Verzeichnisse I
Ehrenwörtliche Erklärung
Ich erkläre hiermit, dass ich die vorliegende Arbeit selbständig verfasst habe, und keine
anderen, als die hier angeführten Literaturquellen und Hilfsmittel verwendet habe!
Ort, Datum, Unterschrift
Verzeichnisse II
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Terminologische Grundlagen 2
2.1 Zum Begriff des BPR 2
2.2 Begriffliche Abgrenzung 3
2.3 Zum Begriff der Prozesse 3
3 Konzeptionelle Grundlagen 4
3.1 Die Elemente des BPR 4
3.1.1 Kompetenzorientierung 4
3.1.2 Prozessorientierung 5
3.1.3 Kundenorientierung 5
3.1.4 Top down Ansatz im Sinne einer Bombenwurfstrategie 6
3.1.5 Ganzheitlichkeit im Sinne eines White Paper Approach 6
3.2 Kontextfaktoren 6
3.2.1 Die Bedeutung der Informationstechnologie 6
3.2.2 Empowerment 7
3.3 Zielsetzungen im Rahmen des Reengineering 7
4 Der Ablauf des Business Process Reengineering 8
4.1 Vorbereitung 8
4.1.1 Positionierung des Unternehmens 8
4.1.2 Implementierung der Projektorganisation 9
4.2 Die wichtigsten Projektschritte 10
4.2.1 Prozessanalyse 10
4.2.2 Prozessredesign 10
4.2.3 Prozessimplementierung 11
5 Innovationspotential von BPR 11
6 Einsatzbereiche in der betrieblichen Praxis 12
7 Kritische Würdigung 14
Verzeichnisse III
8 Resümee ................................................................................................................. 18
Anhang - Chronologische Literaturrecherche
Verzeichnisse IV
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1. Rollenverteilung im BPR ....................................................................................................... 9
Verzeichnisse V
Abkürzungsverzeichnis
BPR Business Process Reengineering
BR Business Reengineering
bzw. beziehungsweise
KMU klein- und mittelständige Unternehmen
S. Seite
sog. so genannt
SWOT strengths, weaknesses, opportunities, threats
TQM Total Quality Management
USA United States of America
vgl. vergleiche
Slamanig – Business Process Reengineering 1
1 Einleitung
Durch die Globalisierung der Märkte, der dynamischen und komplexen Entwicklung
neuer Technologien und nicht zuletzt durch den verstärkten internationalen Wettbewerb
wird eine tief greifende Veränderung im Managementverhalten unentbehrlich. 1 Heutige
Unternehmungen werden mit neuen Herausforderungen konfrontiert, insofern zeigt sich
eine unabdingbare Notwendigkeit, sich gemäß diesen veränderten Rahmenbedingungen
in adäquater Weise anzupassen, um künftige potentielle Krisen besser bewältigen zu
können.
Gefordert wird ein zeitgemäßes Management, geprägt durch Innovation und intensive
interne und externe Kommunikation, welches sich durch flachere Hierarchien und
vernetzte Prozesse auszeichnet. 2 Angesichts der Tatsache, dass etwas Altbewährtes
nicht immer die effizienteste und effektivste Lösung zu sein scheint, wird ein
Umdenken im Managementverhalten notwendig. Der turbulenten Umwelt bewusst,
muss man sich stets vor Augen halten, dass „Veränderung“ ein unabdingbares Mittel ist,
um die Überlebensfähigkeit des Unternehmens auch in Zukunft zu gewährleisten.
„Noch immer ruhen sich zu viele Manager auf dem Erfolg vergangener Tage aus und
begreifen nicht, dass sie verkrustete Strukturen aufbrechen müssen, damit ihr
Unternehmen auch“ 3 in Zukunft erfolgreich den Existenzkampf besteht. Folglich sind
ebenso fortschreitende Entwicklungen in der Technik in sinnvoller Weise hinreichend
für das Unternehmen einzusetzen.
Demgemäß traten in den letzten Jahren verstärkt neue Ansätze zur
Unternehmensführung und -gestaltung auf. Modeworte wie Business Process
Reengineering, Lean Management und TQM wurden unter anderen zu einem zentralen
Thema in komplexen Managementsystemen. All diesen Schlagworten liegt ein
gemeinsamer Aspekt zugrunde, nämlich die prozessorientierte Betrachtungsweise. 4
1
vgl. Maier [Reengineering 1997], S. 5
2
vgl. Maier [Reengineering 1997], S. 5
3
Servatius [Reengineering 1994], S. 4
4
vgl. Bea [Management 1997], S.402
Slamanig – Business Process Reengineering 2
2 Terminologische Grundlagen
2.1 Zum Begriff des BPR
Der Ursprung des BPR geht zurück auf Michael Hammer, der durch Veröffentlichung
seines Artikels „Reengineering Work: Don’t Automate, Obliterate“ im Jahre 1990 in
der Harvard Business Review einen regelrechten Boom auslöste. 5 Zudem Hammer im
Umfeld der Computerwissenschaften beheimatet war, sind die Wurzeln des Begriff
„Business Process Reengineering“ grundsätzlich der technischen Konstruktionslehre
zuzuordnen. 6 Da bis heute keine generische Begriffsdefinition für BR vorliegt 7 , bedient
sich diese Arbeit der von Hammer/Champy geprägten Definition.
