Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Didaktik - Germanistik

Die Diagnose von Legasthenie in der Schule

Titel: Die Diagnose von Legasthenie in der Schule

Seminararbeit , 2004 , 10 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Thomas Mrotzek (Autor:in)

Didaktik - Germanistik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Legasthenie ist in der Schule häufig anzutreffen. Hierbei muss jedoch beachtet werden, dass nicht jeder Schüler, der eine schlechte Rechtschreibung hat, automatisch Legastheniker ist. Pädagogen erkennen oftmals nur selten, angesichts hoher Klassenfrequenzen, inwieweit von einer wirklichen Legasthenie bei einem Schüler ausgegangen werden kann.
Die Darstellung umreißt das Problem "Legathenie" kurz und zeigt praxisorientierte Möglichkeiten auf, wie dieses frühzeitig erkannt werden kann. Die professionelle Diagnose kann letztlich jedoch nur ein Arzt stellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Begriff Legasthenie

2. Allgemeine Erkennungsmerkmale von Legasthenie

2.1 Erkennung von Leseschwächen

2.2 Erkennung von Rechtschreibschwächen

3. Spezielle Testverfahren zur Diagnose von Legasthenie

3.1 Zürcher Lesetest

3.2 Bremer Artikulationstest

3.3 Bremer Mosaiktest

3.4 Hamburger Schreibprobe

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der diagnostischen Erfassung von Legasthenie bei Schulkindern im schulischen Alltag. Dabei wird analysiert, wie pädagogische Fachkräfte Anzeichen einer Lese-Rechtschreibschwäche identifizieren und welche wissenschaftlich fundierten Testverfahren zur Differenzierung und Früherkennung zur Verfügung stehen.

  • Definition und Erscheinungsformen der Legasthenie
  • Allgemeine Erkennungsmerkmale im Unterrichtsalltag
  • Vergleichende Analyse gängiger Diagnose- und Testverfahren
  • Bedeutung der Früherkennung für den therapeutischen Erfolg

Auszug aus dem Buch

3.1 Zürcher Lesetest

Der Zürcher Lesetest ist ein Verfahren, um eine Lesestörung bei Kindern zu diagnostizieren. In der Regel wird dieser Test an Risikokindern, die in der zweiten Klasse sind, durchgeführt. Das Kind erhält einen Text oder nur eine Wortliste, welche dem Alter und Wissensstand bzw. Lesestand entspricht und soll diese/n dann laut vorlesen. Im Anschluss an das laute Vorlesen werden die Fehler ausgezählt und analysiert. Dabei wird zwischen erheblichen und unerheblichen Fehlern unterschieden. Unerhebliche Lesefehler sind beispielsweise ein Verrutschen in der Zeile, das Auslassen eines Wortes oder eine falsches Vorlesen mit anschließender Selbstkorrektur. Die Häufigkeit wird dabei jedoch mitbeachtet.

Erhebliche Lesefehler sind u.a. mehrfaches Vertauschen von Buchstaben, Hinzufügung von Worten/Veränderung von Worten, welche gar nicht abgedruckt sind oder ganzheitliches Lesen. Der Test soll grundlegend klären, ob das Kind den Sinn eines unbekannten Textes erfassen kann und ob eine Lesestrategie (Silbenbildung, richtige Betonung und Pausen) erkennbar ist. Als Grundlage dient ein Fragekatalog mit zwölf Fragen, um die Lesekompetenz des Kindes einschätzen zu können. Ist die Fehlerzahl höher als ein bestimmter Wert, folgen weitere Tests, um eine eventuelle Legasthenie zu diagnostizieren oder aber auch ausschließen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der Legasthenie als Schulthema und Vorstellung der Zielsetzung der Arbeit.

1. Begriff Legasthenie: Erläuterung der kognitiven Störung und Abgrenzung zu mangelnder Intelligenz bei gleichzeitiger Betonung der Notwendigkeit einer Früherkennung.

