Die elektronisch wissenschaftliche Fachzeitschrift -
Eigenschaften und Entwicklung
von: Martin Burgard
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Eigenschaften der elektronisch wissenschaftlichen Fachzeitschrift 5
2.1 Begriffsklärungen 5
2.1.1 Elektronisch 5
2.1.2 Wissenschaftlich 6
2.1.3 Zeitschrift 6
2.1.4 Fachzeitschrift 6
2.2 Einordnung in das thematische Umfeld 7
2.2.1 Was versteht man unter elektronischem Publizieren? 7
2.2.2 Was versteht man unter einer elektronisch wissenschaftlichen Fachzeitschrift? 8
2.3 wissenschaftliche Fachzeitschrift vs. elektronisch wissenschaftliche Fachzeitschrift 9
2.3.1 Merkmale gedruckter wissenschaftlicher Fachzeitschriften 9
2.3.2 Merkmale elektronisch wissenschaftlicher Fachzeitschriften 9
2.3.3 Vergleich 10
3 Geschichte/Entwicklung der elektronisch wissenschaftlichen Fachzeitschrift 12
3.1 Entwicklung der Computertechnik als Basis für elektronisches Publizieren 12
3.1.1 60er Jahre: die Vorlaufphase 12
3.1.2 70er Jahre: die Öffnungsphase 13
3.1.3 80er Jahre: die Wachstumsphase 14
3.1.4 90er Jahre: die Wandelphase 14
3.2 Entstehung der elektronisch wissenschaftlichen Fachzeitschrift 15
3.2.1 70er Jahre: EIES-Projekt 15
3.2.2 80er-Jahre: BLEND-Projekt und weitere Projekte 16
3.2.3 90er-Jahre: Projekte mit dem Medium Internet (TULIP und eLib) 16
3.2.4 Fazit 18
3.3 Angebotsformen elektronisch wissenschaftlicher Fachzeitschriften 20
3.3.1 Online electronic journals 20
3.3.2 CD-ROM electronic journals 20
3.3.3 Networked electronic journals 20
3.3.4 Neuere Entwicklungen durch das Medium Internet in den 90er-Jahren 21
Anhang: Abbildungsverzeichnis, Literaturverzeichnis 24
1 Einleitung
Die dynamische Entwicklung der modernen Informationstechnologie revolutioniert weltweit alle Ebenen der Informationserzeugung wie der Informationsbereitstellung. Begriffe wie Internet, Multimedia und Datenautobahn umreißen diesen Prozeß schlagwortartig. Nach NFO Europe / NFO Infratest hat die Internetnutzung in Deutschland von durchschnittlich 38,9 Prozent im Jahr 2000 auf 48 Prozent im Jahr 2001 um rund 24 Prozent zugenommen (nicht aus der Abbildung ersichtlich). Bei den Frauen stieg die Internetnutzung um über 29 Prozent an. Überdurchschnittliches Wachstum konnte auch in den Altersgruppen der 45 bis 54jährigen (+32%) und über 55jährigen (+42%) registriert werden. Einen alters- und geschlechtsspezifischen Überblick gibt folgende Abbildung: 1 Abbildung 1: Alters- und Geschlechtsstruktur der Internetnutzer im Zeitvergleich (Dez. 97, Dez.00 und Dez. 01) und im Vergleich zur Bevölkerung Aus der Abbildung ist eine kontinuierliche Angleichung der Alters- und Geschlechtsstruktur der Internetnutzer an die Bevölkerungsstruktur erkennbar. Dies ist auf den überdurchschnittlichen Anstieg der Internetnutzung bei den Frauen und den älteren Personen zurückzuführen. Damit ist sicher, dass das Internet in wenigen Jahren von der gesamten Bevölkerung entsprechend der Bevölkerungsstruktur unabhängig von Alter und Geschlecht genutzt werden wird.
Die rasante Entwicklung im Bereich der Informationstechnologie sorgt auch für Veränderungen im Bereich des elektronischen Publizierens. Wissenschaftler, Bibliotheken und Verlage sind diesem Prozeß ebenfalls unterworfen. Die Strukturen im Bereich des wissenschaftlichen Publikationswesens, die über Jahrzehnte entstanden sind, verändern sich: Lange Zeit waren es die gedruckten Fachzeitschriften, die als Kommunikationsmedium sehr gut fungierten. Sie stellen zwar nach wie vor zentrale Informationswerkzeuge der einzelnen Wissenschaftszweige und Fachbereiche dar, aber sie werden immer teurer. Sie sind für die Verbreitung wissenschaftlicher Information sowie für deren Diskussion noch immer das primäre Medium. Durch die zunehmende Verbreitung des Internet wird seit einigen Jahren verstärkt elektronisch publiziert. Auch wissenschaftliche Fachzeitschriften, die dem Informations- und Wissensaustausch zwischen Wissenschaftlern dienen, bilden diesbezüglich keine Ausnahme.
Die vorliegende Arbeit soll über die Entwicklung, den Stand und die Perspektiven der elektronisch wissenschaftlichen Fachzeitschrift informieren. Dabei werden im ersten Teil (Kapitel 2 und 3) zunächst die Eigenschaften sowie die historische Entwicklung der elektronisch wissenschaftlichen Fachzeitschrift dargestellt. Der zweite Teil der Arbeit (Kapitel 4 und 5) widmet sich der Funktion der Fachzeitschrift und der Frage, wie sie sich finanziert. Dabei wird bei der Funktion und Finanzierung jeweils auf gedruckte und elektronisch wissenschaftliche Fachzeitschriften eingegangen. Im dritten Teil der Arbeit geht es dann um die Nutzung von elektronisch wissenschaftlichen Fachzeitschriften (Kapitel 6) und um den Umgang mit Fachzeitschriften (Kapitel 7), worunter in erster Linie das Problem der Langzeitarchivierung zu verstehen ist. Der letzte Teil der Arbeit verdeutlicht die zuvor theoretisch erworbenen Kenntnisse anhand von Beispielen für elektronisch wissenschaftliche Fachzeitschriften (Kapitel 8). Nach dem Fazit (Kapitel 9) beschäftigt sich das letzte Kapitel mit der Frage, wie die Zukunft und die Perspektiven der elektronisch wissenschaftlichen Fachzeitschrift aussehen werden.
2 Eigenschaften der elektronisch wissenschaftlichen Fachzeitschrift
[...]
1 NFO Europe / NFO Infratest: Global Market Research and Consultancy (online unter: http://www.nfoeurope.com/ib/CountryNewsitem.cfm?lan=de&Country=deu&ObjectId=33BC2D6B-620D- 49C4-99D2A7794CCB1A14)
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Martin Burgard, 2003, Die elektronisch-wissenschaftliche Fachzeitschrift. Eigenschaften und Entwicklung, Munich, GRIN Publishing GmbH
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