„Business Reengineering ist ... fundamentales Überdenken und radikales Redesign von
Unternehmen oder wesentlichen Unternehmensprozessen. Das Resultat sind
Verbesserungen um Größenordnungen in entscheidenden, heute wichtigen und
messbaren Leistungsgrößen.“ 8
Man ist aufgefordert, sich den elementarsten Fragestellungen bezüglich des
Unternehmens und dessen Abläufe zu stellen. Durch Ignorierung jeglicher Vorgaben ist
zu eruieren, was zu tun ist und wie vorgegangen werden muss, um gewünschte
Zustände zu erreichen, was somit einen Paradigmenwechsel 9 impliziert. 10 Ein tief
greifender, revolutionärer Wandel führt zu einer radikalen Neuausrichtung der
Organisationsstruktur, eng gebunden an den Unternehmensprozessen. 11 Mit
geringfügigen, inkrementalen Verbesserungen oder Modifizierungen von
Geschäftsabläufen ist dem BR nicht genüge getan; gefordert werden Quantensprünge. 12
Business Reengineering ist eine Herausforderung und Chance zugleich. Es ist Teil eines
5
vgl. Nippa [Reengineering-Konzept 1996], S. 62
6
vgl. Nippa [Reengineering-Konzept 1996], S. 62f; Bogaschewsky [Management 1998], S. 239f
7
vgl. Engelmann [Reengineering 1995], S. 2ff; Bogaschewsky [Management 1998], S. 239;
vgl. Hohberger [Reorganisationsmaßnahmen 2000], S. 13
8
Hammer [reengineering 1994], S. 48
9
hierzu Koenigsmarck [business reengineering 1996], S. 25, „Paradigmenwechsel … in BR als
kompletten mentalen Umstieg von z. B. vorhandenen Beziehungsmustern zwischen Mitarbeitern,
Vorgesetzten, Kunden und Lieferanten“
10 vgl. Hammer [reengineering 1994], S. 48f; Potocnik [Business Reengineering 1997], S.4
11 vgl. Bea [Management 1997], S. 403; Hohberger [Reorganisationsmaßnahmen 2000], S. 1 und S. 14
12 vgl. Hammer [reengineering 1994], S. 49f
Slamanig – Business Process Reengineering 3
Transformationsprozesses, der von einem Unternehmen verlangt, dass es seine
Strategie, Organisation und Kultur vollständig neu überdenkt. 13
2.2 Begriffliche Abgrenzung
Konträr zu anderen prozessorientierten Reorganisationsmaßnahmen fordert BPR einen
schnellen, radikalen Wandel, im Sinne einer „Bombenwurfsstrategie“, zudem primär die
harten, expliziten und direkten Faktoren in den Vordergrund treten. 14 BR kann somit als
ein spezifischer Aspekt des Prozessmanagements bezeichnet werden. 15
Wenngleich eine Vielzahl von Reorganisationsmaßnahmen sich mit der Plakette
„Reengineering“ schmücken, muss dennoch klar differenziert werden. 16
BR darf keinesfalls mit Rationalisierung, Restrukturierung oder „Downsizing“ im
Sinne eines Kapazitätsabbaus gleichgesetzt werden. 17 Ebenfalls klar zu unterscheiden ist
BR vom TQM und dem asiatischen Kaizen Ansatz, deren vorrangige Betonung auf den
weichen, impliziten Faktoren beruht und auf kontinuierliche, inkrementale
Verbesserungen abzielen. 18 Auch Servatius, der vom „evolutionären“ Reengineering
spricht und somit die kulturelle Vielfalt Europas mit in die Betrachtung nimmt, 19 muss
klar von Business Reengineering in seiner „reinen“ Form abgegrenzt werden.
2.3 Zum Begriff der Prozesse
Besondere Aufmerksamkeit wird im Rahmen von prozessorientierten
Reorganisationsmaßnahmen dem Begriff der Prozesse geschenkt.
Grundsätzlich ist ein Prozess eine Kette von funktionsübergreifenden Aktivitäten, bei
denen ein Input hinsichtlich der Schaffung eines Kundennutzens, in Output
umgewandelt wird. 20 Prozesse können bezüglich verschiedener Kriterien differenziert
werden. Sinnvoll erscheint eine Einteilung der Prozesse anhand des Strategiebezugs in
Kernprozesse, die der Erfüllung strategischer Ziele dienen und in
13 Servatius [Reengineering 1994], S. 4
14 vgl. Hohberger [Reorganisationsmaßnahmen 2000], S. 17
15 vgl. Bogaschewsky [Management 1998], S. 240
16 vgl. Osterloh [Prozessmanagement 1996], S. 223; Potocnik [Business Reengineering 1997], S. 6
17 vgl. Hammer [reengineering 1994], S. 67ff; Bogaschewsky [Management 1998], S. 243
18 vgl. Hohberger [Reorganisationsmaßnahmen 2000], S. 17f
19 vgl. Servatius [Reengineering 1994], S. 11f
20 vgl. Hammer [reengineering 1994], S. 52; Engelmann [Reengineering 1995], S. 44
Quote paper:
Markus Slamanig, 2003, Business Process Reengineering, Munich, GRIN Publishing GmbH
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