PS 12167 (SS 2002)
Moderationskompetenz, eine Basisqualifikation von
Erwachsenenpädagoginnen
Ilona Böttger
Inhaltsverzeichnis:
Einleitung: ............................................................................................................................ - 3 -
Grundfragen:.................................................................................................................... - 3 -
Begriffsklärung zum Thema Moderation:.................................................................... - 4 -
Der Moderator: .................................................................................................................... - 5 -
Definition der Funktion des Moderators: ..................................................................... - 5 -
Die Aufgaben des Moderators: ..................................................................................... - 6 -
Die Vorarbeit zur Moderation: ........................................................................................... - 7 -
Stellenwert im Gesamtkomplex Moderation:.............................................................. - 7 -
Das Einstellen auf die Teilnehmer der geplanten Veranstaltung:........................... - 8 -
Inhaltliche Vorarbeit und Festlegung der Ziele: ......................................................... - 8 -
Die Methodische Vorarbeit: ........................................................................................... - 9 -
Organisatorische Vorarbeit.......................................................................................... - 10 -
Die Realisierung einer Moderation:................................................................................ - 11 -
Der Moderationsablauf................................................................................................. - 11 -
Die Ausrüstung:............................................................................................................. - 13 -
Methoden: ...................................................................................................................... - 14 -
Fazit: ................................................................................................................................... - 21 -
Literaturverzeichnis: ......................................................................................................... - 22 -
Abbildungsverzeichnis: .................................................................................................... - 23 -
Tabellenverzeichnis:......................................................................................................... - 23 -
- 2 -
PS 12167 (SS 2002)
Moderationskompetenz, eine Basisqualifikation von
Erwachsenenpädagoginnen
Ilona Böttger
Einleitung:
Ich denke, dass jeder Mensch mindestens eine Veranstaltung in seinem Leben besucht, über die er sich ganz furchtbar ärgert, oder in der er sich in demselben Maße langweilt. Oftmals sind das Veranstaltungen, in denen man zu keinen rechten Ergebnissen kommt, oder weniger Informationen erhält, als erwartet.
Eine Möglichkeit diese Empfindungen zu vermeiden bietet die Methode der Moderation. Hier wird insbesondere der Arbeit in Gruppen einen hohen Stellenwert zugemessen, damit die Kapazität und Kompetenz der Gruppe, dann eingesetzt werden kann, wenn die einer Einzelperson scheinbar nicht ausreichend ist. Moderation setzt auf Qualitäten, wie Engagement und Kreativität, um die von der Gruppe gesteckten Ziele möglichs t mit geringem Aufwand zu aller Zufriedenheit zu erreichen. Auch der Zeitaspekt wird dabei nie aus den Augen gelassen, damit das Ziel einer Moderation nicht am Ende daran scheitert.
Grundfragen:
Im Folgenden werde ich mich mit dem Thema der Moderation beschäftigen, insbesondere mit dem Verfahren seinem Ablauf, seinen Methoden und Techniken.
Ich werde versuchen an Hand einiger zentraler Fragen einen Überblick über das Verfahren der Moderation zu geben. Vorab also eine Auswahl dieser Fragen:
Wo ist Moderation wirklich sinnvoll?
Welche Ziele können durch Moderation erreicht werden? Wie ist der Weg von Idee und Ziel bei diesem Verfahren?
- 3 -
PS 12167 (SS 2002)
Moderationskompetenz, eine Basisqualifikation von
Erwachsenenpädagoginnen
Ilona Böttger
Begriffsklärung zum Thema Moderation:
Die Begriffe Moderation und Moderator begleiten uns im täglichen Leben dauerhaft. Im Fernsehen und im Radio und sogar im betrieblichen Alltag überall tauchen die oben genannten beiden Worte auf. Moderation bedeutet im eigentlichen wörtlichen Sinne Mäßigung und steht damit für eine Methode, die sich durch eine offene Vorgehensweise aus zeichnet und sich systematisch und strukturiert den vorhandenen Problemen, oder Zielen stellt.
Teamsitzungen, Meetings, Besprechungen und Workshops werden so effizient vorbereitet geleitet und nachbereitet. Zentral bedeutend ist in diesem Prozess, dass jeder Arbeitsschritt, außer die Vor- und Nachbereitung, unter Einbeziehung aller Beteiligten erfolgt. Hier die Arbeitsweise der Moderation:
Offen,
d h: Der Versuch jegliche Art von Manipulation auszuschließen Systematisch,
d.h: Der Versuch einer logischen Abfolge der Arbeitsschritte Strukturiert,
d.h: Der Versuch einer optimalen Gliederung eines jeden Arbeitsschrittes
Moderierte Sitzungen bieten jedoch noch mehr Möglichkeiten:
1. Die Teilnehmer moderierter Sitzungen haben mehr, als in anderen Seminarmethoden die Möglichkeit sich auf die Inhalte zu konzentrieren.
2. Moderation bietet die Möglichkeit, dass Ergebnisse transparenter werden.
3. Moderation trägt maßgeblich zur Verbesserung der Unternehmenskultur bei
4 .Es besteht die Möglichkeit oder besser noch das Ziel, dass Teilnehmer motivierter sind durch Moderation.
- 4 -
PS 12167 (SS 2002)
Moderationskompetenz, eine Basisqualifikation von
Erwachsenenpädagoginnen
Ilona Böttger
Zu Punkt 1:
Professionalität in einer Moderation führt zu messbarer Steigerung der Qualität der Ergebnisse, weil die Teilnehmer ihre Aufmerksamkeit in den Sitzungen mehr auf ihr Thema lenken können und so ihr Fachwissen besser einzubringen vermögen. Dabei zu helfen ist die zentrale Rolle eines Moderators.