2. Allgemeine Erkennungsmerkmale von Legasthenie: Darlegung der Symptomatik bei Lese- und Rechtschreibschwächen und der Herausforderungen bei der Identifikation im Klassenverband.

2.1 Erkennung von Leseschwächen: Analyse der spezifischen Schwierigkeiten beim Leseprozess, wie ganzheitliches Raten und mangelnde Wortfindung.

2.2 Erkennung von Rechtschreibschwächen: Beschreibung typischer Fehlerbilder in Diktaten und beim Abschreiben sowie graphomotorischer Auffälligkeiten.

3. Spezielle Testverfahren zur Diagnose von Legasthenie: Einleitung in die methodische Auswahl der vorgestellten Diagnostikwerkzeuge.

3.1 Zürcher Lesetest: Detaillierte Darstellung des Verfahrens zur Diagnose von Lesestörungen durch Fehleranalyse beim lauten Lesen.

3.2 Bremer Artikulationstest: Erläuterung der mündlichen Testmethode zur Überprüfung der Lauttrennung und Konzentrationsfähigkeit.

3.3 Bremer Mosaiktest: Vorstellung des Verfahrens zur Erfassung von feinmotorischen Defiziten und allgemeinem Arbeitsverhalten.

3.4 Hamburger Schreibprobe: Beschreibung eines Diktat-basierten Testverfahrens zur Analyse verschiedener Rechtschreibstrategien bei Schülern.

4. Zusammenfassung: Reflexion über die Bedeutung professioneller Diagnosekriterien und die ethische Verantwortung von Lehrkräften.

Schlüsselwörter

Legasthenie, Lese-Rechtschreibschwäche, Früherkennung, Diagnoseverfahren, Zürcher Lesetest, Bremer Artikulationstest, Bremer Mosaiktest, Hamburger Schreibprobe, Pädagogik, Schulpraxis, Lese-Förderung, Lernstörung, Fehleranalyse, Graphomotorik, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Diagnose von Legasthenie bei Schulkindern und die Rolle von Lehrkräften bei der Identifikation von Risikokindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Definition von Legasthenie, die Erkennung von Lese- und Rechtschreibschwächen sowie die Vorstellung spezialisierter Testverfahren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Lehrkräften einen Überblick über Diagnosemöglichkeiten zu geben, um Legasthenie frühzeitig zu erkennen und professionelle Hilfe einzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Beobachtungen und Erfahrungen aus Schulpraktika bezüglich verschiedener Testreihen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine allgemeine Beschreibung der Legasthenie-Symptome und eine detaillierte Prüfung ausgewählter Diagnoseverfahren wie den Zürcher Lesetest und die Hamburger Schreibprobe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Legasthenie, Früherkennung, Diagnoseverfahren und Lernstörung definiert.

Warum betont der Autor die Wichtigkeit der Früherkennung?

Weil Legasthenie in höheren Klassen deutlich schwerer therapierbar ist und das Kind im fortgeschrittenen Stadium oft zusätzliche psychische Belastungen erfährt.

Welche Rolle spielt der Lehrer bei der Diagnose laut dem Text?

Der Lehrer fungiert als erster Beobachter, der Risikokinder identifiziert, sollte jedoch keine abschließenden Diagnosen stellen, sondern professionelle Stellen hinzuziehen.

Warum wird die Hamburger Schreibprobe auch in der Sekundarstufe eingesetzt?

Sie dient nicht nur der Legastheniediagnose, sondern auch der allgemeinen Lernstandserhebung der gesamten Klasse.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Diagnose von Legasthenie in der Schule
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Institut für Deutsche Philologie)
Veranstaltung
Wie lernt und lehrt man Rechtschreibung
Note
1,0
Autor
Thomas Mrotzek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
10
Katalognummer
V32955
ISBN (eBook)
9783638335423
ISBN (Buch)
9783656344599
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Diagnose Legasthenie Schule Rechtschreibung LOS LRS Rechtschreibprobleme
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Mrotzek (Autor:in), 2004, Die Diagnose von Legasthenie in der Schule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32955
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  10  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum