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Festlegung von Volumen und Art der geplanten Kapitalmaßnahme mit bevorzugter Platzierungsstrategie

Titel: Festlegung von Volumen und Art der geplanten Kapitalmaßnahme mit bevorzugter Platzierungsstrategie

Hausarbeit , 2001 , 28 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Simone Schenek (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

FESTLEGUNG VON VOLUMEN UND ART DER GEPLANTEN
KAPITALMAßNAHME MIT BEVORZUGTER PLAZIERUNGSSTRATEGIE

A. FESTLEGUNG DES VOLUMENS

Der Umfang des Plazierungsvolumens sollte zu einem möglichst frühen Zeitpunkt festgelegt werden. Da zwischen Plazierungsvolumen und der Höhe des Grundkapitals eine wechselseitige Abhängigkeit besteht, ist es empfehlenswert, den vorläufigen Unternehmenswert parallel zu ermitteln. Im Hinblick auf die Marktakzeptanz des Börsenkurses erscheint es sinnvoll , die Höhe des Grundkapitals so festzusetzen, daß sich ein Zielkorridor zwischen 20 und 100 DM für die Aktie ergibt. Ein Emissionskurs von 200 DM für eine 5-DM-Nennwertaktie wird an den Börsen aus psychologischen Gründen als zu schwer empfunden, während Preise von unter 10 DM pro Aktie als zu billig eingestuft werden und Zweifel an der Börsentauglichkeit des Unternehmens wecken.
Bei der Festlegung des Plazierungsvolumens müssen die Alteigentümer herausfinden, in welchem Umfang neue Finanzmittel für das Unternehmen durch den Emissionserlös erschlossen werden sollen. Dabei sollte auf der Grundlage der Investitions- und
Finanzierungsplanung der Emissionserlös den Eigenkapitalbedarf des Unternehmens für einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren decken.
[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A. FESTLEGUNG DES VOLUMENS

B. FESTLEGUNG DER AKTIENART

I. EINTEILUNG DER AKTIEN NACH ÜBERTRAGUNGSMÖGLICHKEITEN

1. INHABERAKTIEN

2. NAMENSAKTIEN

3. NaStraG

4. VINKULIERTE NAMENSAKTIE

II. GLIEDERUNG DER AKTIEN ENTSPRECHEND DER MITGLIEDSCHAFTSRECHTE

1. STAMMAKTIEN

2. VORZUGSAKTIEN

3. STAMM- ODER VORZUGSAKTIEN

III. ANTEILSQUOTENORIENTIERTE E INTEILUNG

1. NENNWERTAKTIEN

2. NENNWERTLOSE AKTIEN

3. NENNWERTAKTIE ODER NENNWERTLOSE STÜCKAKTIE

4. WERT OHNE NENNWERT - ZUM ENTWURF EINER GESETZLICHEN REGELUNG ÜBER DIE ZULASSUNG NENNWERTLOSER AKTIEN

a. Anlaß

b. Der Diskussionsentwurf des Bundesministeriums der Justiz:

C. PLATZIERUNGSSTRATEGIE

I. EMISSIONSZEITPUNKT

II. EMISSIONSWEG (SELBST- UND FREMDEMISSION)

1. GRUNDSÄTZLICHES

2. FORMEN DER AKTIENÜBERNAHME

III. EMISSIONSPLATZIERUNG

IV. DIE BESTIMMUNG DES EMISSIONSPREISES

1. DIE BEDEUTUNG DES EMISSIONSPREISES

2. VERFAHREN ZUR ERMITTLUNG DES EMISSIONSPREISES

3. TATSÄCHLICHE FESTLEGUNG DES EMISSIONSPREISES

a. DAS FESTPREISVERFAHREN

b. DAS VERSTEIGERUNGSVERFAHREN:

c. DAS BOOKBUILDINGVERFAHREN:

