Inhaltsverzeichnis 2
I Einleitung
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II Gestaltberatung
3
1. Wurzeln der Gestaltberatung
3
1.1 Psychoanalyse 4
1.2 Gestaltpsychologie 4
1.3 Existentialismus und Phänomenologie 4
2. Konzepte
5
2.1 Awareness 5
2.2 Hier und Jetzt 6
2.3 Prinzip der Ganzheitlichkeit 7
2.4 Figur Hintergrund Prinzip 8
2.5 Tendenz zur Bildung guter Gestalten 9
2.6 Bearbeitung von Vermeidungsmechanismen 10
2.6.1 Retroflektion 10
2.6.2 Projektion 11
2.6.3 Introjektion 11
3. Gestaltberatung für wen?
11
4. Methoden
12
4.1 Bewusstheitskontinuum 12
4.2 Hot seat leere Stuhl 12
4.3 Monodrama 13
4.4 Direkt ansprechen 13
5. Möglichkeiten dem Klienten die Arbeit mit Gestalt zu
erleichtern
14
14
III Schluß
16
Literaturverzeichnis
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I. Einleitung
Begründet wurde die Gestaltberatung von Fritz und Laura Perls, sowie dem Soziologen Paul Goodman in den 40er Jahren.
Da Fritz Perls ein Jude deutscher Abstammung war, der während des 2.Welkrieges in die USA emigrierte, hat die Gestalttherapie europäischen Ursprung. Häufiger liest man auch die Namen Friedrich oder Frederick Perls, womit aber auch Fritz Perls gemeint ist. Dies lässt sich damit erklären, da er seinen Namen, ebenso wie seine Frau, in den USA amerikanisierte. Die Gestaltberatung gehört zu den humanistischen Verfahren in der man den Mensch als Einheit von Körper, Seele und Geist, der in ein soziales und ökologisches Umfeld gebunden ist, betrachtet.
Doch was ist Gestaltberatung eigentlich, an wen wendet sie sich und wie läuft sie ab? Diese Fragen soll diese Hausarbeit klären.
II. Gestaltberatung
1. Die Wurzeln der Bestaltberatung
Die Gestaltberatung hat mehrere Quellen auf die sie sich bezieht. Sie sind für das Verständnis der Gestaltberatung von großer Bedeutung. Deshalb möchte ich es nicht versäumen sie zu nennen.
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1.1 Psychoanalyse
Die Bezeichnung Psychoanalyse wurde von Freud eingeführt. Es geht darum psychoneurotische Störungen, die dem Unbewussten entspringen, aufzudecken und deren zwanghafte Wiederholung einzudämmen. Perls stand der Psychoanalyse, obwohl er selbst psychoanalytisch ausgebildet war, zwiegespalten gegenüber. Viele Konzepte von Perls sind als Gegenposition zur Psychoanalyse entwickelt worden, z.B. die Selbstinterpretation im Unterschied zur Fremdinterpretation. Perls über Freud „Ich bin dankbar für meine persönliche Entwicklung, die ich dadurch gewinnen konnte, dass ich mich gegen ihn auflehnte“ (Perls 1969; nach Rahm, 1986, S.157)
1.2 Gestaltpsychologie
Die Gestaltpsychologie beschäftigt sich im wesentlichen mit der Organisation von Wahrnehmung. Bekannte Vertreter der Gestaltpsychologie sind Wertheimer, Kofka, Lewin, Köhler und Metzger. In der Methodik handelt es sich hauptsächlich um Experimente zur Wahrnehmung. Bekannt sind die geometrischen-optischen Täuschungen sowie die Kippfiguren, die aus der Gestaltpsychologie entwickelt wurden. Es hat sich eine große Anzahl von Gestalt-Gesetzen entwickelt. 1933 waren es bereits 114, u.a. gehört das Prinzip der Ganzheitlichkeit oder das Figur Hintergrund Prinzip dazu. Auf diese werde ich aber später noch genauer eingehen, da sie auch für die Gestaltberatung von Bedeutung sind.
1.3 Phänomenologie und Existentialismus
Existentialismus: stützt sich vorwiegend auf die Introspektion und „versucht Fragen des menschlichen Daseins aus dem Bezug des Individuums zu sich und seiner Welt zu klären“ (Wörterbuch der Psychologie, S. 170).
Phänomenologie:“ Bezeichnung für eine philosophisch – psychologische
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Richtung, die von den Phänomenen ausgeht und annimmt, dass das Verhalten stärker von der Art des Erfassens von Erscheinungen bzw. von Erfahrungen bestimmt ist als durch die physikalisch definierbare, äußere „Wirklichkeit““ (Wörterbuch der Psychologie, S. 333).
Von der Phänomenologie übernimmt die Gestaltberatung beispielsweise, dass es wichtiger ist zu beschreiben, als zu erklären und vom Existentialismus die Einzigartigkeit jeder menschlichen Existenz.
Weitere Quellen der Gestaltberatung wären das Psychodrama, der Zen- Buddhismus und die Alternativbewegung. Diese möchte ich nicht weiter erläutern, da die drei genannten die Gestaltberatung am meisten geprägt haben.
2.Konzepte der Gestaltberatung
2.1 Awareness
Awareness lässt sich am besten mit dem deutschen Begriff „Bewusstheit“ übersetzen. In der Gestaltberatung soll diese awareness gefördert werden. Dieser Begriff lässt sich folgendermaßen defi nieren: „Es handelt sich um einen Zustand aufmerksamer Wachheit gegenüber den Dingen, die im jeweiligen Augenblick hier und jetzt in mir, mit mir und um mich herum vorgehen. Gegenüber dieser gespannten Wachheit ist das Wachsein, in dem wir gewöhnlich leben, getrübt, gedämpft und in seiner Wahrnehmungskapazität eingeschränkt“ (Rahm, 1986,S. 164) Perls unterscheidet drei Ebenen der awareness:
Interne awareness: hier handelt es sich um die Selbstbewusstheit und die Selbstwahrnehmung Externe awareness: das genaue Gegenteil der internen, also die Wahrnehmung des anderen und der Umwelt Mediative awareness: die Wahrnehmung von nicht Vorhandenem . Es kann eine Form der Abwehr sein und damit die interne und externe awareness reduzieren. Es beinhaltet aber auch den Bereich der Vorstellung und der Phantasie
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Arbeit zitieren:
Melanie Öd, 2003, Gestaltberatung, München, GRIN Verlag GmbH
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