Einleitung
Das Gedächtnis:
• Semantisches Gedächtnis
• Kurzzeitgedächtnis
• Langzeitgedächtnis
• Deklaratives Gedächtnis
• Text à Deklaratives Gedächtnis
• Zusammenfassung was passiert beim Lernen
Formen des Lernens:
• Lerntypen
• Lerntypentest
• Aufarbeitendes Lernen
Schlußbemerkung
Literaturverzeichnis
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Einleitung
In diesem Referat wird ein Überblick über die Grundlagen des Lernens geg eben. Das Thema Lernen als solches ist komplex und bietet Stoff für viele Bücher. Ich will hier nur einige Grundlagen des Lernens aufzeigen, die wichtig sind um sich weiter und tiefer mit dem Thema Lernen zu befassen. Um die Funktion des Lernens als solches verstehen zu können ist ein Vorwi ssen über die Abläufe die dabei in unserem Gehirn oder speziell unserem Gedächtnis vor sich gehen von Nöten. Aus diesem Grunde hat dieses Thema und somit die einzelnen Gedächtnisarten sowie ihre Funktionen, einen Schwe rpunkt in diesem Referat, da sie das Lernen erst ermöglichen. Einen weiteren Schwerpunkt sollen die verschiedenen Lerntypen darstellen. Sie sollen anhand des Lerntypentests von Frederik Vester erläutert und ve rdeutlicht werden.
Am Ende soll noch einmal auf die Komplexität des Themas Lernen verwiesen werden und einen Hinweis auf die von mir verwendete Literatur und ihre Sp eziellen Inhalte oder Interessengebiete beinhalten.
Das Gedächtnis
Es gibt eine wesentliche Voraussetzung durch die Menschen in der Lage sind zu lernen, unser Gedächtnis.
Unser Gedächtnis ist der Ort von dem wir all unsere Erinnerungen abrufen und an dem wir all unser erlerntes Wissen speichern. Fast unser ganzes Leben lang bleibt uns dieser Speicher erhalten und ermöglicht uns so den Abruf vieler Informationen, die wir irgen dwann einmal dort abgelegt haben. Lernen bedeutet vereinfacht eigentlich nur Informationen aus der Umwelt aufnehmen, verarbeiten und dann die Ergebnisse zu speichern. Um Informationen aus unserer Umwelt aufzunehmen benutzen wir unsere Si nne: fühlen, hören, sehen, riechen und schmecken. Über diese Sinne nehmen wir nun jeden Moment Massen von Informationen auf, die auf keinen Fall alle gespeichert werden können. Diese Informationen
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müssen gefiltert und verarbeitet werden damit die wichtigen von ihnen in unserem Gedächtnis abgespeichert werden können.
Für diesen Vorgang des Filterns und Verarbeitens werden beim Lernen drei Gedächtnisarten genutzt, nämlich das Semantische Gedächtnis (auch Sensorischen Register oder Ultrakurzzeitgedächtnis genannt), das Kurzzeitgedäch tnis und das Langzeitgedächtnis.
Semantisches Gedächtnis (Sensorische Register)
Mit unseren Sinnen nehmen wir über Rezeptoren Signale auf, die an das Gehirn weitergegeben werden. Hier werden sie zunächst im Semantischen Gedächtnis zwischengespeichert.
Hier bleiben sie für wenige Sekunden zwischengespeichert und werden dann entweder verarbeitet und an das Kurzzeitgedächtnis weitergeleitet oder aber sie verklingen einfach.
Vergleichen lässt sich dieser Vorgang mit dem Ton einer Klavierseite, die ei nmal angeschlagen, eine Weile nachschwingt und dabei immer schwächer wird. So oder so ähnlich dürfen sich die durch Rezeptoren aufgenommenen Signale noch kurze Zeit im sensorischen Gedächtnis aufhalten und dann langsam immer schwächer werdend verklingen.
Das Semantische Gedächtnis lässt sich nach den verschiedenen Sinnesorg anen aufteilen, für jeden der Sinne existiert ein eigenes Register. Die Speicherdauer der Informationen unterscheidet sich nach der Zugehörigkeit zum jewe iligen Register, so werden visuelle Informationen etwa 1Sekunde und akust ische Informationen ca. 4 Sekunden erhalten (vergl. Mietzel 1998, S. 184). Die einzige Rettung für diese Signale ist eine Weiterverarbeitung und somit eine Übermittlung an das Kurzzeitgedächtnis. Eine Weiterverarbeitung der In-formationen erfolgt jedoch nur, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf sie lenken.
Kurzzeitgedächtnis
Im Kurzzeitgedächtnis verbleiben die weitergeleiteten Signale für einen läng eren Zeitraum, dort werden sie weiterverarbeitet und ausselektiert. Ein Teil lan- S. 4/16
Arbeit zitieren:
Diplom Sozialarbeiter/Sozialpädagoge FH Christian Grieß, 2004, Grundlagen des Lernens, München, GRIN Verlag GmbH
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