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P.S.Y.C.H.O angstessenseeleauf - Filmmusik

Titre: P.S.Y.C.H.O angstessenseeleauf - Filmmusik

Dossier / Travail de Séminaire , 2001 , 38 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Beatrice Bartsch (Auteur), Beate Thomser (Auteur)

Musicologie - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

„Ich bin der Überzeugung, daß Musik im Film das Innenleben der Person erforschen und verstärken kann. Sie kann eine Szene mit Schrecken, Glanz, Freude und Elend ausstatten. Sie kann die Handlung rasch vorantreiben oder
verlangsamen. Sie ist in der Lage, den bloßen Dialog in die Gefilde der Poesie emporzuheben. Schließlich schafft sie die Verbindung zwischen Leinwand und Publikum, sie greift aus und faßt alles in einem einzigartigen Erlebnis zusammen“.
-Bernard Hermann-

Filmmusik – Musik zum Film. Das heißt nichts anderes als komponierte Musik zu Bildern, zu Szenen und meint übertragen Musik zu Gemälden, Photographien, Bühnenbildern oder zu schnellen Bildwechseln im Film. Aber sind die für den Film komponierten oder zusammengeschnittenen Musikstücke mit den Klängen anderer Medien (Werbung, etc.) und Gattungen (z.B. Oper) zu vergleichen? Welches Kriterium unterscheidet Film-Musik von anderen Musiken visueller Bilder? Gibt es überhaupt Unterschiede?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Das Experiment

Einführung

Die Funktion der Filmmusik

Die Analyse der Filmmusik des Thrillers „Psycho“

Reflexion – das Gefühl des Fürchtens

„In der Traumfabrik“

Die Auswertung von Beatrice Bartsch (B.B.)

Die Auswertung von Beate Thomser (B.T.)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologische und dramaturgische Wirkung von Filmmusik am Beispiel von Alfred Hitchcocks „Psycho“. Das primäre Ziel ist es, den Einfluss von Musik auf die emotionale Wahrnehmung des Zuschauers zu analysieren und theoretische sowie praktische Ansätze für den gezielten Einsatz von Filmmusik zu entwickeln.

  • Die psychologische Bedeutung von Filmmusik für die Identifikation mit Filmfiguren.
  • Die Analyse der funktionalen Musik in dramatischen Schlüsselszenen.
  • Die theoretische Einordnung der Wahrnehmungspsychologie im Kino.
  • Empirische Untersuchung der affektiven Reaktionen des Publikums auf Filmmusik.

Auszug aus dem Buch

Die Funktion der Filmmusik

In den Zeiten des Stummfilmkinos besaß die Musik eine andere Wirkung als in den frühen Tonfilmen und den heutigen Kinofilmen. Im Vordergrund eines Filmes stehen die Bilder und die Sprache. Die Musik fungiert eher unauffällig im Hintergrund. Zu Beginn des Stummfilmes besaß die Musik konkret die Aufgabe, einen Bezug zu der Realität herzustellen, da sich der Zuschauer in noch keiner Filmtradition befand. „The real life“ war dort, wo Töne oder Geräusche erklangen. Die Leinwand hingegen mit ihren gespenstischen stummen Schatten – nichtssagend – gehörte zu der Illusion. Diese Musik sollte auf den Zuschauer beschwichtigend wirken.

Wir Menschen des 21. Jahrhunderts befinden uns in einer Filmtradition. Besuchen wir einen Film im Kino, wissen wir um den Ritus und die Gründe des Abdunkelns. Im Gegensatz zu den „ersten“ Kinogängern haben „wir“ primär keine Angst bezüglich der Dunkelheit im Kinosaal. Aber in diesem Zustand des „Nicht-mehr-richtig-sehen-könnens“ werden auch bei uns Gefühle freigesetzt, die anderweitig gebunden werden wollen (müssen). Dem Ertönen von Musik kommt, bereits mit Erklingen der Titelmelodie, diese Aufgabe zu. Diese Musik vermittelt uns, daß wir nicht mehr in der Realität, sondern im Kino sind. Das Hörfeld wird dabei so ausgefüllt, das wir uns vollkommen in den Film hineinbegeben, uns mit bestimmten Personen identifizieren, etc. können. Der Film wird für uns durch das Ertönen von Musik zur Realität. Sie, die Musik, ist es, die den Film gliedert, in ihm Kontinuität schafft und „der Überwindung der Distanz zum Bild und damit der Verankerung des filmischen Geschehens im Erleben dient“.

