Juliane Seifert
Das Delphiverfahren
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Historische Entwicklung der Hilfen zur Erziehung und die sich daraus ergebende Fragestellung 5
3. Hypothetische Überlegung 8
4. Pädagogische Relevanz 9
5. Festlegung der Untersuchungsform 10
6. Vorüberlegung zur Entwicklung des Fragebogens 13
7. Definitionen der Schlüsselbegriffe 14
8. Auswertung der Fragebögen und Diagramme 18
9. Zusammenfassung 45
Literatur 47
1. Einleitung
Worin liegen die Vorteile, eine Arbeit, die sowieso schon zum Teil von den selben Menschen, aber in administrativer Abhängigkeit geleistet wird, sich aufzubürden, um in einen Wettbewerb mit etablierten großen Trägern zu treten?
Vielleicht spielt hierbei auch die gerade moderne und von den letzten beiden Regierungen geförderten Entwicklung eine erhebliche und nicht zu unterschätzende Rolle.
Besonders in den letzen 10 Jahren hat sich diese Entwicklung auch auf die neuen fünf Bundesländer übertragen und findet eifrige Nachahmer. Gründe dafür liegen in verschiedenen Bereichen, da sind
Sicher gibt es noch weitere Gründe und Überlegungen, sich den Gesetzen der Marktwirtschaft zu unterwerfen.
Im Freistaat Sachsen sind es derzeit 4 Einrichtungen, die in diesem Verband organisiert sind. Aus der Überlegung heraus, daß sich auch hier ein Trend abzeichnet, haben wir uns dieses Thema für den Fragebogen gewählt.
Inwieweit sich der VPK als direkte Konkurrenz zu den bereits bestehenden Einrichtungen erweisen wird soll dieser Fragebogen klären. Interessant ist auch der Aspekt, daß sich diese Arbeit natürlich nur auf die Hilfen zur Erziehung bezieht. Es könnten aber auch neue Fragen aufgeforfen werden. Z. B.
Über 90 % der privaten Unternehmer in dieser Branche stammen selbst aus der Sozialpädagogik, kennen sich also in diesem Metier aus und kennen demzufolge auch den Hilfebedarf. Nach Aussagen des Landesjugendamtes Brandenburg ( persönliches Gespräch mit Frau Stör) sind derzeit über 1000 stationäre Plätze nicht belegt. Im Gegensatz dazu steht, daß alle im Land Brandenburg existierenden privaten Träger keinerlei Probleme mit der Auslastung haben, sondern im Gegenteil mehr Anfragen als Plätze vorhanden sind. Diese Diskrepanz ist offensichtlich und erfordert Analysen.
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Juliane Richter, 2001, Das Delphiverfahren, Munich, GRIN Publishing GmbH
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