-Kommunikation, wie etwa die fehlende Zeichenbegrenzung und die variierende Textsortenvielfalt.

4 Linguistische Aspekte der Facebook-Kommunikation: Erläuterung der Besonderheiten von Facebook als Kommunikationsplattform und Untersuchung des Schreibverhaltens unter Berücksichtigung der spezifischen Nutzerbedingungen.

5 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse, insbesondere hinsichtlich des Einflusses von Technik und soziolinguistischen Faktoren auf das Schreibverhalten.

Schlüsselwörter

SMS, E-Mail, Facebook, Mediensprache, Schreibverhalten, Linguistik, Konzeptionelle Mündlichkeit, Textanalyse, Korpuslinguistik, Digitale Kommunikation, Texterkennung, Graphostilistik, Soziolinguistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das sprachliche Verhalten von Nutzern in neueren elektronischen Medien, konkret SMS, E-Mails und Facebook, um Muster in der digitalen Kommunikation aufzuzeigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Einfluss technischer Voraussetzungen wie Autokorrektur oder Tastaturen auf die Sprache sowie die sprachliche Differenzierung nach soziodemografischen Merkmalen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen fundierten Überblick über das tatsächliche Schreibverhalten in diesen Medien zu geben und zu prüfen, ob sich sprachliche Merkmale durch technische Entwicklungen verändern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin führt eine fragebogengestützte Analyse durch und wertet die gesammelten Textkorpora deskriptiv aus, um Unterschiede zwischen Nutzergruppen zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei große Teilanalysen für SMS, E-Mails und Facebook, wobei jeweils technische Rahmenbedingungen und spezifische sprachliche Merkmale betrachtet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind SMS, E-Mail, Facebook, digitale Mediensprache, konzeptionelle Mündlichkeit und Korpuslinguistik.

Welchen Einfluss hat das Texterkennungsprogramm auf die Sprache?

Die Studie zeigt, dass Texterkennungsprogramme wie T9 oder Autokorrekturen das Schreibverhalten stark beeinflussen, indem sie Korrekturen erzwingen oder Fehler bei der Eingabe erzeugen, die dann im Text verbleiben.

Wie unterscheidet sich die Facebook-Kommunikation von SMS?

Facebook-Nachrichten weisen häufiger Chat-Charakter auf, haben oft eine andere Anrede- und Grußstruktur und werden seltener mit dem Handy verfasst als SMS, was ihre sprachliche Form beeinflusst.

Ende der Leseprobe aus 444 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Linguistische Aspekte der Kommunikation in den neueren elektronischen Medien
Untertitel
SMS – E-Mail – Facebook
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
Summa cum laude
Autor
Caroline Schnitzer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
444
Katalognummer
V201220
ISBN (eBook)
9783656272038
ISBN (Buch)
9783656272717
Sprache
Deutsch
Schlagworte
linguistische aspekte kommunikation medien e-mail facebook
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Caroline Schnitzer (Autor:in), 2012, Linguistische Aspekte der Kommunikation in den neueren elektronischen Medien , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201220
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