Formen und Bedeutung des Akkreditivs in internationalen Wirtschaftsbeziehungen Seite I
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis II
1 Einführung 1
2 Wesen des Akkreditivs 1
2.1 Definition des Akkreditivs 1
2.2 Beteiligten beim Akkreditivsgeschäft. 1
2.3 Geschichtliche Betrachtung 2
2.4 Rechtsgrundlagen 3
3 Abwicklung von Dokumentenakkreditiven 3
4 Akkreditivarten 7
4.1 Grundformen des Akkreditivs 7
4.1.1 Das widerrufliche Akkreditiv. 7
4.1.2 Das unwiderrufliche, unbestätigte Akkreditiv 8
4.1.3 Das unwiderrufliche, bestätigte Akkreditiv 8
4.1.4 Sichtakkreditiv 8
4.1.5 Nachsichtakkreditiv. 8
4.2 Akkreditiv-Sonderformen mit Finanzierungscharakter. 9
4.2.1 Gegenakkreditiv (Back-to-Back-Credit) 9
4.2.2 Packing Credits (Red Clause und Green Clause) 10
5 Bedeutung des Akkreditivs in internationalen Wirtschafts-.
beziehungen 11
5.1 Das Akkreditiv als Mittel der Zahlungssicherung. 11
5.2 Das Akkreditiv als Finanzierungsinstrument 12
6 Zusammenfassung. 13
Literatur - und Quellenverzeichnis 14
Formen und Bedeutung des Akkreditivs in internationalen Wirtschaftsbeziehungen Seite
Abbildungsverzeichnis
Seite
Abb. 1: Graphische Darstellung vom Ablauf eines Dokumentenakkreditivs
Abb. 2: Grafische Darstellung der Arten von Akkreditiven.
Abb. 3: Graphische Darstellung des Gegenakkreditivs
Abb 4: Graphische Darstellung von Packing Credits
Formen und Bedeutung des Akkreditivs in internationalen Wirtschaftsbeziehungen Seite 1 von 14
1 Einführung
Die internationale Wirtschaftsbeziehungen sind auch in der Zeit der Globalisierung der Weltmärkte vor viele Probleme gestellt. Verschiedene Rechtssysteme und Handelsbräuche, nicht vorhersehbare staatliche Eingriffe und Währungsrisiken, aber auch die räumliche Entfernung zwischen den Handelnspartner sowie der Umstand, dass einer die Zahlungsfähigkeit von dem anderen oft nicht ausreichend beurteilen kann, sind Faktoren die Unsicherheit bedeuten. Der Ex-port-/Importgeschäft und der internationale Zahlungsverkehr haben dadurch nicht unerheblichen Schwierigkeiten. Durch den Einsatz des Akkreditivs werden die damit für den internationalen Handel verbundenen Gefahren gemindert.
2 Wesen des Akkreditivs
2.1 Definition des Akkreditivs
Unter den Begriff eines Akkreditivs versteht man ein abstraktes Zahlungsversprechen eines Kreditinstitutes, bis zu einem bestimmten Betrag (ganz/teilweise/in Teilbeträgen) aus einem Guthaben oder Kredit des Auftragsgebers innerhalb einer bestimmten Frist und unter Vorliegen bestimmter Voraussetzungen an den im Akkreditiv genannten Begünstigten für Rechnung eines Dritten Zahlung zu leisten, einen Wechsel zu diskontieren oder akzeptieren. Seinen Niederschlag findet das Zahlungsversprechen in einem Akkreditivschreiben, das dem Begünstigten direkt oder über eine Korrespondenzbank zu-gesandt wird. 1
2.2 Beteiligten beim Akkreditivsgeschäft
Beim Akkreditivgeschäft sind normalerweise folgenden Parteien beteiligt:
• der Importeur als Auftraggeber (Akkreditivsteller)
• der Exporteur als Begünstigter (Akkreditierter) und
1 http:// www.gabler-online.de
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• die Hausbank des Importeurs als eröffnende Bank (Akkreditivbank). 2 Die Wahl der Zahlungsbedingung „Dokumentenakkreditiv“ wird oft ausgelöst von (noch) fehlendem Vertrauen zwischen den Handelspartner, dem Importeur (Käufer) und dem Exporteur (Verkäufer). Es können auch Vor- und Nachfinanzierungsbedürfnisse sowie auch Aspekte der Minderung des Währungs- und Länderrisikos Anlässe für die Wahl des Dokumentenakkreditivs als Zahlungsbedingung sein.
Das Dokumentenakkreditiv kann daher auch noch weitere Beteiligte aufweisen:
• die Korrespondenzbank der eröffnenden Bank im Lande des Exporteurs als avisierende Bank.
• die bestätigende Bank, wenn die avisierende Bank sich zusätzlich zur eröffnenden Bank verpflichtet.
• die Remboursbank, wenn zwischen der avisierenden/bestätigenden Bank und der eröffnenden Bank keine direkte Kontoverbindung in der Akkreditivwährung besteht.
• der Zweitbegünstigte, wenn ein übertragbares Akkreditiv durch den Auftrag des (Erst-) Begünstigten an einen weiteren (Zweit-) Begünstigten übertragen wurde.
2.3 Geschichtliche Betrachtung
Vorläufer des heutigen Dokumentenakkreditivs wurden bereits im 18. Jahrhundert benutzt. Hintergrund war seinerzeit jedoch mehr der Wunsch nach Schutz gegen Überfälle, da der Kreditbrief für die Einkaufsreise die Mitnahme von Bargeld ersetzen sollte. Die Zahlungsanweisung der Bank des Käufers an eine Korrespondenzbank ersetzte den unsicheren und beschwerlichen Transport von Bargeld bzw. Gold. Im Zuge der industriellen Entwicklung im 19. Jahrhundert verstärkten sich der internationale Warenaustausch und damit auch das Bedürfnis nach Absicherung der Grundrisiken der Kaufvertragsparteien. 3 Es er-
2 Vgl.Holtij, H.: Dokumentenakkreditivgeschäft: Leitfaden für Praktiker, Wiesbaden 1994, S. 15.
3 Vgl. Holtij, H.: Dokumentenakkreditivgeschäft: Leitfaden für Praktiker, Wiesbaden 1994, S. 16.
Arbeit zitieren:
Eduard Becker, 2000, Formen und Bedeutung des Akkreditivs in internationalen Wirtschaftsbeziehungen, München, GRIN Verlag GmbH
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