aa. Grundsätzliches

4. GREENSHOE

a. Funktionsweise des Greenshoe

b. Erleichterter Bezugsrechtsausschluß nach § 186 III, S. 4 AktG und Greenshoe

aa. Grundsätzliches

5. FESTPREISVERFAHREN UND BOOKBUILDINGVERFAHREN IM VERGLEICH

D. GOING PRIVATE – EIN MÖGLICHER RÜCKZUG VON DER BÖRSE

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Werk befasst sich umfassend mit den strategischen und rechtlichen Aspekten der Strukturierung und Durchführung eines Börsengangs (Going Public) sowie der Alternative des Börsenrückzugs (Going Private). Die zentrale Forschungsfrage liegt in der optimalen Gestaltung der Emissionsstrategie, insbesondere der Festlegung des Emissionsvolumens, der Wahl der Aktienart und der effizienten Preisfindung für einen erfolgreichen Kapitalmarktzugang.

  • Strategische Festlegung von Emissionsvolumen und Platzierungsszenarien
  • Rechtliche und ökonomische Analyse verschiedener Aktienarten (Inhaber-, Namens- und Vorzugsaktien)
  • Methoden der Unternehmensbewertung und Preisfindung (Multiplikatorverfahren, Bookbuilding vs. Festpreis)
  • Rolle der Banken, Konsortialmodelle und Kursstabilisierungsmaßnahmen (Greenshoe)
  • Analyse von Going Private-Prozessen als Gegenbewegung zur Börsennotierung

Auszug aus dem Buch

DAS BOOKBUILDINGVERFAHREN:

Das Bookbuilding-Verfahren soll eine marktnahe, nachfrageorientierte Kursfestsetzung gewährleisten und somit auch das Plazierungsrisiko der Banken verringern. Mit dieser seit 1995 überwiegend eingesetzten Methode wird ferner dem „natürlichen Zielkonflikt zwischen Emittent und Investor hinsichtlich der Höhe des Emissionspreises Rechnung“ 41 getragen. Bei diesem Verfahren erfolgt die Festlegung des Emissionskurses nicht nur zwischen dem Unternehmen und der Konsortialbank, sondern unter Einbeziehung potentieller Anleger. Es werden unverbindliche Preiseinschätzungen erhoben, indem die konsortialführende Bank unverbindlich die Zeichnungswünsche einschließlich der Preisvorstellungen der Investoren erfaßt. Es ist auch über eine spätere Zuteilung der Aktien zu entscheiden. Durch eine bewußte Auswahl ist es möglich, langfristig orientierte Anleger bei der Zuteilung besser zu bedienen, um so eine stabilere Kursentwicklung nach der Plazierung zu gewährleisten.

Im Vorfeld der Plazierung wird der Emittent das Kreditinstitut als Bookrunner bzw. Konsortialführer (sogenannte Fremdemission siehe oben) festlegen, welches seinen Anforderungen am besten genügt. Für diese Auswahl wird in der Regel ein sogenannter Beauty Contest durchgeführt. Es empfiehlt sich zwar, die eigene Hausbank als Konsortialführer zu wählen oder diese zumindest mit einzubeziehen, vor allem wenn eine Plazierung bei einem breiten Aktionärskreis angestrebt wird. Jedoch ist es ratsam, um einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit der Emissionsbanken zu erhalten, die Auswahl im Rahmen einer Wettbewerbspräsentation („Beauty Contest“) zu treffen. Hierbei sollten die Banken eine Präsentation ihrer Leistungen, Referenzen und Konditionen vorstellen. Entscheidend für die Auswahl ist hier neben der geforderten Provision das beste Beratungs und Plazierungskonzept sowie die Sicherstellung einer qualifizierten Marketing- und Durchführungsunterstützung bei der gesamten Emission.

Zusammenfassung der Kapitel

A. FESTLEGUNG DES VOLUMENS: Behandlung der wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen Emissionsvolumen, Unternehmenswert und Grundkapital sowie die Bedeutung der Investitionsplanung.

B. FESTLEGUNG DER AKTIENART: Detaillierte Darstellung der rechtlichen Unterscheidungen zwischen Inhaber- und Namensaktien sowie die Bedeutung des NaStraG und vinkulierter Namensaktien.

