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Inhaltsverzeichnis A
1. Einleitung 1
2. Organismus - Objekt Bewusstsein 1
3. Kernbewusstsein 1
4. Erweitertes Bewusstsein 3
5. Beispiel zu Kernbewusstsein und erweitertem Bewusstsein 3
6. Selbst 4
6.1 Proto-Selbst 5
6.2 Kernselbst 5
6.3 Autobiographisches Selbst 6
7. Gewissen 6
8. Emotion, Bewusstsein und Gefühle 7
9. Schluss 7
Literaturverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, Internetlinks 8
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1. . Ei in nl le ei it tu un ng g: : 1 E
Gehirn und das Selbst - ein Phänomen das wissenschaftlich nur teilweise erforscht ist, da es erst in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung gewann. Dieser Bedeutungsgewinn ist zum einen auf den immer geringer werdenden Einfluss von religiösen Werten und Normen auf die Menschen und zum anderen durch den medizinischen Fortschritt in der Neurologie und dessen Evaluationen zurückzuführen.
Mit dem Geheimnis des Bewusstseins und an welchen Stellen es im menschlichen Gehirn verankert ist, beschäftigt sich der portugiesische Neurologe Antonio R. Damasio, der Professor und Leiter des „Department of Neurology“ an der Universität von Iowa ist. Im folgenden Referat werde ich zuerst die verschiedenen Typen des Bewusstsein und Selbst, sowie die möglichen Gehirnregionen beschreiben, die zur Bewusstseinsbildung beitragen. Im weiteren Verlauf stellt sich die Frage, welcher Zusammenhang zwischen Emotion, Bewusstsein und Gefühl besteht.
2. . Or rg ga an ni is sm mu us s - - O Ob bj je ek kt t - - B Be ew wu us ss st ts se ei in n: : 2 O
Bevor ich das Kernbewusstsein beschreibe, werde ich die Begriffe Organismus, Objekt und Bewusstsein nach Damasio erläutern.
„Der betreffende Organismus ist derjenige in dem Bewusstsein stattfindet; als Objekt kommt alles in Frage, was im Zuge des Bewusstseinsprozesses erkannt wird; und die Beziehungen zwischen Organismus und Objekt sind die Inhalte des Wissens, das wir Bewusstsein nennen. So gesehen, besteht Bewusstsein aus der Konstruktion von Wissen über zwei Fakten; dass der Organismus damit beschäftigt ist, eine Beziehung zu einem Objekt zu knüpfen und dass das Objekt in der Beziehung eine Veränderung im Organismus hervorruft“ (Damasio, 2002 -S.33).
3. . Ke er rn nb be ew wu us ss st ts se ei in n: : 3 K
Kernbewusstsein ist ein biologisches Phänomen, das außer dem Menschen auch viele Tiere mit einfachem Nervensystem besitzen. Es vermittelt dem Organismus ein integriertes Bild seiner selbst und der Umgebung und steuert damit den Überlebungstrieb. Es gilt für einen Augenblick, dem sogenannten „jetzt“ und einem Ort dem sogenannten „hier“. Während der Organismus sich mit einem Objekt befasst (sehen, hören, riechen, fühlen) erzeugen
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Gehirnstrukturen in dieser Zeit auf einer anderen, aber nicht sprachlichen Ebene einen Bericht. In diesem Bericht werden Ereignisse der verschiedenen Gehirnregionen erfasst, die aufgrund Interaktion zwischen Objekt und Organismus aktiviert werden. Der Sitz des Kernbewusstseins ist nicht an einer bestimmten Stelle im Gehirn lokalisiert, sondern an vielen verschiedenen Stellen die miteinander in Interaktion stehen. Da nicht viele Hirnstrukturen in der Lage sind, Informationen aus mehreren Gehirngebieten zu empfangen, kommen nach Damasio nur folgende in Betracht. Es ist zu beachten, dass die folgenden Gehirnstrukturen nicht alleine, sondern nur miteinander in Wechselwirkung Bewusstsein entfachen. Zu diesen Vertretern zählt die „Colliculi superiores“ (die zwillingshügeligen Strukturen im hinteren Teil des Mittelhirns, auch Tectum genannt), der „Thalamus“, „einige präfrontale Rindenfelder“ und die gesamte Region des „cingulären Cortex“.
Abbildung 1 Abbildung 1
In dieser Abbildung sind die wichtigsten
Gehirnstrukturen zu sehen, die in Interaktion Kernbewusstsein verantwortlich sind.
Zellen im menschlichen Körper werden in einem Zeitraum von einer Woche bis spätestens einem Jahr komplett erneuert, doch das Kernbewusstsein verändert sich nicht solange der Organismus lebt.
Außerdem besteht beim Menschen kein Zusammenhang zwischen dem konventionellen Gedächtnis, Arbeitsgedächtnis, Denken oder Sprache im Kontext zum Kernbewusstsein. Die einfachste Art, das Kernbewusstsein ist die Bewusstseinform in der sie sich befinden, wenn sie genau diese Wörter lesen. Es ist nicht die Zukunft und auch nicht die Vergangenheit, sondern es ist genau das was sich im vorangegangenen Augenblick ereignete. Kernbewusstsein wird in Schüben für jeden einzelnen Bewusstseinsinhalt erzeugt.
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Stefan Käshammer, 2002, Bewusstsein - und das menschliche Gehirn nach Antonio R. Damasio, Munich, GRIN Publishing GmbH
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