Inhaltsverzeichnis
Inhaltsangabe. 1
Einstellungsprotokoll 1
Analyse 13
Inhaltsangabe
Der Video-Clip zu dem Song „The world is not enough“ von der Band „Garbage“ erzählt den
Hergang der Ereignisse bis zur Bombenexplosion in einem (mit wichtigen Persönlichkeiten)
vollbesetzten Theater.
Einf ührend wird der Ort des Geschehens, das „New Globe Theater“, und das Plakat vom Star des
Abends , einer Sängerin, gezeigt. Erläuternd erfährt der Zuschauer durch die Einblendung „Chicago
1964“ den genaueren Ort und die Zeit der Handlung. Anschließend sehen wir die Sängerin in ihrer
Garderobe , wie sie sich für den Auftritt bereit macht. Zum Erstaunen des Zuschauers
vervollständigt die Sängerin ihre Garderobe mit Ohrringen, die sie einer Frauenleiche von den
Ohren abzieht. Diese Frauenleiche gleicht im Aussehen vollkommen der Sängerin.
Jetzt setzt die erste Rückblende ein, es wird ein Labor gezeigt und durch eine Einblendung erfährt
der Zuschauer, dass dargestellt wird, was 2 Wochen vor dem Tag des Auftritts geschah. In dem
Labor sieht der Zuschauer Forscher bei der Arbeit, er sieht wie nach und nach Körperteile eines
Androiden zusammengesetzt werden. Der Androide, besser gesagt, die Androidin, hat das Aussehen
der Sängerin.
Nachdem die „Monatagephase“ der Androidin abgeschlossen ist, wird ein erster Test mit ihr
durchgef ührt. Wir sehen sie in einem Untersuchungsraum, wo sie zunächst ihre Stärke demonstriert,
indem sie das Sicherheitsglas in dem Untersuchungsraum mit der Faust zerschlägt. Daraufhin wird
ein Mann in den Raum geführt. An ihm beweist die Androidin zunächst ihre menschliche
„Echtheit“ und bezirzt den Mann mit ihrem weiblichen Charme. Danach stellt sie noch ihre
Funktionst üchtigkeit unter Beweis: Sie tötet den Mann durch einen Kuss auf den Mund, bei dem
giftiges Gas in ihn gelangt.
Die Forscher sind mit diesem Ergebnis zufrieden, sie schreiten nun zur Vollendung der Androidin.
Sie setzen eine Bombe in sie ein und machen diese scharf.
Die Androidin kann nun ihren Auftrag wahrnehmen. Dafür fährt sie am Abend des Auftritts zum
Theater und betritt die Garderobe der echten Sängerin. Diese ist sichtlich erschrocken als sie die
Androidin , ihr Ebenbild, erblickt. Doch es hilft nichts mehr, die Androidin drückt der echten
S ängerin ihren „Todeskuss“ auf die Lippen und diese stirbt. Nun macht sich anstelle der echten
S ängerin die Androidin auftrittsbereit. Die Rückblende ist an diesem Punkt des Video-Clips
beendet , es ist der Zeitpunkt erreicht, zu dem der Video-Clip auch eingesetzt hat.
Nun erfährt der Zuschauer, wie es weitergeht. Er erblickt eine Bühne, der Vorhang geht gerade auf.
Ferner sieht er die vollbesetzten Ränge des Theaters. Ein älterer Mann im Publikum scheint
besonders bedeutend zu sein, da er immer wieder gezeigt wird.
Der Auftritt der - wie wir wissen falschen - Sängerin fängt an. Sie meistert den Auftritt glänzend,
das Publikum ist begeistert. Der krönende Abschluss des Auftritts ist die Explosion der Bombe, von
der aber nur die Androidin und der Zuschauer etwas weiß. Am Ende des Auftritts sieht der
Zuschauer die Androidin in triumphierender Pose, mit ausgebreiteten Armen, die der Vollendung
ihrer Mission harrt. In letzter Einstellung sieht man den Zünder der Bombe, der sich gerade
aktiviert.
