Inhaltsverzeichnis
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Inhaltsverzeichnis. II
Abbildungsverzeichnis. III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
2. Begriffliche Erklärung Umweltberichterstattung 3
3. Begründende Rahmenbedingung der externen Umweltberichterstattung: Stake-
holder -Konzept. 5
4. Arten und Gruppen der Umweltberichterstattung. 10
5. Funktionen und Zielsetzung einer externen Umweltberichterstattung 13
5.1 Öko-Label 16
5.1.1 Begriffserklärung und Typen 16
5.1.2 Funktionen von Öko-Label 17
5.2 Umwelterklärung. 20
5.2.1 Begriffserklärung und Bezug zur EMAS-Verordnung 20
5.2.2 Funktionen der Umwelterklärung 22
5.3 Vergleich und Funktionsadäquanz. 25
6. Schlussbetrachtung. 28
Literatur -/Quellenverzeichnis 30
II
Abbildungsverzeichnis
Nr. Bezeichnung der Abbildung Seite
Abb. 1 Stakeholder-Konzept.
Abb. 2 Arten der Umweltberichterstattung.
Abb. 3 Hierarchie der Instrumente einer externen Umweltberichterstattung
Abb. 4 Sender-Adressaten-Modell externer Umweltberichterstattung.
Abb. 5 EMAS-Label
Abb. 6 Direkter Vergleich von Öko-Label und Umwelterklärung
III
Abkürzungsverzeichnis
Abb. ............................. Abbildung
BImSchG...................... Bundesimmissionsschutzgesetz BImSchV...................... Bundesimmissionsschutzverordnung BMVEL........................ Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
BWL............................. Betriebswirtschaftslehre
DAU ............................. Deutsche Gesellschaft zur Akkreditierung von Umweltgutachtern
EG ................................ Europäische Gemeinschaft EMAS........................... Environmental Management and Auditing Scheme EMAS-VO ................... EMAS-Verordnung et al. ............................. et alii (und andere) ggf. .............................. gegebenenfalls Hrsg. ............................ Herausgeber
ISO ............................... International Organization for Standardization KrW-/AbfG .................. Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz LCA.............................. Life-Cycle-Assessment PLA .............................. Produktlinienanalyse SRI ............................... Stanford Research Institute StörfallVO .................... Störfallverordnung
IV
1. Einleitung
Unternehmen stehen heutzutage zunehmend im Lichte der Öffentlichkeit. Dies verdeutlicht der in der Literatur geprägte Begriff des Unternehmens als „quasiöffentliche Institution“. Unterschiedliche Gruppen, sowohl marktlichen als auch nicht-marktlichen Charakters, treten an das Unternehmen heran, um Informationen zu erfragen und ihre Interessen und Ansprüche gegenüber dem Unternehmen geltend zu machen. Somit steht das Unternehmen in einem Spannungsfeld der verschiedenen Interessens- bzw. Anspruchsgruppen, da es auf die teilweise konkurrierenden Anforderungen eingehen und reagieren muss. Die gesellschaftliche Dimension einer Unternehmung, also die „Legitimität“ des Handelns, gewinnt zusehends an Bedeutung. Durch einen aktiven Dialog nach innen zu den Mitarbeitern und vor allem nach außen zu den Anspruchsgruppen ist die gesellschaftliche Akzeptanz zu sichern und Vertrauen zu stärken. Vertrauen setzt aber eine Transparenz der betrieblichen Vorgänge voraus, und diese Transparenz wiederum wird nur durch eine aktive Informations- und Kommunikationspolitik geschaffen.
Unternehmen nutzen die ökologische Umwelt in ihrem Wertschöpfungsprozess mit. In Zeiten der Erkenntnis der Verknappung natürlicher Ressourcen, eines gestiegenen Umweltbewusstseins in allen Teilen der Gesellschaft, daraus folgend die Umweltverträglichkeit von Produkten und Produktionsprozessen als entscheidendem Wettbe-werbsfaktor, sowie vermehrter, gesetzlicher Umweltauflagen kann sich kein Unternehmen seiner ökologischen Verantwortung für die Umweltwirkungen des eigenen Handelns entziehen. Betriebe müssen sich als ein Teil der Verursachung von Umweltveränderungen begreifen; externe Unternehmensbeteiligte, die als Teil der Umwelt von solchen Umweltveränderungen betroffen sind, besitzen deshalb ein Interesse an entsprechenden Umweltinformationen der Unternehmen. Durch eine Umweltberichterstattung (in welcher Form auch immer) versuchen die Unternehmen, diesem wachsenden Informationsinteresse der Anspruchsgruppen nachzukommen und über ökologische Belange der betrieblichen Vorgänge zu unterrichten. Die Tatsache einer ökologischen Verantwortung der Unternehmen sowie eine generell notwendige In-formations- und Kommunikationspolitik machen es unabdingbar, dass eine Umweltberichterstattung zu einem festen Bestandteil des unternehmerischen Handelns ge-worden ist.
