I Inhaltsverzeichnis
I Inhaltsverzeichnis 3
II Abbildungsverzeichnis 3
III Abkürzungsverzeichnis 3
1. Einleitung 4
2. RFID Technik 4
3. Aktuelle Anwendungsbereiche 7
4. Zukünftige Anwendungen 8
4.1 Datenspeicherung 9
4.2 Rückverfolgung 9
4.3 Artikelsicherung 10
4.4 Datengewinnung nutzung 10
4.5 allgemeine Vorteile 12
5. Beispiel: Einsatz von RFID Metro 13
6. Fazit Ausblick 14
IV Literaturverzeichnis 15
II Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Transponderidentifikation 5
Abbildung 2: Kostenentwicklung 6
Abbildung 3: Einsparpotential 13
III Abkürzungsverzeichnis
Abb Abbildung max maximal
beziehungsweise bzw RFID Radio-Frequenz
ca zirka Identifikation
Efficient Consumer ECR usw und so weiter
Response z B zum Beispiel
Fast Moving Consumer FMCG
Goods
3
1. Einleitung
Die RFID -Technik (Radio-Frequenz-Identifikation) bietet vielfältige Möglichkeiten zur Nutzung im Handel, sowie für die Hersteller von Fast Moving Consumer Goods um Prozesse und Abläufe effizienter zu gestalten. Nach gewissen Anlaufschwierigkeiten und Etablierungsphasen wird sie bald ein Standard sein, genauso wie es heute die Barcodes sind.
Ich möchte im Folgenden einen Überblick über den technischen Hintergrund, die Nutzungsmöglichkeiten und zusammenfassend einen Überblick über die Potentiale geben, die sich bei der Verwendung von RFID in der Konsumgüterindustrie für die Hersteller ergeben.
RFID – Definition:
Unter RFID versteht man die automatische, berührungslose Identifikation von Objekten mittels eines angebrachten oder implementierten Transponderchips. Die notwendigen Identifikations-Daten sind auf dem Chip in einem Speicher hinterlegt und können mit Hilfe von entsprechenden Lesegeräten ausgelesen und je nach Möglichkeit verändert werden.
2. RFID – Technik
RFID steht für eine Identifikation (ID) mittels Radiofrequenztechnik (RF) über
sogenannte Transponder. Sie bestehen aus einem winzigen Speicherchip, welcher die Daten enthält, sowie einer Sende- und Empfangsantenne. Transponder benötigen bis auf Ausnahmen (⇒ aktive Transponder) keine eigene Stromversorgung, sondern bekommen die Energie induktiv mittels „Radiowellen“ drahtlos geliefert. Dadurch übertragen sie die auf dem Speicherchip enthaltenen Daten zu einem Empfänger bzw. Lesegerät.
Die RFID -Technik ermöglicht eine berührungslose Lesung von Daten auf eine gewisse Entfernung (z. B. EAN-Codes) und es bedarf nicht eines Sichtkontaktes zum Strichcode wie ihn ein Scanner benötigt. Zusätzlich bieten die Transponder, je nach Ausführung, die Möglichkeit, die gespeicherten Daten nachträglich zu modifizieren.
4
Abbildung 1: Transponderidentifikation
Quelle: http://www.ean.de/ean/Inhalt/e4/e64 29.05.2003 und Schunebel, Die Striche der Zukunft, EAN Schweiz,
Basel 2001 über http://194.209.37.51/deutsch/15_download/03_Referate/03-2-referate.html 29.05.2003
Der Vorteil der Verwendung von RFID -Etiketten oder Transponderchips liegt in ihrer geringen Empfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüssen, wie Kälte, Feuchtigkeit und mechanischen Belastungen. Sie sind extrem widerstandsfähig und bieten meist noch eine höhere Speicherkapazität als herkömmliche Barcodes. Außerdem lassen sie sich in verschiedensten Formen und Größen herstellen (Klebe-Etikett, Karte, ...) oder fest mit dem Artikel verbinden, je nach Anwe ndungsgebiet, beispielsweise zur Artikel- und Diebstahlsicherung.
Auch bieten sie die Möglichkeit der gleichzeitigen Lesung mehrer Transponder auf einmal, im Gegensatz zu den Strichcodes, die jeweils einzeln unter Sichtkontakt gelesen werden müssen. 1
Probleme bei der Verwendung der RFID -Technik heutzutage ergeben sich vor allem durch die noch sehr mangelhafte Standardisierung der Übertragungstechnik, sowie der gespeicherten Daten. Es gibt noch eine Vielzahl an Einzellösungen und ein einheitlicher Standard hat sich bisher noch nicht etabliert.