Zu Punkt 2:
Dieser Punkt beschäftigt sich mit der Umsetzung, die dann letzt endlich zu der angesprochenen Transparenz führt. Die Teilnehmer erarbeiten sich die Ergebnisse selbst und verstehen damit zugleich auch besser.
Zu Punkt 3:
Unter Umständen kann sich Moderation erheblich positiv auf die Zusammenarbeit in einem Team eines Unternehmens auswirken. Professionelle Moderation führt dabei zu einer erhöhten Produktivität und hilft der Gruppe langfristig auch andere Sichtweisen zu erkennen und zu verstehen.
Zu Punkt 4:
Die Steigerung der Motivation wird dadurch erreicht, dass die Ergebnisse von der Gruppe selbst erarbeitet wurden. Des Weiteren kann sich Kreativität und offene Diskussion entfalten, durch wirksames Eingreifen und Lenken des Moderators.
Der Moderator:
Definition der Funktion des Moderators:
Der Moderator ist in der Rolle des Leiters und Betreuers einer Gruppe. Seine Aufgabe ist es die Seminarteilnehmer zu unterstützen, ihre individuellen Ziele zu finden und sie dann effektiv zu erreichen.
- 5 -
PS 12167 (SS 2002)
Moderationskompetenz, eine Basisqualifikation von
Erwachsenenpädagoginnen
Ilona Böttger
Er muss hinsichtlich der Organisation, bestehend aus zeitlichen und inhaltlichen Kriterien, immer den Überblick behalten. Anders als bei der frontalen Unterrichtsweise, steht dem Moderator keine Wertung zu. Er bemüht sich vielmehr, als neutraler Dritte, der Gruppe beim eigenverantwortlichen Arbeiten zu helfen. Der Moderator ist als Methodenexperte zu verstehen, der weniger inhaltliches Fachwissen hat, als die Methode das Fachwissen der Teilnehmer optimal zu nutzen. Dennoch sollte er genug über das Thema der Veranstaltungen wissen, dass er zur Not intervenieren kann, wenn sich die Gruppe mit ihrer Diskussion in der Sackgasse befindet. So beeinflusst der Moderator unweigerlich das Gruppenzusammenspiel.
Die Aufgaben des Moderators:
Die verantwortungsvolle Aufgabe des Moderators beginnt mit der Vorbereitung einer Veranstaltung, geht über die Hauptphase, bis zu ihrer Nachbereitung. Organisatorische und arbeitstechnische Fragen beschränken die Teilnehmer nur im Erreichen ihrer Ergebnisse und fallen deshalb in die Verantwortlichkeit des Moderators. Die Aufgaben des Moderators am Beispiel einer Arbeitssitzung in einer Zusammenfassung:
Alle beteiligten Personen sollten rechtzeitig über die Sitzung, ihr Thema, ihren Sinn und ihren Zweck Bescheid wissen. Der Moderator sollte auch über den Zeitpunkt und Ort informieren. Eine Arbeitsstrategie, sowie ein Zeit - und Arbeitsplan muss vom Moderator erstellt werden.
Methodenüberlegungen und Informationen über die Zielsetzung im Team helfen dann später bei der Umsetzung und Realisierung von Ergebnissen. In der Hauptphase muss der Moderator sicherstellen, dass auch jeder noch so schüchterne Teilnehmer seine Meinungen und Ideen in die Gruppe einbringt.
- 6 -
Arbeit zitieren:
Ines Lenz, 2002, Moderation - Das Verfahren und seine Methoden, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Verfahren, Techniken und Ablauf einer Moderation
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 40 Seiten
Teamentwicklung - an einem Beispiel aus der Praxis
BWL - Personal und Organisation
Studienarbeit, 18 Seiten
Der Einsatz von Instore Medien am Point of Sale
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing
Vordiplomarbeit, 26 Seiten
Moderation als Gesprächs-Führungsinstrument
Rhetorik / Phonetik / Sprechwissenschaft
Seminararbeit, 15 Seiten
Aufwachsen in der BRD - Eine qualitative Fallstudie über einen Aussied...
Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik
Diplomarbeit, 106 Seiten
Die Schule besuchen wir schon lange nicht mehr - Projektskizze eines n...
Pflegemanagement / Sozialmanagement
Seminararbeit, 12 Seiten
Konfliktlösungsstrategien in Organisationen: der Konflikt als Chance
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 20 Seiten
Identität & Stadtmarketing - Eine netzwerktheoretische Formulierun...
Soziologie - Wohnen, Stadtsoziologie
Bachelorarbeit, 62 Seiten
Theorie der psychosozialen Entwicklung nach Erik H. Erikson
Die acht Phasen des Menschen
Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie
Studienarbeit, 30 Seiten
Change Management beim Weg ins e-business am Beispiel der Fritz-Gruppe
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 36 Seiten
Erlebniswelten für Kunden am Beispiel der VW-Autostadt
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing
Seminararbeit, 22 Seiten
Möglichkeiten und Grenzen des Franchising als Wegbereiter einer Expans...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 39 Seiten
Anlegen eines Kundenordners (Unterweisung Industriekaufmann / -frau)
AdA Kaufmännische Berufe / Verwaltung
Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 33 Seiten
Oscar Wilde: The Picture of Dorian Gray - Youth Cult and Illusion of B...
Hausarbeit, 20 Seiten
Ines Lenz hat den Text Moderation - Das Verfahren und seine Methoden veröffentlicht
Ines Lenz hat einen neuen Text hochgeladen
0 Kommentare