C. PLATZIERUNGSSTRATEGIE: Analyse der zeitlichen und methodischen Aspekte eines Börsengangs, insbesondere der Vor- und Nachteile von Festpreis- und Bookbuilding-Verfahren.

D. GOING PRIVATE – EIN MÖGLICHER RÜCKZUG VON DER BÖRSE: Erläuterung der ökonomischen Motive und technischen Durchführungsformen eines Börsenrückzugs (Delisting).

Schlüsselwörter

Börsengang, Going Public, Going Private, Emissionspreis, Bookbuilding, Festpreisverfahren, Aktiengesellschaft, Grundkapital, Unternehmensbewertung, Emissionskonsortium, Greenshoe, Namensaktie, Stammaktie, Kapitalerhöhung, Investor Relations

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Werk primär?

Das Buch bietet einen detaillierten Leitfaden für Unternehmen und Interessierte zu den rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen eines Börsengangs (Going Public) sowie dessen strategischer Vorbereitung und Durchführung.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Schwerpunkte bilden die Festlegung des Emissionsvolumens, die Einteilung und Gestaltung von Aktienarten, die verschiedenen Platzierungswege (Selbst- vs. Fremdemission) sowie die Preisfindungsmechanismen am Kapitalmarkt.

Was ist das primäre Ziel der beschriebenen Emissionsverfahren?

Das Ziel ist eine effiziente und marktgerechte Kursfestsetzung, die sowohl das Emissionsrisiko für die Banken minimiert als auch für das Unternehmen einen fairen und optimalen Mittelzufluss zur Stärkung des Eigenkapitals generiert.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit nutzt fundierte rechtswissenschaftliche Analysen (AktG, UmwG, VerkProspG) sowie betriebswirtschaftliche Modelle der Unternehmensbewertung (Multiplikatorverfahren wie KGV oder DCF-Methoden).

Was wird im Hauptteil des Buches behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die strategische Ausgestaltung der Kapitalmaßnahme, die technische Umsetzung der Preisfindung durch Verfahren wie das Bookbuilding sowie die Darstellung von Stabilisierungsmaßnahmen wie dem Greenshoe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Inhalt?

Zu den Kernbegriffen gehören Emissionsvolumen, Bookbuilding, Festpreisverfahren, Greenshoe, Going Public und Going Private, die in den verschiedenen Kapiteln theoretisch und praxisorientiert erörtert werden.

Wie beeinflusst das Bookbuilding-Verfahren die Investorenstruktur?

Durch die Möglichkeit, gezielt langfristig orientierte Investoren auszuwählen, fördert das Bookbuilding-Verfahren eine stabilere Aktionärsstruktur im Vergleich zu rein anonymen Zuteilungsverfahren.

Warum ist die Wahl zwischen Inhaber- und Namensaktien strategisch wichtig?

Die Wahl hat direkte Auswirkungen auf die Verwaltungskosten, die Transparenz der Aktionärsstruktur und die regulatorischen Anforderungen, wie sie beispielsweise durch das elektronische Aktienbuch und das NaStraG beeinflusst werden.

Inwiefern ist ein "Going Private" für Unternehmen sinnvoll?

Ein Rückzug von der Börse wird als ökonomisch vorteilhaft betrachtet, wenn die Vorteile der Börsennotierung (Publizität, leichte Kapitalbeschaffung) die Kosten (IR-Maßnahmen, Regulierung, bürokratischer Aufwand) nicht mehr rechtfertigen.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Festlegung von Volumen und Art der geplanten Kapitalmaßnahme mit bevorzugter Platzierungsstrategie
Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main  (Fachbereich Wirtschaft)
Veranstaltung
Bank- und Börsenrecht
Note
1,3
Autor
Simone Schenek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
28
Katalognummer
V280
ISBN (eBook)
9783638102049
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Festlegung Volumen Kapitalmaßnahme Platzierungsstrategie Bank- Börsenrecht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simone Schenek (Autor:in), 2001, Festlegung von Volumen und Art der geplanten Kapitalmaßnahme mit bevorzugter Platzierungsstrategie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280
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Leseprobe aus  28  Seiten
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