1 Vgl. http://www.ean.de/ean/Inhalt/e4/e64/e124 und http://www.ean.de/ean/Inhalt/e4/e64 01.06.2003
5
Zusätzlich, oder auc h hieraus begründet, muss man noch feststellen, dass ein Transponderetikett (Smartlabel) oder ein RFID -Chip in irgendwelchen anderen Formen immer noch relativ teuer im Vergleich zu den normalen Strich-/ oder Barcodes ist. Ebenfalls sind für die automatische Lesung Investitionen in eine noch nicht standardisierte (und damit zukunftsfähige?) Technik notwendig, die nicht jedes Unternehmen ohne weiteres auf sich nehmen kann.
Ein Transponderetikett kostet heute in etwa 0,30-1,00 €. Die Technik wird daher derzeit nur bei relativ hochwertigen Gütern sowie auf Paletten verwendet. Diese Kosten sollen bei entsprechender Menge und Standardisierung auf ca. 0,02-0,05 € sinken.
Abbildung 2: Kostenentwicklung
Quelle: Dr. Volker Lange, Handelslogistikpräsentation, Zukunftstechnologien im Handel.pdf, Rheinahrcampus
Remagen WS 2003
Durch eine weitere, stetige technische Entwicklung neuer Herstellungsverfahren und damit einhergehe nde Miniaturisierung, sowie die Sicherstellung einer störungsfreien Anwendung mit anderen Systemen, wird eine breitere Verwendung zur Identifikation möglich, von einzelnen Kisten und Kartons bis zum Artikelcode eines jeden Produktes. Dies ermöglicht somit eine exakte Verfolgbarkeit und Steuerbarkeit des kompletten Warenflusses vom Lieferanten, über den Hersteller bis zum Konsumenten.
6
Quote paper:
Michael Hübner, 2004, Einsatz von Radio-Frequenz-Identifikation: Aktuelle und zukünftige theoretische Potentiale für die Hersteller von Fast Moving Consumer Goods, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Business economics - Supply, Production, Logistics
Scholary Paper (Seminar), 33 Pages
Einführung eines Kanban-Systems als Teil des Kostenmanagements
Business economics - Supply, Production, Logistics
Scholarly Research Paper, 47 Pages
Vor- und Nachteile unterschiedlicher Kommissionierungsprinzipien aus b...
Business economics - Supply, Production, Logistics
Scholary Paper (Seminar), 32 Pages
Supplier Relationship Management - Gegenstand und Abgrenzung von ähnli...
Business economics - Trade and Distribution
Scholary Paper (Seminar), 20 Pages
Technische Lagersysteme und Strategien im Kommissionierbereich zur Ver...
Business economics - Supply, Production, Logistics
Diploma Thesis, 61 Pages
Advanced Planning and Scheduling Systeme
Struktur, Einsatzmöglichkeiten...
Business economics - Supply, Production, Logistics
Termpaper, 23 Pages
Collaborative Planning, Forecasting & Replenishment: Stand der akt...
Business economics - Supply, Production, Logistics
Scholarly Research Paper, 42 Pages
Die Kommissionierung im Gesamt...
Business economics - Supply, Production, Logistics
Termpaper, 24 Pages
Customer Relationship Management: Einführung eines CRM-Systems
Projektarbeit für die Fortbild...
Business economics - Trade and Distribution
Elaboration, 42 Pages
RFID-Technologie: Einsatz und Implementierung in einem Handelsunterneh...
Business economics - Trade and Distribution
Diploma Thesis, 57 Pages
Business economics - Supply, Production, Logistics
Scholary Paper (Seminar), 18 Pages
Ziele und Aufgaben des Supply Chain Management
Business economics - Supply, Production, Logistics
Scholary Paper (Seminar), 30 Pages
CRM - Customer Relationship Management
Communications - Public Relations, Advertising, Marketing
Scholary Paper (Seminar), 16 Pages
Michael Hübner's text Einsatz von Radio-Frequenz-Identifikation: Aktuelle und zukünftige theoretische Potentiale für die Hersteller von Fast Moving Consumer Goods is now available as a printed book
Michael Hübner has published the text Einsatz von Radio-Frequenz-Identifikation: Aktuelle und zukünftige theoretische Potentiale für die Hersteller von Fast Moving Consumer Goods
Michael Hübner has uploaded a new text
Multi-Channel Management im CRM: Der Kommunikationsaspekt
Strukturen, Strategien und Kom...
Johannes Mitzscherlich
Kundenkontakte und Kundenkontaktsequenzen im Multi Channel Marketing
Ausprägungen, Determinanten un...
Sascha Steinmann
Kundenmanagement im Multi-Channel-Vertrieb
Strategien und Werkzeuge für d...
Hartmut H. Biesel
0 comments