Zusammenfassung der Kapitel

Das Experiment: Einführung in ein musikpsychologisches Experiment, bei dem Teilnehmer unvorbereitet auf die Musik aus „Psycho“ reagieren sollen.

Einführung: Theoretische Auseinandersetzung mit der Definition des Films und der Rolle der Filmmusik in der Geschichte.

Die Funktion der Filmmusik: Analyse der unterschiedlichen Aufgaben der Musik im Stumm- und Tonfilm sowie deren Wirkung auf das Bewusstsein.

Die Analyse der Filmmusik des Thrillers „Psycho“: Detaillierte tabellarische Gegenüberstellung von Filmszenen, der eingesetzten Musik und deren intendierter psychologischer Wirkung.

Reflexion – das Gefühl des Fürchtens: Untersuchung des Begriffs der „Angst“ und ihrer Bedeutung für die Katharsis gemäß aristotelischer Theorie.

„In der Traumfabrik“: Psychologische Betrachtung der Wahrnehmungsprozesse im Kino und des „wahrnehmungspsychologischen Vertrages“ zwischen Zuschauer und Medium.

Die Auswertung von Beatrice Bartsch (B.B.): Persönliche Bilanz der Seminarplanung, Durchführung und didaktischen Ansätze aus Sicht der Autorin.

Die Auswertung von Beate Thomser (B.T.): Kritische Reflexion des Seminarablaufs, der theoretischen Konzepte und der Erkenntnisse aus der Arbeit.

Schlüsselwörter

Filmmusik, Psycho, Alfred Hitchcock, Filmmusik-Funktionen, Wahrnehmungspsychologie, Angst, Affekt, Katharsis, Stummfilm, Tonfilm, Musik-Experiment, dramaturgische Wirkung, Filmanalyse, Filmmusik-Technik, auditive Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Wirkung von Filmmusik auf den Zuschauer, insbesondere unter dem Aspekt der Erzeugung von emotionalen Spannungszuständen in Kinofilmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Filmmusik, die Analyse funktionaler Filmmusik, wahrnehmungspsychologische Effekte im Kino und der bewusste Einsatz von Musik zur Steuerung von Emotionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Musik das Innenleben der Filmfiguren verdeutlicht und den Zuschauer affektiv an das Filmgeschehen bindet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren nutzen eine Kombination aus theoretischer Literaturanalyse und einem praktischen musikpsychologischen Experiment, bei dem die Reaktionen von Seminarteilnehmern auf die Filmmusik ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert konkret die Filmmusik von Hitchcocks „Psycho“, unterteilt in Schlüsselszenen, und reflektiert über das Phänomen des „Fürchtens“ und die psychologische Bedeutung der Musik im Film.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Filmmusik, Wahrnehmungspsychologie, affektiver Einbezug und dramaturgische Funktion beschreiben.

Wie wurde der Einfluss der Musik auf die Zuschauer konkret gemessen?

Durch einen Fragebogen, der direkt nach dem Anhören der Filmmusik ausgefüllt wurde, mussten die Teilnehmer ihre spontanen Gefühle beschreiben, die anschließend kategorisiert wurden.

Warum wurde gerade der Film „Psycho“ für die Analyse gewählt?

Der Film wurde aufgrund seiner präzisen, meisterhaften Konzeption und der effektiven Nutzung von Filmmusik als „Klassiker der Filmweltliteratur“ ausgewählt, um die psychologische Wirkung auf den Zuschauer exemplarisch aufzuzeigen.

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Résumé des informations

Titre
P.S.Y.C.H.O angstessenseeleauf - Filmmusik
Université
Dresden Technical University  (Institut für Kunst- und Musikwissenschaft)
Cours
Über Wirkungsformen von Musik
Note
1,0
Auteurs
Beatrice Bartsch (Auteur), Beate Thomser (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
38
N° de catalogue
V20454
ISBN (ebook)
9783638243209
ISBN (Livre)
9783656377931
Langue
allemand
mots-clé
Filmmusik Wirkungsformen Musik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Beatrice Bartsch (Auteur), Beate Thomser (Auteur), 2001, P.S.Y.C.H.O angstessenseeleauf - Filmmusik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20454
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Extrait de  38  pages
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