INHALTSVERZEICHNIS
Inhaltsverzeichnis 1
Abk ürzungsverze ichnis. 2
1 Einleitung. 3
2 Die Bedeutung von Handelshemmnissen für die Wirtschaft. 3
2.1 Tarifäre Handelshemmnisse 3
2.2 Nicht-tarifäre Handelshemmnisse (NTH) 6
3 Fallbeispiel eines Zollkonflikts: Der Streit um die US-Stahlzölle März 2002 -
Dezember 2003 9
4 Fazit / Ausblick 10
Literaturverzeichnis 12
Eidesstattliche Erklärung 13
1
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
Art. Artikel bez. bezüglich bzw. beziehungsweise d.h. das heißt DC Developing Countries = Enwticklungsländer EU Europäische Union GATT General Agreement on Tariffs and Trade = Allgemeines Zoll-und Handelsabkommen gem. gemäß NTH Nicht-tarifäres Handelshemmnis SCM Agreement on Subsidies and Countervailung Measures = Abkommen über Subventionen und Gegenmaßnahmen sog. sogenannt US United States USA United States of America WTO World Trade Organization z.B. zum Beispiel
2
1 Einleitung
1947 setzte sich das allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (engl. GATT= General Agreements on Tariffs and Trade) zum Ziel, den Lebensstandard, den Beschäftigunsgrad und das Realeinkommen auf internationaler Ebene zu erhöhen. Die wichtigsten Werkzeuge stellten hierbei die Steigerung der nationalen Produktion sowie intensivierter Güteraustausch dar. Hierbei entwickelte sich das als Alternative gestartete GATT 1 von einem Handelsabkommen zu einer 146 Länder umspannenden Handelsorganisation mit intergouvernementalem Charakter, d.h. ohne supranationale Entscheidungsbefugnis.
Die Begründung des Strebens nach internationalem Freihandel liegt in den Effizienzgewinnen aller am Tauschprozess beteiligten Parteien 2 . Dieser globale „Win- win“-Gedanke tritt jedoch allzu oft mit nationalen oder lobbyistischen Interessen in Konflikt. Um diese Interessen durchzusetzen, werden staatliche Maßnahmen tarifärer und nicht-tarifärer Art implementiert, um die eigene Wohlfahrt überproportional zu steigern bzw. zu erhalten. 3
Diese Arbeit hat zum Ziel, im Groben aufzuzeigen, was tarifäre und nicht-tarifäre Handelshemmnisse ausmacht, ihre Bedeutung innerhalb des GATT zu skizzieren und inwiefern sie heute die Landschaft des internationalen Handels mitprägen.
2 Die Bedeutung von Handelshemmnissen für die Wirtschaft
2.1 Tarifäre Handelshemmnisse
Allgemeines
Die Erhebung von Zöllen ist tarifärer Protektionismus. Der Definition nach sind Zölle
1 Das GATT war nach der gescheiterten Ratifikation der Havanna-Charta (1947) installiert worden
2 Vgl. Theorem der komparativen Kostenvorteile nach Ricardo (1815)
3 Vgl. Ströbele/ Wacker (1995), S. 57
„staatliche Abgaben, die erhoben werden, wenn Waren die Grenzen des Staats- bzw. Zollgebiets überschreiten, d.h. exportiert, importiert oder durchgeschleust werden:“ 4
Mit der Erhebung des Zolls gehen im Allgemeinen drei Ziele einher:
ü Herstellung besserer Tauschverhältnisse für das eigene Land ü Schutz von inländischen Produktionszweigen vor Importkonkurrenz ü Verminderung des Preisdrucks auf das inländische Produktionsfaktorenangebot (z.B. Arbeit) 5
Man kann in verschiedene Arten von Zöllen unterscheiden: Finanzzölle dienen dabei dem Staat als Finanzierungsinstrument, Instrumentenzölle können zur internen Problemüberwälzung oder Sicherung innerstaatlicher Arbeit etabliert werden, systemkonservierende Zölle haben die Autarkie eines Staates zum Ziel, während die am häufigsten vorkommenden Schutzzölle eine Verbesserung der „terms of trade“ anstreben oder eine Umverteilung zugunsten bestimmter an der Produktion beteiligter Gruppen herbeiführen soll (politisch durch Vertretung einer Lobbyisten-freundlichen Position; wirtschaftlich per Durchsetzung des „infant industry“-Arguments; dazu im Punkt 3 mehr). 6 Die Bemessungsgrundlage des Zolls kann entweder mengenbezogen (Spezifischer Zoll bzw. Stückzoll genannt), wertbezogen (sog. Wertzoll) oder eine Mischform sein (Gleitender bzw. Mischzoll), welche heutzutage am häufigsten Verwendung findet. 7
Verhältnis von Zöllen zu den Prinzipien des GATT
Grundsätzlich muss gesagt sein, dass das GATT ein sehr komplexes Regelwerk bildet. Die Prinzipien des GATT kommen jedoch klar zum Ausdruck. Sie lassen sich wie folgt gliedern:
4 Vgl. Thielmann (2001), S. 24 f
5 ebd.
6 Vgl. Ströbele/ Wacker (1995), S.45 f
7 Vgl. Thielmann (2001), S. 24 f
4
Arbeit zitieren:
Ingo Klein, 2003, Tarifäre und nicht-tarifäre Handelshemmnisse im GATT, München, GRIN Verlag GmbH
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