Stress und Gesundheit
von Anika Meschke
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Zentrale Begriffe 4
3. Stress, was ist das? 6
3.1 Definition 6
3.2 Eustress, Distress und Hardiness 7
3.3 Warum sind manche Menschen besonders anfällig für Stress? 8
4. Reaktionen auf Stress 10
4.1 körperliche Reaktionen und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit 10
4.2 Aktive und Passive Reaktionen 11
4.3 Das Stress- Adaptations- Modell nach Selye 14
5. Wann wird Stress gefährlich? 16
5.1 Die vier Ebenen der Stressreaktion 16
5.2 Stresstypen 17
5.3 Das Burnout- Syndrom 20
6. Stressbewältigung 24
6.1 Stressbewältigungsstrategien 25
6.1.1 Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen 26
6.1.2 Autogenes Training 27
7. Die wichtigsten Fragen und ihre Antworten 29
8. Literaturverzeichnis 36
1. Einleitung
Alle Menschen aus allen Teilen der Bevölkerung leiden unter Stress. Oftmals beginnt der Stress schon im Säuglings- und Kleinkindalter, in dem die Babys von ihren Müttern von einem Termin zum anderen mitgenommen werden, wie zu Beispiel zum Baby- Schwimmen, Kinderarzt und zur Krabbelgruppe. Der Stress der Mutter, überträgt sich auf das Kind. Dies ist der Anfang eines Lebens unter Stress und Zeitdruck und im Laufe des Erwachsenwerdens verstärkt sich dieser deutlich.
Überall und jeden Tag wird der Mensch mit verschiedenen Belastungen konfrontiert, auf die er reagieren muss und die zu Stressreaktionen führen können. In jeder Altersgruppe, in allen sozialen Schichten tritt das Phänomen STRESS auf.
Gesundheit ist laut WHO ( Weltgesundheitsorganisation ) "ein Zustand des vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens."
Dieser Zustand wird aber nicht erreicht, solange ein grossteil von Menschen nicht adäquat mit Stress umgehen können. Es ist deshalb wichtig, einen positiven Umgang mit Stresssituationen zu erlangen, denn zuviel Stress macht krank.
(vgl. Prof. Dr. Klaus Klein: Stress und Stressbewältigung 1995, S.2)
Viele Menschen versuchen ihren Stress zu kompensieren, in dem sie beispielsweise anfangen zu rauchen. Auch bleibt in einem stresserfüllten Leben kaum Zeit für eine ausgewogene und vitaminreiche gesunde Ernährung. Aber Stress wird nicht gemindert, in dem man beginnt zu rauchen und zu trinken. Im Gegenteil: Alkohol hilft vielleicht den Stress des Tages zu vergessen, aber zur Verminderung trägt er nicht bei, sondern schadet zusätzlich noch der Gesundheit.
Der gestresste Mensch bekämpft selten die wahren Ursachen, er versucht sie zu unterdrücken. Nicht selten greift er dann auch zu Schlaf- oder Beruhigungstabletten.
Stress aber kann man nicht betäuben - er muss gezielt abgebaut werden.
(vgl.: Kass, Frederik J., Das große Handbuch der seelischen Gesundheit 1996, S.234)
In meiner folgenden Hausarbeit möchte ich auf den Faktor Stress genauer eingehen, seine Risiken und Auswirkungen auf die Gesundheit benennen und letztendlich kurz ein paar Stressbewältigungsstrategien aufzeigen.
2. Zentrale Begriffe
Stress:
"Der Begriff Stress kommt aus dem englischen und bedeutet Druck, Belastung, Spannung. Hans Selye, ungarisch-kanadischer Mediziner und "Vater" der Stressforschung, führte den Begriff 1950 für die Reaktion des Organismus auf tägliche Belastungen in die Biologie ein."
(Seel, Mechthild: Die Pflege des Menschen, 1998, S.293)
"Unter Stress versteht man die psychischen und physischen Auswirkungen von besonderen Anspannungen und Belastungen auf den Menschen."
(http://www.gesundheitsweb.de/Stress/index.html)
"Stress ist ein Zustand der Alarmbereitschaft des Organismus, der sich auf eine erhöhte Leistungsbereitschaft einstellt. Der Begriff wurde 1936 von H. Selye geprägt, der zwischen Eustress als einer notwendigen und positiv erlebten Aktivierung des Organismus und Distress als belastend und schädlich wirkender Reaktion auf ein Übermaß an Anforderungen unterschied. Allgemein wird der Stress- Begriff heute im letzteren Sinne benutz."
(http://www.wissen.de)
Gesundheit:
"Körperliche, geistige und seelische Unversehrtheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden im objektiven Sinn. Dabei sind kleine Schäden, falls sie nicht subjektiv das Wohlbefinden beeinträchtigen, kein Mangel. Die Gesundheit umfasst außerdem die Erbanlagen, die krank sein können, ohne das diese objektiv in Erscheinung tritt und subjektiv empfunden wird. Die Lehre von der Erhaltung der Gesundheit ist die Hygiene."
(http://www.wissen.de)
[...]
Arbeit zitieren:
Anika Mescke, 2001, Stress und Gesundheit, München, GRIN Verlag GmbH
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