1
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit den Instrumenten einer externen Umweltberichterstattung, d.h. in welcher Form und wie Unternehmen eine Umweltberichterstattung praktizieren können. Dabei sollen folgende Kernfragen beantwortet werden:
 Was bedeutet und umfasst der Begriff Umweltberichterstattung?  Was wird unter dem damit meistens in Verbindung gebrachten Stakeholder-Konzept verstanden?
 Welche Funktionen erfüllt Umweltberichterstattung aus Sicht der Stakeholder, speziell das Öko-Label und die Umwelterklärung?
Zur Beantwortung dieser Kernfragen soll wie folgt vorgegangen werden: Den Einstieg bildet eine Erläuterung und Definition des Begriffes »Umweltberichterstattung«. Im dritten Kapital wird das im Zusammenhang mit externer Umweltberichterstattung viel erwähnte Stakeholder-Konzept beschrieben. Im folgenden Kapitel werden die unterschiedlichen Arten und Gruppen der Umweltberichterstattung dargestellt, um dann im fünften Kapitel näher auf die Funktionen einzugehen. Zum besseren Verständnis sowie aus Berücksichtigung der Perspektive bestimmter Stakeholder sind zwei unterschiedliche Instrumente, das Öko-Label und die Umwelterklärung, exemplarisch gewählt worden. Diese beiden sollen näher beschrieben und abschließend miteinander, auch im Hinblick auf ihre Funktionsadäquanz für die Stakeholder, verglichen werden.
Zielsetzung dieser Hausarbeit ist es, den Begriff »Umweltberichterstattung« zu erläutern, die verschiedenen Möglichkeiten darzustellen, mit denen eine Umweltberichterstattung betrieben werden kann, sowie die Bedeutung und die Funktionen aufzuzeigen, die sie erfüllen soll, speziell mit Bezug zu den zugehörigen Adressaten.
2
2. Begriffliche Erklärung »Umweltberichterstattung«
Zu Beginn dieser Hausarbeit, und als Voraussetzung für die folgenden Ausführungen, soll der Begriff »Umweltberichterstattung« näher erläutert und definiert werden. »Berichterstattung« bzw. »externe Berichterstattung« im allgemeinen bedeutet eine „externe Vermittlung von zweck- und entscheidungsorientierten Informationen durch Unternehmen. Die Informationsweitergabe hat bedürfnisorientiert zu erfolgen, d.h. sie muss adressaten- und interessengruppenbezogen, zweckorientiert gestaltet sowie vergangenheits- und zukunftsorientiert sein.“ 1 Bei der Definition von »Umweltberichterstattung« ergeben sich allerdings in der Literatur Unstimmigkeiten. Umweltberichterstattung müsse eigentlich durch den Begriff »ökologische Berichterstattung« ersetzt werden. 2 Ein Unternehmen befindet sich in einem externen Umsystem, in welchem viele interdependente Beziehungen existieren. Dieses externe Umsystem besteht aus mehreren Komponenten, wobei eine Komponente als ökologische Umwelt bezeichnet werden kann. 3 Die ökologische Umwelt ist als Teilmenge der gesamten Unternehmensumwelt zu sehen, und dadurch ist der Begriff »ökologische Berichterstattung« für die Thematik, die diese Hausarbeit behandelt, präziser und aussagestärker. In der Literatur und auch Praxis wird der Begriff »Umwelt« aber synonym für »ökologische Umwelt« verwendet und auch die Bezeichnungen »Umweltschutz« oder »Umweltbelastung« zielen sinngemäß auf die ökologische Umwelt ab. Deshalb soll auch in dieser Hausarbeit die Bezeichnung »Umweltberichterstattung« weiterhin verwendet werden und für den Sachverhalt einer ökologischen Berichterstattung stehen. 4
Der Begriff »Umweltberichterstattung« allein legt aber noch nicht fest, wer über was berichtet, ob die Berichterstattung freiwillig erfolgt oder gesetzlich vorgeschrieben ist und ob es eine reine Informationsweitergabe oder ein Teil eines Kommunikationsprozesses ist. 5 Umweltberichterstattung kann durch verschiedene gesellschaftliche Akteure erfolgen. So gibt es beispielsweise die Berichterstattung des Bundes, die Veröffentlichung von Umweltdaten des Statistischen Bundesamtes, Umweltbericht-
1 Keller(1996), S. 10
2 vgl. Keller (1996), S. 9
3 vgl. Wagner (1990), S. 1: Die Gesamtheit des unternehmensexternen Systems, als „Umwelt“ bezeichnet, besteht aus ökonomischen, gesetzlichen, technologischen, sozio-kulturellen und ökologischen Elementen.
4 vgl. zur Begründung auch Keller (1996), S. 9
5 vgl. Fichter (1998), S. 42
3
Arbeit zitieren:
Dipl. Oec. Katrin Gerberich, Hartmut Schimming, 2003, Externe Umweltberichterstattungsinstrumente aus Sicht der Stakeholder, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
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