Einstellungsprotokoll
1) 0:00 - 0:11
Einstellungsgr öße: total
Kamerafahrt von oben nach unten
Ort der Handlung, „New Globe Theater“ wird gezeigt, Plakat von Shirley Manson (Sängerin von
Garbage und Hauptdarstellerin des Clips), Einblendung „Chicago 1964“
Ton : beim Erscheinen der Einblendung Schreibmaschinentippen, ansonsten Stadtgeräusche mit
Signalhorn im Vordergrund
1
Farben: blau und rot 2) 0:11 - 0:14 halbtotal
Schwenk über Schriftzug „New Globe Theater“, Kamerafahrt nach unten, Passanten vor dem Theatereingang, Beleuchtung des Theaters drängt sich auf: sie „blendet“ die Kamera Ton: Musik setzt ein Farben: rot und blau 3) 0:14 - 0:16 total
Frontalansicht des Theaters und des Vorplatzes, Passanten Farben: blau und rot 4) 0:16 - 0:20 nah
besonderer Schnitt: Ort der Handlung wird gewechselt, Überblendung von rechts nach links leichte Kamerafahrt nach hinten
Sängerin (Androidin) vom Plakat macht sich für den Auftritt bereit, auffällig: rotes Kleid, rote Tapete, überhaupt rote Gegenstände (z. B. Fächer an Wand); gelbliches Licht strahlt stark von hinten in die Kamera Farbe: rot 5) 0:20 - 0:22 halbnah
Sängerin (Androidin) betrachtet sich vor dem Spiegel, Rückenansicht der Person, Beleuchtung des Raumes drängt sich auf (Lampen in dem Raum, vor allem die Beleuchtung des Garderobenspiegels) leichter Schwenk von rechts nach links zur Garderobe, wo die Leiche der echten Sängerin liegt Farbe: rot, etwas grün (die echte Sängerin) 6) 0:22 - 0:23 Detail
Hand zieht Ohrring vom Ohr der Leiche ab gelbliches Licht
Farben: rötlicher Hintergrund, grüne Kleidung der Leiche 7) 0:23 - 0:24 groß
Androidin richtet sich von der Leiche auf, sehr starke „natürliche“ Beleuchtung von hinten Farbe: rot (Wände und Lippen) 8) 0:24 - 0:25 nah
Androidin steckt sich den Ohrring an, dasselbe Szenario wie in Einstellung 4), sehr starkes Licht von hinten rechts Farbe: rot 9) 0:25 -0: 26 halbnah
wieder Rückenansicht der Androidin vor dem Spiegel, bis auf den Kameraschwenk alles genauso wie in Einstellung 5)
2
Farbe: rot 10) 0:26 - 0:27 groß
Gesicht der Androidin, Ohrringe sind angesteckt, sie dreht sich um (vom Spiegel weg, zur Tür hin) Farbe: rot 11) 0:27 - 0:28 halbnah
Androidin in rotem Kleid wird noch einmal im Umdrehen begriffen gezeigt, Zoom auf die Leiche der Sängerin,
Farben: rot, grün (Kleidung der Leiche, Blumenstrauß rechts neben der Leiche) 12) 0:28 - 0:31 groß
Schwenk über den Oberkörper und Gesicht der Leiche Farben: grün (Kleidung, Augen), rot (Lippen) 13) 0:31 - 0:40 halbtotal
besonderer Schnitt: Ort und Zeit der Handlung werden gewechselt, Überblendung von links nach rechts, Einblendung „Two weeks earlier“
Zoom auf ein Labor in dem Forscher arbeiten, starke „natürliche“ Laborbeleuchtung Ton: Gesang setzt ein, Arbeitsgeräusche Farbe: grün 14) 0:40 - 0:45 nah
Forscher beim Arbeiten, Einblendung „On a Pacific island“, Kameraschwenk von rechts nach links, starke „natürliche“ Laborbeleuchtung Farbe: grün 15) 0:45 - 0:50
Detailaufnahme der Laborgeräte, Kamerafahrt von unten nach oben am Gerät entlang starke Laborbeleuchtung blendet Kamera Farbe: grün 16) 0:50 - 0:51
nah (allerdings nur vom Mittelkörper der Forscher, ansonsten halbtotal in Bezug auf das Bein) Forscher beim Zusammensetzen eines Androidenbeines Farben: grün, rot (Werkzeug links im Bild) 17) 0:51 - 0:53
Einstellungsgröße s. 16), hier in Bezug auf den Kopf
Forscher beim Zusammensetzen des Kopfes der Androidin, man sieht das Gesicht der Sängerin Farben: grün, rot (Kabel links im Bild) 18) 0:53 - 0:56 Detail
Forscher aktivieren „Gehirn“ der Androidin durch Umlegen eines Knopfes, Augen der Androidin öffnen sich (Ich fühle mich hier an „Der Sandmann“ von E. T. A. Hoffmann erinnert ...)
3
Arbeit zitieren:
M.A. Marga Marczyk, 2001, Garbage: The world is not enough, Videoanalyse, München, GRIN Verlag GmbH
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