Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Definitionen 3
2.1. Anorexia nervosa 3
2.2. Anorexia athletica 4
3. Vergleich von Anorexia athletica und Anorexia nervosa 5
3.1. Unterschiede 5
3.2. Übergang von Anorexia athletica zur Anorexia nervosa 5
3.3. Augenfällige Gemeinsamkeiten der beiden Fehlverhalten 6
4. Ätiologie der Anorexia athletica 6
5. Gefahren und gesundheitliche Folgen der Anorexia athletica 7
5.1. Mögliche Frühsymptome 7
5.2. Körperliche Komplikationen und mögliche Folgeschäden 8
5.2.1. Hormonhaushalt 8
5.2.2. Knochenstoffwechsel 9
5.2.3. Psychische Gesundheit 9
5.2.4. Während der Pubertät 10
5.2.5. Zusätzliche Risiken 10
6. Verhaltensmerkmale bei Anorexia athletica 11
7. Gewicht als Leistungsfaktor 12
8. Therapie von Anorexia athletica 14
8.1. Die zwei Phasen der Therapie 14
8.2. Sport als Heilmittel gegen Anorexie 14
9. Prävention von Anorexia athletica 15
9.1. Durch Kontrolle 15
9.2. Durch Aufklärung, Beratung und Unterstützung 16
9.3. Durch das richtige Verhältnis zwischen
Belastung und Energiebedarf/Ernährung 16
10. Schlußbetrachtung 17
11. Literaturverzeichnis 17
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1. Einleitung
Größere Erfolge durch geringeres Gewicht? In manchen Sportarten scheint dies immer mehr zur Devise zu werden. Eine niedrigere Gewichtsklasse, ein besseres Votum der Juroren, eine leichtere Bewegungsausführung und weitere angebliche Vorteile lassen sich als Ursachen für das Abnehmen finden. Um diese Vorteile zu nutzen, steht bei vielen Leistungssportlern/innen der Gewichtsverlust auf dem Trainingsplan. Damit ist jedoch nicht unbedingt der Weg zum Erfolg geebnet, sondern oftmals der zur Magersucht. Schnell kann die angestrebte Leistungssteigerung ins Gegenteil umschlagen. Wenn das Abnehmen zur Krankheit wird, leidet nicht nur der Körper sondern auch der Geist.
Ab wann ist die Gewichtsverringerung bei Sportlern krankhaft? Welche Gefahren und g e-sundheitliche Folgen bringt sie mit sich? Ändert sich das Verhalten der Sportler durch die Eßstörung? Und was kann getan werden, um der Magersucht vorzubeugen bzw. um sie zu therapieren? Diese Fragen und weitere wichtige Gesichtspunkte werden in den folgenden Kapiteln ausführlicher behandelt und erörtert.
Außerdem soll diese Arbeit auch ein Stückweit Aufklärungsarbeit leisten. Bislang wurde das Thema der Magersucht unter Sportlern leider weitestgehend totgeschwiegen. Obwohl vor allem in den letzten Jahren häufiger darüber berichtet wurde, ist es doch noch immer ein Tabuthema. Daß sich in dieser Hinsicht einiges ändern muß, wird spätestens dann klar, wenn man die möglichen gesundheitlichen und sportmedizinischen Folgen betrachtet.
2. Definitionen
Zu allererst werden in diesem Kapitel die zentralen Begriffe des Themas definiert, um gleich von Beginn an Klarheit zu verschaffen, um was es sich im einzelnen genau handelt.
2.1. Anorexia nervosa
Anorexia nervosa bezeichnet eine Erkrankung, die durch „massive Angst vor Gewichtszunahme oder Fettleibigkeit gekennzeichnet ist. Diese Magersucht äußert sich in Eßunlust und
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übermäßigem Bewegungsdrang, was zu extremem Gewichtsverlust führt. Anorexia nervosa ist nicht die Folge einer bereits bestehenden körperlichen Erkrankung. Sie tritt hauptsächlich in der Pubertät auf, besonders bei jungen Frauen. Fünf bis 18 Prozent der bekannten Fälle führen zum Tod durch Verhungern. Die Erkrankung kann auch Störungen des Menstruationszyklus sowie eine erhöhte Infektionsanfälligkeit nach sich ziehen.“ (Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation)
Der klassisch beschriebene Anorexie-Typus wird zusätzlich spezifiziert und in zwei Grundtypen unterteilt: Den restriktiven und den bulimischen Typen.
Beim restriktiven Typen der Anorexie findet die Gewichtsreduktion ausschließlich durch eine Verringerung der Nahrungsaufnahme oder das Meiden hochkalorischer Speisen statt (Diäten, Fasten).
Dagegen steht beim bulimischen Typen selbst induziertes Erbrechen und der Mißbrauch von Laxantien, Appetitzüglern, Abführmitteln, Entwässerungsmitteln, z.B. Diuretika (harnstofftreibend), oder stoffwechselsteigernden Mitteln, z.B. Schilddrüsenhormonen, im Vorder-grund.
2.2. Anorexia athletica
Die Anorexia athletica ist eine Form der Anorexie, die in engem Zusammenhang mit der intensiven Ausübung verschiedener Sportarten steht.
Bis heute ist Anorexia athletica keine eigene medizinisch anerkannte Diagnose. Ohne Zweifel ist sie jedoch ein ernstzunehmendes, immer öfter auftretendes Problem, das nahezu mit der Anorexia nervosa gleichzusetzen ist, und somit durchaus eine Krankheit darstellt. Die Grenzen zwischen diesen beiden Arten der Anorexie sind fließend. Deshalb sollen sie im nächsten Kapitel näher miteinander verglichen und Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten herausgearbeitet werden.
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3. Vergleich von Anorexia athletica und Anorexia nervosa
Inwiefern unterscheiden sich die Anorexia athletica und die Anorexia nervosa? Und was haben sie gemein? Ein Vergleich soll bei der Beantwortung dieser Fragen helfen.
3.1. Unterschiede
Folgende Tabelle zeigt elementare Unterschiede beider Krankheiten auf und stellt sie einander gege nüber.
(vgl. KLING, 1998, S. 31)
3.2. Übergang von Anorexia athletica zur Anorexia nervosa
Im Gegensatz zur Anorexia nervosa wird die Anorexia athletica heute noch nicht zu den psychiatrischen Erkrankungen gezählt (vgl. KLING, 1998, S. 31). Sie dient hauptsächlich dem Sport (Leistungssteigerung, Erreichen bestimmter Gewichtsklassen, etc.) Die Gefahr, daß sich die Gewichtsreduktion auch hier verselbständigt und der Betroffene in das Vollbild der Magersucht abgleitet ist jedoch relativ hoch. Nicht jedem Athleten gelingt es, seine Ernährung wieder auf „normal“ umzustellen. So wird oft aus einer Anorexia athletica eine Anorexia ne rvosa.
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Arbeit zitieren:
Magister Artium (M.A.) Silvia Alpers, 2001, Der Zusammenhang von Essverhaltensstörungen und Sport unter sportmedizinischen und gesundheitlichen Aspekten am Beispiel von Anorexia Athletica, München, GRIN Verlag GmbH
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